Oh Christmas Tree

Für Weihnachten nähe ich ganz besonders gerne. Und so bin ich beim Stöbern auf ein Video von Jordan Fabrics gestoßen. Ja, das wollte ich auch nähen.

 

Donna Jordan zeigt in ihrem Video, wie sie Weihnachtsbaumservietten näht. Servietten wollte ich nicht. Mir war sofort klar, dass ich die Bäumchen zum Aufhängen nähen werde. Dafür habe ich die Bäumchen dann außen zusammengenäht.
Die ersten Bäumchen habe ich am vergangenen Samstag genäht und gleich verschenkt. Wir hatten Cousin & Cousinchentreffen. Und da wir vor Weihnachten kein Treffen mehr haben werden, haben alle gleich ein Bäumchen bekommen.

Verwendet man für zwei Bäumchen die gleichen Stoffe und faltet sie unterschiedlich erhält man auch zwei unterschiedliche Bäume.
Alle Bäumchen habe ich aus Stoffen aus meinem Stash genäht! Aber wenn ihr glaubt, dass meine Weihnachtsstoffe sichtbar geschrumpft sind, dann täuscht ihr euch. Und das, obwohl ich bestimmt schon 10 Bäumchen genäht habe.


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Bernina Bloom Along – Teil 1

Der Meister der Farben, Kaffe Fassett, wird 85. Zu seinen Ehren gibt es auf dem Bernina Blog einen BloomAlong.

(c) Bernina

Genäht werden 6 verschiedene Blumenblöcke in einer Größe von 9,5″. Im Original werden von jedem Blumenblock drei Stück genäht. Ich möchte meinen Quilt aber größer haben. Wie groß weiß ich noch nicht genau. So nähe ich erstmal vier von jedem Block.
Nachdem DHL meine bestellten Stoffe dreimal ins Zustellfahrzeug geladen hat, haben sie es tatsächlich geschafft, mir mein Paket beim dritten Mal auch tatsächlich zuzustellen. So musste ich zuerst einmal ein bisschen nachnähen, denn bis dahin waren schon drei Blöcke veröffentlicht.

Betreut wird der SewAlong von Ines vom Blog Nähzimmerplaudereien – leider bloggt Ines nicht mehr soviel -. Ihre Anleitungen sind sehr gut beschrieben und mit zahlreichen Bildern versehen. Jedem Block gibt sie einen Namen.
Der erste Block trägt den Namen Marigold. Zum Start hat sie uns eine sehr leichte Aufgabe gestellt. Wie auch Ines habe ich mich für die Variante mit weißem Hintergrund und Blumen in den Tönen orange, rosa, pink, rot entschieden. Meine Blüten bekommen allerdings alle eine andere Mitte. Immer passend zum Stoff.

Der zweite Block war wesentlich anspruchsvoller. Den finde ich auch ganz besonders hübsch. Er trägt den Namen Starflower.

Für den dritten Block Snowball habe ich mir eine  Papiervorlage genäht. Ohne wollten die einzelnen Blöcke, die dann die Blume ergeben sollten, einfach nicht gerade werden. Also auf Papier genäht und zack alles war schön.

Auch für die Cosmea, Block vier, habe ich mir eine Papiervorlage gemacht.

Block 5 trägt den Namen Honeysuckle. Auch für diesen Block habe ich mir eine Papiervorlage gezeichnet.

Und der letzte Block ist eindeutig mein Liebllingsblock Zephyr heißt diese Blume.

Und nun darf zusammengesetzt werden. Im Original werden die Blumen auf der Spitze stehend direkt aneinander genäht. Auf der Spitze stehend gefällt mir gut. Direkt aneinander nicht. Das sieht irgendwie gequetscht aus. Ich werde wohl ein Sashing zwischensetzen. Und mal schauen vielleicht auch immer ein kleines Quadrat dazwischen?!


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Kaffe Fassett wird 85

Kaffe Fassett, der Meister der Farben, wird 85.
Grund genug, dass Ines von Nähzimmerplaudereien ihm zu Ehren auf dem BerninaBlog einen SewAlong veranstaltet. Zu diesem SewAlong aber mehr in einem anderen Post.

Der Aufruf zum SewAlong veranlasste mich aber endlich mal mein lang gehütetes Layercake mit Stoffen von Kaffe Fassett aus dem Schrank zu befreien. Ich mag seine Stoffe, aber nicht alle. Und ich mag auch nicht bedingungslos seine Art die Stoffe zu vernähen. Alle aneinandergesetzt zu einem großen Quilt, ohne etwas Ruhe dazwischen, ist mir doch etwas heftig. Aber für einen Einkaufsbeutel auf einer übersichtlichen Fläche mag ich sie dann doch. Und einen Einkaufsbeutel wollte ich nähen.
Eine passende dunkelblaue Jeans befand sich noch im Vorrat.

Auf der Suche nach einem Innenfutter fand ich tatsächlich auch noch ein weiteres gut gehütetes Schätzchen seiner Stoffe. Ja, dieser Stoff sollte das Innenfutter werden. Oben aber ich zur Beruhigung erst noch einen Reststreifen Jeans angesetzt.

Und was darf nicht fehlen? Schnuddel! Sowohl außen als auch innen durften welche hin.

Gut, dass von den Quadraten und auch dem Innenstoff noch etwas übrig ist. So kann ich einen weiteren Beutel nähen. Eine schwarze Jeans befindet sich nämlich noch in meinem Bestand. Und mit schwarz leuchten die Stoffe bestimmt auch gut.

 


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Peek-A-Boo-Pumpkin

Kürzlich sah ich auf Instagram einen tollen Kürbiswandbehang. Ich erinnerte mich den schon einmal gesehen zu haben. Der stand also schon auf meiner ToSewListe. Und diesmal habe ich mich auch rangemacht und mir einen genäht.
Tatsächlich habe ich diesen Kürbis zweimal genäht. Das Original, eine Vorlage von MissouristarquiltCo  ist im Original 72″ x 85 1/2″, also ca. 1,83m x 2,17m, groß. Nein so groß wollte ich den nicht. Ein Wandbehang sollte es werden. Also gerechnet, Größe auch wahrgenommen, aber irgendwie nicht registriert, dass das zwar dahin passt, wo es hin soll, aber doch etwas überdimensioniert ist. Also nocheinmal von vorne! Diesmal habe ich aber besser aufgepasst und nun hat er die richtige Größe.

Ich kaufe gerne und auch recht viele Anleitungen. Hier aber gebe ich zu, habe ich nach dem Projektbild genäht. Das war mehr als ausreichend.

Als ich den Quilt bei Instagram entdeckt habe, habe ich mir auch das Quliting näher angeschaut.

Gequiltet war er mit einem der neuen Ruler von Angela Walters. Smiley heißt der. Und den hatte ich mir doch schon gekauft. So konnte ich ihn endlich mal benutzen.

Im WWW gibt es auch eine Anleitung welche Muster mit diesem Ruler gequiltet werden können.
So war das ganz einfach. Und wie ich finde, ein sehr schönes Muster!

Nun freue ich mich, dass ich endlich diesen schönen Wandbehang habe. Noch darf er dann ein bisschen hängen bleiben, bis er dann von etwas Weihnachtlichem abgelöst wird. Da muss ich aber auch erst noch was nähen. Und noch habe ich keine Idee.
Ach ja, und was wird nun mit dem zu groß geratenen Kürbis? Den habe ich noch um einige schwarze Quadrate ergänzt, so dass er nun Deckengröße hat.

Irgendwann werde ich meine Freundin Conny besuchen, ihn auf die Longarm spannen und auch quilten. Aber ob ich das tatsächlich noch jetzt gleich erledige weiß ich nicht. Vielleicht doch schon lieber was für Weihnachten.


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Boo!

Boo!
Ich bin noch immer im Herbstmodus, besser gesagt im Kürbismodus. So habe ich mir einen Wandbehang mit einem „Kürbisturm“ genäht.

Ich fand dieses Pattern von Klee2Strings einfach witzig. Wie sie da so aufeinandergetürmt stehen!
Mein Liebling ist der Unterste.

Der schielt so herrlich! Bei der Last, die er zu tragen hat, kann er auch schon mal die Augen verdrehen!
Aber auch die anderen vier mag ich!

 

Links des Kürbisturms gibt es einen Schriftzug und ein paar Candy’s.

Es ist doch erstaunlich wie die kleinen Fäden auf den Fotos zu erkennen sind. Im Original sieht man die gar nicht.
Als Quilting habe ich mich wieder für Luftwirbel und kleine Blätter entschieden. Wie auch bei meiner Hexe passt dies so herrlich zum Herbst.

So, dann setze ich mich mal wieder an meine Nähmaschine. Ich habe nämlich noch zwei Kürbisse. Aber da brauchst es noch ein bisschen Zeit!


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Herbst – Halloween Bloghop

Immer wieder habe ich auf verschiedenen Blogs von unterschiedlichen Bloghops gelesen. Teilgenommen habe ich noch nie. In diesem Jahr sollte das nun anders werden und ich habe mich bei Ulrike zum Herbst – Halloween Bloghop angemeldet. Heute nun ist mein Tag.
Bereits als ich mich angemeldet habe wusste ich was ich machen wollte. Endlich „The Witch“ von That Patchwork Place – das ist sogar ein Freebie – nähen. Gefühlt steht sie schon ewig auf meiner ToSewListe. Und nun steht sie auf meinem Sideboard und reitet auf ihrem Besen in die Welt.

Genäht ist die Hexe auf Papier. Das mache ich total gerne.
Als die Hexe fertig war überlegte ich welchen Rand ich ihr wohl spendiere. Da fielen mir Stoffe ein, die ich schon ein Weilchen zu liegen habe. Und tadaaaaa. Da war ein sogar ein Reststreifen. Der war nicht nur passend, der war perfekt.

Nun musste nur noch gequiltet werden. Entschieden habe ich mich für Loops mit kleinen Blättern. Durch die Luft wirbelnde Blätter passen so gut zum Herbst.

Diese Art Muster im FreeMotionQuilting  klappen inzwischen schon ganz gut. Gequiltet habe ich mit meiner Janome Continental M7.

Und nun Reiche ich den Stab weiter an Ingrid, die morgen an der Reihe ist.


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Jack-o-Latern

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Als Dekoration und natürlich auch zum Essen.
Und Kürbisse werden unweigerlich auch mit Halloween verbunden. So richtig mag ich den Hype um Halloween nicht, aber an Kürbissen komme ich einfach nicht vorbei.
Aber was hat es eigentlich mit den Kürbissen an Halloween auf sich? Ich habe mal Herrn Google befragt und Folgendes gefunden: „Das Licht im ausgehöhlten Kürbis soll den Teufel und böse Geister fernhalten. Der Brauch, Laternen aus Kürbissen zu schnitzen, geht ebenfalls auf eine Legende aus Irland zurück. Als ein Bösewicht namens Jack gestorben war, verwehrte ihm Gott den Zugang zum Himmel.“
Aushöhlen tue ich Kürbisse nicht. Ich finde das Verschwendung von Esswaren.

So kommen bei mir andere Kürbisse zum Einsatz. So z.B. als Tischsets.

Kürzlich sah ich auf Instagram diese netten Gesellen. Glücklicherweise stand der Name des Pattern dabei: Jack-o-Latern. Also gesucht und gefunden und jetzt endlich genäht. Beim Quilfest von Grits Life habe ich noch meine Vorräte an orangefarbenen Stoffen aufgefüllt – etwas schwarzen Stoff hatte ich noch im Stash – und so konnte es am vergangenen Freitag endlich losgehen. Bedingt durch meine FußOP konnte ich drei Wochen lang nicht an die Nähmaschine. Das war schon ein bisschen Folter.

 

 

Und so grinsen mich die freundlichen Gesicherter nun an.


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Plus One

Ich benötige noch immer neue Kissen für meine Couch. Auf der Suche nach einer Vorlage bin ich auf das Kissenset Plus One von Barbara gestoßen. Ja die gefielen mir. Und mit einem Rand drum herum, konnte ich sie auch leicht auf meine Wunschgröße 50cm x 50cm bringen.

Hier nochmal jedes Kissen für sich.

Die einzelnen Segmente boten auch etwas Platz zum Quilten.
Zunächst kamen Ruler zum Einsatz. Als allererstes ein Ruler von Angela Walters mit dem Namen Sid. Mit diesem Ruler können diese Sterne supergenau gearbeitet werden.

Dann durfte mein kleiner gerader Ruler an die Arbeit.

Und am Schluss noch ein bisschen FreeMotion.

Das war wieder ein schönes Projekt.
Das quilten macht mir zunehmend mehr Spaß und mit meiner JanomeContinental M7 freunde ich mich dahingehend immer mehr an. So kleine Teile funktionieren prima.
Irgendwann muss ich auch mal ein größeres Teil probieren.


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FreeMotion – Quiltübungen

Quilten muss frau üben. So habe ich mir überlegt, was ich nähen könnte, um verschiedene Muster in FreeMotion zu üben. Davor habe ich nämlich so richtig Respekt. Immer wieder bewundere ich in Videos, wie toll die Quilterinnen die Formen hinbekommen.
Entschieden habe ich mich für einen kleinen Tumblerquilt. Für den Zuschnitt der Tumbler habe ich ein Lineal von Missouri Star Quilts genutzt.

Stoffe habe ich im Stash gefunden und schon konnte es losgehen. Trotz der einfachen Teile kann frau auch falsch zusammnen nähen.

Glücklicherweise ist mir das nicht oft passiert und so war mein Top rasch fertig.

Zuerst habe ich alle dunklen Tumbler mit einer Innenlinie von 1/4″ ausgehend von der Naht versehen. Nur diese Tumbler wollte ich quilten.

Mein Ziel war es dann in jeden Tumbler ein anderes Muster zu quilten. Angefangen habe ich mit einfachen Loops. Zu den Loops gesellten sich dann Blätter und Herzen.

 

Blätter gab es dann auch einzeln in Reihen.

Natürlich durften auch Bubbles nicht fehlen. Auch Bubbles mit Echo sollten es sein.

 

Das lief richtig gut. So gesellte sich Muster zu Muster.

 

Nun sollten es auch Swirls sein. Die finde ich noch schwierig. Schwierig deshalb, weil ich mich noch leicht verirre, dann nicht weiterkomme und neu ansetzen muss.

Und zu guter letzt dürfen natürlich Federn nicht fehlen. Vor denen hatte ich den meisten Respekt. Aber ich wurde immer mutiger. Auch der Kurs bei Iva, hat mir einiges an Selbstvertrauen gegeben. Davor war ich nicht so mutig.

So habe ich es tatsächlich geschafft in jedem dunklen Tumbler ein anderes Muster zu quilten. Ich bin mega zufrieden.
Und was mache ich nun damit? Im Moment darf der kleine Quillt die Maschine abdecken, mir der er gearbeitet wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Die Restekiste geplündert

Irgendwie versucht wohl jede von uns ihre Reste irgendwie zu organisieren. Ich auch! So habe ich u.a. eine Kiste mit Quadraten à 6cm. Die ist schon ziemlich voll, so dass ich dachte, ich muss mal ein paar Quadrate verbrauchen.
Tischsets wollte ich nähen und habe ich genäht.

Uups, da sind die Tischsets dann doch ganz schön groß geworden.

Gequiltet habe ich sowohl mit dem Obertransportfuß als auch mit dem Kreisruler von Amanda Murphy. Diese Kreisruler liebe ich. In den Innenkreisen der Ruler quiltet es sich total gut.

Die geraden Linien habe ich mir natürlich vorgezeichnet und mit dem Obertransportfuß mit Stichlänge 3 gequiltet.
Vorgezeichnet und ebenfalls mit dem Obertransportfuß gequiltet habe ich die Quadrate. Hier habe ich ein Farbverlaufsgarn von Mettler genutzt. Das dunkelrote Garn hätte mir hier nicht so gut gefallen.

Aber wenn ihr jetzt denkt, dass meine Quadraterestekiste sich nun sichtlich geleert hat, dann irrt ihr. Da muss wohl mal ein größeres Projekt her.
Nun aber darf mein Projekt erstmal zu meinem Restefest.


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