Akute Anstrickeritis

Projekte schwirren mir ja immer im Kopf herum. Aber im Moment sind es so ungefähr 1.636.984 Ideen – verteilt auf Stricken und Patchwork -. Und ich kann mich kaum entscheiden, was ich zuerst stricken möchte. Deshalb sieht es auf meiner Couch zur Zeit so aus.

Nur gut, dass die strickende Frau über ausreichend Projektbeutel und -taschen verfügt. Seht ihr den Roten?! Toll, nicht wahr. Den hat Andrea uns Schlemmerstrickerinnen zu Weihnachten geschenkt. Ein schöner Beutel für das größere Strickprojekt. Liebe Andrea, hier nochmals lieben Dank. Der ist so richtig schön.
Aber nun wollt ihr bestimmt wissen, was da so drin ist?!

Fünf Projekttaschen und nur vier Projekte?! Das hat es wohl eines nicht auf’s Foto geschafft. An diesen vier Projekten stricke ich zur Zeit. Immer abwechselnd.
Das Schwarze wird eine Jacke. Ich glaube dieses Jahr wird mein Jackenjahr. Da stehen noch so einige in der Warteschlange.

Als ich kürzlich etwas in meinem Bettkasten gesucht – und auch gefunden habe – fiel mir eine Tüte mit Wolle in die Hände, die ich gar nicht mehr im Gedächtnis hatte. So habe ich sie gleich draußen gelassen und habe auch recht schnell ein passendes Projekt gefunden. Ich stricke  Anker’s Cardigan von PetiteKnit. Inzwischen ist es nur noch eine Fleißarbeit. Aber manchmal ist so “dumm stricken” auch mal ganz nett.

Über dieses Projekt staunt ihr wahrscheinlich am meisten.

Marion strickt tatsächlich grüne Socken. Die Wolle habe ich mal geschenkt bekommen und nun stricke ich daraus Socken für die Aktion “Grüne Socke”. Als Muster habe ich Eiland von Edda Foken gewählt. Ein leicht zu strickendes Muster, welches auch noch richtig schön aussieht. Mir gefällt es und ich werde es bestimmt auch nocheinmal für mich stricken.

Joji Locatelli hatte Geburtstag und hat anläßliches ihres Geburtstages gibt es 25% auf ihre Anleitungen. Ich meine gelesen zu haben, dass die Aktion noch bis Sonntag geht. Ich bin jedenfalls schwach geworden und habe ein paar Anleitungen gekauft. Zwei davon musste ich auch gleich anstricken.

Dreaming of Paris heißt dieses Sockenmuster. Zum Geburtstag hatte ich einen Wollgutschein bekommen, den ich in einfarbige Sockenwolle eingetauscht habe. So kann ich den Rest der Socke nun fröhlich ringeln lassen. Ich mag so schmale Ringel ganz gerne.

Und dann ist da noch der Suburban Wrap. Als ich den sah fiel mir sofort die passende Wolle dafür ein, die auch schon länger bei mir liegt. Gedacht war sie für etwas anderes, aber dieser Wrap gefällt mir nun erheblich besser.

So stricke ich aktuell vier Projekte aus meinem Stash. Aber nicht, dass ihr denkt ich habe Wollkaufverbot. Nein! Für einen Sommerpulli habe ich gerade wieder Wolle geordert. Ein bisschen Belohnung nun muss schließlich sein.
Und nun darf meine Anstrickeritis zum Nadelgeplapper zu Andrea.


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Gespenster für Paul

Diesen Gespensterstoff habe ich schon vor längerer Zeit in einem Stoffgeschäft in Gera gekauft.

Ein schöner Jersey aus dem Hause Swafing.
Eigentlich wollte ich daraus mal ein Shirt für den Sohn einer anderen Strickfreundin nähen. Aber inzwischen geht Vinci in die zweite Klasse. Da fand ich den Stoff nicht mehr passend.
So passte es gut, dass Paul am 13.02.2021 um 10.31 Uhr das Licht der Welt erblickt hat.  Aus dem Stoff konnte ich so ein ganzes Set nähen. Sogar zwei Spendenmützen sind noch rausgekommen.

Genäht habe ich die Babyhose RAS von Nähfrosch, …

… das Babyshirt Morgenstern von Lila wie Liebe …

… und die Mütze Matt von Frau Stoffschloss.
Allesamt Freebooks. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Schnittmustererstellerinnen, die uns so großzügig die Schnitte zur Verfügung stellen.


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Samstagsplausch – Woche 15 in 2021

Sehnsüchtig schaue auch ich in die Ferne!
Eigentlich wäre ich heute für 14 Tage auf meine Lieblingsinsel gefahren. Aber nun fällt mein Urlaub auf der Insel leider zum dritten Mal aus.
Ich habe dennoch eine Woche Urlaub. Nur eine Woche, denn ich hoffe darauf, dass ich im Sommer wegfahren kann. Und dann überlege ich, ob ich als Belohnung für den Inselentzug drei Wochen auf meiner Insel bleibe.

Was war so los in letzter Zeit? Ich habe ja lange nicht Samstags geplauscht. Ich unterrichte meine Azubi’s noch immer online. Das klappt ganz gut. Wir haben uns alle mit der Situation arrangiert.

Ich habe fleißig gestrickt. So sind z.B. zwei Jacken fertig geworden, die ich im Rahmen des FrühlingJäckchenKnitAlong gestrickt habe. Das macht mir soviel Spaß, dass ich eine dritte Jacke angefangen habe. Auch die stricke ich von oben. Die Ärmel sind bereits abgeteilt.

Patchworktechnisch versuche ich mich an neuen Dingen. So probiere ich endlich meine tollen Lineale von Jaybirdquilts und SewKindofWonderful aus. Auch mein Jahresprojekt, das Abbauen einiger Ufo’s, läuft gut. Auch heute will ich an die Nähmaschine. Das Wetter verspricht schlecht zu werden. So ist es ein perfekter Nähtag. Ich muss mich nur noch entscheiden was ich nähen möchte, denn da schwirrt so einiges in meinem Kopf herum.

Am Donnerstag habe ich mir meine erste Impfung geholt. Als 60-jährige konnte ich mir einen Termin, auch ohne Einladung, buchen. Ok, ich gebe zu, das habe ich nicht selber gemacht. Beim Frühstück am Karfreitag hat das der Lebensgefährte meiner Freundin Claudia für uns drei erledigt. Ich sage euch der Impftermin ging dann ratzfatz. Super organisiert und alles richtig freundliche Helfer*innen. Gestern hatte ich ganz leichte Kopf- und Gliederschmerzen, aber heute ist es wieder gut. Also Fazit: Impfung gut vertragen. Ende Juni habe ich dann meinen zweiten Termin. Und dann entspannt sich diese ganze unwirkliche Situation hoffentlich auch etwas.

Nun schaue ich mal, wer noch so mit mir bei Andrea plaudert und träume noch ein bisschen von meiner Insel. Träumt mit den nachfolgenden Foto’s doch ein bisschen mit.

 


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FJKA – Das Finale

Kaum zu glauben, aber heute ist schon das Finale des FJKA beim MeMadeMittwoch. Die Gastgeberinnen sagen diesmal: “Juhu, ich bin fertig!” Oder aber: “Ich bin fertig, aber…”
Ich kann sagen: “Juchuuuu, jipeeeh, ich bin fertig! Ich habe sogar beide Jacken fertig.”

Bereits zum dritten Treffen war mein MaariCardigan fertig. Bilder gab es aber nur auf der Puppe und heute gibt es Tragebilder! Karfreitag war bei uns so wunderbares Wetter und da habe ich mir meine Freundin Claudia geschnappt und sie musste Foto’s machen. Da wir einen Impftermin ergattert haben, wollten wir uns mal ansehen, wo genau am Flughafen Tempelhof wir hin müssen. So sind wir mit der U-Bahn zum Platz der Luftbrücke gefahren. Das war doch schon mal eine nette Fotolocation.

Wie ihr sehen könnt, war das Wetter ein Traum, aber es war windig. So hat die Frisur nicht gehalten. Aber nicht meine Frisur steht im Mittelpunkt, sondern meine schöne Jacke.

Gestrickt habe ich mit der Originalwolle: Schachenmayr Regia Premium Merino Yak. Ein Gemisch aus 58% Merino, 28% Polyamid, 14% Yak mit 400m Lauflänge auch 100g, Farbe 7507 Himbeer meliert. Gestrickt habe ich Größe 40 mit Nadel 3,75. Ich finde die Jacke passt perfekt. Ich habe sie allerdings deutlich verlängert, da ich bei meiner Körpergröße von 180cm kurze Jacken nicht so gerne mag. Verbraucht habe ich 475g.


Und somit habe ich noch sehr viel über. Da ich groß bin wollte ich auf Nummer sicher gehen und 600g bestellen. So habe 12 Knäule bestellt!!!!! Ich habe mich etwas gewundert, als das Paket ankam. “Das sieht aber viel aus!”, dachte ich so bei mir. Und dann, wie blöd bin ich denn?!?! Das sind doch 100g-Knäule. Nun kann ich mir noch eine zweite Jacke stricken.
Ich habe zum ersten Mal eine Jacke nach einer Anleitung von RosaP. verstrickt. Die Anleitung ist gut verständlich und die Passform perfekt. Zumindest, wenn mit der Originalwolle gestrickt wird.
Ich bin rundherum zufrieden mit meiner Jacke!

Und nun zu meinem zweiten Modell. Ebenfalls zum ersten Mal habe ich eine Anleitung von Monika Ebner gestrickt. Auch diese Anleitung ist gut verständlich. “Zeig dich” ist der Name der Jacke. Und den fand ich so nett, dass ich diese Jacke unbedingt haben wollte! Von vorn ist sie ganz unscheinbar!

Ganz langsam drehe ich mich um. Und schon wird sichtbar, warum diese Jacke “Zeig dich” heißt.
Die Rückansicht ist die “Zeig dich”-Ansicht. Ein einfaches, schnell einprägsames Lochmuster schmückt die Rückseite.
Auch mit dieser Jacke bin ich zufrieden.
Sehr gut gefällt mir die gleich mit angestrickte Blendenlösung. Auch gut gefällt mir, dass der Nacken mit einigen verkürzten Reihen ein wenig ausgeformt ist. Somit sitzt die Jacke wirklich gut! Auch diese Jacke habe ich verlängert.
Was mir allerdings nicht gefallen hat, sind die engen Ärmel. Für die von mir gewählte Größe hätte ich nur 16cm für das Ärmelloch haben sollen. Das ist viel zu eng. Und ich finde auch, dass dies auf den Projektfoto’s bei Ravelry deutlich wird. Meine Ärmel sind zwar auch eng, aber eben eng und nicht auf den Arm gepresst. Ich habe 20,5 cm Armloch gestrickt. Das gefällt mir doch erheblich besser. Ansonsten aber ist auch diese Anleitung leicht nachzustricken.
Für diese Jacke habe ich Wolle aus meinem Stash verwendet. Die war schon richtig gut abgelagert. Elastico von LanaGrossa.
Auf 50g hat die Elastico 160m Lauflänge. Es paaren sich 96% Cotton, 4% Polyester. Gestrickt habe ich Größe S mit Nadel 3,5. Ich wollte in gar meinem Fall diese sehr großzügig eingerechnete Mehrweite. Das sieht bei mir nicht gut aus. Verbraucht habe ich 410g.
Das war nun mein FJKA. An die Organisatorinnen lieben Dank dafür. Ich war wieder gerne dabei und wer weiß: Vielleicht sehen wir uns ja zum HJKA 🙂

 


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Jahresprojekt 2021 – #März

01.04.2021 und wieder zeigen wir unsere Fortschritte beim Jahresprojekt bei Andrea.
Ich muss sagen, ich komme immer noch gut voran. Mein erster UFO-Quilt ist fertig!

Trotz aller widrigen Umstände meiner nicht sehr ordentlichen Näherei, ist es doch noch ein recht schöner Quilt geworden. Hier könnt ihr den Quilt auch ausgebreitet sehen. Und vielleicht habt ihr auch Lust mal hier vorbei zu schauen. Da zeige ich, wie meine Freundin Conny meinen Sandwich – mit meiner tatkräftigen Unterstützung 😉 – auf ihre Longarm gespannt hat.
Somit hat es sich schon jetzt gelohnt, bei dem Jahresprojekt mitzumachen. Die FrenchBraidStreifen würden sonst noch immer in der Tüte im Bettkasten ihr trauriges Dasein fristen. Und einige tun das tatsächlich auch noch, denn ich habe nicht alle Streifen verwendet.

Als zweites Projekt hatte ich mir ja meine Falling Triangels vorgenommen. Beim letzten Zeigetag habe ich mit Conny noch hin und her überlegt, welches Muster sie mir wohl quilten soll. Conny hatte dann dann die Idee Kreise zu quilten. Ja, das gefiel mir und so habe ich ihr den Auftrag erteilt, dass sie sich mit Kreisen austoben soll. Ganze Kreise oder halbe, Kreise, die sich überschneiden, ineinander liegen oder aneinander anschließen. Und was sonst noch immer möglich ist. Und Conny hat mich beim Wort genommen und hat sich ausgetobt. Hier seht ihr das fertig gequiltete Sandwich. Noch hatte ihn die Longarm nicht freigegeben.

Und ja ich weiß, ihr könnt die Kreise gar nicht richtig erkennen. Aber jetzt!

Schon besser oder?! Aber noch besser sind die Kreise auf der Rückseite zu erkennen.

Nun fehlt nur noch das Binding. Das erledige ich über die Feiertage, so dass dann auch dieser Quilt bald fertig sein wird.

Aber auch an meinem InsanityQuilt habe ich weiter gearbeitet. Zur Erinnerung: Das war mein HexiQuilt und somit eine Handnäharbeit. Hexi’s nähe ich immer gerne ein paar am Abend auf der Couch. So habe ich mir ein Glas auf meinen Wohnzimmertisch gestellt. Denn in diesem Monat wollte ich ausschließlich vorbereitende Arbeiten machen. Und das ist mir auch ganz gut gelungen. Das Glas ist voll!

 

Ich habe sowohl weiße und rote Hexi’s, sowie Blumen und Rauten vorbereitet. Sortiert sah das Ganze dann so aus.

Na was glaubt ihr, wieviel ich geschafft habe?
Insgesamt habe ich 104 weiße und 114 rote Hexi’s  geheftet. Dazu kommen 16 Blumen und 9 Rauten. Insgesamt habe ich somit im März 413 Hexi’s geheftet. Das kann sich doch sehen lassen! Im April habe ich beschlossen: Ich darf annähen. Das mache ich nämlich viel lieber als vorbereiten. Und gleich heute Abend fange ich damit an 🙂
Tja, nun wisst ihr, was ich in meiner freien Zeit, die ich ja fast nur zu Hause verbringe, so mache! So unschön die ganze momentane Situation ist, so gut ist sie für meine Vorhaben. Ich habe richtig viel Lust zu werkeln – das lenkt ab – und so schaffe ich auch einiges! Denn außer den UFO’s, die ich ja gerne fertig stellen möchte, geistern mir noch so viele andere Ideen im Kopf herum. Und ich nähe auch nochmal FallingTriangles. Conny gefällt das Muster so gut und so habe ich ihr gesagt, dass ich ihr ein Top nähe. Zwei FallingTriangles sind bereits aneinander genäht. Ich bin also sozusagen fast fertig 🙂 🙂 🙂

 


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134.500

134.500?
Was hat es mit dieser Zahl auf sich?
134.500 Stiche hat Conny in 12,5 Stunden benötigt um mein FrenchBraidTop zu quilten.

Da liegt er noch zusammengefaltet. Aber ihr könnt schon erkennen, wie schön Conny meinen nicht ganz so ordentlich genähtes Top gequiltet hat. So ist dann doch noch ein ansehnlicher Quilt draus geworden.

Einen Wunsch hatte ich bei dem Quilting. In die roten Streifen sollten Kreise.

In die bunten Rechtecke sollten irgendwie gerade Linien und für den Außenrand hatte ich nicht so wirklich eine Idee. Da habe ich Conny freie Wahl gelassen. Und sie hat es gut gelöst.
Als ich dann das Foto gesehen habe, habe ich mich gefragt, warum man beim Fotografieren immer die Stelle erwischt, an der sich noch ein nicht abgeschnittenes Fädchen befindet?!?! Ein bisschen weiter nach rechts und der Faden wäre nicht drauf gewesen.

Für die FrenchBraid-Streifen waren wir uns Beide gleich einig. Da sollte was Geschwungenes hin. Conny schlug Federn oder Zwirls vor. Wie zu sehen ist, habe ich mich für Zwirls entschieden.

Was habe ich doch für ein Glück eine Freundin zu haben, die sich eine Longarm gekauft hat. So komme ich jetzt in den Genuss von individuellen Quiltings für meine Tops! Aber es ist auch gefährlich. Wenn ich mit Conny so zusammen sitze und wir uns Bilder von Quiltings anschauen, dann sehen wir leider auch immer wieder Quilts, die wir superschön finden und unbedingt haben wollen. So wächst unsere ToSewWunschListe ins Unendliche. Leider haben wir noch keinen Shop gefunden, in dem wir auch noch einige Tüten Zeit kaufen können. Schade eigentlich!
Ich habe nun tatsächlich das erste UFO in diesem Jahr vollständig fertig. Und deshalb darf mein Quilt auch zur UFO-Linkpaty bei Frau Augenstern.

Liebe Conny, vielleicht schaust du ja nochmal in meinen Blog und liest dieses hier. An dieser Stelle nochmals ganz lieben Dank für deine Arbeit! Ich bin total happy!!!!!


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Sew a chicken

Kürzlich überlegte ich, was ich denn so zu Ostern nähen könnte. Vielleicht auch etwas, was in einen Umschlag passt, um einen kleinen Ostergruß zu versenden. So stolperte ich über die Hühner bei Tophill Kitchen. Na die waren doch perfekt. Da ich ja einige Hühner versenden wollte – und das bitte im Briefumschlag – habe ich meine Hühner nicht ausgestopft. Stattdessen habe ich meine Reste von H 640 geplündert. So sind meine Hühner platt wie eine Flunder!

Genäht habe ich meine Hühner aus einer gut abgelagerten Stoffserie. Die großen fröhlich bunten Blumen passen gut zum Frühling. Und da die Hühner auch nicht so klein sind kommen sie dort gut zur Geltung.

Heute habe einige Hühner ihren heimischen Stall verlassen, um woanders zu wohnen. Hoffentlich kommen Sie gut an.


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FJKA – Das vierte Treffen

Heute begrüßt uns Susanne zum vierten Treffen des FJKA.
Unser Treffen heute steht unter dem Motto:
ich habe endlich angefangen/bei mir läuft’s/ich stricke schon das zweite Jäckchen/ich brauche Hilfe bei den Details bezüglich Ärmellänge, Bündchen, Knopfwahl oder ähnlichem.
Ich hatte ja bereits beim dritten Treffen gesagt, dass ich gut vorankomme. Und es läuft noch immer bei mir. Mein Maarie Cardigan ist fertig. Und ich bin sehr froh, dass ich meine Jacke etwas länger gemacht habe. Heute gibt es nur ein Foto auf der Puppe.

Knöpfe habe ich gestern bei meiner Freundin Conny abgestaubt. Sie hatte in ihrer großen Knopfkiste passende Knöpfe. Ich in meiner leider nicht. Wenn ihr wüsstet wie groß meine Knopfkiste ist, dann ist das kaum vorstellbar, dass da nichts passendes drin ist.
Ich habe nur drei Köpfe.

Und ich will ganz ehrlich sein: Ich habe schlicht und einfach vergessen weitere Knopflöcher zu stricken. Im Nachhinein muss ich aber gestehen, dass mir das so ganz gut gefällt. Ich gehöre eh nicht wirklich zu denjenigen, die eine Jacke vollständig zuknöpfen.
Zum Finale am Ostersonntag hoffe ich dann ein Tragefoto zeigen zu können. Da muss ich erstmal wieder jemanden finden, der/die Foto’s von mir macht.

Und ich stricke ja von Beginn an ein zweites Jäckchen. Und auch die ist gewachsen. Ich muss am Body nur noch 2,5cm Rippenmuster stricken. Dann kommen die Ärmel. Mal schauen, ob ich das bis zum Finale schaffe. Sollte möglich sein, wenn ich zwischendurch nicht andauernd etwas anderes mache.

Jetzt schaue ich mal auf den MMM-Laufsteg, wie weit die anderen Frühlingsjäckchenstrickerinnen so sind.

 


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Happy Swap Time

Ich habe geswappt :-)))))))
Vor nicht allzu langer Zeit zeigte Frau Augenstern – ich meine sie zeigte es auf Instagram – ein Restetäschechen aus roten, blauen und weißen Stoffen. Ich war hin und weg. Und genau das schrieb ich auch in einem Kommentar. Und ich sagte ihr, dass sie ziemliches Glück hat so weit von mir weg zu wohnen. Warum? Sonst wäre ich wohl eingebrochen und hätte das Täschchen gestohlen.
Frau Augenstern hat mich jedoch vor dieser Straftat bewahrt und schlug mir einen Swap vor! Aber klar doch! Gerne! Schnell war die Angelegenheit geklärt. Frau Augenstern meinte dann jedoch noch, dass der Tausch doch noch etwas ungleich wäre und teilte mir mit, dass sie mir zwei Täschchen nähen wird. Ein Kleines und ein etwas Größeres. Klar doch. Täschchen brauche ich immer!
So, nun aber genug gequatscht. Jetzt wollt ihr bestimmt meine Täschchen sehen. Und tadaaaa, da sind sie. Zuerst die größere der Beiden.

Sagt selbst! Die ist doch wunderschön. Und gaaaaaanz weit auf geht sie.

Und nun die Kleine.

Und zum Schluss beide zusammen.

Hach, ich bin noch immer hin und weg.
Begleitet wurden die beiden Täschchen von Schoki und Tee. Die Schoki ist aber schon angeknabbert. Deshalb darf sie nicht mit auf’s Bild. Das sieht nicht so schön aus.
Und was hat Frau Augenstern bekommen??? Sie wünschte sich Socken von mir.
So schickte ich ihr ein Bild mit verschiedenen Farben an Strängen von Sockenwolle. Die Wahl fiel dann auf diesen Strang.

Dreamlike Purzle nannte sich die Farbe. Ein schöner Name.
Aber dieser schöne Name trügt ein wenig. Mustertechnisch gestaltete sich die Wolle als problematisch. Das erste von mir ausgesuchte Muster wurde vollständig “aufgefressen”. Gleiches beim zweiten Muster. Also auf ein altbewährtes Muster zurückgegriffen. Minecraft durfte es mal wieder sein.

Selbst dieses Muster finde ich auf der Wolle noch grenzwertig. Das Beste wäre wohl gewesen Stino’s zu stricken. Aber das wollte ich in gar keinem Fall. Ich hatte schließlich ein Muster versprochen.
Letzte Woche haben wir dann gemeinsam per VideoChat ausgepackt. Das war richtig schön.
Die Socken passen perfekt und gefallen auch.

Liebe Annette, lieben Dank, dass du mir dieses Swap angeboten hast. Gerne habe ich die Socken für dich gestrickt. Und ich freue mich noch immer riesig über meine Täschchen.

 


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Nebula BOM -Block 1 bis 3-

Zusammen mit Conny hatte ich bereits im vergangenen Jahr, als Jaybirdquilts den NebulaBOM angekündigt hat, beschlossen dort mitzunähen. Um sich ein wenig mit den Linealen vertraut zu machen, hatte Jaybirdquilts die Journey to Nebula angeboten. Im Rahmen der Journey hatte ich mein CandyDishPillow und den SeaSideTablerunner genäht. Das ich das gemacht habe, war richtig gut. Der Umgang mit diesen Linealen ist toll, muss aber doch ein bisschen geübt werden.

Bereits bei der Ankündigung des BOM hatte ich mir bei Saskia die Anleitung vorbestellt. Benötigt wird auch der große SideKickRuler. Da ich nur den kleineren besaß, habe ich Saskia gebeten, dass sie mir doch den großen beiseite legt und mir diesen dann zusammen mit der Anleitung zusendet. Das hat dann im Januar auch super geklappt. Dafür liebe Saskia nochmals lieben Dank.

Die Anleitung ist nicht so ganz billig, aber sie ist toll. Super erklärt durch zahlreiche Foto’s und auch wirklich gut gestaltet. Zum einen sind es zwei Hefte …

… und zum anderen für jeden Block eine kleine Einzelanleitung.

Und das sind die erforderlichen Lineale.

Was ich in gar keinem Fall wollte war, den Quilt mit den Originalstoffen zu nähen. Die Stoffe sind von Tula Pink. Einzeln gesehen mag ich ja durchaus den einen oder anderen Soff von Tula Pink, aber so in Masse ist es mir doch etwas zuviel. So habe ich mit Grit per FaceTime gequatscht und ihr meine Vorstellung beschrieben. Unsere Wahl ist dann auf eine Kollektion der Grunge Stoffe gefallen, von denen es eine riesige Farbpalette gibt. Grit hat mir dann dieses Stofftürmchen zusammen gestellt.

Was für eine Augenweise. Ich mochte den gar nicht auseinander nehmen.
Und das auseinandernehmen hat dann tatsächlich auch gedauert. Jeden Monat wird ein Block zweimal in verschiedenen Farben genäht. Die liegen immer gegenüber. So musste ich mir einen Plan machen, welche Farben in welchen Block kommen. Und der sieht nun so aus. Auf der Rückseite geht mein Geschreibsel weiter.

Ich habe die Blöcke durchnummeriert und mir für jeden Block die zu verwendenden Farbnummern aufgeschrieben. Grit hat mir an jeden Stoff die Farbnummer angeheftet.
Nun konnte ich endlich losgehen. Immerhin sind wir schon bei Block 3. Ich musste also 6 Blöcke nähen. Und dafür habe ich das verlängerte Wochenende der letzten Woche genutzt. Ja wir in Berlin hatten ein verlängertes Wochenende, denn seit dem vergangenen Jahr ist der Weltfrauentag bei uns ein Feiertag.
Und tadaaaa, da sind meine ersten sechs Blöcke. Zuerst Block 1

Und hier Block zwei. Noch immer gelb und lila, aber schon deutlich dunkler.

Und Block 3.

Jetzt habe ich erstmal Pause. Block vier wird im April genäht.


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