Gustav Fisch

Näht ihr auch so gerne auf Papier? Ich finde das total klasse. Das wird immer so schön genau. Und auch kleine Teile können gut aneinander genäht werden. Und bei meinem neuen Projekt war das ganz wichtig. Nicht nur kleine Teile, sondern kleinste Teile mussten aneinander genäht werden.

Und nun gestatten! Gustav Fisch.

Eine Fischgräte nach der Vorlage FishyBones von Twiggyundopal. Die Teile im Kopf waren schon sehr klein. Im Nachhinein musste dann feststellen, dass ich etwas falsch gemacht habe. Eigentlich hat der Fisch ein großes Auge. Das habe ich irgendwie übersehen. Aber meine Variante gefällt mir auch und wenn ich ehrlich sein soll sogar bessser als mit einem so großen Auge wie im Original vorgesehen.
Und was habe ich nun mit dem Fisch gemacht??? Eine Projekttasche.

Und ihr habt es sicher schon entdeckt: Ein Schnuddel darf wie immer nicht fehlen.

Die Foto’s habe ich bei uns an der Scharfen Lanke gemacht. Direkt neben einer stark befahrenen Hauptstraße ersteckt sich ein kleines Naherholungsgebiet. Bei der Scharfen Lanke handelt es sich um eine Bucht der Havel im Bezirk Berlin Spandau, genauer gesagt im Ortsteil Wilhelmstadt. Der Gewässername Lanke bezeichnet u. a. Ausbuchtungen von stehenden Gewässern sowie sumpfige Wiesen, was die Gegebenheiten an der Scharfen Lanke gut zusammenfasst. Die Scharfe Lanke ist auch ohne Projekttäschchen eine schöne Fotolocation.


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Pepper, Mintsky und Canehead

Wenn ihr solche schönen Namen lest, dann ahnt ihr bestimmt schon was. Ich habe Täschchen genäht. Aus Loraliestoffen. Die müssen ja auch mal weg.

Und so schön rot!
Auch diese drei Grazien sind aus dem LoraliedesignPaneel “Sweeti”, welches ich hier vorgestellt habe.
Mit den Täschchen habe ich nun alle Damen vernäht. Einige wohnen bei mir und andere sind ausgezogen und erfreuen  andere Besitzerinnen. Die roten Damen wohnen alle noch bei mir. Aber alle werden nicht bleiben. Mintsky und Canehead werden irgendwann mal ausziehen. Eine Gelegenheit dazu ergibt sich bestimmt.

Aber bevor sie sie ausziehen, schauen wir noch auf meine Schnuddelliebe. Ohne die geht es bei Täschchen gar nicht.

 


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Bauchtasche TheodorA

Es gibt Situationen im Leben, da trage ich gerne eine Bauchtasche. Zum Beispiel, wenn ich nur mit meiner Kamera unterwegs bin. In eine Bauchtasche passt das Allernotwendigste rein, nichts baumelt mir seitlich an der Schulter und ich habe die Hände frei. Vor einiger Zeit nähte meine Freundin Birgit sich eine Bauchtasche, die mir auch gut gefiel. So eine wollte ich auch. Die freie Vorlage ist von Frau Funkelfaden. Et Voilà, da ist sie nun: meine Bauchtasche TheodorA.

Schnuddelliebe

Die Tasche näht sich gut. Neben einer bebilderten Anleitung auf dem Blog von Frau Funkelfaden gibt es auch ein gutes Nähvideo.
Dennoch habe ich einiges anders gemacht, weil es mir in der Originalversion nicht gefiel.
So verstärkt Frau Funkelfaden nicht ein einziges Teil. Das mag ich überhaupt nicht. Ich habe alle Futterteile mit H200 verstärkt und alle Außenteile mit H620. So hat die Tasche jetzt einen guten Stand, ohne wirklich zu steif zu sein.

Auch die Lösung der kleinen Innentasche gefällt mir nicht. Frau Funkelfaden arbeitet hier nur mit einer Stofflage und die auch noch unverstärkt. Das ist mir viel zu instabil. Ich habe meine Innentasche aus doppelter Stofflage genäht und auf einer Seite ebenfalls mit H200 verstärkt. Und ich habe einen KamSnap angebracht.

Gut gefällt mir, dass es auf der Vorderseite eine kleine Reißverschlusstasche gibt. Nicht gefallen hat mir die Tatsache, dass ich bei der Variante von Frau Funkelfaden bei dieser kleinen Tasche auf die Innenseite des Futterstoffes schaue, wenn sie geöffnet wird. Das geht gar nicht. So habe ich noch ein Stoffstück gegen genäht. Und so schaue ich bei geöffneter Reissverschlusstasche nun auf die schöne Seite meines Innenstoffes.

Und noch ein Blick ins Innenleben.

Da ich ja meine Vorräte abbauen will, habe ich die Tasche tatsächlich vollständig aus meinem Fundus genäht. Von der zerschnittenen Jeans dieser Tasche war noch etwas übrig und auch die blauen Stoffe befanden sich in meinem Schrank. So freue ich mich jetzt über meine Bauchtasche TheodorA. Meine Wahl fiel u.a. auch deswegen auf diese Bauchtasche, weil sie etwas größer, aber trotzdem nicht zu voluminös ist.

 

 

 


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Tasche Sole

Schon vor längerer Zeit wurde im Newsletter von Snaply die Tasche Sole angepriesen. Eine einfach zu nähende Beuteltasche. Und als Jägerin und Sammlerin habe ich mir diese Vorlage natürlich abgespeichert. Nun hatte ich noch ein Stück Stoff über, welches mir so richtig gut gefiel. Und da ich bekanntlicherweise meinen Stash abbauen will, habe ich noch in meine Jeanskiste gegriffen. Und schon waren Stoffe für meine Sole zusammengesucht. Ein passendes Webband fand sich auch noch in meiner Kiste und so kommt meine Sole nun maritim daher!

Dieser hellblaue Stoff gefällt mir richtig gut. Der ist so ein bisschen semi-solid – so heißt es ja bei Wolle, wenn diese einfarbig ist, aber in der Helligkeit ein wenig changiert – und mit weißen Ankern und kleinen dunkelblauen Punkten verziert. Der Jeansstoff und das maritime Webband ergänzen diesen perfekt.
Was bei mir an Taschen nicht fehlen darf sind kleine Schnuddel. So haben mein Kunzfrau-Label und ein Rest des Webbandes an der Seite der Tasche ihren Platz gefunden.

Und auch der Zipper am Reißverschluss darf einen maritimen Schnuddel beherbergen.

So habe ich ein kleines maritimes Feeling, wenn  schon mein Sylturlaub wegen Corona leider ausgefallen ist!


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Ein drittes Mal Häuser

Und wieder sind ein paar Häuser vernäht. Ich habe mir einen Projektbeutel gemacht. Von denen kann frau nie genug haben. Oder was meint ihr dazu? Als ich mit meinem Beutel fertig war, war meine Freundin Claudia ganz hin und weg. “Marion, machst du mir auch einen?”. Klar mache ich das, denn Häuser habe ich mehr als genug. Und hier sind sie nun. Zunächst von der einen Seite …

… und natürlich auch von der anderen Seite.

Aus Fenster oder Tür oder sogar aus Beiden gibt es immer ein Rausguckerli.

So verarbeitet finde ich die Häuser immer wieder schön. Und ein paar werde ich sicherlich noch verarbeiten. Meinem Vater gefällt der Einkaufsbeutel so gut und meint, ich solle doch meiner Mutter auch einen nähen. Das kann ich gerne tun. Aber der muss dann wohl mit schwarzem Stoff kombiniert werden. Der dunkelblaue Stoff reicht dafür in gar keinem Fall mehr. Der ist so gut wie aufgebraucht. Und neu kaufen möchte ich nicht.

 


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Eine Männertasche für den Oldie

Kürzlich kam mein Vater zu mir. “Du Marion, du kannst ja so gut nähen. Nähst du mir eine Tasche? Schau mal, so eine wie die hier!”
Dabei wedelte er mir mit seiner gekauften Männertasche unter der Nase herum.
“Aber ich möchte sie etwas höher und breiter!”
Oh Schreck!!! Für sowas habe ich gar kein Schnittmuster.
” Und schau mal, ich habe die auch eine alte Jeans mitbebracht. Daraus möchte ich die!”
Zugegebenermaßen war die Jeans toll. Nach seiner schweren Krankheit vor zwei Jahren ist ihm diese Jeans viel zu weit. Also hieß es zunächst ausmessen und erfragen, wie groß er denn nun seine Tasche möchte. Dann stand ein Besuch ein Frau Patch it an, denn ein männertaugliches Futter musste her. Wir haben uns für einen Batikstoff entschieden. Und da ist sie nun: die etwas unspektakuläre Männertasche.
Die Ansicht von vorne. Wie ich es oft und gerne mache, habe ich eine A….tasche abgetrennt und vorn aufgenäht. Mit meinem KunzfrauLabel muss er leben.

Auf der Rückseite habe ich ihm eine verdeckte Reissverschlusstasche eingenäht. Ich finde die immer super praktisch.

Der Henkel ist von der Außenseite vollständig mit dem Jeansstoff bedeckt. Ich mag das reine Gurtband als solches nicht. Das muss immer bedeckt sein. Aber es hält halt gut. Und auf der Unterseite stört es nicht.
Für innen war ebenfalls eine Reissverschlusstasche gewünscht. Klar Papa, das kann ich gut!

Und offene Einstecktaschen waren gewünscht. Das Futter ist recht dunkel. Männertauglich eben. Da musste ein Webband her, denn er muss den Eingang in die Taschen ja auch finden. “Ahoi mit Möwen” ging als männertauglich in meinem Nähstübchen durch. Einstimmig beschlossen …hihi… Was meint ihr?

Da hat gestern jemand gestrahlt. So habe ich es ohne Schnittmuster hinbekommen, meinem Oldie seine Wunschtasche zu nähen!


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Limette, Swirla & Grapette

Limette, Swirla und Grapette! So heißen die nächsten Mädels in meinem Taschenreigen aus dem LoraliedesignPaneel “Sweeti”, welches ich hier vorgestellt habe.

Sommerlich kommen sie in grün sowie lila und pink daher. Hier Frau Limette nochmal näher.

Und hier die Damen Swirla und Grapette.

Ina kommentierte bei meinem ersten Täschchen, dass ich die Tussi’s schön in Szene gesetzt hätte. Tussi’s!!! Ja das gefällt mir. So sind nun zwei weitere TussiTäschchen enstanden und es werden weitere folgen. Nun fragt ihr euch sicher, was ich wohl mit so vielen Täschchen mache. Ich behalte die nicht alle. Diese Damen werden mich allesamt verlassen.
Die Foto’s habe ich diesmal im Südpark gemacht. Eine kleine grüne Oase gleich gegenüber meiner anderen Fotolocation der Scharfen Lanke.

 

 


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Turq & Taffy

Am Samstag war meine Freundin Claudia bei mir um mit mir zusammen zu nähen. Bevor wir aber unsere Nähmaschinen zum glühen bringen wollten, wollte sie zuerst noch kurz zu Patch it, weil sie noch Sachen wie Reißverschluss und so brauchte. Dieser kurze Besuch dauerte dann circa 1,5 Stunden und mein Soffzuwachs betrug  ca. 700g. Und ich wollte doch nur einen Karabiner und dunkelblauen Reißverschluss kaufen. Aber nichts von beiden war dabei. Das habe ich nämlich vergessen.
Christiane hat immer eine schöne Auswahl an Stoffen in ihrem Laden. Und wenn ich länger nicht da war, sehe ich ca. 1.000.000 Stoffe und anderes, was ich unbedingt brauche. Geht euch das eigentlich auch immer so, wenn ihr einen Patchworkladen betretet? Unter anderem hatte es mir diesmal ein Loralie-Paneel angetan: Sweetie heißt es und sieht so aus.

(C) Loralie-Designs

Aus den beiden Damen Turq & Taffy – unten rechts – hat Christiane ein Täschchen genäht. Das wollte ich auch unbedingt haben. Und aus dem großen Bild darüber soll ein Beutel entstehen. Also noch ein paar Beistoffe dazu, etwas Vlies und schon war ein beträchtlicher Stapel zusammen gekommen. Und tadaaa, da ist mein Turq & Taffy-Täschchen.

Das Wetter heute war perfekt um die beiden Ladies zu fotografieren. Miss Turq erfreut sich an ihrem Lolli -passend zu ihrem Sommeroutfit-

…während sich Miss Taffy der Sonne entgegenräkelt.

Der Reißverschluss ist diesmal etwas tiefer gelegt 🙂

Das ist mal etwas anderes als immer den Reissverschluss oben einzunähen.
Und wer hier schon länger mitliest, weiss, dass ich ein bisschen Schnuddelverliebt bin. Ihr habt den Schuddel an dem Zipper bestimmt schon entdeckt! Aber ihr könnt gar nicht erkennen, was das ist. Na gut, dann hier ein bisschen näher.

Der passt doch gut zu den beiden Ladies!
Turq & Taffy haben noch einige Freundinnen, die auch auf einem Täschchen verewigt werden möchten. So wisst ihr, was ich die nächsten Tage zu tun habe!
Fotografiert habe ich wie so oft an der “Scharfen Lanke”. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schön ruhig es dort ist.

Kaum zu glauben, dass ca. 100m hinter dieser Idylle eine große Hauptstrasse verläuft. Die ist vorn am Wasser kaum zu hören. Das ist fast nicht zu glauben, oder?! Ist aber so.
Und wenn das alles zusammen nicht Sommer pur ist?! So dürfen die beiden Ladies auch zur Kreativen Sommerzeit bei Frau Augensternswelt.


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Restefest 2018 – Im Oktober –

Irgendwie flutscht das bei mir mit dem Restefest noch immer nicht so richtig. Aber ein Projekt habe ich immerhin hinbekommen. Meine Muter brachte mir kürzlich eine Jeans von ihr und wünschte sich daraus einen Beutel. Das war endlich ein Grund in die Restekiste zu greifen. Die Breite der Hosenbeine reichte nämlich nicht für eine vernünftige Breite des Beutels aus.

Das ist nur eine der vorhandene Restesammlungen. Und hier ist nun der fertige Beutel.

Auch das Innenleben hat ein paar bunte Streifen abbekommen.

Ihr wisst ja: Ohne Schnuddel geht bei mir nichts.

Die reste haben erneut Reste erzeugt. Die aber sind jetzt so klein, dass ich sie nicht mehr aufhebe.

Meiner Mutter gefällt ihr neuer Einkaufsbeutel und das macht mich richtig glücklich. Meine Mutter kommt nämlich sehr selten und wünscht sich etwas Gestricktes und Genähtes von mir.
Und glücklich macht mich auch, dass ich mit diesem Projekt einige Kästchen des Herbsthandarbeitsbingo’s 2018 abhaken kann:
– Ich habe etwas für einen lieben Menschen gemacht
– Ich habe etwas recycelt, nämlich die Jeans meiner Mutter
– Ich habe etwas Buntes gemacht, denn die Streifen sind definitiv bunt
– Ich habe eine Einkaufstasche gemacht


Jetzt aber seid ihr dran. Wart ihr fleißiger als ich?
 


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Ich bin eine Gastbloggerin

Anfang des Jahres oder vielleicht war es auch schon am Ende des vergangenen Jahres bekam ich eine Mail von Ulrike. Sie hatte vor eine monatliche Serie zu verschiedenen Patchworkthemen zu machen und suchte dafür Gastbloggerinnen. Gerne nahm ich die Einladung an. So bekam ich von Ulrike einen Fragebogen zugeschickt, denn sie wollte vor dem eigentlichen Gastpost jede Bloggerin vorstellen. Und ich bin nun im August dran. So gab es gestern meine Vorstellung. Hier könnt ihr sie nachlesen.
Und heute ist nun mein Gastpost dran. Ich durfte über Taschen schreiben. Ein schönes Thema. Wenn ihr Lust habt, dann schaut hier mal bei Ulrike vorbei. Dann könnt ihr meinen Gastpost lesen. Ulrike und ich würden uns freuen.

Und weil es in meinem Gastpost um Taschen geht, gibt es gleich noch einen Nachschlag. Für meinen Urlaub braucht ich natürlich ganz unbedingt einen passenden Projektbeutel. Maritim sollte er werden und eine Stickerei sollte drauf. Ich hatte da so meine Vorstellungen. Also ein bisschen im Netz gesurft und eine Stickdatei gefunden, die ganz und gar meinem Geschmack entsprach. “Go maritim” von RosaBlue. Ich habe die Datei noch bei DaWanda gekauft, aber das wird ja leider bald nicht mehr möglich sein. Aber ihr Shop zieht zu Etsy um. So und nun genug gequatscht. Hier kommt mein neuer Projektbeutel.

Und ihr habt es bestimmt schon entdeckt. Hier gibt es einen Schnuddel in Form eines maritimen Knopfes. Der lag als Einzelstück in meiner Knopfkiste.

Und nun die andere Seite.

Diese Stickdatei hat sofort mein Herzerwärmt. Genau so etwas hatte ich gesucht. Die Sticki hatte ordentlich zu tun. Knappe 20.000 Stiche hat diese Datei.

Wie ihr erkennen könnt, habe ich leichte Wellen gequiltet. Die weiße Jeans sah sonst so langweilig aus. Und auch hier fand noch ein kleiner Schnuddel Platz.

Erkennt ihr die Bubbles auf dem blauen Streifen. Habe ich zum ersten Mal gequiltet. Ging eigentlich ganz gut!
Und auch für die Henkel wollte ich noch Knöpfe. Glücklicherweise hatte Frau Patch it passende in ihrem Lädchen vorrätig!

Und heute ist endlich Strandkorbwetter. So werde ich mich gleich auf den Weg zum Strand machen. Und mein neuer Beutel darf natürlich mit!

Verlinkt bei:
Handmade on Tuesday
Taschen und Täschchen
Stick-Freuden-Linkparty – Sommer 2018 –

 


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