Nix mehr mit Geese in the Forest

Hi ihr! Ich bin es doch nochmal.
Seid ihr noch da???? Ich habe meinen Nähplatz ins Wohnzimmer verlegt und nähe jetzt Hexi‘s. Mein neues Hexi-Projekt ist der Insanity Quilt. Auch ein ScrappyProjekt und zwar ein richtiges.Das gesamte Top sind kleine Reste. Auch der Hintergrund. Hier verwende ich alle weißen Reststoffe.

Schaut nochmal bei Maja. Die ist mit ihrer Freundin Bettina noch fleißig am nähen.


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Geese in the Forest – Teil 3 –

Nur langsam komme ich voran. Auf Papier nähen fordert eben doch so seine Zeit. Es muss ja auch andauernd geschnitten werden.
Hier kommen die Blöcke 3 und 4.

Da ich unbedingt fünf Blöcke zusammen nähen wollte bin ich von meinem Vorhaben abgewichen und habe Block 5 nur einmal genäht. Der erste Forestblock.

Oh Schreck. Beim Zusammennähen der Blöcke gesehen, dass ich noch einen Block 5 benötige. Also den noch genäht und Tadaaaa: Da sind meine ersten fünf zusammen genähten Blöcke.

Das wird es auch heute gewesen sein. Jetzt muss ich mich um das Essen kümmern, denn meine Oldies kommen hoch. Und danach werde ich mich zu ihnen ins Wohnzimmer setzen. Aber natürlich nicht ohne Handarbeit. Und weil Silvester traditionell genäht wird, werde ich mich meinem neuen Hexi-Projekt widmen.
Schaut mal bei Maja vorbei. Sie näht mit ihrer Freundin Bettina einen tollen Quilt!
Kommt gut ins Jahr 2020. Wir lesen uns!


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Geese in the Forest – Teil 2 –

Bevor ich heute mit dem Nähen beginnen konnte, habe ich erstmal mein Näzimmer aufgeräumt. Ich frage mich, wer da immer so eine Unordnung hinterlässt. Wenn ich den erwische 😉
Danach habe ich noch immer nicht mit dem Nähen beginnen können. Ich habe erst noch einmal gebügelt und geschnitten. Diesmal aber etwas Zeitsparender. Von den größeren Stoffstücken habe ich nur Streifen in einer Breite geschnitten, die für alle Kleinteile meiner Geese und Bäume breit genug sind.

Dann habe ich noch Spulen vorbereitet. Ich hasse es, wenn ich während des Nähens nachspulen muss. Schlimm genug, dass der Unterfaden sich traut einfach alle zu sein.

Noch ein  paar Papiervorlagen geschnitten und dann konnte es endlich losgehen. Neiiiin, noch immer nicht. Wo ist der weiße Stoff? Ah da! Also nochmal bügeln und Streifen schneiden und nun konnte es wirklich endlich losgehen.
Beim Papiernähen schätze ich meine kleinen Helferlein ganz besonders. Ich kniffe mir die Vorlagen immer vor. Das geht besonders gut mit der flachen Seite des “Add a Quarter”-Lineals. Als ich das noch nicht hatte, ging es auch mit einer Postkarte.

Um genau 1/4-Inch Nahtzugabe zu haben wird das Lineal einfach umgedreht. Da ist dann so eine Kante, die an die geknickte Seite der Papiervorlage geschoben wird und schwupps kann ich 1/4-Inch abschneiden.

Natürlich geht auch das mit einer Postkarte und einem normalen Inch-Lineal. So aber geht es besser!
Ein weiteres tolles Helferlein ist der Nahtroller von Violetcraft.

So muss ich zwischendurch nicht ständig zum Bügeln aufstehen. Die Teile werden ganz einfach mit dem Nahtroller gebügelt. Erst ganz am Schluss bügle ich den gesamten Block.
Und dann war endlich der erste Block fertig!

Ich habe beschlossen, dass ich zunächst von jedem der sieben Blöcke drei nähen werde. Dann kann ich auch mal was zusammensetzen. Das brauche ich einfach zwischendurch, um so schon mal einen Gesamteindrauck zu erhalten. Jeweils drei Blöcke von Block 1 und 2 sind fertig.


Das dauert doch so seine Zeit, durch das viele Nahtbügeln und den vielen Schneiden bei der Fertigsstellung eines Blocks. Mal schauen, ob ich heute noch was zusammengesetzt bekomme. Erst dann melde ich mich wieder.

 

 


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Geese in the Forest – Teil 1 –

Silvester wir bei mir traditionell genäht. Ein neuer Quilt soll es werden. Vor einiger Zeit sah ich bei den Modern Cologne Quiltern einen Quilt, der mir sofort für ein Scrapprojekt ins Auge stach. Ihr Thema war an diesem Tag “UFO’s – wohin das Auge blickt”. Wenn ihr dem Link folgt und in dem Beitrag nur ein ganz kleines bisschen nach unten scrollt ist es gleich der zweite Quilt. In meinem Kommentar habe ich mich erkundigt wo ich die Vorlage für diesen Quilt bekomme. Und ich habe Antwort bekommen. Ja ich hätte ihn mir nach dem Bild auch selber vormalen können, aber dazu hatte ich keine Lust. Also war ich bei Twiddletails einkaufen. Diese Seite kannte ich bislang gar nicht. Bei der Fülle der Seiten im Netz ist das auch nicht weiter verwunderlich.
Bevor ich jedoch nähen kann, sind diverse Vorarbeiten erforderlich. Die erste heißt: Stoffe raussuchen. Da ich auf Papier nähe, muss ich nicht auf den Fadenlauf achten. So können auch irgendwelche schrägen Reste Verwendung finden.
Die zweite Vorarbeit heißt: Bügeln.

Und nochmehr bügeln. Was sind die Stoffe doch zerknauscht, wenn sie aus dem vollgestopften Stoffschrank kommen.

Die dritte Vorarbeit heißt: Zuschneiden.

Ich brauche verschiedene Größen an Stoffstücken. Ich leiste mir da den Luxus ein entsprechend großes Rechteck für die einzelnen Geese und Bäume zuzuschneiden. Damit ich weiß, wo was hingehört sammle ich die Zuschnitte in einzelnen Hüllen. Immer auf der Rückseite der Vorlage sind die zugeschnittenen Stoffstücke.

Genäht werden kann immer noch nicht. Auch die Papiervorlagen müssen erst ausgeschnitten werden.

So, nun aber bin ich bald gut vorbereitet und ich kann nähen. Warum bald? Der Quilt wird nur dann richtig schön, wenn er schön bunt ist. Und da muss ich eine große Auswahl an Stoffstücken haben. Also muss ich noch ein bisschen schneiden. Ich gebe zu, dass mir das in der Menge nicht sonderlich viel Spaß macht. Ach ja, kombiniert werden die bunten Stoffe wie immer mit weiß. Ich finde das einfach am schönsten!
Ich fange am Silvestertag schon am Vormittag mit der Näherei an. Ich gehe ja nicht weg, weil ich mich bei der Knallerei nicht raus  traue und so habe ich Zeit. Ich muss auch nicht großartig Essen vorbereiten. Ich esse mit meinen Eltern Raclette. Das ist schnell vorberitet.


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Eine Männertasche für den Oldie

Kürzlich kam mein Vater zu mir. “Du Marion, du kannst ja so gut nähen. Nähst du mir eine Tasche? Schau mal, so eine wie die hier!”
Dabei wedelte er mir mit seiner gekauften Männertasche unter der Nase herum.
“Aber ich möchte sie etwas höher und breiter!”
Oh Schreck!!! Für sowas habe ich gar kein Schnittmuster.
” Und schau mal, ich habe die auch eine alte Jeans mitbebracht. Daraus möchte ich die!”
Zugegebenermaßen war die Jeans toll. Nach seiner schweren Krankheit vor zwei Jahren ist ihm diese Jeans viel zu weit. Also hieß es zunächst ausmessen und erfragen, wie groß er denn nun seine Tasche möchte. Dann stand ein Besuch ein Frau Patch it an, denn ein männertaugliches Futter musste her. Wir haben uns für einen Batikstoff entschieden. Und da ist sie nun: die etwas unspektakuläre Männertasche.
Die Ansicht von vorne. Wie ich es oft und gerne mache, habe ich eine A….tasche abgetrennt und vorn aufgenäht. Mit meinem KunzfrauLabel muss er leben.

Auf der Rückseite habe ich ihm eine verdeckte Reissverschlusstasche eingenäht. Ich finde die immer super praktisch.

Der Henkel ist von der Außenseite vollständig mit dem Jeansstoff bedeckt. Ich mag das reine Gurtband als solches nicht. Das muss immer bedeckt sein. Aber es hält halt gut. Und auf der Unterseite stört es nicht.
Für innen war ebenfalls eine Reissverschlusstasche gewünscht. Klar Papa, das kann ich gut!

Und offene Einstecktaschen waren gewünscht. Das Futter ist recht dunkel. Männertauglich eben. Da musste ein Webband her, denn er muss den Eingang in die Taschen ja auch finden. “Ahoi mit Möwen” ging als männertauglich in meinem Nähstübchen durch. Einstimmig beschlossen …hihi… Was meint ihr?

Da hat gestern jemand gestrahlt. So habe ich es ohne Schnittmuster hinbekommen, meinem Oldie seine Wunschtasche zu nähen!


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Rentiere gehören zu Weihnachen

Im letzten Jahr kaufte ich in der Adventszeit bei Frau Patch it diesen netten Stoff. Lustige Rentiere gehören zu Weihnachten dazu!

Passende Beistoffe  waren auch schnell gefunden. Und ich wusste auch sofort, was ich daraus nähen wollte: eine Weihnachtstischdecke. Voller Elan habe ich auch angefangen und eine lange Reihe versetzte Flying Geese auf Papier genäht. Ich nähe die gerne auf Papier. Dann wird alles so schön genau!

Als kleinen EyeCatcher habe ich dann einen roten Streifen angesetzt und dann die Rentiere. Der Stoff war leider nicht breit genug um nur aus diesem eine Tischdecke heraus zu bekommen. Zum Schluss noch einen roten Rand aus dem gleichen Stoff wie der Streifen – Ich merke gerade, dass dieser Rand auf keinem Foto zu sehen ist, aber es gibt ihn wirklich! –und dann verließen sie  mich. Die Tischdecke wurde zu einem UFO. Aber nur für eine überschaubare Zeit. Denn ich habe das fertige Top aus der Kiste befreit, einen Rückseitenstoff gekauft, ein wenig im Nahtschatten gequiltet und das Binding angenäht. Und so habe ich heute für meine Klöppelweiber eine schöne Tischdecke zu liegen!


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Am Samstag auf der Nadel und Faden

Am Samstag habe ich mich mit zwei Strickfreundinnen am frühen Morgen auf den Weg nach Osnabrück gemacht. Die Nadel und Faden hatte breits am Freitag ihre Pforten geöffnet. Wir wollten am Samstag sehen, was in diesem Jahr angeboten wird. Und ich kann sagen, dass es mir gefallen hat. Nicht so sehr groß, aber es gibt etliche schöne Stände. Mein Portemonnaie ist um einiges erleichtert und meine Tasche war ziemlich voll. An den Ständen durfte meist nicht fotografiert werden. Deshalb zeige ich euch einen klitzekleinen Teil des Rahmenprogramms. Kurz bevor die Modenschau begann, zeigten sich zwei Stelzendamen.

Ich bewundere das total. Wie kann frau auf solchen Stelzen so elegant schreiten?!

Ganz besondere Aufmerksamkeit gilt den Hüten der Damen.  Schaut mal!

Auf dem ersten Foto habt ihr vielleicht die Deko im Hintergrund entdeckt. Das sind Stricklocken. Sozusagen “gestrickte Locken, die zum Stricken locken”. Insgesamt hingen zehn der Stricklocken. Jede mit 5m Höhe. Angefertigt wurde sie speziell als Bühnendekoration für die Nadel und Faden. 2011 hingen sie zum ersten Mal auf der Bühne der Ausstellung.

Gearbeitet haben diese Stricklocken Strickerinnen der Strickrauschgruppe um Gaby Kluge. Ich habe Gaby auf der Ausstellung getroffen und Sie u.a. gefragt, was sie denn in der restlichen Zeit mit den Stricklocken macht. Diese würden dann im Keller liegen. Eigentlich viel zu schade dafür meine ich. Aber wo sollen Diese großen Teile auch aufgehängt werden. Die brauchen ja auch den richtigen Platz um entsprechend wirken zu können.
So das war ein nur kleiner Bericht der Nadel und Faden. Mehr Fotos habe ich nicht!


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Patchwork-Gartenfest bei Grit – Teil 2 –

Wie versprochen gibt es hier nun Teil 2 meines Berichts zum Patchwork-Gartenfest bei Grit.
Und wie versprochen nehme ich euch mit in den wunderschönen Garten von Grit.
Grit hatte überall Sitzgelegenheiten aufgestellt. Jeder Tisch war liebevoll mit einem kleinen Quilt bestückt.

Und während wir da so saßen wurde natürlich genäht. Und was? Hexagons!!! Trotz LaPassion haben wir noch immer Lust auf Hexi’s, wie wir sie liebevoll nennen.

Aber Grit hat auch an die Besucher*innen gedacht, die vielleicht ihr Nähzeug zu Hause hatten oder vielleicht sogar noch nie Hexi’s genäht hatten. Auf den Tischen luden Schalen zum gemeinsamen Nähen ein.

Aber jetzt machen wir einen Rundgang durch den Garten. Ich hoffe ihr habt etwas Durchhaltevermögen. Es war echt schwierig eine Auswahl zu treffen. So sind es ein paar Foto’s mehr geworden.

Na seid ihr noch da? Ich denke ihr versteht jetzt noch besser, warum ich diesem Tag so wunderbar fand.
Und nach einer solchen Veranstaltung bin ich immer voller Tatendrang. Tausend Ideen und Vorhaben schwirren in meinem Kopf herum. Ich bin dann mal nähen!

 

 


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Patchwork-Gartenfest bei Grit – Teil 1 –

Am Samstag habe ich mich schon ganz früh zusammen mit Freundin Birgit auf den Weg zu Grit gemacht. Der Grund: Grit hatte bei ihr zu Hause zum Patchwork-Gartenfest eingeladen. Und ihre Ankündigungen zu dem Fest klangen so vielversprechend, dass wir uns das nicht entgehen lassen wollten.
Und es war gut, dass wir gefahren sind. Es war ein so wunderbarer Tag. Aber nun ganz von vorne!
Schon am Eingang zum Grundstück wurden wir von einem nett verpackten Auto begrüßt. Natürlich in blau. Wie sollte das auch sonst bei Grit sein!

Grit hat vor ihrem Haus einen etwas größeren Vorgarten. Schon hier waren zahlreiche Quilts zu bestaunen.

Ich habe alles fotografiert. So fällt es mir ganz schön schwer, eine Auswahl zu treffen. Hier einige der Quilts etwas näher.

Aber das war noch lange nicht alles. Hinter dem Haus hat Grit einen großen, ganz wunderschönen Garten. Schaut mal mit mir zusammen in den Garten.

Ist das nicht der totale Wahnsinn. Und ich sage euch es gab noch viel mehr zu sehen, als ihr hier erblicken könnt. In den Garten nehme ich euch in Teil 2 meines Berichts zum Patchwork-Gartenfest mit.
Jetzt kommt mit mir in das Haus von Grit. Das Wohnzimmer wurde ebenfalls zum Ausstellungsraum umfunktioniert. Das Sitzen auf der Couch wird eh überbewertet 😉

Und gleichzeitig war das Wohnzimmer auch Verkaufsraum. Eine große Auswahl an Stoffröllchen zum Angebotspreis warteten hier auf die Stoffsüchtigen.

Und natürlich war dieser  Verkaufsstand mit Quilts in Grit’s Lieblingsfarbe geschmückt!
Und nun gehe ich mit euch nach oben in den Laden von Grit. Auch dort warteten viele Angebote auf die patchworkende Gemeinde.

Und dann stand er da. Mein ganz großer Traum!!!!!

Leider ist mein Nähzimmer zu klein, um eine Sweet Sisteen da reinzustellen. Aber sollte ich doch mal eine bezahlbare größere Wohnung finden, dann wird sie bei mir einziehen :-))))))
So für heute war es das. Die Tage nehme ich euch noch mit in den Garten. Dann könnt ihr nochmal ganz viele wunderbare Quilts anschauen.


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Stiftekissen

Kürzlich sah ich bei eSTe ein tolles Stiftekissen. Mmmh, diese Vorlage müsste ich doch auch irgendwo haben?! Und tatsächlich. Ich habe sie in meiner umfangreichen Vorlagensammlung tatsächlich gefunden. Die Idee kam mir gerade recht. Der Sohn von meiner Haus- und Hoffotografin Magda wurde am vergangenen Samstag eingeschult. Da ist doch so ein Kissen passend.
Und hier ist nun das Stiftekissen.

Ich selber war bei der Einschulung nicht dabei. Aber Magda hat mir berichtet, dass das Kissen große Bewunderung ausgelöst hat!

Danke liebe eSTe für die Inspiration!


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