Jack-o-Latern

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Als Dekoration und natürlich auch zum Essen.
Und Kürbisse werden unweigerlich auch mit Halloween verbunden. So richtig mag ich den Hype um Halloween nicht, aber an Kürbissen komme ich einfach nicht vorbei.
Aber was hat es eigentlich mit den Kürbissen an Halloween auf sich? Ich habe mal Herrn Google befragt und Folgendes gefunden: „Das Licht im ausgehöhlten Kürbis soll den Teufel und böse Geister fernhalten. Der Brauch, Laternen aus Kürbissen zu schnitzen, geht ebenfalls auf eine Legende aus Irland zurück. Als ein Bösewicht namens Jack gestorben war, verwehrte ihm Gott den Zugang zum Himmel.“
Aushöhlen tue ich Kürbisse nicht. Ich finde das Verschwendung von Esswaren.

So kommen bei mir andere Kürbisse zum Einsatz. So z.B. als Tischsets.

Kürzlich sah ich auf Instagram diese netten Gesellen. Glücklicherweise stand der Name des Pattern dabei: Jack-o-Latern. Also gesucht und gefunden und jetzt endlich genäht. Beim Quilfest von Grits Life habe ich noch meine Vorräte an orangefarbenen Stoffen aufgefüllt – etwas schwarzen Stoff hatte ich noch im Stash – und so konnte es am vergangenen Freitag endlich losgehen. Bedingt durch meine FußOP konnte ich drei Wochen lang nicht an die Nähmaschine. Das war schon ein bisschen Folter.

 

 

Und so grinsen mich die freundlichen Gesicherter nun an.


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Plus One

Ich benötige noch immer neue Kissen für meine Couch. Auf der Suche nach einer Vorlage bin ich auf das Kissenset Plus One von Barbara gestoßen. Ja die gefielen mir. Und mit einem Rand drum herum, konnte ich sie auch leicht auf meine Wunschgröße 50cm x 50cm bringen.

Hier nochmal jedes Kissen für sich.

Die einzelnen Segmente boten auch etwas Platz zum Quilten.
Zunächst kamen Ruler zum Einsatz. Als allererstes ein Ruler von Angela Walters mit dem Namen Sid. Mit diesem Ruler können diese Sterne supergenau gearbeitet werden.

Dann durfte mein kleiner gerader Ruler an die Arbeit.

Und am Schluss noch ein bisschen FreeMotion.

Das war wieder ein schönes Projekt.
Das quilten macht mir zunehmend mehr Spaß und mit meiner JanomeContinental M7 freunde ich mich dahingehend immer mehr an. So kleine Teile funktionieren prima.
Irgendwann muss ich auch mal ein größeres Teil probieren.


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FreeMotion – Quiltübungen

Quilten muss frau üben. So habe ich mir überlegt, was ich nähen könnte, um verschiedene Muster in FreeMotion zu üben. Davor habe ich nämlich so richtig Respekt. Immer wieder bewundere ich in Videos, wie toll die Quilterinnen die Formen hinbekommen.
Entschieden habe ich mich für einen kleinen Tumblerquilt. Für den Zuschnitt der Tumbler habe ich ein Lineal von Missouri Star Quilts genutzt.

Stoffe habe ich im Stash gefunden und schon konnte es losgehen. Trotz der einfachen Teile kann frau auch falsch zusammnen nähen.

Glücklicherweise ist mir das nicht oft passiert und so war mein Top rasch fertig.

Zuerst habe ich alle dunklen Tumbler mit einer Innenlinie von 1/4″ ausgehend von der Naht versehen. Nur diese Tumbler wollte ich quilten.

Mein Ziel war es dann in jeden Tumbler ein anderes Muster zu quilten. Angefangen habe ich mit einfachen Loops. Zu den Loops gesellten sich dann Blätter und Herzen.

 

Blätter gab es dann auch einzeln in Reihen.

Natürlich durften auch Bubbles nicht fehlen. Auch Bubbles mit Echo sollten es sein.

 

Das lief richtig gut. So gesellte sich Muster zu Muster.

 

Nun sollten es auch Swirls sein. Die finde ich noch schwierig. Schwierig deshalb, weil ich mich noch leicht verirre, dann nicht weiterkomme und neu ansetzen muss.

Und zu guter letzt dürfen natürlich Federn nicht fehlen. Vor denen hatte ich den meisten Respekt. Aber ich wurde immer mutiger. Auch der Kurs bei Iva, hat mir einiges an Selbstvertrauen gegeben. Davor war ich nicht so mutig.

So habe ich es tatsächlich geschafft in jedem dunklen Tumbler ein anderes Muster zu quilten. Ich bin mega zufrieden.
Und was mache ich nun damit? Im Moment darf der kleine Quillt die Maschine abdecken, mir der er gearbeitet wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Die Restekiste geplündert

Irgendwie versucht wohl jede von uns ihre Reste irgendwie zu organisieren. Ich auch! So habe ich u.a. eine Kiste mit Quadraten à 6cm. Die ist schon ziemlich voll, so dass ich dachte, ich muss mal ein paar Quadrate verbrauchen.
Tischsets wollte ich nähen und habe ich genäht.

Uups, da sind die Tischsets dann doch ganz schön groß geworden.

Gequiltet habe ich sowohl mit dem Obertransportfuß als auch mit dem Kreisruler von Amanda Murphy. Diese Kreisruler liebe ich. In den Innenkreisen der Ruler quiltet es sich total gut.

Die geraden Linien habe ich mir natürlich vorgezeichnet und mit dem Obertransportfuß mit Stichlänge 3 gequiltet.
Vorgezeichnet und ebenfalls mit dem Obertransportfuß gequiltet habe ich die Quadrate. Hier habe ich ein Farbverlaufsgarn von Mettler genutzt. Das dunkelrote Garn hätte mir hier nicht so gut gefallen.

Aber wenn ihr jetzt denkt, dass meine Quadraterestekiste sich nun sichtlich geleert hat, dann irrt ihr. Da muss wohl mal ein größeres Projekt her.
Nun aber darf mein Projekt erstmal zu meinem Restefest.


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Wenn einer eine Reise macht ….

… dann kann er was erleben!
Diesen Spruch kennen wir wohl alle. Aber ich habe das gestern auch tatsächlich erlebt.
Endlich war es mal wieder soweit. Ich habe mich zusammen mit Birgit und Conny auf den Weg zu einer Patchworkveranstaltung gemacht. Grit hatte zum Patchworkfest „Grits Life and Friends“ nach Suderburg eingeladen. Schon um 7.02 Uhr fuhr unser ICE von Berlin-Spandau nach Hannover. Hier war noch alles gut. Bereits auf der Fahrt sahen wir im DB-Navigator, dass unser Anschlusszug Verspätung hat. Diese Verspätung endete im Totalausfall unseres Zuges. So mussten wir eine Stunde warten. Glücklicherweise waren wir zeitig am Bahnhof, so dass wir im Folgezug einen Sitzplatz hatten. Dank des  9-Euro-Tickets war der Folgezug nun total überfüllt -auch in der ersten Klasse, die auch von den 9-Euro-Ticket-InhaberInnen genutzt wurde.
Das setzte sich dann auch auf der Rückfahrt fort. Unser Zug von Suderburg nach Hannover hatte erst 5 Minuten, dann 37 Minuten, dann 55 Minuten Verspätung. Gekommen ist er dann tatsächlich nicht! Und auch hier natürlich ein total überfüllter Folgezug. So mussten wir bis Hannover gequetscht stehen.
Für beide Fahrten gab es über Lautsprecher die lapidare Ansage der Entschuldigung. Begründung Fehlanzeige. Nur gut, dass ich in nächster Zeit nirgendwo mit der Deutschen Bahn hinfahren muss. Mein Bedarf ist erstmal gedeckt.

Aber nun zu den schönen Seiten des Tages. Die gab es nämlich zahlreich. Grit hatte ein kleineres, aber feines Patchworkfest organisiert. Es gab eine Ladenststrasse und jede Menge Quilts zu bestaunen. Nehmt euch als einen Kaffee oder Tee und macht es euch gemütlich. Es kommen ein paar Foto’s mehr.

Immer wieder begeistern mich die Portraitquilts von Claudia Nimmrichter.

 

Portraits gehen aber auch anders. Und auch hier stehe ich immer wieder staunend davor.

 

Das sieht doch aus wie ein Foto. Die faltigen Hände total lebensecht.
Und es gab noch soviel andere schöne Arbeiten. Alle zu zeigen ist nahezu unmöglich. Aber einige müssen es dann doch sein.

Was im Moment noch gar nicht so richtig zu erkennen ist: zahllose aufgeklebte Strasssteinchen hauchen dem Quilt den Glamour ein. Mir gefällt der richtig gut.

 

Ebenfalls zum daniederkien schön waren diese vollständig gequilteten Quilts. Ich bin extra nah rangegangen, damit ihr das auch gut sehen könnt.

 

Und nun gehen wir einfach noch ein bisschen zusammen durch die Ausstellung, bevor ich dann natürlich auch noch meine Beute zeige.

 

 

Und es gab auch wieder einige fertige LaPassion’s.

 

Hach schön war es.
Und ganz besonders schön war es, dass mich zwei meiner stillen Blogleserinnen angesprochen haben und mir gesagt haben, wie schön sie meinen Blog finden. An dieser Stelle nochmals lieben Dank. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Und vielleicht habt ihr ja auch Lust, mal nicht still zu sein, sondern hier auch mal ein paar Worte zu hinterlassen.

So und nun zur Beute. Da durfte doch so einiges mit!

Na sitzt ihr noch. Ja ihr seht richtig! Ich habe grüne Stoffe gekauft. Die brauche ich für ein neues Projekt, welches sich kurzfristig dazwischen geschummelt hat. Welches Projekt das ist verrate ich noch nicht. Aber ich gehe dafür jetzt mal an die Nähmaschine. Es ist ja so richtiges Nähwetter!


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Happy Quilter

Anfang der Woche hatte ich das ganz große Vergnügen, einen Quiltkurs bei Iva Steiner, alias Schnigschnagquiltsandmore zu machen. Und ich kann euch sagen: Es war meeeeeegaaaaa! Iva quiltet zum daniederknien schön und ist eine super Kursleiterin.
Und so sieht die quiltende Frau dann aus, wenn sie ihr Werk beendet hat. Einfach nur happy!

Aber nun der Reihe nach. Bevor mit dem Quilten begonnen werden kann werden erst ein paar Linien eingezeichnet, die dann natürlich gequiltet werden.

Dann aber konnte es losgehen. Zwischendrin wurden immer wieder Hilfspunkte eingezeichnet, um sich beim Muster nicht zu verirren. Anhand der Kursunterlage erklärte uns Iva Schritt für Schritt in welchem Abstand, wo welche Punkte hin sollen und warum es so besser geht.

Mit den Kreisrulern von Amanda Murphy habe ich auch schon an der Nähmaschine gearbeitet. So ging dieser Teil recht flott.

Nun sollten die kleinen Quadrate umrandet werden. Ich arbeite hier an einer Bernina Q20 als Sitdown. Da kann ganz entspannt gequiltet werden und die Richtung, die die Maschinen – im übrigen auch die Nähmaschine – nicht mögen, vermieden werden, indem ich den Quilt drehe. Etwas zickig sind die Maschinen immer wieder wenn von rechts unten nach Links oben gequiltet wird.
Bei den kleinen Quadraten aber stellte Iva die Aufgabe diese ohne zu drehen zu umranden.

Am Ende des ersten Kurstages hatte ich tatsächlich alle Referenzlinien gequiltet und war geschafft.

Am zweiten Tag in es dann an die Füllungen. Und ich gebe zu, ich hatte den Ehrgeiz mein Teil fertig zu bekommen. Also habe ich echt viel gearbeitet und ganz wenig gequatscht. Es lief auch wirklich gut und ich war rechtzeitig fertig. Hier ein erster Blick auf meinen fertigen PixelStripesQuilt.

 

Es ist toll zu sehen, wie einzelne Elemente nach oben ploppen, wenn drumherum gequiltet wird.

Zu Hause angekommen habe ich mich dann auch gleich rangemacht und das Binding angebracht. Und nun hängt er!
Im Moment hat der Quilt seinen Platz über dem Sideboard gefunden. Hier habe ich aber noch einen anderen Quilt geplant. So wird er irgend wann nochmal umziehen müssen.

 

Das waren zwei wirklich schöne Tage und wenn ich die Gelegenheit habe, buche ich in jedem Fall wieder einen Kurs bei Iva.
Und die Sehnsucht nach einer Q20 wächst. Ich muss doch mal ins Möbelhaus gehen und nach einem neuen Bett schauen. Denn dass muss dann her.

Bis es aber soweit ist, quilte ich auf der Nähmaschine. Meine Janome Continental M7 hat ja immerhin 34cm Durchlass.
Im Moment plane ich mit Iva im nächsten Spätsommer einen RulerEinsteigerKurs an der Nähmaschine. Sie wird dazu nach Berlin kommen. Wenn jemand von euch dazu Lust hat, dann meldet euch doch bei mir. Ich lasse euch dann die entsprechenden Informationen zukommen.

 


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Nadelgeplapper im Juli 2022

Andrea lädt wieder zum Nadelgeplapper. Nadeln aller Art sind willkommen. Große oder Kleine, Kurze oder Lange, Dicke oder Dünne, mit oder ohne Spitze, mit oder ohne Öhr, mit oder ohne Haken.
Fangen wir mal mit klein und spitz an.

Stecknadeln sind bei mir ständig in Benutzung. Zur Zeit ganz besonders, denn ich habe im Moment den totalen Nähflow. So muss ich noch das Bindung an meinen Tischsets annähen. Wobei dann gleich noch eine andere kleine spitze Nadel – sogar mit Öhr – zum Einsatz kommt: die Handnähnadel.

Noch immer klein und spitz: die Nähmaschinennadel. Ich habe zwei Kissenplatten genäht, die nun gequiltet werden müssen.

Aber auch die Stricknadel kommen immer wieder zum Einsatz. So stricke ich natürlich noch immer an meinem Sockenjahr 2022. Blau-bunte Ringel gibt es diesmal.

Aber nur Socken ist langweilig. So stricke ich parallel noch eine weiße Strickjacke. Da sollte ich mich mal ein bisschen ranhalten, damit ich sie im restlich verbliebenen Sommer noch tragen kann.
Im Moment sieht sie ja ein bisschen kruschelig aus. Die Wolle ist gerubbelt. Ich hoffe dieser Look gibt sich dann nach dem Waschen.

Und ihr so? Welche Nadeln kommen bei euch zum Einsatz?

 


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OneTwoTreeQuiltalong – Quilting begonnen

Oh je, der Quiltalong auf dem BerninaBlog ist schon längst zu Ende. Meine Bäume sind zwar zusammengenäht, aber noch nicht gequiltet. Ich habe immer hin und her überlegt. Quilte ich auf meiner M7 oder gehe ich zu Conny und arbeite an der Longarm. Na was denkt ihr wofür ich mich entschieden habe???
Die Longarm hat gewonnen. Für ein größeres Teil ist es doch bequemer.
Am Anfang steht immer das Aufspannen. Das ging recht zügig. Ich habe das diesmal allein gemacht, weil Conny und ich festgestellt haben, dass wir beim Feststecken unterschiedlich ziehen. Dadurch hängt dann die Rückseite immer etwas durch.

Garn hatte ich mir bei meinem Kurs bei Regina mitgenommen. Hab and Dash Glide 40. Spulen hatte ich allerdings vergessen zu kaufen. So habe ich die von Conny geschnorrt.

Und schon konnte es losgehen.

Zuerst habe ich alle Bäume umrandet und dann konnte es schon mit der Füllung der Bäume losgehen. In meiner ersten Sitzung bei Conny habe ich noch drei Bäume geschafft.

Keine Sorge. Der noch sichtbare Strich auf dem Bäumchen mit den Kreisen kommt noch weg. Der ist nur zur Orientierung der ersten Kreisreihe erforderlich und mit einem Zauberstift aufgezeichnet.
Das Abfallkörbchen auf der Maschine füllte sich schnell, denn ich muss ja jeden Baum neu ansetzen. So habe ich immer die beiden Anfangsfäden zum Abschneiden und auch den Unterfaden am Ende .

Bei der nächsten Sitzung kommen dann die restlichen Bäume ran. Ich muss aber zugeben, dass der Baum, der jetzt dran ist, mich noch verzweifeln lässt. Ich kriege das Muster einfach nicht hin. Woher ich das weiß, wenn ich gar nicht an der Maschine bin?! Na ich mache Trockenübungen. Vorzeichnen auf Papier. Damit auch der 1/4″-Abstand des Rulerfusses berücksichtigt wird, gibt es so kleine „Disc’s“. Das geht prima zum Vorzeichnen auf Papier.


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Freundinnentasche

Meine Freundin Claudia hatte Geburtstag. Diesmal wollte ich sie richtig überraschen. Mit einer Freundinnentasche. Eine Freundinnentasche??? Was ist das??? Na eine Tasche, nein zwei gleiche Taschen. Eine für die Freundin und eine für mich.
Mich begeistert meine blaue Tasche Taniia von Unikati noch immer. So habe ich beschlossen das die Freundinnentasche schwarz/weiß werden soll. Schwarz/weiße Stoffe fanden sich im Stash. Schwarzen Oilskin  musste ich kaufen. Das habe ich bei Texstile Potsdam erledigt. Die haben den tollen Oilskin von Merchant&Mills. Dieser Oilskin gefällt mir richtig gut. Textile Potsdam schreibt zu diesem Stoff: „Der Dry Oilskin ist mit veganem Wachs beschichtet und ist trockener, knackiger und matter als normaler Oilskin. Dadurch fettet der Stoff nicht ab, man muss also selbstgenähte Kleidung oder Taschen nicht füttern. Für eine besonders hohe Leistung und lang anhaltende Beschichtung wird das Wachs heiß in die Baumwolle eingearbeitet. Der Dry Oilskin ist wasserabweisend, sprich, das Wasser gelangt nicht auf die andere Stoffseite, aber perlt nicht vollständig an ihm ab.“ Und ja das stimmt. Ein wirklich tolles Material. Aber gefüttert sind die Taschen natürlich trotzdem.
Aber ich schweife ab. Hier nun Bilder der Freundinnentasche.

Für den Fototermin, zu dem Claudia ihre Tasche auch überreicht bekam, hatte sie die Order sich etwas schwarz/weißes anzuziehen. Claudia hat das so hingenommen und nicht weiter hinterfragt. Sie weiß, dass ich sie oft als Fotomodell benötige. Allerdings eher ihre Füße, um meine Socken zu fotografieren. Diesmal aber war sie mein richtiges Model.
Und Claudia hat sich so richtig über die Tasche gefreut!

Aber auch ich freue mich über meine schwarz/weiße Tania! Diese Tasche hat echtes Suchtpotential.


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2 Tage Longarmquilten

Zwei Tage war ich in der vergangenen Woche zum Longarmquilten bei Regina. Regina hat hier in Deutschland die Generalvertretung für Bernina Longarmmaschinen. Sie liefert die Maschinen aus, baut sie bei dir zu Hause auf und man erhält dann auch noch einen Einschulung für die Maschine.

Ich war zusammen mit meiner Freundin Conny dort. Conny hat ja schon eine Q24 auf einem großen Frame in ihrem Nähzimmer stehen.  Da durfte ich meine SilvesterSnowflake schon drauf quilten. Für eine so große Maschine habe ich leider keinen Platz. Damit ich überhaupt ein bisschen komfortabler quilten kann hatte ich mir im Dezember die Janome Continental M7 gekauft. Immerhin 34 cm Durchlass, aber eben doch eine Nähmaschine. Nach rechts ist der Platz zum Schieben eben begrenzt. Nun wollte ich unbedingt wissen, wie es sich auf einer Longarm in der Sitdown-Variante arbeitet. Da bot sich ein Kurs bei Regina an. Ich habe an einer Q20 montiert auf den sehr schönen Tisch von Rauschenberger gearbeitet.

Im Hintergrund seht ihr die Q16 auf dem Falttisch.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht, wo der Unterschied der Q16 und der Q20 ist?! Die Zahlen geben den Durchlass an. Die Q16 hat 16 Inch = knappe 41 cm und die Q20 hat 20 Inch, also knappe 51cm.

Am ersten Kurstag stand Technik auf dem Programm. Das hatte sich Conny gewünscht. Dafür hatte uns Regina Tops vorbereitet.

Vier verschiedene Stoffe waren aneinander genäht. Das jeweils dreimal. Mit verschiedenen Vliesen zu einem Sandwich gepackt. So haben wir dann mit verschiedenen Garnen, unterschiedlichen Fadenspannungen und Stichen per Inch auf den Tops Freihand gequiltet um die Unterschiede zu sehen. Dabei kam es nicht auf die Schönheit des Freihandquiltens an.

Dennoch war ich konzentriert bei der Arbeit.

Aber ich will auch ehrlich sein: Freihandquilten ist nicht so wirklich meines. Ich hatte mir im Vorfeld auch einen Quiltring angeschafft, aber dann vergessen diesen mitzunehmen. So muss er auf seinen Einsatz noch ein bisschen warten.
Der zweite Tag war dann mein Wunsch: Quilten mit Rulern. So konnten wir uns hemmungslos an Regina’s Rudern und Stencilvorlagen bedienen.

Regina erklärte uns, dass es sich oft anbietet, sich das Muster erstmal auf Papier vorzuzeichnen. Das erspart so manche Trennerei. Also wurde erst gezeichnet.

Aber dann ging es nochmal an die Maschine. Und ist nun das Ergebnis nach ca. drei Stunden Quiltarbeit. Einige Stellen haben noch kleine Unebenheiten, aber es ist ja auch der erste Versuch.

Ich bin trotzdem mega zufrieden.
Aber nun sind auch Begehrlichkeiten geweckt worden. An dieser Maschine, auch als Sitdown, zu quilten ist ein wahres Vergnügen und mit dem Quilten auf der Nähmaschine nicht zu vergleichen. So habe ich den Tisch ganz genau ausgemessen, d.h. das hat Regina für mich gemacht. Wieder zu Hause habe ich sofort nachgemessen. Die Breite ist kein Problem, aber die Tiefe. Ich müsste mir ein neues Bett anschaffen. Das wäre nicht so schlimm. Eine neue Matratze müsste ich eh mal kaufen. Nun muss ich mal schauen, ob ich ein passendes Bett finde und dann kann ich weiter nachdenken. Keine leichte Entscheidung, denn es geht ja um ein bisschen mehr als nur 1,50 EUR.


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