Samstagsplausch {14.12}

Woche drei und noch immer beschreiten wir diesen nicht endenden lagen Weg.
Heute bin ich ein bisschen traurig. Wären die Zeiten normal, würde ich jetzt nicht mehr am Rechner sitzen, sondern bereits am Bahnhof stehen und auf meinen Zug nach Westerland/Sylt warten. Und wie ich gelesen habe, zeigt sich meine Lieblinginsel mit schönstem Wetter. Seufz … das tut schon ein bisschen weh.
Aber was war sonst so die Woche los? Ich habe echt schuftet. Seit Mittwoch habe ich einen neuen Lehrgang. Wir stellen neue Mitarbeiter*Innen ein, die für ihre Aufgaben im Haus vorbereitet werden müssen. So müssen sie natürlich auch entsprechend geschult werden. Am Mittwoch wurden meine Kollegin und ich zur Einstellungsveranstaltung per Video dazu geschaltet. Es war schon ein komisches Gefühl nicht vor Ort zu sein und die neuen Mitarbeiter*Innen so weit versprengt in unserem großen Audimax zu sehen. Und wie beschulen wir die nun? Online-Unterricht geht nicht, da wir nicht voraussetzen können, dass die Mitabeiter*Innen über die entsprechende Technik verfügen. So bekommen sie nun täglich eine Mail mit ihren Aufgaben. Die Unterlagen werden in einer Lernplattform zur Verfügung gestellt, zu der sie auch von ihrem heimischen Rechner Zugriff haben. Für Fragen stehe ich dann per Mail und telefonisch zur Verfügung.
Und ich muss mir auch Gedanken über Unterlagen machen, die mein Gequatsche im Unterricht erstezen. Sowas besitze ich ja gar nicht. Und das macht richtig viel Arbeit. Ich hoffe, dass ich immer an alles gedacht habe, um sie zu dem Thema hinzuführen.
Aber heute wird nicht gearbeitet. Gleich husche ich nochmal durch die Wohnung. Durch die ständige Anwesenheit zu Hause staubt es auch mehr. Oder bilde ich mir das ein?
Und im Anschluss treffe ich mich mit meiner Freundin Claudia auf Facetime zum gemeinsamen Nähen!
Jetzt aber plaudere ich erst noch ein bisschen bei Andrea. Mal schauen, wer sich so eingefunden hat


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Damona – Clue 2

Huhu, ich bin’s! Wooly!
Meine Menschin ist very busy. So habe ich die Gelegeheit genutzt und mich rasch an den Rechner gedrängelt. Die Tage habe ich ganz wunderbar in diesem zartrosa Gebilde gekuschelt. Ja es ist ein bisschen unmännlich, aber es ist so schön kuschlig! Und ich bin ja noch ein sehr kleiner Mann!
Meine Menschin strickt ja bei dem KAL von Birgit Freyer mit. Hier hatte sie darüber berichtet. Sie ist mit Clue 2 schon wieder längst fertig und nörgelt, weil sie weiterstricken möchte. Aber Clue 3 kommt erst morgen und so kann ich noch ein bisschen weiterkuscheln.
Clue 2 war recht entspannend sagt sie. Es war nicht viel zu stricken. Und Birgit hat Angaben gemacht, wie es mit dem ein- und zweifädigen Gestricke weitergeht. So konnte sie noch locker die zwölfte Wiederholung von Clue 1 stricken.
Aber nun wollt ihr bestimmt was sehen. So richtig ausbreiten kann sie ihr Strickstück nicht mehr. Meine Menschin strickt ja solange wie möglich auf einer 80’iger Nadel.

Der Laceteil war auch leicht zu stricken.

Wenn ihr euch fragt, warum da so bunte Dinger drin sind, dann verrate ich euch das. Das sind Maschenmarkierer. Nach jedem Mustersatz hängt sie sich so ein buntes Teilchen ein. Sie sagt, sie kann dann besser kontrollieren, ob sie richtig gestrickt hat. Auch, wenn der Laceteil nicht schwer war, bleibt aufgrund der Anzahl der Maschen doch mal der eine oder andere Umschlag auf der Strecke. So erkennt sie es schneller. Dann soll sie ihre bunten Dinger haben. Mich stören die beim Kuscheln nicht


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Fundstück

Beim Aufräumen fiel mir kürzlich ein fertiges Top für ein Kissen in die Hände. Und das Tolle daran war, dass auch die Rückseite bereits vorbereitet war.
Ich musste also die Kissenpaltte nur noch quilten und das Kissen zusammensetzen.
Für ein Quiltmuster hatte ich mich schnell entschieden. Diagonale Linien sollten es werden. Das Kissentop hatte eh schon genug Muster und Farbe. Aber was für ein Garn? Da kam mir mein Garnabo von KingTut-Garnen sehr recht. Also Garne beguckt, Faden auf mein Kissentop gelegt und relativ schnell war ein passendes Garn gefunden.

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, ohne das Abo hätte ich mir so eine Farbe nie gekauft. Aber ich muss zugeben, sie fügt sich ganz wunderbar in die verschiedenen Farben des Kissentops ein!

So ein bisschen Farbe tut richtig gut. Und es sieht doch wahrhaft frühlingshaft aus, oder?!

Und ich könnt meine diagonalen Linien schon erkennen. Eine Hälfte habe ich füsschenbreit gequiltet und die andere Hälfte doppelt so breit. Und schaut selbst, das Garn fügt sich ganz wunderbar ein

Warum sieht frau die überflüssigen Fäden eigentlich immer erst auf den Foto’s …tztz…? Dabei hatte ich doch so genau hingeschaut. Sejt ihr das Fädchen auch?
So habe ich doch tatsächlich ein UFO fertig gemacht und beteilige mich damit zum allerersten Mal bei Frau Augenstern und Klaudia mit ihren UFO-Abbau-Party’s!


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Samstagsplausch {13.2020}

Noch immer ist der Weg lang.
Woche zwei in dieser für mich im Moment unwirklichen Welt. Wie verbringe ich so meine Tage? Zunächst arbeite ich bis zum frühen Nachmittag. Mails meiner Nachwuchskräfte müssen beantwortet werden und ich kümmere mich um die Aktualisierung meiner Unterrichtsunterlagen. Es ist auch mal ganz schön, das ganz in Ruhe machen zu können.
Danach widme ich mich meist meinen Aufräumaktivitäten. Und tatsächlich ist schon wieder ein Schrank aufgeräumt und entrümpelt. Das ist ein schönes Gefühl.
Wenn ich damit fertig bin, ist es meist Nachmittag.
Ein bisschen faul war ich beim Bloglesen. Irgendwie hatte ich nicht so richtig Lust. Das werde ich heute nachholen.
Gestern kam dann endlich Clue zwei des Mystery‘s von Birgit Freyer. Damona heißt ihr neues Tuch. Ich stricke es mit ganz anderer Wolle, als von Birgit vorgeschlagen. Mir gefällt es ganz gut. Wenn du es dir mal anschauen magst, dann kannst du es hier tun. Und Socken habe ich auch noch in Arbeit. Ich habe mich für das Muster Hoffnung entschieden. Ihr erinnert euch vielleicht an die Aktion der grünen Socken gegen Eierstockkrebs. Nun mag ich grün nicht so besonders und stricke sie in rot.
Und heute so? Eigentlich würden sich heute die Nadelspielerinnen treffen. Geht ja nun nicht. Trotzdem werden wir ein bisschen Zeit strickend miteinander verbringen. Facetime sei Dank.
Jetzt aber nehme ich mir meinen Tee und setze mich zu Andrea um mit euch zu plaudern! Wer ist denn noch dabei?


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Damona – Clue 1

Birgit Freyer bietet im Downloadbereich ihrer Webseite der Wolllust seit Donnerstag ein neues Mystery an. Damona, ein Tuch in Bananenform. Schon lange habe ich kein Tuch von Birgit gestrickt. Aber als ich las Bananenform, wollte ich unbedingt mitstricken. Diese Form mag ich besonders gerne! Birgit empfiehlt einen Lace Zauberball und ein haariges Garn. In meinem Fundus befindet sich zwar ein Lace Zauberball, aber dazu kein passendes harriges Garn. Also habe ich mich für etwas ganz anderes entschieden.

Ich stricke nun ganz ohne Farbverlauf.
Entschieden habe ich mich für CashSeta – 70% Seide, 30% Kashmir, 225m LL à 25g – und KidSetaLace – 70% KidMohair, 30% Seide, 212,5m LL à 25g -. Stricken tue ich mit Nadelstärke 4. Der Anfang sieht doch schon mal ganz vielversprechend aus!

Noch ist es kaum zu erkennen. Im Wechsel werden immer zwei Reihen nur mit KidSetaLace und sechs Reihen doppelfädig gestrickt. Laut Anleitung soll dieser Mustersatz zwölf mal gestrickt werden. Da ich mir nicht ganz so sicher bin, ob meine Wolle reichen wird, habe ich nur elf Wiederholungen gestrickt. Ob wohl beide Farben so Ton in Ton sind, ist auf dem größeren Strickstück der Unterschied zwischen ein- und zweifädig doch zu erkennen. Zwar sehr zart, aber zu erkennen

So einfarbig sieht es völlig anders aus als die Varianten mit dem LaceZauberball, die es schon bei Ravelry zu sehen gibt. Jetzt heißt es aber erstmal bis Donnerstag zu warten. Denn dann gibt es Clue 2.


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Samstagsplausch {12.2020}

Ein langer Weg!
So sitze ich hier vor meinem Rechner und überlege was ich wohl schreiben soll. Ich bin schon die ganze Woche zu Hause, weil bei uns seit Montag die Unterrichtsveranstaltungen eingestellt sind; und das wohl voraussichtlich bis 30.04.2020. Ich habe mich auch an die Empfehlungen gehalten und war nur zum Einkaufen oder zum Müll draußen und habe dabei nach Möglichkeit den empfohlenen Abstand eingehalten. So bin ich also die ganze Zeit allein.
Den Vormittag verbringe ich mit Arbeit, anschließend widme ich meist meiner Wohnung und dann belohne ich mich, mit den schönen Dingen des Lebens, wie stricken und nähen. Wolle und Stoffe und auch Bücher habe ich mehr als genug. Da besteht überhaupt keine Not.
So stricke ich seit gestern an dem neuen Mystery von Birgit Freyer. Und in der FB-Gruppe “Nähen mit Grit’s life” nähen wir jetzt jeden Tag ein Herz. Von beidem werde ich hier natürlich berichten.
Beklemmend finde ich diese unwirkliche Situation dennoch . Wie lange wird das so weitergehen? Wie lang ist der Weg wieder hin zur Normalität? Fragen über Fragen.  Sorgen über Sorgen.
Schön, dass es dieses Medium und die tollen Blogs gibt. Ich freue mich etwas Schönes zu sehen und zu lesen.
In diesem Sinne: Bleibt bitte alle gesund. Alles Gute für euch. Jetzt setze ich mich zu Andrea zum Plaudern. Glücklicherweise ist das virtuell ja problemlos möglich.


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Gelb – meine Osterfarbe

Gelb ist definitiv meine Osterfarbe. Aber auch nur wirklich zu Ostern. Ansonsten habe ich für gelb nicht viel übrig.
Meine Freundin Inge hat neue Ostereier entworfen. Zuerst wollte ich keine Ostereier klöppeln, weil ich davon ausgegangen bin, auf Sylt zu sein. Da brauche ich in meiner Wohnung keine Osterdeko. Die vorhandene liegt schon seit Jahren rum, weil ich nie da bin.
Aber in diesem Jahr ist nun alles anders und ich bekam doch Lust auf Ostereier. Also meine Garnvorräte gesichtet und festgestellt, dass für die Ostereier mein King Tut-Garn geeignet ist. Und siehe da. In meiner Sammlung gab es ein ganz wunderschönes Ostergelb.

Das KingtTut-Garn ist ganz wunderbar glatt und hat sich sehr gut klöppeln lassen. Einigermaßen schnell waren die Paare gewickelt – es waren glücklicherweise nur 13 Paare-.

Für mich stellen diese Ostereier keine Herausforderung dar. Es ist ein angenehmes zügiges Klöppeln. Und so waren meine zwei Ostereier schnell fertig.

Die Ostereier sind ca. 10cm hoch und hängen nun an meinem Ast. Noch ein bisschen einsam, weil ich die restliche Deko erst noch hochholen muss.
Nun bleibt mit in diesen merkwürdigen Zeiten nur noch euch zu wünschen, dass ihr gesund bleibt!


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Hattu Möhrchen? Ich schon!

Ostern naht und ich hatte eigentlich vor meinen Vermietern auf Sylt zu Ostern eine Kleinigkeit zu schenken. Das habe ich im vergangenen Jahr auch gemacht. Und natürlich sollte es selbstgemacht sein.
Und was passt zu Ostern und dem Osterhasen?! Möhrchen!

So habe ich am Samstag nach einer Anleitung von Make it & love it genäht. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Tutorial. Bei den Zuschnittangaben habe ich ein bisschen gestaunt, denn ich hatte mir die Möhrchen kleiner vorgestellt. Es sind schon eher Möhren, denn sie sind insgesamt ca. 26cm hoch.

Bei meinen “normalen” Patchworkstoffen bin ich farbtechnisch nicht fündig geworden. Aber in der Batikkiste. So haben meine Möhren nun eine richtig schöne kräftige Farbe. Zwei Möhren habe ich bereits heute verschenkt. Eine hat Sylvia gefüllt mit Garn nachträglich zum Geburtstag bekommen und die andere hat Frau Patch it gefüllt mit Ostereiern bekommen. Nur meine Vermieterin wird leider leer ausgehen. Ich kann meine angedachte Reise nach Sylt nicht antreten, da u.a. Sylt für Urlauber abgeriegelt wurde. Ich bin schon ein bisschen traurig, kann das aber auch verstehen. So eine Insel wie Sylt ist nicht in der Lage die medizinische Versorgung von so vielen Menschen, wie sich über Ostern auf der Insel befinden, zu gewährleisten. Es ist wohl sogar so, dass die Urlauber, die zur Zeit dort sind , abreisen müssen.
Aber in diesen etwas unwirklichen Zeiten geschieht auch Erfreuliches. Heute im Briefkasten fand ich einen Brief vor. Mit dem Absender konnte ich zunächst nicht so richtig was anfangen. Aber dann, als ich den Brief geöffnet habe. Ich habe tatsächlich eine so wunderschöne Osterkarte von Bettina erhalten.

Ich laufe noch immer fröhlich grinsend durch meine Wohnung. Was für eine schöne Überraschung! Ganz lieben Dank Bettina!


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Samstagsplausch {11.2020}

Nun ist es schon wieder Samstag und ich habe nicht wirklich etwas zu berichten. Ich gehe wieder arbeiten, hatte aber eine sehr ruhige Woche. Auch meine zweitägige Dienstreise war angenehm.
Gestern haben sich bei uns im Dienst angesichts der aktuellen Situation die Ereignisse überschlagen. Zunächst kam eine Mail, dass ab Montag alle Kantinen in unseren Häusern geschlossen werden. Als Nächstes wurde angesagt, dass alle Dienstreisen gestrichen sind. Und zu guter Letzt wurde dann auch bei uns der Unterricht ab Montag eingestellt. So verfüge ich nun über etwas freie Zeit. Nein, so richtig frei habe ich nicht. Ich habe noch eine Klausur zu korrigieren und kann mich nun endlich mal ganz in Ruhe meinen Unterrichtsvorbereitungen widmen. Das werde ich zum Teil von zu Hause machen und zum Teil im Büro, denn das ist noch nicht geschlossen.
Und heute so. Ich werde meine Schränke weiter aufräumen. Der Wandschrank im Korridor hat es bitter nötig. Danach widme ich mich den schönen Dingen des Lebens. Ich glaube meine Nähmaschinen haben Sehnsucht nach mir!
Aber jetzt plaudere ich erst ein bisschen bei Andrea.


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Ich war mal zwei Sweatshirts

So nach und nach räume ich meine Schränke auf. Und ich entmiste dabei auch kräftig. Also zumindest im Kleiderschrank. So habe ich auch zwei Sweatshirts aussortiert, die mir nicht mehr so optimal gepasst haben. Zunächst hatte ich sie auf dem Stapel, der als Spende zu Oxfam gehen sollte. Dann aber habe ich einen Blogpost gelesen. Leider weiß ich nicht mehr bei wem. Aber egal. Es ging um einen Schnullerdrachen.

Ich war sofort schwer verliebt und ebenfalls sofort fielen mir meine beiden aussortierten Sweatshirts ein. Also habe ich die Beiden wieder aus der Tüte herausgeholt. Dann noch ein bisschen Herrn Google gefragt und die Anleitung für den Schnullerdrachen war bei Von Lange Hand gefunden und bestellt.

Aus dem Schnullerdrachen wurde bei mir ein Schnuffeldrachen. Eigentlich ist am Schwanz ein Band für den Schnuller vorgesehen. Das fand ich aber irgendwie blöd. So ein großes Teil für einen so kleinen Schnuller?! Nein das wollte ich nicht.

Die beiden Sweatshirts haben sich hervorragend für den Schnuffeldrachen geeignet. Der Körper wird nicht gefüllt – nur im Kopf ist etwas Bastelwatte -. Durch den doch etwas dickeren Sweatshirtstoff hat der Drache eine gewisse Festigkeit. Am vergangenen Sonntag habe ich den Schnuffeldrachen unserem Familiennachwuchs überreicht. Klein-Ida mit ihren acht Wochen fand den Drachen noch nicht so intressant. Aber die Mama ist genauso verliebt in den Drachen wie ich auch. Und ich hoffe Klein-Ida auch irgendwann.


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