Tulpen

Da Conny immer wieder für mich quiltet, nähe ich immer wieder mal ein Teil für sie. So habe ich sie kürzlich mit einer Tulpe aus dem QAL von SewKindOfWonderful “Rock the block” überrascht.

Unschwer zu erkennen, welche Tulpe für wen von uns Beiden ist! Die fertigen Tulpentops hat Conny dann zum Quilten mitgenommen. Beide Tulpen sollten ein unterschiedliches Quilting bekommen. Conny hat mich für meine Tulpe ganz schön eingespannt. Mir fällt es noch sehr schwer mir ein Quiltmuster auszudenken. Aber ein bisschen was konnte ich dazu beitragen.
Hier sind unsere Tulpen noch auf der Longarm.

Ganz nah dran sind die unterschiedlichen Muster noch besser zu erkennen.

Ein bisschen muss noch an der Fadenspannung gearbeitet werden. Auf meiner roten Tulpe ist ganz leicht zu sehen, dass der Unterfaden ein wenig hochgezogen wird. Aber das sehen wir jetzt nur, weil wir genau da hinschauen. Später im Gesamtbild fällt das nicht mehr auf.
Und jetzt noch ein Blick auf die Rückseite. Bei hellem Stoff kommt das Quilting immer richtig gut raus.

Gestern wollten wir dann ein Fotoshooting in Conny’s Garten machen. Das war gar nicht so einfach, denn es hat immer wieder geregnet. Aber eine Regenpause haben wir doch genutzt.

Der QAL nähert sich dem Ende. Ich bin gespannt, ob es einige fertige Quilts zu sehen geben wird. Ich konnte mich nicht entschließen diesen QAL mitzunähen. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie diese so sehr unterschiedlichen Muster zusammen passen sollen. Sollte mir das gefallen, dann kann ich den Quilt ja immer noch nähen.

 


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Jahresprojekt 2021 – #April

Andrea stellt zu unserem heutigen Zeigetag fest, dass das erste Drittel des Jahres 2021 bereits vorbei ist.  Daran habe ich gestern Abend auch denken müssen, als ich meinen MonthlyMarker bei Insta gesetzt habe. Das ging so schnell. Und noch immer leben wir in dieser unwirklichen Zeit.

Aber das soll ja heute nicht das Thema sein. Es geht schließlich um unsere Jahresprojekte. Andrea fragt uns heute: “Sind die Werke bei Euch sichtbar gewachsen? Hat das Projekt an Schwung gewonnen oder musstet Ihr bereits die Durchhaltekräfte aktivieren?”
Nein, ich musste die Durchhaltekräfte noch nicht aktivieren. Ich bin noch immer gut dabei. UFO Nummer zwei ist nun auch vollständig fertig!

Seit ca. drei Wochen zieren nun schon meine Falling Triangels mein Bett! Und ich mag diesen Quilt. Auch das Quilting mit den vielen Kreisen finde ich noch immer toll. Ich finde es noch immer erstaunlich, was mit so einem Kreisruler so möglich ist.

Am besten ist jedoch das Quilting immer auf der Rückseite zu erkennen.

Sagt selbst! Das ist doch nur schön!!!!
Jetzt wird es mit der Beendigung meiner UFO’s etwas langsamer vorangehen, denn bei den noch verbleibenen Quilts habe ich doch noch so einiges zu tun. Weiter gearbeitet habe ich an meinem Blumenbaum. Aussehen tut der aber noch immer wie am Anfang des Jahres. Ich habe lediglich die restlichen Blüten in der Baumkrone appliziert. Da waren doch noch so einige übrig. Und ich musste mir Gedanken machen, was ich nun mit diesem Baum anstelle. Der ursprüngliche Plan war ihn an die Wand zu hängen. Aber für den vorgehenden Platz ist er viel zu groß. Und woanders habe ich keinen Platz. Also werde ich auch daraus einen Bettquilt machen. Wie ich mir das so vorstelle, hoffe ich euch nächsten Monat zeigen zu können.
Was ich aber so sagen kann ist, dass ich noch sehr sehr viele Blumen, Schmetterlinge und Käfer benötige. Und so habe ich mit Hilfe meiner Schablonen Blumen, Schmetterlinge und Käfer aufgezeichnet.

Ich bin nicht so der Fan von Vlisofix. Ich verwende gerne Steam-A-Seam light. Das ist zwar etwas teuer als Vlisofix, aber dafür haftet es auch besser. Ich kann nämlich die Blumen, Schmetterlinge und Käfer auf dem Fußboden auf meinem Top auslegen. Das Steam-A-Seam klebt dann schon ein bisschen und ich kann mein Top dann gut zum Bügeln zum Bügelbrett transportieren, ohne das mir was verloren geht.

Wenn ich dann so mehrere Bögen vollgezeichnet habe – was für eine öde Tätigkeit – wird dieser Bogen auf den Stoff gebügelt. Und dann heißt es ausschneiden. Denn bevor ich nicht eine große Auswahl an Blüten & Co habe, brauche ich mit dem Auslegen gar nicht beginnen.

Also werde ich noch ein bisschen Zeichnen und Ausschneiden müssen.

Auch an meinen InsaityQuilt habe ich weitergearbeitet. Beim letzten Zeigetermin habe ich ja gesagt, dass ich im April  keine Hexi’s vorbereite, sondern annähen werde. Und so habe ich auch eine kleine Ecke geschafft.

So bin zufrieden mit meinen Fortschritten. Mir ist es wichtig, an den Projekten dran zu bleiben. Und ich mag es, wenn ich mal hier und mal dort arbeiten kann.
Und  jetzt schaue ich mal, was die anderen so geschafft haben.

 


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Schnipselparty in orange und gelb

Patchworkerinnen gehören oft zu denen, die nichts wegschmeißen können. So werden alle Stoffreste aufgehoben, die noch irgendwie verwendbar sein könnten. So habe auch ich eine große Sammlung von Resten und Schnipseln. Einen Teil davon habe ich jetzt zusammengesucht. Und ja ich musste suchen, denn ich bewahre die nicht sortiert nach Farben, sondern alle Farben durcheinander in großen Kisten auf. Also alle durchsucht und die gelb-orange farbenen Reste und Schnipsel herausgesucht.

Gelb und orange sieht so wunderbar nach Sommer aus.
So zerknittert konnte ich sie aber nicht verwenden. Also erstmal bügeln. Das sieht doch schon viel schöner aus.

Und was hatte ich nun damit vor? Das hier!

Ja ganz richtig. Das sind Kassenbons. Die hebe ich jetzt alle auf und benähe sie.
Schnell war am Samstag meine Schnipselparty in vollem Gange. Da bin ich ganz froh allein zu leben. Wer weiß, was ein Partner zu diesem Chaos sagen würde. Aber Schnipselparty ohne Chaos geht nicht.

Ich hatte ein ganz bestimmtes Projekt im Kopf. Meine Freundin Conny nähte sich kürzlich eine Mitteldecke aus Kassenbons und so eine wollte ich auch haben. Und nun habe ich eine. Naja fast. Das Top ist fertig!

Dann nähte ich noch ein Top für einen Läufer.

Und aus den restlichen Bons wollte ich noch eine Kissenplatte nähen. So weit bin ich gekommen, bis meine Bons alle aufgebraucht waren.

Das gefällt mir so gut, dass ich wohl auch einen Läufer draus machen werde. Wahrscheinlich trenne ich zugunsten dieses Top’s den anderen Läufer auf und verwende ihn lieber hierfür. Dieses Muster gefällt mir einfach viel viel besser! Vielleicht reichen die Streifen dann auch schon für einen Läufer. Kassenbons muss ich nämlich erst wieder sammeln.
Für diese Tops beginnt nun der für mich schwierigste Teil. Ich muss mir ein Quiltmuster überlegen, denn ich werde versuchen, diese Tops mit Rulern zu quilten. Natürlich werde ich das jeweilige Muster erst auf einem anderen Stoff üben.
Noch habe ich ein bisschen Zeit zum Überlegen. Meine große Janome ist im Moment zur Wellnesskur. Aber ich bekomme sie bestimmt in dieser Woche zurück. Mein Lieblingsnähmaschinenhändler ist da immer ganz nett zu mir, weil er weiß, dass ich meine Schätzchen total vermisse, wenn sie bei ihm sind. Aber es musste mal wieder sein. Die ersten habe ich ja auch schon zurück und jetzt schnurren die wieder!

In meiner angelegten gelb-orange-Kiste habe ich auch noch etliche kleinere Schnipsel, die für die Kassenbons keine Verwendung fanden.

Da sind manche wirklich ziemlich klein. Ich habe auch hierfür schon eine Idee. Mal schauen, ob auch die kleinsten Stücke Verwendung finden. Wenn nicht trenne ich mich von denen.

 


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Jahresprojekt 2021 – #März

01.04.2021 und wieder zeigen wir unsere Fortschritte beim Jahresprojekt bei Andrea.
Ich muss sagen, ich komme immer noch gut voran. Mein erster UFO-Quilt ist fertig!

Trotz aller widrigen Umstände meiner nicht sehr ordentlichen Näherei, ist es doch noch ein recht schöner Quilt geworden. Hier könnt ihr den Quilt auch ausgebreitet sehen. Und vielleicht habt ihr auch Lust mal hier vorbei zu schauen. Da zeige ich, wie meine Freundin Conny meinen Sandwich – mit meiner tatkräftigen Unterstützung 😉 – auf ihre Longarm gespannt hat.
Somit hat es sich schon jetzt gelohnt, bei dem Jahresprojekt mitzumachen. Die FrenchBraidStreifen würden sonst noch immer in der Tüte im Bettkasten ihr trauriges Dasein fristen. Und einige tun das tatsächlich auch noch, denn ich habe nicht alle Streifen verwendet.

Als zweites Projekt hatte ich mir ja meine Falling Triangels vorgenommen. Beim letzten Zeigetag habe ich mit Conny noch hin und her überlegt, welches Muster sie mir wohl quilten soll. Conny hatte dann dann die Idee Kreise zu quilten. Ja, das gefiel mir und so habe ich ihr den Auftrag erteilt, dass sie sich mit Kreisen austoben soll. Ganze Kreise oder halbe, Kreise, die sich überschneiden, ineinander liegen oder aneinander anschließen. Und was sonst noch immer möglich ist. Und Conny hat mich beim Wort genommen und hat sich ausgetobt. Hier seht ihr das fertig gequiltete Sandwich. Noch hatte ihn die Longarm nicht freigegeben.

Und ja ich weiß, ihr könnt die Kreise gar nicht richtig erkennen. Aber jetzt!

Schon besser oder?! Aber noch besser sind die Kreise auf der Rückseite zu erkennen.

Nun fehlt nur noch das Binding. Das erledige ich über die Feiertage, so dass dann auch dieser Quilt bald fertig sein wird.

Aber auch an meinem InsanityQuilt habe ich weiter gearbeitet. Zur Erinnerung: Das war mein HexiQuilt und somit eine Handnäharbeit. Hexi’s nähe ich immer gerne ein paar am Abend auf der Couch. So habe ich mir ein Glas auf meinen Wohnzimmertisch gestellt. Denn in diesem Monat wollte ich ausschließlich vorbereitende Arbeiten machen. Und das ist mir auch ganz gut gelungen. Das Glas ist voll!

 

Ich habe sowohl weiße und rote Hexi’s, sowie Blumen und Rauten vorbereitet. Sortiert sah das Ganze dann so aus.

Na was glaubt ihr, wieviel ich geschafft habe?
Insgesamt habe ich 104 weiße und 114 rote Hexi’s  geheftet. Dazu kommen 16 Blumen und 9 Rauten. Insgesamt habe ich somit im März 413 Hexi’s geheftet. Das kann sich doch sehen lassen! Im April habe ich beschlossen: Ich darf annähen. Das mache ich nämlich viel lieber als vorbereiten. Und gleich heute Abend fange ich damit an 🙂
Tja, nun wisst ihr, was ich in meiner freien Zeit, die ich ja fast nur zu Hause verbringe, so mache! So unschön die ganze momentane Situation ist, so gut ist sie für meine Vorhaben. Ich habe richtig viel Lust zu werkeln – das lenkt ab – und so schaffe ich auch einiges! Denn außer den UFO’s, die ich ja gerne fertig stellen möchte, geistern mir noch so viele andere Ideen im Kopf herum. Und ich nähe auch nochmal FallingTriangles. Conny gefällt das Muster so gut und so habe ich ihr gesagt, dass ich ihr ein Top nähe. Zwei FallingTriangles sind bereits aneinander genäht. Ich bin also sozusagen fast fertig 🙂 🙂 🙂

 


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134.500

134.500?
Was hat es mit dieser Zahl auf sich?
134.500 Stiche hat Conny in 12,5 Stunden benötigt um mein FrenchBraidTop zu quilten.

Da liegt er noch zusammengefaltet. Aber ihr könnt schon erkennen, wie schön Conny meinen nicht ganz so ordentlich genähtes Top gequiltet hat. So ist dann doch noch ein ansehnlicher Quilt draus geworden.

Einen Wunsch hatte ich bei dem Quilting. In die roten Streifen sollten Kreise.

In die bunten Rechtecke sollten irgendwie gerade Linien und für den Außenrand hatte ich nicht so wirklich eine Idee. Da habe ich Conny freie Wahl gelassen. Und sie hat es gut gelöst.
Als ich dann das Foto gesehen habe, habe ich mich gefragt, warum man beim Fotografieren immer die Stelle erwischt, an der sich noch ein nicht abgeschnittenes Fädchen befindet?!?! Ein bisschen weiter nach rechts und der Faden wäre nicht drauf gewesen.

Für die FrenchBraid-Streifen waren wir uns Beide gleich einig. Da sollte was Geschwungenes hin. Conny schlug Federn oder Zwirls vor. Wie zu sehen ist, habe ich mich für Zwirls entschieden.

Was habe ich doch für ein Glück eine Freundin zu haben, die sich eine Longarm gekauft hat. So komme ich jetzt in den Genuss von individuellen Quiltings für meine Tops! Aber es ist auch gefährlich. Wenn ich mit Conny so zusammen sitze und wir uns Bilder von Quiltings anschauen, dann sehen wir leider auch immer wieder Quilts, die wir superschön finden und unbedingt haben wollen. So wächst unsere ToSewWunschListe ins Unendliche. Leider haben wir noch keinen Shop gefunden, in dem wir auch noch einige Tüten Zeit kaufen können. Schade eigentlich!
Ich habe nun tatsächlich das erste UFO in diesem Jahr vollständig fertig. Und deshalb darf mein Quilt auch zur UFO-Linkpaty bei Frau Augenstern.

Liebe Conny, vielleicht schaust du ja nochmal in meinen Blog und liest dieses hier. An dieser Stelle nochmals ganz lieben Dank für deine Arbeit! Ich bin total happy!!!!!


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Sew a chicken

Kürzlich überlegte ich, was ich denn so zu Ostern nähen könnte. Vielleicht auch etwas, was in einen Umschlag passt, um einen kleinen Ostergruß zu versenden. So stolperte ich über die Hühner bei Tophill Kitchen. Na die waren doch perfekt. Da ich ja einige Hühner versenden wollte – und das bitte im Briefumschlag – habe ich meine Hühner nicht ausgestopft. Stattdessen habe ich meine Reste von H 640 geplündert. So sind meine Hühner platt wie eine Flunder!

Genäht habe ich meine Hühner aus einer gut abgelagerten Stoffserie. Die großen fröhlich bunten Blumen passen gut zum Frühling. Und da die Hühner auch nicht so klein sind kommen sie dort gut zur Geltung.

Heute habe einige Hühner ihren heimischen Stall verlassen, um woanders zu wohnen. Hoffentlich kommen Sie gut an.


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Happy Swap Time

Ich habe geswappt :-)))))))
Vor nicht allzu langer Zeit zeigte Frau Augenstern – ich meine sie zeigte es auf Instagram – ein Restetäschechen aus roten, blauen und weißen Stoffen. Ich war hin und weg. Und genau das schrieb ich auch in einem Kommentar. Und ich sagte ihr, dass sie ziemliches Glück hat so weit von mir weg zu wohnen. Warum? Sonst wäre ich wohl eingebrochen und hätte das Täschchen gestohlen.
Frau Augenstern hat mich jedoch vor dieser Straftat bewahrt und schlug mir einen Swap vor! Aber klar doch! Gerne! Schnell war die Angelegenheit geklärt. Frau Augenstern meinte dann jedoch noch, dass der Tausch doch noch etwas ungleich wäre und teilte mir mit, dass sie mir zwei Täschchen nähen wird. Ein Kleines und ein etwas Größeres. Klar doch. Täschchen brauche ich immer!
So, nun aber genug gequatscht. Jetzt wollt ihr bestimmt meine Täschchen sehen. Und tadaaaa, da sind sie. Zuerst die größere der Beiden.

Sagt selbst! Die ist doch wunderschön. Und gaaaaaanz weit auf geht sie.

Und nun die Kleine.

Und zum Schluss beide zusammen.

Hach, ich bin noch immer hin und weg.
Begleitet wurden die beiden Täschchen von Schoki und Tee. Die Schoki ist aber schon angeknabbert. Deshalb darf sie nicht mit auf’s Bild. Das sieht nicht so schön aus.
Und was hat Frau Augenstern bekommen??? Sie wünschte sich Socken von mir.
So schickte ich ihr ein Bild mit verschiedenen Farben an Strängen von Sockenwolle. Die Wahl fiel dann auf diesen Strang.

Dreamlike Purzle nannte sich die Farbe. Ein schöner Name.
Aber dieser schöne Name trügt ein wenig. Mustertechnisch gestaltete sich die Wolle als problematisch. Das erste von mir ausgesuchte Muster wurde vollständig “aufgefressen”. Gleiches beim zweiten Muster. Also auf ein altbewährtes Muster zurückgegriffen. Minecraft durfte es mal wieder sein.

Selbst dieses Muster finde ich auf der Wolle noch grenzwertig. Das Beste wäre wohl gewesen Stino’s zu stricken. Aber das wollte ich in gar keinem Fall. Ich hatte schließlich ein Muster versprochen.
Letzte Woche haben wir dann gemeinsam per VideoChat ausgepackt. Das war richtig schön.
Die Socken passen perfekt und gefallen auch.

Liebe Annette, lieben Dank, dass du mir dieses Swap angeboten hast. Gerne habe ich die Socken für dich gestrickt. Und ich freue mich noch immer riesig über meine Täschchen.

 


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Nebula BOM -Block 1 bis 3-

Zusammen mit Conny hatte ich bereits im vergangenen Jahr, als Jaybirdquilts den NebulaBOM angekündigt hat, beschlossen dort mitzunähen. Um sich ein wenig mit den Linealen vertraut zu machen, hatte Jaybirdquilts die Journey to Nebula angeboten. Im Rahmen der Journey hatte ich mein CandyDishPillow und den SeaSideTablerunner genäht. Das ich das gemacht habe, war richtig gut. Der Umgang mit diesen Linealen ist toll, muss aber doch ein bisschen geübt werden.

Bereits bei der Ankündigung des BOM hatte ich mir bei Saskia die Anleitung vorbestellt. Benötigt wird auch der große SideKickRuler. Da ich nur den kleineren besaß, habe ich Saskia gebeten, dass sie mir doch den großen beiseite legt und mir diesen dann zusammen mit der Anleitung zusendet. Das hat dann im Januar auch super geklappt. Dafür liebe Saskia nochmals lieben Dank.

Die Anleitung ist nicht so ganz billig, aber sie ist toll. Super erklärt durch zahlreiche Foto’s und auch wirklich gut gestaltet. Zum einen sind es zwei Hefte …

… und zum anderen für jeden Block eine kleine Einzelanleitung.

Und das sind die erforderlichen Lineale.

Was ich in gar keinem Fall wollte war, den Quilt mit den Originalstoffen zu nähen. Die Stoffe sind von Tula Pink. Einzeln gesehen mag ich ja durchaus den einen oder anderen Soff von Tula Pink, aber so in Masse ist es mir doch etwas zuviel. So habe ich mit Grit per FaceTime gequatscht und ihr meine Vorstellung beschrieben. Unsere Wahl ist dann auf eine Kollektion der Grunge Stoffe gefallen, von denen es eine riesige Farbpalette gibt. Grit hat mir dann dieses Stofftürmchen zusammen gestellt.

Was für eine Augenweise. Ich mochte den gar nicht auseinander nehmen.
Und das auseinandernehmen hat dann tatsächlich auch gedauert. Jeden Monat wird ein Block zweimal in verschiedenen Farben genäht. Die liegen immer gegenüber. So musste ich mir einen Plan machen, welche Farben in welchen Block kommen. Und der sieht nun so aus. Auf der Rückseite geht mein Geschreibsel weiter.

Ich habe die Blöcke durchnummeriert und mir für jeden Block die zu verwendenden Farbnummern aufgeschrieben. Grit hat mir an jeden Stoff die Farbnummer angeheftet.
Nun konnte ich endlich losgehen. Immerhin sind wir schon bei Block 3. Ich musste also 6 Blöcke nähen. Und dafür habe ich das verlängerte Wochenende der letzten Woche genutzt. Ja wir in Berlin hatten ein verlängertes Wochenende, denn seit dem vergangenen Jahr ist der Weltfrauentag bei uns ein Feiertag.
Und tadaaaa, da sind meine ersten sechs Blöcke. Zuerst Block 1

Und hier Block zwei. Noch immer gelb und lila, aber schon deutlich dunkler.

Und Block 3.

Jetzt habe ich erstmal Pause. Block vier wird im April genäht.


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Aufgespannt

Ich hatte schon mehrfach erwähnt, dass sich meine Freundin Conny eine Longarm angeschafft hat. Und ich komme in den Genuss der Nutznießerin, denn ich darf ihr immer wieder meine Teile zum Quilten geben. Vorher animiert sie mich immer dazu, mir auch Muster auszudenken. So male ich dann auch auf meinem iPad in das Foto meines Quilts. Aber ich gestehe, dass mir das noch sehr schwer fällt. Vielleicht aber klappt das irgendwann besser. Ich bleibe in jedem Fall dann.
Jetzt war es wieder soweit und ich hatte ein Top fertig. Im Rahmen meine Jahresprojekts stelle ich so nach und nach einige meiner angefangenen Quilts fertig. So hatte ich schon berichtet, dass ich einige FrenchBraidStreifen gefunden habe, die ich nun zu einem Quilttop verarbeitet habe.

Beim Nähen habe ich festgestellt, dass ich vor mehr als 10 Jahren – ja so alt sind diese Streifen schon – bei weitem nicht so ordentlich genäht habe. So hatten die Streifen alle ein Eigenleben und haben sich unterschiedlich lang gezogen und der Quilt ist insgesamt ein bisschen schief, oder wie Conny sagte: organisch geformt. Das klingt schon etwas nette als schief, oder ?!
So war ich am Samstag bei Conny und wir haben das organisch geformte Top auf die Longarm gespannt. Conny sagt, dass das bei einem größeren Teil zu zweit besser geht. Da helfe ich doch gerne. Und das nicht nur bei meinem Tops.
Und nun nehme ich euch mit auf den Weg “So kommt der Quilt auf die Longarm”. Hier ist die Longarm noch leer.

Zuerst wird die Rückseite aufgespannt. Entsprechend der Anweisungen von Conny habe ich artig meine Seite festgesteckt.

Toll ist, dass die Longarm hoch und runter gefahren werden kann und so immer die richtige Arbeitshöhe hat. Und schon hatten wir die Rückseite drauf.

Anschließend wird das Vlies und zum Schluss das Top aufgelegt und schön glatt gestrichen.

Für die roten Streifen haben wir dann erst noch nach Garn geschaut. Ich hatte zu Hause schon in meinen Vorräten gesucht und zwei Garne gefunden. Vorsichtshalber hatte ich Beide mitgenommen, aber auch Conny sagte sofort, dass der Rotton der größeren Spule perfekt ist. Für die bunten Streifen hatte ich nur Garn, welches nur so “naja, wenn wir nicht Besseres finden” passte. Aber dafür haben wir dann in Conny’s Kisten was besseres gefunden.

Jetzt noch schnell eine neue Nadel spendiert und schon konnte es mit dem Heften losgehen.

Das ging ratzfatz. Damit die Heftnaht später im Binding verschwindet, versucht Conny ganz knapp am Rand zu heften. Dafür nutzt sie gerne einen geraden Ruler.

Und schon konnte es mit dem Muster losgehen. Für die roten Streifen hatte ich mir Kreise gewünscht. Mit dem Ruler werden die dann auch perfekt rund.

Während ich gestrickt habe, hat Conny fleißig Kreise gequiltet.

Sagt doch selbst: Sehen die nicht toll aus?!?!?!?!

So nach etwas mehr als zwei Stunden waren dann die inneren roten Streifen mit Kreisen versehen. In die FrenchBraid Streifen kommen Zwirls und für die bunten Rechtecke außen haben wir auch schon eine Idee. Mal schauen, ob es bei der bleiben wird. Der äußere rote Rand wird Längs- und Querlinien bekommen.
Nun bin ich schon sehr gespannt auf mein fertig gequiltetes Top. Seit gestern ist Conny nämlich schon fertig. Dann nur noch das Binding ran und schon ist tatsächlich das erste UFO fix und fertig. So darf es das Jahr über weiter gehen.


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Jahresprojekt 2021 – #Februar

Der Kalender zeigt den 01.03.2021. Und am Ersten des Monats ist Zeigetag unseres Jahresprojekts bei Andrea, der Zitronenfalterin, und wir zeigen, was wir im vergangenen Monat geschafft haben.
Ich hatte euch hier mein Jahresprojekt vorgestellt. Verschiedene angefangene Quilts sollen fertig werden. Und ich muss sagen: es läuft.

Als erstes Projekt hatte ich mir die Falling Triangels vorgenommen. Und ich habe es tatsächlich geschafft. Das Top ist fertig! Hier liegt es schon mal Probe auf meinem Bett.

Die einzelnen Quadrate mit den Triangels sind so 10cm x 10cm groß.

Conny und ich überlegen noch, wie das wohl gequiltet werden kann. Conny würde mir das ja machen, aber die Mustersuche gestaltet sich als schwierig. Wenn mir Conny mir ein individuelles Quilting macht, kann ich nicht von ihr erwarten, dass sie bei jedem Dreieck die Farbe wechselt. Und ein individuelles Muster in weiß in die bunten Dreiecke möchte ich nicht. So denken wir noch. Sollte uns nichts einfallen, dann gebe ich das Top weg und lasse ein Allover drüber quilten. Da kommt zwar auch weiß in die bunten Dreiecke, aber eben nicht so sehr viel. Oder hat jemand von euch eine Idee?

Nun stand ich vor der Wahl, welches Projekt ich als Nächstes in Angriff nehme. Damit tatsächlich relativ rasch etwas fertig wird, habe ich mich für meine bunten FrenchBraid-Streifen entschieden. Da ich mich diesmal nicht für eine Zwischenfarbe entscheiden konnte, hatte ich euch um Vorschläge gebeten. Und es kamen Vorschläge. Ich hatte sogar eine Mail, da waren verschiede Farben zwischen meine bunten Streifen gemalt. Dafür nochmal ganz herzlichen Dank! Eine der Varianten erwärmte mein Herz sofort. Rot!!!!! Rot geht nämlich immer. So habe ich mal meine roten Vorräte gesichtet und geschaut, welche Art rot am besten ist. Es stellte sich heraus, dass es eher ein dunkles Rot sein muss. So habe ich mit Grit telefoniert und ihr drei meiner Streifen zugeschickt, um dann via Facetime mit ihr zusammen ein rot auszuwählen.

Ich habe mir zwei Meter bestellt. So kann ich auch meine Außenstreifen ohne Naht annähen. Diesmal nähe ich keine Decke für mein Bett, sondern ein Decke zum zudecken. So musste ich meine genähten Streifen stark kürzen und ich habe auch schon zuviel Streifen genäht. Ich brauche nur fünf Stück davon. Inzwischen habe ich die roten Zwischenstreifen zugeschnitten und angenäht. Und so dachte ich auch zunächst dieses Top hier heute zu präsentieren. Gestern aber war in der Hauptstadt kein so umwerfendes Wetter. Allein Spazierengehen macht mir eh nicht soviel Spaß und bei einem so doofen Wetter erst recht nicht. Also war Nähtag. Ich brauchte noch bunte Streifen für rundherum. Und so kam es, dass ich dann am Nachmittag tatsächlich den letzten Streifen angenäht habe.

Da es aber schon nicht mehr so hell war, habe ich das Foto vom Top eben erst gemacht.

Beim Nähen musste ich feststellen, dass ich vor 10 Jahren noch nicht so sauber gearbeitet habe wie heute. So dehnten sich die Streifen unterschiedlich. Nun sind sie halt nicht passgenau nebeneinander und auch unter enden sie unterschiedlich. Und auch die bunten Außenstreifen passen nicht 100%ig. Ich hatte ehrlich gesagt nicht soviel Lust, dass jetzt alles auszurechnen. Ich wollte auch die Reste der zugeschnittenen Teil für die FrenchBraid-Streifen verwenden. So habe ich von denen nur die Ecke abgeschnitten und die Breite gelassen. Da die Mittelstreifen schon nicht perfekt waren, musste das jetzt bei den anderen bunten Teilen auch nicht sein.

Auch an meinem InsaityQuilt habe ich weiter gearbeitet.

Ich habe ein bisschen was vorbereitet. So sind 6 Rauten, 5 Blüten, 29 weiße Hexi’s und 50 rote Hexi’s entstanden.
So darf es das Jahr über insgesamt weiter gehen 🙂


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