Fundstück

Beim Aufräumen fiel mir kürzlich ein fertiges Top für ein Kissen in die Hände. Und das Tolle daran war, dass auch die Rückseite bereits vorbereitet war.
Ich musste also die Kissenpaltte nur noch quilten und das Kissen zusammensetzen.
Für ein Quiltmuster hatte ich mich schnell entschieden. Diagonale Linien sollten es werden. Das Kissentop hatte eh schon genug Muster und Farbe. Aber was für ein Garn? Da kam mir mein Garnabo von KingTut-Garnen sehr recht. Also Garne beguckt, Faden auf mein Kissentop gelegt und relativ schnell war ein passendes Garn gefunden.

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, ohne das Abo hätte ich mir so eine Farbe nie gekauft. Aber ich muss zugeben, sie fügt sich ganz wunderbar in die verschiedenen Farben des Kissentops ein!

So ein bisschen Farbe tut richtig gut. Und es sieht doch wahrhaft frühlingshaft aus, oder?!

Und ich könnt meine diagonalen Linien schon erkennen. Eine Hälfte habe ich füsschenbreit gequiltet und die andere Hälfte doppelt so breit. Und schaut selbst, das Garn fügt sich ganz wunderbar ein

Warum sieht frau die überflüssigen Fäden eigentlich immer erst auf den Foto’s …tztz…? Dabei hatte ich doch so genau hingeschaut. Sejt ihr das Fädchen auch?
So habe ich doch tatsächlich ein UFO fertig gemacht und beteilige mich damit zum allerersten Mal bei Frau Augenstern und Klaudia mit ihren UFO-Abbau-Party’s!


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Hattu Möhrchen? Ich schon!

Ostern naht und ich hatte eigentlich vor meinen Vermietern auf Sylt zu Ostern eine Kleinigkeit zu schenken. Das habe ich im vergangenen Jahr auch gemacht. Und natürlich sollte es selbstgemacht sein.
Und was passt zu Ostern und dem Osterhasen?! Möhrchen!

So habe ich am Samstag nach einer Anleitung von Make it & love it genäht. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Tutorial. Bei den Zuschnittangaben habe ich ein bisschen gestaunt, denn ich hatte mir die Möhrchen kleiner vorgestellt. Es sind schon eher Möhren, denn sie sind insgesamt ca. 26cm hoch.

Bei meinen “normalen” Patchworkstoffen bin ich farbtechnisch nicht fündig geworden. Aber in der Batikkiste. So haben meine Möhren nun eine richtig schöne kräftige Farbe. Zwei Möhren habe ich bereits heute verschenkt. Eine hat Sylvia gefüllt mit Garn nachträglich zum Geburtstag bekommen und die andere hat Frau Patch it gefüllt mit Ostereiern bekommen. Nur meine Vermieterin wird leider leer ausgehen. Ich kann meine angedachte Reise nach Sylt nicht antreten, da u.a. Sylt für Urlauber abgeriegelt wurde. Ich bin schon ein bisschen traurig, kann das aber auch verstehen. So eine Insel wie Sylt ist nicht in der Lage die medizinische Versorgung von so vielen Menschen, wie sich über Ostern auf der Insel befinden, zu gewährleisten. Es ist wohl sogar so, dass die Urlauber, die zur Zeit dort sind , abreisen müssen.
Aber in diesen etwas unwirklichen Zeiten geschieht auch Erfreuliches. Heute im Briefkasten fand ich einen Brief vor. Mit dem Absender konnte ich zunächst nicht so richtig was anfangen. Aber dann, als ich den Brief geöffnet habe. Ich habe tatsächlich eine so wunderschöne Osterkarte von Bettina erhalten.

Ich laufe noch immer fröhlich grinsend durch meine Wohnung. Was für eine schöne Überraschung! Ganz lieben Dank Bettina!


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Neue Kleider

Nein, nicht ich habe neue Kleider.
Neue Kleider haben zwei meiner kleinen Schätzchen bekommen.
Meine Eltern haben mir ein ganz großes, tolles Geburtstagsgeschenk gemacht. Einen Gutschein. Naja, denkt ihr jetzt vielleicht. Was ist an einem Gutschein so besonderes? Na das, was ich mir dafür aussuchen durfte. Ich durfte mir ein MacBook nach Wahl aussuchen. Ich bin fast hinten über gefallen, als ich das gelesen habe. Was für ein Geschenk!!!!! Am Dienstag habe ich mich dann endlich auf dem Weg gemacht und mir ein Schätzchen ausgesucht. Wow, sieht das schön aus. Und damit es auch so schön bleibt, habe ich ihm für den Transport ein schönes Kleid genäht.

Ein gut abgelagerter Stoff hat endlich seine Bestimmung gefunden. Verschlossen wird die Tasche mit einem Klettverschluss.

So kann ich das MacBook ganz leicht rein- und rausschieben.

Schon etwas länger besitze ich nicht nur ein dienstliches iPad, sondern auch ein Privates. Während mein dienstliches iPad schon ein Kleidchen besitzt, hatte mein Pivates leider keines. Dem habe ich jetzt Abhilfe geschaffen.

Leider hat der Stoff des Kleidchens vom MacBook nicht auch noch für das iPad gereicht. So musste ein anderer gut abgelagerter Stoff herhalten.
Auch diese Tasche wird mit einem Klettverschluss verschlossen.

So ist nun auch mein iPad beim Transport gut verpackt und ich habe stolze 181g Stoff abgebaut. Wenn das so weitergeht, habe ich am Emde des Jahres einen leeren Stoffschrank …hihi….


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Meine erste Auszeit

Ich konnte nicht mit euch Samstagsplauschen. Ich war zusammen mit meiner Freudin Birgit nämlich bei einer Auszeit. Und bei dieser Auszeit durfte ich mich an diesen wunderbar gedeckten Tisch setzten und ein wunderbar leckeres Essen genießen.

Wo es die gibt? Bei Gritslife. Grit bietet immer wieder an verschiedenen Wochenenden ihre Auszeiten an. Da kann nach Herzenslust genäht, geschaut und geshoppt werden. Ganz nach meinem Geschmack. Bei meinem Wunschprojekt ist das Top fertig geworden. Ich habe mir einen Läufer mit dem Muster Hunter’s Star genäht. Ein Foto mache ich erst, wenn der Läufer vollständig fertig ist.

(C) Grit Kovacs

Meine Gesse in the Forest sind auch gewachsen. Insgesamt habe ich jetzt sieben Reihen.

(C) Grit Kovacs
(C) Grit Kovacs

Von Reihe zu Reihe gefällt mit der Scrapquilt besser. Das geht mir immer so. Bei den ersten Teilen denke ich: “Ohje, was hast du dir da ausgesucht!” Kurze Zeit später aber zaubert mir meine Arbeit ein Lächeln auf das Gesicht.
Jetzt werde ich mich ein bisschen ausruhen. So schön die Auszeit war, war sie aber auch anstrengend. Wir haben richtig viel genäht. Am Freitag von 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am Samstag vom 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr. Heute morgen sind wir dann ganz entspannt nach Hause gefahren.

 

 


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Nix mehr mit Geese in the Forest

Hi ihr! Ich bin es doch nochmal.
Seid ihr noch da???? Ich habe meinen Nähplatz ins Wohnzimmer verlegt und nähe jetzt Hexi‘s. Mein neues Hexi-Projekt ist der Insanity Quilt. Auch ein ScrappyProjekt und zwar ein richtiges.Das gesamte Top sind kleine Reste. Auch der Hintergrund. Hier verwende ich alle weißen Reststoffe.

Schaut nochmal bei Maja. Die ist mit ihrer Freundin Bettina noch fleißig am nähen.


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Geese in the Forest – Teil 3 –

Nur langsam komme ich voran. Auf Papier nähen fordert eben doch so seine Zeit. Es muss ja auch andauernd geschnitten werden.
Hier kommen die Blöcke 3 und 4.

Da ich unbedingt fünf Blöcke zusammen nähen wollte bin ich von meinem Vorhaben abgewichen und habe Block 5 nur einmal genäht. Der erste Forestblock.

Oh Schreck. Beim Zusammennähen der Blöcke gesehen, dass ich noch einen Block 5 benötige. Also den noch genäht und Tadaaaa: Da sind meine ersten fünf zusammen genähten Blöcke.

Das wird es auch heute gewesen sein. Jetzt muss ich mich um das Essen kümmern, denn meine Oldies kommen hoch. Und danach werde ich mich zu ihnen ins Wohnzimmer setzen. Aber natürlich nicht ohne Handarbeit. Und weil Silvester traditionell genäht wird, werde ich mich meinem neuen Hexi-Projekt widmen.
Schaut mal bei Maja vorbei. Sie näht mit ihrer Freundin Bettina einen tollen Quilt!
Kommt gut ins Jahr 2020. Wir lesen uns!


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Geese in the Forest – Teil 2 –

Bevor ich heute mit dem Nähen beginnen konnte, habe ich erstmal mein Näzimmer aufgeräumt. Ich frage mich, wer da immer so eine Unordnung hinterlässt. Wenn ich den erwische 😉
Danach habe ich noch immer nicht mit dem Nähen beginnen können. Ich habe erst noch einmal gebügelt und geschnitten. Diesmal aber etwas Zeitsparender. Von den größeren Stoffstücken habe ich nur Streifen in einer Breite geschnitten, die für alle Kleinteile meiner Geese und Bäume breit genug sind.

Dann habe ich noch Spulen vorbereitet. Ich hasse es, wenn ich während des Nähens nachspulen muss. Schlimm genug, dass der Unterfaden sich traut einfach alle zu sein.

Noch ein  paar Papiervorlagen geschnitten und dann konnte es endlich losgehen. Neiiiin, noch immer nicht. Wo ist der weiße Stoff? Ah da! Also nochmal bügeln und Streifen schneiden und nun konnte es wirklich endlich losgehen.
Beim Papiernähen schätze ich meine kleinen Helferlein ganz besonders. Ich kniffe mir die Vorlagen immer vor. Das geht besonders gut mit der flachen Seite des “Add a Quarter”-Lineals. Als ich das noch nicht hatte, ging es auch mit einer Postkarte.

Um genau 1/4-Inch Nahtzugabe zu haben wird das Lineal einfach umgedreht. Da ist dann so eine Kante, die an die geknickte Seite der Papiervorlage geschoben wird und schwupps kann ich 1/4-Inch abschneiden.

Natürlich geht auch das mit einer Postkarte und einem normalen Inch-Lineal. So aber geht es besser!
Ein weiteres tolles Helferlein ist der Nahtroller von Violetcraft.

So muss ich zwischendurch nicht ständig zum Bügeln aufstehen. Die Teile werden ganz einfach mit dem Nahtroller gebügelt. Erst ganz am Schluss bügle ich den gesamten Block.
Und dann war endlich der erste Block fertig!

Ich habe beschlossen, dass ich zunächst von jedem der sieben Blöcke drei nähen werde. Dann kann ich auch mal was zusammensetzen. Das brauche ich einfach zwischendurch, um so schon mal einen Gesamteindrauck zu erhalten. Jeweils drei Blöcke von Block 1 und 2 sind fertig.


Das dauert doch so seine Zeit, durch das viele Nahtbügeln und den vielen Schneiden bei der Fertigsstellung eines Blocks. Mal schauen, ob ich heute noch was zusammengesetzt bekomme. Erst dann melde ich mich wieder.

 

 


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Geese in the Forest – Teil 1 –

Silvester wir bei mir traditionell genäht. Ein neuer Quilt soll es werden. Vor einiger Zeit sah ich bei den Modern Cologne Quiltern einen Quilt, der mir sofort für ein Scrapprojekt ins Auge stach. Ihr Thema war an diesem Tag “UFO’s – wohin das Auge blickt”. Wenn ihr dem Link folgt und in dem Beitrag nur ein ganz kleines bisschen nach unten scrollt ist es gleich der zweite Quilt. In meinem Kommentar habe ich mich erkundigt wo ich die Vorlage für diesen Quilt bekomme. Und ich habe Antwort bekommen. Ja ich hätte ihn mir nach dem Bild auch selber vormalen können, aber dazu hatte ich keine Lust. Also war ich bei Twiddletails einkaufen. Diese Seite kannte ich bislang gar nicht. Bei der Fülle der Seiten im Netz ist das auch nicht weiter verwunderlich.
Bevor ich jedoch nähen kann, sind diverse Vorarbeiten erforderlich. Die erste heißt: Stoffe raussuchen. Da ich auf Papier nähe, muss ich nicht auf den Fadenlauf achten. So können auch irgendwelche schrägen Reste Verwendung finden.
Die zweite Vorarbeit heißt: Bügeln.

Und nochmehr bügeln. Was sind die Stoffe doch zerknauscht, wenn sie aus dem vollgestopften Stoffschrank kommen.

Die dritte Vorarbeit heißt: Zuschneiden.

Ich brauche verschiedene Größen an Stoffstücken. Ich leiste mir da den Luxus ein entsprechend großes Rechteck für die einzelnen Geese und Bäume zuzuschneiden. Damit ich weiß, wo was hingehört sammle ich die Zuschnitte in einzelnen Hüllen. Immer auf der Rückseite der Vorlage sind die zugeschnittenen Stoffstücke.

Genäht werden kann immer noch nicht. Auch die Papiervorlagen müssen erst ausgeschnitten werden.

So, nun aber bin ich bald gut vorbereitet und ich kann nähen. Warum bald? Der Quilt wird nur dann richtig schön, wenn er schön bunt ist. Und da muss ich eine große Auswahl an Stoffstücken haben. Also muss ich noch ein bisschen schneiden. Ich gebe zu, dass mir das in der Menge nicht sonderlich viel Spaß macht. Ach ja, kombiniert werden die bunten Stoffe wie immer mit weiß. Ich finde das einfach am schönsten!
Ich fange am Silvestertag schon am Vormittag mit der Näherei an. Ich gehe ja nicht weg, weil ich mich bei der Knallerei nicht raus  traue und so habe ich Zeit. Ich muss auch nicht großartig Essen vorbereiten. Ich esse mit meinen Eltern Raclette. Das ist schnell vorberitet.


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Eine Männertasche für den Oldie

Kürzlich kam mein Vater zu mir. “Du Marion, du kannst ja so gut nähen. Nähst du mir eine Tasche? Schau mal, so eine wie die hier!”
Dabei wedelte er mir mit seiner gekauften Männertasche unter der Nase herum.
“Aber ich möchte sie etwas höher und breiter!”
Oh Schreck!!! Für sowas habe ich gar kein Schnittmuster.
” Und schau mal, ich habe die auch eine alte Jeans mitbebracht. Daraus möchte ich die!”
Zugegebenermaßen war die Jeans toll. Nach seiner schweren Krankheit vor zwei Jahren ist ihm diese Jeans viel zu weit. Also hieß es zunächst ausmessen und erfragen, wie groß er denn nun seine Tasche möchte. Dann stand ein Besuch ein Frau Patch it an, denn ein männertaugliches Futter musste her. Wir haben uns für einen Batikstoff entschieden. Und da ist sie nun: die etwas unspektakuläre Männertasche.
Die Ansicht von vorne. Wie ich es oft und gerne mache, habe ich eine A….tasche abgetrennt und vorn aufgenäht. Mit meinem KunzfrauLabel muss er leben.

Auf der Rückseite habe ich ihm eine verdeckte Reissverschlusstasche eingenäht. Ich finde die immer super praktisch.

Der Henkel ist von der Außenseite vollständig mit dem Jeansstoff bedeckt. Ich mag das reine Gurtband als solches nicht. Das muss immer bedeckt sein. Aber es hält halt gut. Und auf der Unterseite stört es nicht.
Für innen war ebenfalls eine Reissverschlusstasche gewünscht. Klar Papa, das kann ich gut!

Und offene Einstecktaschen waren gewünscht. Das Futter ist recht dunkel. Männertauglich eben. Da musste ein Webband her, denn er muss den Eingang in die Taschen ja auch finden. “Ahoi mit Möwen” ging als männertauglich in meinem Nähstübchen durch. Einstimmig beschlossen …hihi… Was meint ihr?

Da hat gestern jemand gestrahlt. So habe ich es ohne Schnittmuster hinbekommen, meinem Oldie seine Wunschtasche zu nähen!


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Rentiere gehören zu Weihnachen

Im letzten Jahr kaufte ich in der Adventszeit bei Frau Patch it diesen netten Stoff. Lustige Rentiere gehören zu Weihnachten dazu!

Passende Beistoffe  waren auch schnell gefunden. Und ich wusste auch sofort, was ich daraus nähen wollte: eine Weihnachtstischdecke. Voller Elan habe ich auch angefangen und eine lange Reihe versetzte Flying Geese auf Papier genäht. Ich nähe die gerne auf Papier. Dann wird alles so schön genau!

Als kleinen EyeCatcher habe ich dann einen roten Streifen angesetzt und dann die Rentiere. Der Stoff war leider nicht breit genug um nur aus diesem eine Tischdecke heraus zu bekommen. Zum Schluss noch einen roten Rand aus dem gleichen Stoff wie der Streifen – Ich merke gerade, dass dieser Rand auf keinem Foto zu sehen ist, aber es gibt ihn wirklich! –und dann verließen sie  mich. Die Tischdecke wurde zu einem UFO. Aber nur für eine überschaubare Zeit. Denn ich habe das fertige Top aus der Kiste befreit, einen Rückseitenstoff gekauft, ein wenig im Nahtschatten gequiltet und das Binding angenäht. Und so habe ich heute für meine Klöppelweiber eine schöne Tischdecke zu liegen!


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