Vom gewinnen und Weihnachten

Kürzlich zeigte Ariane auf Insta ihren neuen Weihnachtsläufer, der im Patchwork Magazin 06/2020 veröffentlich werden sollte. Und in diesem Zusammenhang verloste sie das neue Patchwork Magazin. Wie dass dann so auf Insta ist, sollte eine Freundin getaggt werden. Ich habe mich für Betty entschieden, die sofort begeistert war und fragte, wann wir den Läufer denn zusammen nähen werden. Na dazu musste ich erstmal gewinnen. Und ihr ahnt es schon. Die Glücksfee war mir hold und ich habe tatsächlich gewonnen. Während ich in Gera verweilte, kam mein Gewinn zu Hause an. Und Ariane hatte noch eine kleine Beigabe reingepackt, die ich sofort nach meiner Rückkehr verarbeitet habe.

Nochmals ganz herzlichen Dank an die Glücksfee.
Nun stand die Verabredung mit Betty an und wir haben tatsächlich sofort zeitnah einen Termin gefunden. Morgen schon ist es soweit! Ihr wisst ja, dass mein Nähzimmer nicht so groß und somit auch der Platz an meinem Zuschneidetisch begrenzt ist. Deshalb habe ich schon mal ein bisschen vorgearbeitet!.
Die Tannenbäume werden auf Papier genäht. So habe ich die Papierschablonen für Betty und mich schon mal ausgeschnitten.

Auch meine Stoffe für die Tannenbäume habe ich schon geschnitten. So kann dann Betty morgen in Ruhe den Zuschneidetisch nutzen.

Ich gehöre nicht zu den Patchworkerinnen, die beim Papiernähen die Stoffteile ganz genau zuschneidet. Ich bin da etwas großzügiger! Aus den Resten gibt es dann kleine Hexi’s, die dann in meinen neuen Restequilt wandern.
Ach und nun wollt ihr auch noch wissen, wie der Läufer aussehen wird. Na gut, dann zeige ich ihn euch jetzt!

Ich werde kein weiß nutzen. Die Bäume werden rot und grün, die Baumstämme braun und der ganze Rest gold. So hatte ich die Stoffe zu Hause und ich kann wieder was aus dem Stash abarbeiten!
Und ich werde auch keinen Wendeläufer nähen. Meine Rückseite wird einfach nur einfarbig.


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Gustav Fisch

Näht ihr auch so gerne auf Papier? Ich finde das total klasse. Das wird immer so schön genau. Und auch kleine Teile können gut aneinander genäht werden. Und bei meinem neuen Projekt war das ganz wichtig. Nicht nur kleine Teile, sondern kleinste Teile mussten aneinander genäht werden.

Und nun gestatten! Gustav Fisch.

Eine Fischgräte nach der Vorlage FishyBones von Twiggyundopal. Die Teile im Kopf waren schon sehr klein. Im Nachhinein musste dann feststellen, dass ich etwas falsch gemacht habe. Eigentlich hat der Fisch ein großes Auge. Das habe ich irgendwie übersehen. Aber meine Variante gefällt mir auch und wenn ich ehrlich sein soll sogar bessser als mit einem so großen Auge wie im Original vorgesehen.
Und was habe ich nun mit dem Fisch gemacht??? Eine Projekttasche.

Und ihr habt es sicher schon entdeckt: Ein Schnuddel darf wie immer nicht fehlen.

Die Foto’s habe ich bei uns an der Scharfen Lanke gemacht. Direkt neben einer stark befahrenen Hauptstraße ersteckt sich ein kleines Naherholungsgebiet. Bei der Scharfen Lanke handelt es sich um eine Bucht der Havel im Bezirk Berlin Spandau, genauer gesagt im Ortsteil Wilhelmstadt. Der Gewässername Lanke bezeichnet u. a. Ausbuchtungen von stehenden Gewässern sowie sumpfige Wiesen, was die Gegebenheiten an der Scharfen Lanke gut zusammenfasst. Die Scharfe Lanke ist auch ohne Projekttäschchen eine schöne Fotolocation.


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Pepper, Mintsky und Canehead

Wenn ihr solche schönen Namen lest, dann ahnt ihr bestimmt schon was. Ich habe Täschchen genäht. Aus Loraliestoffen. Die müssen ja auch mal weg.

Und so schön rot!
Auch diese drei Grazien sind aus dem LoraliedesignPaneel “Sweeti”, welches ich hier vorgestellt habe.
Mit den Täschchen habe ich nun alle Damen vernäht. Einige wohnen bei mir und andere sind ausgezogen und erfreuen  andere Besitzerinnen. Die roten Damen wohnen alle noch bei mir. Aber alle werden nicht bleiben. Mintsky und Canehead werden irgendwann mal ausziehen. Eine Gelegenheit dazu ergibt sich bestimmt.

Aber bevor sie sie ausziehen, schauen wir noch auf meine Schnuddelliebe. Ohne die geht es bei Täschchen gar nicht.

 


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Bauchtasche TheodorA

Es gibt Situationen im Leben, da trage ich gerne eine Bauchtasche. Zum Beispiel, wenn ich nur mit meiner Kamera unterwegs bin. In eine Bauchtasche passt das Allernotwendigste rein, nichts baumelt mir seitlich an der Schulter und ich habe die Hände frei. Vor einiger Zeit nähte meine Freundin Birgit sich eine Bauchtasche, die mir auch gut gefiel. So eine wollte ich auch. Die freie Vorlage ist von Frau Funkelfaden. Et Voilà, da ist sie nun: meine Bauchtasche TheodorA.

Schnuddelliebe

Die Tasche näht sich gut. Neben einer bebilderten Anleitung auf dem Blog von Frau Funkelfaden gibt es auch ein gutes Nähvideo.
Dennoch habe ich einiges anders gemacht, weil es mir in der Originalversion nicht gefiel.
So verstärkt Frau Funkelfaden nicht ein einziges Teil. Das mag ich überhaupt nicht. Ich habe alle Futterteile mit H200 verstärkt und alle Außenteile mit H620. So hat die Tasche jetzt einen guten Stand, ohne wirklich zu steif zu sein.

Auch die Lösung der kleinen Innentasche gefällt mir nicht. Frau Funkelfaden arbeitet hier nur mit einer Stofflage und die auch noch unverstärkt. Das ist mir viel zu instabil. Ich habe meine Innentasche aus doppelter Stofflage genäht und auf einer Seite ebenfalls mit H200 verstärkt. Und ich habe einen KamSnap angebracht.

Gut gefällt mir, dass es auf der Vorderseite eine kleine Reißverschlusstasche gibt. Nicht gefallen hat mir die Tatsache, dass ich bei der Variante von Frau Funkelfaden bei dieser kleinen Tasche auf die Innenseite des Futterstoffes schaue, wenn sie geöffnet wird. Das geht gar nicht. So habe ich noch ein Stoffstück gegen genäht. Und so schaue ich bei geöffneter Reissverschlusstasche nun auf die schöne Seite meines Innenstoffes.

Und noch ein Blick ins Innenleben.

Da ich ja meine Vorräte abbauen will, habe ich die Tasche tatsächlich vollständig aus meinem Fundus genäht. Von der zerschnittenen Jeans dieser Tasche war noch etwas übrig und auch die blauen Stoffe befanden sich in meinem Schrank. So freue ich mich jetzt über meine Bauchtasche TheodorA. Meine Wahl fiel u.a. auch deswegen auf diese Bauchtasche, weil sie etwas größer, aber trotzdem nicht zu voluminös ist.

 

 

 


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Relativ unspektakulär …

… aber zwingend notwendig war ein neues Klammerkleidchen für meine Wäscheklammern. Mein bisheriges Klammerkleidchen war wohl so knapp 40 Jahre alt und sah dementsprechend aus. Eigentlich musste ich mich dafür schon schämen. Völlig zerschlissen war es oben am Bügel und viele Stellen waren auch schon kaputt.
Vor sehr langer Zeit hatte ich schon vor ein neues Klammekleidchen zu nähen. Eine Vorlage war gefunden und die Stoffe lagen auch bereit. Aber wie das so ist, ich hatte keine Lust und dann habe ich es vergessen. Im Rahmen meiner Aufräumaktion fiel mir das Päckchen wieder in die Hände und ich habe es gleich mal in mein Nähzimmer verfrachtet. Am vergangenen Wochenende habe ich mich dann endlich aufgerafft und mir ein neues Klammerkleidchen genäht.

Wie gesagt nichts spektakuläres, aber eben zwingend notwendig. Die Vorlage habe ich hier gefunden. Was mir jedoch nicht gefallen hat war, das der Bügel zu sehen ist. Mein Bügel ist schon nicht mehr so schön. Er war aufsprungen und ich musste ihn kleben. So sollte er wie bei meinem alten Kleidchen auch nicht zu sehen sein. Kurz überlegt und eine Lösung gfunden.

Ich bin zufrieden. Eine unliebsame Aufgabe erledigt. Nun kann ich mich wieder den schönen Dingen an der Nähmaschine widmen.


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Tasche Sole

Schon vor längerer Zeit wurde im Newsletter von Snaply die Tasche Sole angepriesen. Eine einfach zu nähende Beuteltasche. Und als Jägerin und Sammlerin habe ich mir diese Vorlage natürlich abgespeichert. Nun hatte ich noch ein Stück Stoff über, welches mir so richtig gut gefiel. Und da ich bekanntlicherweise meinen Stash abbauen will, habe ich noch in meine Jeanskiste gegriffen. Und schon waren Stoffe für meine Sole zusammengesucht. Ein passendes Webband fand sich auch noch in meiner Kiste und so kommt meine Sole nun maritim daher!

Dieser hellblaue Stoff gefällt mir richtig gut. Der ist so ein bisschen semi-solid – so heißt es ja bei Wolle, wenn diese einfarbig ist, aber in der Helligkeit ein wenig changiert – und mit weißen Ankern und kleinen dunkelblauen Punkten verziert. Der Jeansstoff und das maritime Webband ergänzen diesen perfekt.
Was bei mir an Taschen nicht fehlen darf sind kleine Schnuddel. So haben mein Kunzfrau-Label und ein Rest des Webbandes an der Seite der Tasche ihren Platz gefunden.

Und auch der Zipper am Reißverschluss darf einen maritimen Schnuddel beherbergen.

So habe ich ein kleines maritimes Feeling, wenn  schon mein Sylturlaub wegen Corona leider ausgefallen ist!


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Zum Muttertag

Ich denke nicht nur heut’ an dich.
Nein: Alle Tage sind
ein Muttertag für mich.
Ich bin ja noch dein Kind.
Heute ist Muttertag. Ja auch ich verwöhne meine Mutter heute ein bisschen. So bin ich heute für das Mittagessen zuständig. Das mache ich sehr gerne, denn ich koche eigentlich ganz gerne. Aber so für mich allein, fällt das oft recht spartanisch aus. Auch meine Mutter bekommt heute ein kleines Geschenk von mir. Nein keine Blumen. Meine Mutter kriegt nie Blumen zum Muttertag von mir. Diese Verteuerung der Blumen, die ja natürlich so gar nichts mit dem Muttertag zu tun hat, kann ich nicht unterstützen. Herzen bekommt meine Mutter heute von mir.

Nach einer freien Vorlage von Grit’s life habe ich diese Mitteldecke genäht. Eigentlich sind die Herzen als Kissen gedacht. Ein großes Kissen von 50cm x 50cm. Zum einen mag ich mich aber jetzt nicht für ein passendes Kisseninlett beim schwedischen Möbelhaus anstellen und zum anderen weiß ich auch gar nicht so genau, ob meine Mutter so große Kissen mag. So habe ich kurzerhand eine Mitteldecke aus der Vorlage gemacht.

Und weil mir das Muster so gut gefällt und die Fraben auch bei mir passen liegt eine so schöne Mitteldecke auch bereits bei mir im Wohnzimmer!
Danke liebe Grit für diese schöne Vorlage.


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Ein drittes Mal Häuser

Und wieder sind ein paar Häuser vernäht. Ich habe mir einen Projektbeutel gemacht. Von denen kann frau nie genug haben. Oder was meint ihr dazu? Als ich mit meinem Beutel fertig war, war meine Freundin Claudia ganz hin und weg. “Marion, machst du mir auch einen?”. Klar mache ich das, denn Häuser habe ich mehr als genug. Und hier sind sie nun. Zunächst von der einen Seite …

… und natürlich auch von der anderen Seite.

Aus Fenster oder Tür oder sogar aus Beiden gibt es immer ein Rausguckerli.

So verarbeitet finde ich die Häuser immer wieder schön. Und ein paar werde ich sicherlich noch verarbeiten. Meinem Vater gefällt der Einkaufsbeutel so gut und meint, ich solle doch meiner Mutter auch einen nähen. Das kann ich gerne tun. Aber der muss dann wohl mit schwarzem Stoff kombiniert werden. Der dunkelblaue Stoff reicht dafür in gar keinem Fall mehr. Der ist so gut wie aufgebraucht. Und neu kaufen möchte ich nicht.

 


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Noch immer Häuser

Noch immer bin ich dabei, die gefundenen Häuser zu verarbeiten. Nachdem ich mir einen Beutel genäht habe, war jetzt ein Wandbehang dran. Bei dem konnte ich immerhin 16 Häuser verarbeiten. So haben inzwischen 20 Häuser ihre Verwendung gefunden.

Vier der Häuser haben einen kleinen Knopf als Verzierung erhalten.
Hier schaut der Weihnachtsmann schon mal raus und stellt fest dass es noch zu früh für ihn ist

Herr Bär und Frau Schaf halten ein kleines Schwätzchen ….

…. und Herr Kater wirbt um Frau Katze.

Eine Tür hat nur ein kleines Herz bekommen.

Nun ziert mein Wandbehang schon eine Wand im Korridor.
Und ich bin dann mal weitere Häuser verarbeiten. Ich hoffe ja, dass auch bei uns die Geschäfte zum Ende der Woche wieder öffnen dürfen. Dann kann ich mal bei Frau Patch it vorbei. Natürlich unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen, denn das ist mir sehr wichtig!


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Fundstücke

Ihr wisst ja, dass ich so mehr oder weniger regelmäßig aufräume und ausmiste. Und da sind mir doch tatsächlich zwei Fundstücke  in die Hände gefallen. Eines davon hatte ich gar nicht mehr auf dem Plan. Als ich die Tüte in den Händen hielt, wusste ich zunächst nicht, was darin ist. Als ich es aber ausgepackt habe, wusste ich sofort was es war. Ich traue es mich gar nicht zu sagen. Aber ich glaube, die Tüte liegt so verpackt schon mehr als 10 Jahre bei mir.
Und am Karfreitag fiel mir ein weiteres Fundstück in die Hände. Von dessen Existenz wusste ich noch, aber ich wusste nicht mehr, wo ich das hingeräumt habe. Auch vor vielen Jahren habe ich diese Teile genäht. Wie wahrscheinlich viel von euch!

Insgesamt 32 Häuser habe ich genäht. Nicht so sehr viel. Ich hatte mir seinerzeit die Vorlage etwas vergrößert. Meine Häuser sind ca. 12cm x 12cm groß. So habe ich mich am Wochenende rangemacht und erstmal die unliebsamste Aufgabe erledigt.

Ja Papier rauspulen. Leider muss das sein, sonst kann ich die Hauser nicht verarbeiten. Ich habe das zunächst bei 20 Häusern gemacht. Dann bekamen  die blaue Zwischenstreifen und rote Corner! Und vier davon sind bereits zu einem vollständig fertigen Werk vernäht!

Ein schöner neuer Einkaufsbeutel ist entstanden Und könnt ihr meine zwei Schnuddel erkennen? Nein?! Dann zeige ich euch die Häuser hier nochmal näher. Die zwei Miezen halten einen fröhlichen Klöschnack!

16 weitere Häuser sind bereits mit Zwischenstreifen und Corner versehen. Ebenfall das dunkle blau und das kräftige rot. Ich finde diese beiden Farben zu den Häuser wunderschön. Das wird dann einen Wandbehang geben. Nun muss ich aber noch im Nahtschatten der Häuser quilten. Und vielleicht finde ich noch ein paar kleine Schnuddel. Leider versteckt sich diese Kiste im Moment vor mir! Noch hat sie ein bisschen Zeit wieder aufzutauchen. Drückt mir mal die Daumen
Für weitere 4 Häuser habe ich auch schon eine Idee und für die Restlichen wird sich dann auch was finden.


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