Scrappy Triangles – Mein Jahresprojekt

Nähen und stricken aus dem Stash und auch Reste verarbeiten habe ich mir in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben.
Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mir gar nichts kaufen werde. Der Hauptteil soll jedoch aus dem Stash verbraucht werden.
In einer Gruppe auf Facebook werden in diesem Jahr die Scrappy Triangels von Leila Gardunia genäht. Das kommt mir gerade recht. Zum einen das Nähen mit Resten und zum anderen will ich diese Scrappy Triangels schon ewig nähen.
Leider bewahre ich meine Reste nicht farblich sortiert auf. Nein, die liegen kunterbunt durcheinander in meinen Kisten. Also habe ich erstmal versucht ein klitzekleines bisschen  zu sortieren. Der Zuschneidetisch sieht dann schnell so aus.

Ich habe zunächst vor immer ein rotes und ein andersfarbiges Scrappy Triangel zu nähen. Wie immer natürlich mit weiß. Ich mag das einfach. Die roten sind überhaupt kein Problem. Davon werde ich genug haben. Bei den Bäumchen meines OneTwoTree-QAL und den Modern Droplets fallen immer Reste ab. Aber die anderen Farben. Da wird es wohl bei einigen knapp werden, weil sich die Farben nicht wirklich ausreichend in meinem Bestand befinden. Und so ganz bunte Scappy Triangels??? Ich weiß nicht so recht. Fügen die sich tatsächlich ein?

Hier nun die Blöcke 1 – 10.


Den BonusBock habe ich auch schon genäht.

Ich habe überhaupt noch keine Ahnung wie ich die Blöcke dann aneinandersetzen werde. Harmonieren die vielen roten Blöcke tatsächlich mit den farbigen Blöcken? Habe ich später ausreichend farbige Blöcke?
Falls ihr Vorschläge für ein Layout habt, immer her damit!


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OneTwoTree-QuiltAlong (1)

Obwohl ich keine Nähmaschine von Bernina besitze, lese ich regelmäßig den BerninaBlog. Ich finde den sehr inspirierend und informativ.
Schon Ende des vergangenen Jahres wurde ein neuer Quiltalong von Irene – Sugaridoo angekündigt. OneTwoTree. Ja Tree und nicht three.

(BerninaBlog)

Wie ihr dem Logo entnehmen könnt werden zunächst Bäumchen genäht. Insgesamt müssen 16 BaumQuiltblöcke genäht werden. Die Größe des Tops wird dann 51″ x 68″ betragen. So wird das Top dann aussehen.
Auf jedem Baum soll es dann ein anderes Quiltmuster geben. Auch der Hintergrund wird natürlich gequiltet. Gequiltet wird im Nahtschatten, mit Rulern und Freihand.

(BerninaBlog)

In den ersten Wochen wird dann das Top nach diesem Zeitplan genäht.
12. Januar: Nähen von Teil 1, “Flynn”
27. Januar: Nähen von Teil 2, “Tess und June”
10. Februar: Nähen von Teil 3, “Luke”
24. Februar: Nähen von Teil 4, “Olivia”
10. März: Zusammensetzen und heften des Quilts + Halbzeit-Verlosung

So gab es also am 12. Januar 2022 die erste Vorlage für das Bäumchen Flynn. Ich finde es schön, dass die Bäumchen alle Namen haben.

(BerninaBlog)

Im Vorfeld war es möglich farblich abgestimmte Stoffe bei Irene – Sugaridoo zu kaufen. Ich gebe zu eines hat mir sehr gut gefallen. Aber nein! Ich wollte aus meinem Vorrat nähen. Die Frage war nur, ob ich meine Bäume bunt mache oder alle rot. Ihr ahnt es wahrscheinlich schon. Sie werden alle rot kombiniert mit weiß. Jedes Bäumchen ein anderes rot und auch ein anderes weiß. Ich plündere dazu meine rote und weiße Kiste, die ich eigentlich für meine „Dear Jane“ gesammelt habe. Aber die spricht mich schon sehr lange Zeit nicht mehr an. Also verarbeite ich die Stoffe jetzt.
Und hier sind nun meine vier Flynn’s.

Nun heißt es warten. Erst am 27. Januar 2022 geht es dann mit Tess und June weiter.

Und wenn wir dann fertig mit nähen sind geht’s ans quilten. Darauf freue ich mich schon riesig. Ich will das ja unbedingt lernen. Und dafür habe ich mir ja schließlich auch mein neues Schätzchen gekauft. Diese Größe Quilt sollte ich damit noch gut bewältigen können. So sieht dann der Zeitplan aus:
24. März: Quilten, Teil 1, “Immer geradeaus”
31 März: Quilten, Teil 2, “Rundherum”
07. April: Quilten, Teil 3, Muster (werden während des Quilt-Alongs vorgestellt)
14. April: Quilten, Teil 4
28. April: Quilten, Teil 5
05. Mai: Quilten, Teil 6
12. Mai: Quilten, Teil 7
19. Mai: Quilten, Teil 8
02. Juni: Das Binding des Quilts + die grosse Schlussverlosung

Ihr seht also, es wird leider noch dauern bis dieser Quilt fertig sein wird.


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Bauch und Taille

Na was habt ihr jetzt bei der Überschrift gedacht? Bestimmt doch: Was ist die Marion fleißig! Die will mehr sporteln im neuen Jahr!
Ganz falsch!
Aber was hat es nun mit Bauch und Taille auf sich?

Ich habe gestern an meinem ersten OnlinePatchworkkurs teilgenommen. Mehr oder weniger zufällig habe ich die Kursausschreibung von Birgit Schüller auf Facebook gesehen. Das Thema sprach mich sofort an.
Birgit hat sich für den QuickCurveRuler von SewKindofwonderful einen Wandbehang ausgedacht. Modern Droplets nennt sie ihn und so sieht er aus.

(C) Birgit Schüller

Sagt selbst! Der sieht doch total genial aus! Der Wandbehang hat eine Größe von 72cm x 174cm. Leider aber habe ich für so einen großen Wandbehang überhaupt keinen Platz. Aber dieses Muster lässt sich beliebig verkleinern oder vergrößern.
So habe ich mich kurzerhand für den Kurs angemeldet und habe es nicht bereut. Es war toll. Wir waren 11 Teilnehmerinnen. Ganz international aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Vorab hatte uns Birgit eine Zuschneideliste zugesandt. Da ich aber keinen Wandbehang, sondern eine weitere Bettdecke nähen wollte, konnte ich mich nach diesem Plan nicht richten. So habe ich erstmal munter drauf los geschnitten.

Mit dem QuickCurveRuler entstehen dann Bauch und Taille.

Birgit hat zu Beginn des Kurses die Vorgehensweise für dieses Muster erklärt. Man konnte förmlich sehen, wie die Köpfe rauchten. Es war noch ein bisschen schwierig, sich die einzelnen Teile und deren Zusammensetzung vorzustellen. Dann aber zeigte uns Birgit auf ihrem Tisch einige ausgelegte Blöcke und erklärte und das Zusammennähen von Bauch und Taille. Da wurde dann sofort einiges klarer. Und schon konnten wir loslegen. Wir sollten erstmal ein bisschen was auslegen. Mein Platz im Nähzimmer ist ein wenig begrenzt. So habe ich nur wenig auslegen können. Aber hier wurde das grundsätzlich Prinzip schon klar.

Jetzt konnte endlich genäht werden. Immer drei Einzelteile ergeben einen Block. Ein Block besteht immer aus einem Doppelbauch. Das ist das weiße Teil . Dann gibt es noch einen Bauch und eine Taille in rot. Ihr seht also, es sind viele Rundungen zu nähen. Ich fand die Bezeichnung Bauch und Taille sehr passend. Bei den Begriffen konvex und konkav komme ich immer durcheinander.

So nähten wir munter vor uns hin. Zwischendurch beantwortete Birgit immer wieder Fragen.
So entstehen dann Säulen, die dann später zusammen genäht werden. Ist das nicht genial, wie toll das aufeinander passt! Ok, in der ganz rechten Säule ist ein kleiner Versatz. Das fällt im Gesamtbild später aber nicht mehr auf!

Wir haben dann auch noch besprochen, wie so eine Säule mitten im Quilt endet, denn man muss die farbigen Reihen nicht vollständig so über die gesamte Länge fortführen. Das ist auch gut im Wandbehang von Birgit zu sehen. Birgit erklärte dazu, dass sie es immer schöner findet, wenn die Säulen mit einer Taille enden. Und recht hat sie.
Schnell waren die sechs Kursstunden vorbei. Ich hatte aber noch Lust ein bisschen weiter zu nähen. So weit bin ich jetzt.

Ich habe beschlossen meine Säulen auf eine andere Weise zusammenzusetzen als Birgit es in ihrem Wandbehang getan hat. Birgit stellte uns dazu auch die einzelnen Möglichkeiten vor. Ich setze jetzt Säule für Säule zusammen  und werde nicht säulenübergreifend arbeiten. Für mich ist das so besser zu überblicken.
Die derzeit mittlere gemusterte Säule will ich über die gesamte Länge haben. Die werde ich heute fertig nähen. Danach entscheide ich wann die einzelnen Säulen rechts und links daneben enden sollen.

Na habt ihr jetzt auch Lust bekommen? Birgit überlegt, ob sie diesen Kurs nochmals online anbietet. Schreibt sie einfach an, wenn ihr Interesse habt.


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SilvesterSnowflake – Teil 4 –

Nachdem ich gefühlte Sunden gefühlte tausende von bunten Quadraten geschnitten habe konnte ich endlich weiter nähen. Von den rein bunten Blöcken fehlten mir noch zwei, denn ich brauchte insgesamt fünf. Die waren recht schnell genäht und schon konnte ich die erste Reihe zusammensetzen.

Ich wollte unbedingt ein Foto machen. Aber es ist grottig. Die Lichtverhältnisse waren gestern einfach zu schlecht. Naja, so spektakulär ist die erste Reihe ja auch noch nicht. Also habe ich mich gestern dann nur noch auf’s nähen verlegt und die Foto’s auf heute verschoben. So habe ich inzwischen drei Reihen fertig und die Schneeflocke ich schon zu erkennen.

Jetzt fehlen nur noch zwei Reihen und das Top meiner Schneeflocke ist fertig.


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SilvesterSnowflake – Teil 3 –

Einige Quadrate habe ich nachgeschnitten. Manchmal auch zwei von einer Farbe. Aber ich will heute nähen und nicht schneiden. Ich habe immerhin soviel geschnitten, dass ich noch zwei der bunten Blöcke fertig bekommen habe. Drei von fünf sind damit fertig.

Da ich die doppelten Quadrate nicht in den vollständig bunten Blöcken verarbeiten wollte, habe ich im nächsten Schritt die HST vorbereitet. Eines meiner kleinen netten Helferlein kam für das Vorzeichnen der Nählinien zum Einsatz.

Eine kleine Pause musste zwischendurch mal sein.

Frisch gestärkt wurden nun die HST ebenfalls in Kette genäht. Erst die eine Seite und dann die andere Seite.

Die HST’s auseinander schneiden, bügeln und schon ging es ans trimmen. Immer wieder begeistern mich dabei die BlocLocLineale.

So konnte ich jetzt einen Block auslegen, der schon einen Teil der Schneeflockenspitzen aufweist.

Wunderbar ausgelegt und auch Teile zusammengenäht. Und dann?!?! FALSCH!!!
Was war falsch? Ich nähe doch die Scrappyversion. Da gibt es kein großes weißes Quadrat und auch keine großen bunten Rechtecke. Also durfte der Trenner sein Werk tun.
Nun aber ist der Block richtig.

Bevor ich gleich zu meinen Eltern gehe, kann ich noch einige Minuten nähen. Unten werde ich nachher stricken. Wollt ihr sehen was ich gerade stricke?

Mal wieder ein Tuch von Stephen West. Exploration Station. Dieses Tuch will ich schon ewig lange stricken und die Wolle habe ich schon ein bisschen hier liegen. Nun aber bin ich schon fast fertig. Sektion 4 von insgesamt 6 Sektionen ist fertig!

So ihr lieben da draußen an den Bildschirmen. Für heute war es das. Habt noch einen Schönen Abend. Kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund. Ich sage noch DANKE: Dafür, dass ihr mich auf meinem Blog besucht und dafür, dass ihr auch immer wieder das eine und andere nette Wort da lasst!
Wir sehen uns in 2022. Da geht es morgen Vormittag mit meiner SilvesterSnowflake weiter. Voraussichtlich werde ich weiter Quadrate schneiden.

 


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SilvesterSnowflake – Teil 2 –

Zu Beginn meines SnowflakeQuilts steht erstmal ein bisschen Fleißarbeit an. Quadrate zusammennähen. Zuerst in Zweierpäckchen …

… und dann werden aus den Zweierpäckchen Viererpäckchen. Hier bietet sich das Kettenähen an.

Nach dem Bügeln sieht es schon schön bunt aus. Sechs dieser Streifen ergeben dann einen Block.

Damit auch die Nähte gut liegen stecke ich mir die Streifen zum Nähen fest.

Und schon ist der erste Block fertig.

Aber leider sind auch m eine Quadrate fast aufgebraucht. Der Stapel sah nach so vielen Quadraten aus. So kann sich die nähende Frau täuschen. Also war muss ich nun noch einige Quadrate schneiden.


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SilvesterSnowflake – Der Start –

Traditionell nähe ich am Silvestertag. So lässt sich dieser Tag gut ertragen. Gut ertragen lässt er sich in diesem Jahr auch, weil kein Feuerwerk verkauft werden darf. Ich bin der totale Schisser, was die Knallerei angeht. Raketen sind ja schön. Aber die Böller versetzen mich in Angst und Schrecken.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Was wird heute genäht? Ich habe da schon mal was vorbereitet.

Ihr seht schon, es wird wieder scrappy. Ob ich schon alle bunten Quadrate geschnitten habe weiß ich nicht. Ich habe nicht gezählt. Die weißen Teile müssten reichen. Und was werde ich nähen?

(c) Modern Handcraft

Der Snowflakequilt von Modern Handcraft steht schon ein Weilchen auf meiner ToSewListe und heute wird er endlich verwirklicht! Noch nähe ich nicht los. Ein bisschen Budenzauber steht noch an. Aber danach geht es los. Ich melde mich nochmal.


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Eine neue Mitbewohnerin

Weihnachten ist zwar vorbei, aber mein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk wurde mir erst heute geliefert. Ein halbes Jahr schaue ich immer wieder und lese und schaue und lese …. Und kurz vor Weihnachten war ich beim Nähmaschinenhändler meines Vertrauens und habe  sie mir gegönnt!
Wer ist Sie??? Die Janome Continental M7!
Was für ein großer Karton!

Und nun packe ich mit euch zusammen aus! Erstmal den Karton oben aufmachen.

Tütchen mit Zubehör und die Bedienungsanleitung erscheinen als erstes. Also raus damit und das Styropor abheben. Und schon ist das neue Schätzchen von oben zu sehen.

Schwer ist die. So wird auch empfohlen sie nicht am Griff anzuheben, sondern in den Arm zu greifen. Also raus aus dem Karton und erstmal an ihren Platz gestellt.

Der riesige Durchlass ist hier gut zu erkennen. 34cm sind das. Da ich mich ja mehr im Rulerquilten versuchen will, ist so ein großer Durchlass das Optimalste, was es an normalen Nähmaschinen gibt. Für eine reine Quiltmaschine ist mein Nähzimmer leider zu klein.
Und so sieht sie nun mit Anschiebetisch aus.

68cm ist der Anschiebetisch insgesamt lang und 40 cm tief. Das ist schon groß. Aber ich gebe zu für’s quilten wäre es noch schöner der Anschiebetisch wäre nach hinten tiefer. Ich muss mal überlegen, ob es da noch eine bessere Lösung gibt.
Links hat der Anschiebetisch eine kleine Schublade.

Ich habe mir die für mich am wichtigsten Füße dort reingelegt. Für das restliche Zubehör, wie z.B. die weiteren Stichplatten und die Obertransportfüße, gibt es noch ein separates Kästchen.

Das Kästchen ist ein bisschen schnöde. Da hat mir das Köfferchen zur Janome Horizon 15000 besser gefallen. Aber egal, es tut seinen Zweck. Jetzt werde ich mich mal mit der Maschine anfreunden. So neu ist die Menüführung für mich nicht. Diese gleicht sehr der Janome Horizon 15000.
Ich habe mir dafür ein super einfaches Projekt ausgesucht. Ganz viel engen Zickzackstich.

Ja, das ist ein bisschen langweilig.  Aber das Ergebnis der aneinandergenähten Selvages finde ich so schön. Und was mache ich dann damit??? Ein Dosenkleidchen.

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich inzwischen so einige Maschinen zu Hause habe. Nein ich habe für die neue Maschine keine der anderen Maschinen verkauft. Jede hat für sich seine Vorteile, die ich nicht missen möchte.
Ich nähe ja gerne und auch viel. Und ich bin froh ein so tolles Hobby zu haben. Mir ging es in letzter Zeit nicht so gut. Es gibt eine Situation, die mich etwas belastet. Wenn ich aber in meinem kleinen Nähzimmer sitze, dann tauche ich in eine andere Welt. Das tut mir gut und ich freue mich am Ende über ein tolles neues Stück. Auch, wenn es nur ein Dosenkleidchen ist.

 

Edit
Das Dosenkleidchen ist fertig!

Und was sehe ich da???? Da habe ich doch tatsächlich eine Naht vergessen. Nun denn, das bleibt jetzt so! Aber warum trifft man eigentlich beim Fotografieren immer so eine unvollkommene Stelle?

 


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Wenn die Nähmaschine streikt

Wenn die Nähmaschine streikt ist es gut schnell Hilfe zu bekommen. Insbesondere dann, wenn unbedingt noch etwas zu Weihnachten fertig werden soll.
Nein, nicht meine Nähmaschinen haben gestreikt. Magda’s Nähmaschine tat Anfang der Woche keinen Mucks mehr. Und es sollten noch drei Stiefel und drei Tischsets genäht werden. Also hat Magda ihre Stoffe eingepackt und kam zu mir. Hier ist ja die Auswahl an Maschinen etwas größer. Genäht hat Magda selber.

Natürlich musste sie auch mit meinem Monk leben. Die Wendeöffnung muss zuerst mit der Hand geschlossen werden, bevor das Tischset knappkantig umgesteppt wird. Was für ein Glück, dass ich das gerne mache. So habe ich Magda ein wenig unterstützt.

Und so haben wir es tatsächlich geschafft und Magda konnte mit drei (fast) fertigen Stiefeln – sie musste zu Hause nur noch die Namen plotten und die Aufhänger annähen – und drei Tischsets nach Hause fahren.
Als Belohnung lies mir Magda alle Reste hier. O-Ton Magda: „Dir fällt dazu schon was ein!“ Und ja, mir ist schon was eingefallen. Das Fotografieren war dann deutlich schwerer als das Nähen. Das Bäumchen hat sich andauernd bewegt.

So waren einige Foto’s erforderlich, um das Bäumchen auch mal von vorn auf das Foto zu bekommen.

Genäht habe ich das Bäumchen aus insgesamt 22 Hexagon’s mit einer Kantenlänge von  1/2 Inch. Das sind meine Lieblingshexagon’s. So bekommt Magda bei unserem nächsten Treffen einen Teil ihrer Reste wieder zurück und sogar auch noch Stückchen von mir. Der Stamm ist nämlich aus meinem Restefundus.


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Weihnachtlicher Tischläufer

Es ist kein großes Geheimnis, dass ich mehr als genug Stoffe besitze. Auch Weihnachtsstoffe finden sich in meinem Stash. Und auch eine Kiste mit Resten von Weihnachtsstoffen. Die habe ich kürzlich hervorgeholt. Die Reste habe ich auf Kassenbons genäht und mir für meinen Esstisch einen weihnachtlichen Läufer genäht.

Dieser Läufer sollte auch mit Rulern gequiltet werden. Ich tue mich aber noch sehr schwer mit der Auswahl der Quiltmuster. Hier fand ich das besonders schwer, da die Stoffe schon so sehr gemustert waren. Und wie ihr sehen könnt hat auch der goldene Außenstoff ein Muster, nämlich ganz feine Streifen. So habe ich in meiner Rulerkiste geschaut und einen Ruler gefunden. Eine Spirale von eingebrannt.de.

Ich habe immer nur innen gequiltet und so die Kringel immer aneinandergesetzt. Hin und wieder habe ich den Ruler umgedreht, so das die Kringel mal rechts herum und mal links herum laufen.

Auf der einfarbigen Rückseite ist Das Muster noch besser zu sehen.

Mit diesem Ruler bin ich gut zurecht gekommen. Die Kringel haben richtig Spaß gemacht.


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