Ripple Stripes

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Im Oktober hat Christina von Strickauszeit wieder zum Teststrick aufgerufen. Diesem Aufruf bin ich nur zu gerne gefolgt, denn das Modell gefiel mir ausgesprochen gut. Mir hat auch die Farbkombination, die Christina gewählt hatte, sehr gut gefallen. So wollte ich diesmal den Teststrick in der Originalfarbe stricken. Das gestaltete sich dann etwas schwierig. In den einschlägigen Shops war die Hauptfarbe oft nicht in ausreichender Menge vorhanden. Und 14 Tage bei einem Teststrick auf die Wolle warten,  ist doch etwas ungünstig. Ich habe dann tatsächlich einen Shop gefunden, in dem offensichtlich die ausreichende Menge vorhanden war.
Diejenigen, die auch öfter Wolle online bestellen, wissen, dass es durchaus normal ist, dass es nach zwei Tagen eine Versandbestätigung gibt. Hier tat sich nichts. Also habe ich dort angerufen. Mir wurde erklärt, dass sie ein kleiner Laden sind und demzufolge nicht über ein Lager verfügen. Sie mussten die Wolle erst bestellen, aber sie sollte an dem Tag ankommen. Ich war etwas ungehalten, ob dieser Verfahrensweise und habe erklärt, dass ich nicht bestellt hätte, wenn ich das gewusst hätte. Das Gespräch war nicht sehr erfreulich. Ich war ungehalten und die Dame am Telefon auch. Sie sagte mir dann jedoch zu, dass die Wolle sofort abgeschickt wird, wenn sie da ist. Und dann der Supergau. Am Nachmittag gab es eine Mail mit der Ankündigung, dass sich die Lieferung der Wolle verzögern wird, da diese erst zum Ende der Woche geliefert wird. Da ich es ja aber eilig hätte, bot man mir eine Farbalternative an. Sorry, aber nein, das ging gar nicht. Ich hatte ein mittleres – als Hauptfarbe – und ein dunkleres grau – als Kontrastfarbe – bestellt. Angeboten wird mir dann Marone als Hauptfarbe mit dem dunklen grau. Ich könnte aber auch gerne mein Geld wiederhaben. Ich habe mich dann für die letztere Variante entschieden.
Im Vorfeld hatte ich mir schon Gedanken gemacht, in welcher Farbe ich den Pulli nun stricken könnte. So entschied ich mich für Jeansblau und Marmor. Bestellt in einem Shop meines Vertrauens und ratzfatz war die Wolle da. Und das ist sie nun.

Das Schöne an einem Teststrick ist auch, dass man neue Materialien kennenlernt. Die Como von Lamana kannte ich bislang noch nicht. Hier die Eckdaten zur Wolle:
100% Schurwolle
120m Lauflänge auf 25g
Empfohlene Nadelstärke 3,5 – 4
Ich habe den Pulli, wie in der Anleitung angegeben, mit Nadelstärke 3,75 gestrickt. So ist mein Pulli nun ein absolutes Leichtgewicht. Er wiegt nur 268g. Nun aber wollt ihr bestimmt endlich den Pulli sehen.

Was mir beim Teststricken bei Christina richtig gut gefällt ist, dass wir unseren Pulli auf unsere Figur anpassen können. Wir sollen nur genaue Angaben in dem bei Ravelry angelegten Projekt machen und dann auch den genauen Verbrauch angeben. So hatte ich mich für die Größe M2 angemeldet. Die passt in den Schultern perfekt. Und der Ausschnitt sitzt so toll. Ich bin echt begeistert!
Dann aber habe ich auf M1 gewechselt. Eher aus Zufall, weil ich in der Tat eine Zeile in der Anleitung völlig überlesen hatte. Im Nachhinein stellte sich das für mich als perfekt heraus.
Eine weitere Änderung ist mein Ärmelbündchen. Christina hat es im Original in der Kontrastfarbe und zum Umschlagen gestrickt. Gefällt mir eigentlich sehr gut, aber nicht in meiner hellen Kontrastfarbe. So gab es halt ein ganz normales Ärmelbündchen.
Und ja, die vorletzte Stripes-Reihe ist irgendwie komisch. Die sieht in der Tat anders aus und ich weiß nicht warum. Ich habe akribisch aufgepasst. Und ich habe es auch tatsächlich erst bemerkt, als alle Fäden vernäht waren. Ich habe keine Ahnung, was ich da gemacht habe. Aber nun bleibt es so.

Dies war nun mein zweiter Teststrick für Christina und hoffentlich nicht mein letzter. Die Anleitungen von Christina sind toll aufgebaut. Die strickende Frau muss das alles nur ganz in Ruhe abarbeiten und hat immer den Überblick über die erforderliche Maschenanzahl.
Sollte euch der Pulli genauso gut gefallen wir mir, dann könnt ihr ihn jetzt Nachstricken. Die Anleitung ist seit dieser Woche bei Ravelry online. Mal schauen, vielleicht stricke ich ihn mir nochmal. Mir gefällt er ja in der Originalfarbe noch immer recht gut! Und jetzt hätte ich ja auch etwas Zeit auf die Wolle zu warten.


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Weihnachtlicher Tischläufer

Es ist kein großes Geheimnis, dass ich mehr als genug Stoffe besitze. Auch Weihnachtsstoffe finden sich in meinem Stash. Und auch eine Kiste mit Resten von Weihnachtsstoffen. Die habe ich kürzlich hervorgeholt. Die Reste habe ich auf Kassenbons genäht und mir für meinen Esstisch einen weihnachtlichen Läufer genäht.

Dieser Läufer sollte auch mit Rulern gequiltet werden. Ich tue mich aber noch sehr schwer mit der Auswahl der Quiltmuster. Hier fand ich das besonders schwer, da die Stoffe schon so sehr gemustert waren. Und wie ihr sehen könnt hat auch der goldene Außenstoff ein Muster, nämlich ganz feine Streifen. So habe ich in meiner Rulerkiste geschaut und einen Ruler gefunden. Eine Spirale von eingebrannt.de.

Ich habe immer nur innen gequiltet und so die Kringel immer aneinandergesetzt. Hin und wieder habe ich den Ruler umgedreht, so das die Kringel mal rechts herum und mal links herum laufen.

Auf der einfarbigen Rückseite ist Das Muster noch besser zu sehen.

Mit diesem Ruler bin ich gut zurecht gekommen. Die Kringel haben richtig Spaß gemacht.


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Quadrate und Jeans

Am vergangenen Wochenende habe ich mir überlegt, dass ich mal eine der alten Jeans verwenden könnte. Gesagt getan. Schnell wusste ich auch was ich nähen wollte. Ein Einkaufsbeutel sollte es werden – die brauche ich immer -. Aber nicht nur aus Jeans. Blaue Quadrate sollte er auch noch bekommen! Und tadaaaa! Da ist er!

Der Beutel ist vollständig aus dem Stash genäht. Die Jeans ist soweit aufgebraucht. Die Reste habe ich nicht aufgehoben. Für die habe ich keine Verwendung. Auch von den blauen Stoffen – es waren Reste – habe ich einige aufgebraucht. Aber ihr ahnt es schon. Noch immer keine Lücke im Stash!
Meiner Schnuddelliebe bin ich auch nachgekommen. Hier in Form verschiedener Labels.

Da mir nur blau dann beim Aneinanderhalten doch zu dunkel erschien, habe ich noch eine rote Paspel dazwischen gesetzt! Dafür konnte ich mal wieder den Paspelfuß verwenden. Kennt ihr den?

Es ist ein bisschen schwer zu erkennen. Unter der linken Rille verläuft die Paspel. Das hat den Vorteil, dass man dann wirklich ganz eng und gerade an der Paspel entlang näht und später wirklich nur der „dicke“ Teil der Paspel zu sehen ist.

Ich bin rundherum zufrieden mit meinem Beutel.
Weil mir der Beutel so gut gefallen hat, habe ich gleich noch einen genäht. Genügend blaue Reste und eine weitere Jeans waren vorhanden. Diesen zweiten Beutel werde ich verschenken, denn zwei nahezu identische Beutel benötige ich nun wirklich nicht.


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Ich habe einfach zuviel

Ich habe einfach zuviel! Wovon? Stoffe, Krimskrams und auch Wolle. Im Moment erdrückt mich das ein wenig!
So habe ich den kleinen Versuch unternommen etwas an Material abzubauen. Webbänder rausgesucht, passende Stoffe dazu und die Teile für die Schlüsselbänder. Und so sind 29 Schlüsselbänder entstanden.

Ein fröhlicher bunter Mix.

Tatsächlich sind nun einige Webbänder und auch die Hänger für die Schlüsselbänder aufgebraucht. Auch einige wenige Stoffe sind aufgebraucht. Leider ist dies in den Vorräten nicht sichtbar. Aber ich rede mir einfach ein, dass ein Anfang gemacht ist.


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Vorgezeichnet, FMQ und Ruler

Vorgezeichnet, FMQ und Ruler?! Für einige unter euch ist mit Sicherheit klar worum es sich handelt. Andere aber haben vielleicht nur Fragezeichen in den Augen. Aber bitte noch einen Moment Geduld.
Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich ein großer Fan toller Lineale bin. Dazu gehört auch der QuickCurveRuler – kurz QCR – von A Sew Kind of Wonderful. Dem Lineal liegt eine Anleitung für einen Läufer bei, den ich ausprobieren wollte. Und auch ausprobiert habe.

Zwei Quadrate werden aufeinander gelegt, der QCR angelegt und in der Rille geschnitten. Das klappt richtig gut.

Auf diese Art und Weise kann die patchworkende Frau später dann zwei gegengleiche Teile aneinander nähen.

Ich allerdings muss mir das stecken, sonst kriege ich das nicht gut aneinander genäht.

Und so sieht das Ergebnis dann aus.

Nun gut bügeln und das Teilchen kann getrimmt werden. Auch dies erfolgt mit dem QCR.

Aus je zwei weißen und zwei farbigen Quadraten entstehen dann vier neue Quadrate, die zusammengelegt wie ein halbes Bullauge aussehen.

Und so ging es mit der zweiten Farbe munter weiter. Das Bullauge wurde komplett und schon war das Läufertop fertig. Ich war so im Flow, dass ich davon kein Foto gemacht habe. Denn ich wollte quilten. Und jetzt kommt es nun zu: Vorgezeichnet, FMQ und Ruler. Insbesondere Ruler lag mir am Herzen, denn das hatte ich noch nie gemacht. Ruler hatte ich mir gekauft und so sieht das dann an der Nähmaschine aus,

Die Linien der Mitte habe ich nachgequiltet. Der Rest der Mitte ist dann in Free Motion gequiltet. Noch ganz einfach, aber es sind ja auch meine Anfänge.
Die äußeren Linien habe ich mir als Hilfslinie für die kleinen Kreise des Kreisrulers gezeichnet. Schließlich sollten die Kreise auch schön gleichmäßig zu dem darüberliegenden Bogen laufen. Der ist auch mit einem Ruler gequiltet. Ich muss sagen, das hat viel besser geklappt, als ich zunächst gedacht habe. Einmal bin ich mit dem Kreisruler etwas abgerutscht. Das ist vorne rechts auf dem Foto auch zu sehen. Aber das stört mich nicht. So habe ich also nach und nach meinen Läufer gequiltet. Und so sieht er nun aus.

Ich gestehe, ich bin ein klein bisschen stolz auf mein erstes gequiltetes Werk. Es hat viel Spaß gemacht und so wird auch heute wieder gequiltet. Ich habe mir etwas vorbereitet. Und darauf möchte ich mich auch mit dem Kreisruler austoben. Mal schauen, ob mir das auch so gelingt, wie ich mir das vorstelle. Ihr werdet es mit Sicherheit irgendwann erfahren.


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Schnittzeljagd – Woche 3 und 4

Inzwischen sind wir schon in Woche 4 der SCHNITTzeljagd von Lillesol und Pelle angelangt.
In Woche 3 wurde die Oliviabluse genäht. Leider ist mir das Gesamtfoto der Bluse abhanden gekommen, so dass ich nur noch die Detailfoto’s habe.
Die Bluse kann mit einem kleinen Stehkragen genäht werden oder eben auch ohne. Ich hatte mich für den Kragen entschieden.

Am Rücken gibt es einen kleine Passe. Hier fehlen noch die Knöpfe. Und die nähende Frau hat die Möglichkeit das angesetzte Rückenteil mit oder ohne Kellerfalte zu nähen.

Auch bei den Ärmeln gibt es diverse Wahlmöglichkeiten. Ich hatte mich für lange Ärmel mit Manschetten entschieden.

Insgesamt ist mir die Bluse richtig gut gelungen. Und jetzt kommt das ABER! Sie ist mit oben herum zu eng. Und das, obwohl ich schon 42 gewählt habe und das eigentlich hätte reichen müssen. Ist aber nicht so. So werde ich die Bluse noch einmal nähen und dann in 44. Hoffentlich passt sie dann. Schade um den schönen Stoff.

In Woche 4 wird die BasicStrickjacke genäht. Dieser Schnitt schlummert schon ein Weilchen bei mir und nun endlich habe ich die Jacke genäht.

Ich habe mir die Jacke etwas verlängert. Bei meiner Größe gefallen mir kurze Jacken nicht so gut.
Bis jetzt hat meine Jacke noch keine Köpfe und ich glaube es gibt auch keine Knöpfe. Ich schließe derartige Jacken nicht.

Für mich ist die SCHNITTzeljagd damit beendet. Es wird noch ein Kleid und ein Rock genäht. Diese beiden Schnitte gefallen mir aber nicht.


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JojiFallKAL 2021 – Teil 2

Ich werde alt. Da habe ich es doch glatt vergessen Teil 2 meines JojiFallKAL zu posten.
Die Socken sind schon lange fertig und ich hatte die Gelegenheit die fertigen Socken auf meiner Lieblingsinsel in passender Umgebung zu fotografieren. Nochmals zur Erinnerung. Ich habe mich für das Team Small mit den BeachgrassSocks angemeldet. Das kleine Muster hat Strickspaß gebracht und ich freue mich über diese Socken. Insbesondere die Farbe der Wolle von Frida Fuchs ist ein Träumchen. Hier nochmal der Strang: Frida Fuchs Remmidemmi Sock in der Farbe Feuerlilie. Ganz und gar eine Marionfarbe.

Aber nun endlich die fertigen Socken.

 


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Auf dem Laufsteg des MMM

Endlich! Heute kann ich mich auch mal wieder auf dem Laufsteg des MMM präsentieren. In der vergangenen Woche habe ich mich mit meiner Haus- und Hoffotografin Magda getroffen und wir haben Tragefoto’s meines zweiten CasualSweaters aus dem Hause Lillesol und Pelle gemacht.

Der Stoff liegt schon lange in meinem Stoffschrank. Gekauft habe ich den mal bei Lillestoff.
Dieser CasualSweater hat das Zeug zu einem neuen Lieblingsteil. Die Kragenlösung gefällt mir ausnehmend gut. Da der eigentliche Stoff nicht ganz gereicht hat, hat die Unterseite des Kragen einen uni rosa Stoff bekommen. Ich finde das auch ganz nett, wenn es da so ein bisschen heller hervorblizt.

Und ein weiteres Detail, welches mir gut gefällt, ist der Saumabschluss mit dem leichten Vokohila Effekt. Auch hier hat die Rückseite des Saumstreifens das helle rosa bekommen.

Das ist mit Sicherheit nicht mein letzter CasualSweater. Aber jetzt möchte ich erst noch ein paar andere Schnitte ausprobieren.

Wenn ich auch aus dem Stoff den Kragen und die Saumstreifen nicht doppelt zuschneiden konnte, verblieben dennoch ein paar Reste. Damit die nicht erst wieder in den Schrank wandern, habe ich auch diese gleich verarbeitet. Ebenso konnte ich auch den hinzugekauften rosa Stoff gleich mitverwerten. Zunächst ist noch ein Kindershirt Leo entstanden.

Aus den allerletzten Resten gab es dann noch fünf Kindermützen.

 

 


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Die Kartoffelnase hat sich hübsch gemacht

Ein bisschen grummelig schaut die Kartoffelnase ja drein. „Ich bin doch ein Kerl! Und dann soll ich so ein Tuch tragen!“ wird er sich wohl gedacht haben.
Dabei trägt er ein echt edles Tuch. Gestrickt habe ich das Tuch aus der wunderbaren MadelineTosh.
Na gut, wenn die Kartoffelnase nicht mag, gibt es eben ein paar Foto’s ohne ihn.

Design: Morning Stillness von Lisa Hannes
Material: Madelinetosh Tosh Merino Light, 384m auf 100g
Nadelstärke 4
Verbrauch: 251g
Größe: 186cm x 110cm


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Restefest in rot

Auch wenn ich die Linkparty zum Restefest nicht mehr organisiere, vernähe ich doch immer wieder Reste. So auch vor ca. zwei Wochen und am vergangenen Sonntag. Dazu hatte ich mir verschiedene rote Jersey-Reste rausgesucht. Um für mich etwas daraus zu nähen, waren die Reststücke zu klein. Aber für Kindersachen waren sie groß genug. Und so habe ich für die Kinder meiner Großcousine genäht. Zunächst ein Kleidchen für Ida. Genäht habe ich das Kinderkleid Leonie von Pattydoo.

Das Kleidchen ist bereits anprobiert und die kleine Besitzerin ist verliebt. So berichtete es mir jedenfalls meine Großcousine. Da ich von dem gemusterten Stoff noch immer kleinere Reste hatte gab es noch zwei Shirts. Zum einen das Kidsshirt Leo . Auch dieser Schnitt ist von Pattydoo.

Und auch die kleine Schwester bekam ein Shirt. Hier habe ich mich für das Trotzkopfshirt von Schnabelina entschieden.

Und dann war da auch noch ein rot-weiß gestreifter Rest. Kombiniert mit rot/weißen Ankern ergab auch dieser Rest ein Kidsshirt Leo.

Aus weiteren kleinen Resten habe ich dann noch Spendenmützchen genäht. Hier greife ich auf Altbewährtes zurück: Mütze Matt von Frau Stoffschloss.

Ganz zum Schluss hat sich dann doch tatsächlich etwas blau mit eingeschlichen. Der unifarbene rote Stoff war alle.


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