“Marion, ….

…. am Samstag gehen wir fotografieren. Und bringe deinen ND-Filter mit!”
“Ja Meister, mache ich!”
So ein kleiner Chat auf What’sApp mit Michael. Und so habe ich mich mit Michael und Sylvia am vergangenen Samstag um 21.00 Uhr am Brandenburger Tor getroffen. Michael wollte mir Langzeitbelichtung mit dem ND-Filter beibringen.
Warum brauchte ich nun den ND-Filter? Wir wollten das Brandenburger Tot ohne Menschen – die ja nun auch mal am Abend zahlreich vor dem Brandenburger Tor vorhanden sind – fotografieren. Und dazu brauchten wir eine lange Belichtungszeit. Und wenn ich lange schreibe, dann meine ich auch lange! Hier nun das Ergebnis.

Ja es geht noch besser – ich finde das Bild etwas kriselig –, aber ich war schon mal stolz wie Bolle. Und was meint ihr nun, wie lange habe ich belichtet, um die Menschen, die ständig vor der Kamera hin und her gingen rauszufiltern??? 30 Minuten!!!! Und fast so lange hat die Kamera auch gebraucht um das Bild auf der Karte zu speichern. Mit einer Vollformatkamera geht das bestimmt schneller, aber brauche ich die wirklich?
Und es ging noch weiter mit den Aufgaben. Ich wollte unbedingt ein Bild der Quadriga. Meine Aufgabe war, mehrere Bilder in der gleichen Stellung zu machen. Unterbelichtet, überbelichtet und ein Normales. “Und dann Marion, machst du über Lightroom ein HDR daraus.” HDR steht für “High Dynamic Range”, also einen hohen Dynamikumfang. Dieser beschreibt in der Fotografie die Spanne zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Farbton eines Bildes. Das menschliche Auge ist in der Lage, sich dynamisch auf diese Bedingungen einzustellen. Der Dynamikumfang, den eine Kamera einfangen kann, ist dagegen durch ihren Bildsensor begrenzt. Durch das Zusammensetzen der Bilder wird erreicht, dass das Bild sowohl in den hellen als auch in den schattigen Bereichen detailreich ist. Und so sieht meine Quadriga nun aus. Ich finde sie schon mal schön so für den ersten Versuch.

Und dann standen noch Lichtspuren auf dem Programm. Das fasziniert mich auch immer wieder.

Dann aber war uns doch kühl und Michael und Sylvia mussten am Sonntag auch früh raus. Sie hatten besondere Karten für die IFA. Mit Frühstück. Also haben wir uns gegen 23.30 Uhr getrennt und sind ab nach Hause.

17 Gedanken zu „“Marion, ….

  1. Liebe Marion, das sieht doch gut aus. Gut umgesetzt.
    War ein schöner interessanter Abend mit den ganzen Menschen die uns angequatscht haben.. versuche eine gute Zeit in Gera zu haben. Lieben Gruß Sylvia

  2. Gelungene Fotos. Die Quadriga gefällt mir besonders gut. Mit einer Vollformat braucht es auch 30 min. Belichtung und 30 min. Speicherung, in dieser Zeit rechnet die Kamera – und bei Vollformat ist ja noch mehr zu rechnen, wegen des großen Sensors. Bei so langen Belichtungszeiten müsste man auch den Bild- bzw. Objektivstabilisator abschalten, falls die Kamera einen hat …. So einen Hotspot wie das Brandenburger Tor menschenleer zu fotografieren geht vermutlich morgens um 3 Uhr im Winter besser als abends im Sommer, wenn das Partyvolk unterwegs ist….. LG Kuestensocke

  3. Oh schön, ich schwelge gerade in Erinnerungen.
    Toll sind deine Fotos geworden und du wirst immer besser. Deine Lichtspuren sind prima, Aber auch die Quadriga – wie sie da oben trohnt – perfekt eingefangen.
    lg Martina

  4. Was ich mich immer frage: hat ein Stativ eigentlich eine eingebaute Wasserwaage, oder muß man das selbst justieren? Wow, 30 min ist eine lange Zeit und wenn ich es richtig verstehe, dann ist die Linse so lange offen und deshalb sieht man keine Menschen, weil sie nur ein paar Sekunden oder Minuten da sind? Es wird also nur das auf dem Foto bleiben, was lange genug zu sehen war? Wie lange ist diese Zeit?

    Nana

  5. Liebe Marion,
    das ist ja faszinierend, wie tief Du dich mit der Fotografie beschäftigst. Die Bilder sind sehr schön geworden. Mir gefällt die Quadriga sehr und auch die Lichtstreifen. Toll Dein Bericht. Da benötigt man aber auch Geduld.
    Liebe Grüße
    Monika

  6. Liebe Marion,
    was für ein toller Fotokurs und deine Bilder sind richtig klasse geworden. Ja, fotografieren macht Spaß, besonders wenn man weiß die Kamera auch richtig anzuwenden. Ich finde das nicht immer einfach und muss auch wohl noch ein paar Kurse diesbezüglich belegen. Die Fotos mit den Lichtspuren finde ich richtig spannend. Vielleicht zeigst du mir das mal, wenn du in Heidelberg bist. 😉 Toll, einfach toll.

    Herzliche Grüße,
    Annette

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