Stoffdiät 2018 – Die Abrechnung –

Frau Küstensocke ruft zum letzten Treffen der Stoffdiät in 2018. Wenn ich die Zahlen von Frau Küstensocke sehe wird mir ganz schwindelig! Davon bin ich meilenweit entfernt. Leider bin ich nicht so diszipliniert! Und ich kann der Versuchung auch nur sehr schwer widerstehen.
Gut was geschafft habe ich in meinem ZwischendenJahrenNähUrlaub, in dem ich mich auch auf einen mondänen Kaffee im Grand Hotel Heiligendamm mit Frau Küstensocke getroffen habe. Das war ein sehr schöner Nachmittag. Aber ich schweife ab. Es soll ja schließlich um die Stoffdiät gehen.
Also wie schon erwähnt habe ich in meinem ZwischendenJahrenNähUrlaub einiges geschafft. So sah unsere provisorische Kleiderstange am Ende aus.

Nein, das gehört nicht alles mir. Da sind auch die Sachen meiner Freundin Iris bei. Meine Seite beginnt rechts mit der Jacke Janice und dann noch die nächsten sieben Teile. Also bis zu dem roten Langarmshirt. Ich habe somit die Jacke genäht, zwei Blusen, zwei Kurzarm-, drei Langarmshirts und ein Paar Socken, die bereits im Müll sind. Hier beim SewingOscar hatte ich auch geschrieben warum. Ich wiege alles – weil es beim Patchwork mit den Metern nicht wirklich geht – und die Teile habe ich auch gewogen. Insgesamt habe ich 1.848g vernäht. Aber wir waren vorher auch einkaufen.

Den Stapel hatte ich nicht gewogen. Und irgendwie ist auch meine gesamte Buchführung durcheinander geraten. Lose Zettel, die dann immer irgendwie nicht auffindbar waren. So habe ich leider nicht sehr ordentlich Buch geführt. Ich kann also keine verlässlichen Zahlen liefern :-(((( Aber ich weiß leider eines: Ich habe nicht abgebaut :-(((((
Das hält mich aber nicht davon ab auch in diesem Jahr dabei zu sein und einen erneuten Versuch zu starten. Im Internet sieht frau immer wieder diese Strick- und Nähplaner. Bei genauerer Betrachtung stelle ich jedoch immer wieder fest, die sind nichts für mich. Zu klein, nicht so gestaltet wie ich das möchte. So habe ich mir meinen Planer in diesem Jahr selber gestaltet.

Ich habe DIN A4-Format gewählt und habe mir einen Ordner mit 4-fach Lochung gekauft. Meine Seiten habe ich mir individuell gestaltet und ich habe die Möglichkeit jederzeit weitere Seiten hinzuzufügen.

Und es gibt natürlich auch Seiten für die Nähstatistik!!! Und im Januar konnte ich schon eine Eintragung vornehmen. Satte 50g habe ich schon abgebaut.Ich habe für den Sohn einer Strickfreundin eine Wendebeanie von Pattydoo genäht – im übrigen ein kostenloses Schnittmuster zu dem es sowohl ein Tutorial als auch ein Nähvideo gibt –. Ich habe ja nicht viel Gelegenheit für Kinder zu nähen und so hat mir das ganz besonders viel Spaß gemacht. Da der junge Mann ein großer Fan von Feuerwhrmann Sam ist, musste unbedingt dieser Stoff her. Gefunden habe ich ihn bei Träume aus Stoff. Diesen Shop kannte ich bislang nicht. Aber gut -oder auch nicht –, dass ich ihn jetzt kenne. Was haben die für tolle Jersey’s. Gar nicht gut für die Stoffdiät! Die Mütze ist inzwischen bei dem glücklichen Besitzer angekommen und hat ein Strahlen auf sein Gesicht gezaubert!

Ganz wichtig waren mir auch die Pojektseiten. Sowas wollte ich schon ewig haben. Mit Bild, einer Stoffprobe und entsprechenden wichtigen Notizen. Mit der Wendebeanie konnte meine erste Seite ausfüllen!

Nun hoffe ich, dass es mit der Stoffdiät in diesem Jahr etwas besser klappt.Eine Unterstützung für künftige Projekte gibt mir heute auch Anna-Franziska, die heute einen langen Post über Freebooks veröffentlicht hat. da sitze ich nun und staune. Soviel Seiten im WWW, die ich gar nicht kannte. Da habe ich zu tun, die zu durchforsten. Wenn ich am Schnittmuster spare, kann ich wieder ein Stöffchen kaufen ;-))) Ach nee, darf ich ja nicht! Stoffdiät!!!! Aber kasteien will ich mich nicht.
Für meine Strickprojekte habe ich mir auch einen Planer angelegt. Denn auch hier würde es nicht schaden, wenn sich der Bestand etwas reduzieren würde.


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The Sewing Oscar 2018

Nina vom Blog Verfliest und zugenäht veranstaltet nun schon zum dritten Mal die Linkparty “The Sewing Oscar”. Diesmal natürlich für das Nähjahr 2018.

Ich lese zum ersten Mal von dieser Linkparty. Sie schreibt dazu u.a. Folgendes:
Erstmal vorneweg: Ihr dürft mit jeglicher Art von Näh-Rückblick an dieser Linkparty, die bis zum 31.1.2019 23:55 geöffnet ist, teilnehmen, Vorraussetzung ist nur, dass es um für euch selbst genähte Kleidungsstücke (außer beim Ehrenoscar) aus dem Jahr 2018 geht. Man muss auch nicht alle Kategorien ausfüllen und kann sich auch gerne neue überlegen. Es ist auch egal, wie ein Kleidungsstück entstanden ist, Probenähen von Stoff oder Schnitt ist also kein Problem.
The Sewing Oscars 2018
01. Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück
02. Beste/r NebendarstellerIn – das am besten zu kombinierende Kleidungsstück  
03. Beste Regie – die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung 
04. Bester Schnitt – das Lieblingsschnittmuster 
05. Bestes Drehbuch – die beste Anleitung bzw. das beste Ebook
06. Ehrenoscar – das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück   
07. Beste Kamera – die schönsten Bilder von eurem genähten Werk
08. Beste Visuelle Effekte – nach Belieben interpretierbar 😉
09. Bestes Kostümdesign – gibt es hier vielleicht leidenschaftliche Faschingsfans/Cosplayer/Steampunks?
10. Bester Dokumentarfilm – habt ihr ein tolles Tutorial im Bereich Kleidung nähen erstellt dieses Jahr?
11. Goldene Himbeere (Anti Oscar) – der größte Reinfall

Das ist doch eine richtig nette Idee und ich habe beschlossen dabei zu sein, auch wenn ich bei weitem nicht alle Kategorien bedienen kann. Aber das muss ja auch nicht sein.
Die beste Hauptdarstellein und damit auch mein bester Schnitt ist meine Tunika. Insgesamt habe ich die dreimal – wobei mir gerade auffällt, dass es noch keine Foto’s von der dritten Tunika gibt – genäht – in rosa und in schwarz/weiß und auch schon oft angehabt. Und ich könnte schon wieder eine nähen! Was war das noch für ein Schnitt? Diana Moden Nr. 18, Modell 1K!

Den Preis für die beste Nebendarstellerin bekommt meine maritime Sydney aus dem Hause Elle Puls. Im Sommer zur weißen Hose und bei kälteren Temperaturen zu Jeans. Einfach perfekt.

Den Oscar für das beste Drehbuch und die beste Regie bekommt von mir die Jacke Susan, die ich mir im Oktober 2018 genäht habe. Der Schnitt ist von Pattydoo und das Nähvideo dazu ist perfekt. Ich habe so viele Details , wie z.B. die in der Naht versteckten Taschen und den RV-Verstecker oben am Reißverschluss, noch nie gemacht. Mit dem Video habe ich das super hinbekommen!

Den Preis für die beste Kamera könnte ich immer vergeben, wenn meine Haus- und Hoffotografin Zeit hat und draußen mit mir Foto’s macht. Sie hat daran genauso viel Spaß wie ich und wir lachen immer viel dabei! Da etliche Foto’s von ihr schon in einer anderen Kategorie prämiert sind, bekommt die Sweatjacke Janice, aus dem Hause Pattydoo, von mir die beste Kamera verliehen. Immer schöne Bokeh’s und immer auch den Blick für das Detail.

Den Oscar der Goldenen Himbeere bekommen bei mir die Socken Ringelprinzessin von Hilli Hiltrud. Ja sie sind einfach zu nähen und sie sind hervorragend geeignet zur Verwertung von Jerseyresten, aber die Pssform ist eine Katastrophe. Ich habe meine Füße auch ausgemessen und habe 39 genäht. Die Socken waren viel zu klein und viel zu eng. Die sind sofort in hohem Bogen in den Müll geflogen. Und zwar so schnell, dass ich nicht mal ein Foto habe! An und für sich gefällt mir die Idee mit den Socken aber gut. Irgendwann werde ich bestimmt nochmal probieren diese Socken zu nähen.

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Sydney trägt maritim

Als Elle Puls vor einiger Zeit die Bluse Sydney vorgestellt hat, war mir sofort klar, dass ich die auch unbedingt nähen wollte. Aber kriege ich das tatsächlich allein hin? Elle Puls bot zuätzlich zum Schnitt und der dazugehörigen schriftlichen Anleitung ein passendes Nähvideo an. So habe ich mich entschlossen, dieses Gesamtpaket zu kaufen.
Und um es vorneweg zu nehmen: Ich habe das Video nicht genutzt. Es war nicht nötig. Die mit Bildern versehene schriftliche Anleitung war so gut, dass ich die Bluse nur danach genäht habe. Und ich bin begeistert!
Für meine Bluse habe ich einen maritimen Baumwollstoff genutzt, der mir total gut gefällt.

Die Bluse Sydney ist eine schlichte Bluse, ohne dabei langweilig zu sein. Die Bluse Sydney kommt ohne Kragen und ohne Knöpfe daher. Dafür bietet sie eine schöne Ausschnittlösung.

Auch von hinten macht die Bluse Sydney eine gute Figur. Eine Rückenpasse -die von innen ganz sauber verstürtzt wird- und eine Kellerfalte.

Das Nähen der verstürtzten Rückenpasse war für mich total spannend, denn sowas hatte ich noch nie gemacht. Ich habe was angenäht, dann sollten die Teile zusammengerollt werden und dann wieder was gegeneinander gelegt und genäht werden. Das sah vielleicht komisch aus. Und nach dem Nähen wurde dieses ganze Gewurschtel auseinander gezogen und tadaaaa: Eine tolle verstürzte Rückenpasse, von der nur ich -und natürlich die anderen Sydney-Näherinnen- weiß. Aber das erfüllt mich mit Stolz und wahrscheinlich grinse ich immer ein bisschen dämlich vor mich hin, wenn ich die Bluse anhabe und an meine schicke Rückenpasse denke.
Die Ärmel können mit einem Gummizug oder Manschetten versehen werden. Ich habe mich für die Manschetten entschieden. Gummizug an den Ärmeln mag ich so gar nicht.

Alternativ hätte ich auch noch Brusttaschen anbringen können. Aber auch das mag ich nicht so besonders und zu diesem Stoff hätten die nach meinem Dafürhalten so gar nicht gepasst.
Fazit zu meiner Bluse: Ich werde zur Wiederholungstäterin -Stoffe für zwei weitere Sydney’s liegen bereit –! Diese Bluse besticht durch ihre schliche Eleganz! Sowas mag ich ganz besonders gerne! Ich habe soviele Designbeispiele im Netz gesehen und ich kann nicht wirklich sagen, dass mit eine Variante nicht gefällt. In so vielen verschiedenen Stoffen von der Qualität und den Stoff-Designs wurde die Bluse genäht. Und sie sieht immer gut aus.  Danke Elke für diesen wunderbaren Schnitt und die wunderbare Anleitung. So kann ich mir endlich Blusen nähen, ohne Angst vor dem Kragen haben zu müssen. Und wenn ich dann die eine oder andere Sydney genäht habe, dann wage ich mich endlich an die Tunika Elle -den Schnitt habe ich schon länger bei mir liegen-. Bei der Tunika gibt es auch einige tolle Details, die ich noch nie genäht habe. Aber ich bin zuversichtlich das hinzubekommen, da die Anleitung ganz bestimmt genauso gut ist, wie die von der Bluse Sydney.

Heute aber darf meine Sydney zum MeMadeMittwoch.

 


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Und die Naht absteppen!

Das war ein Satz, den ich am vergangenen Freitag mit Betty oft gehört habe. Und wer hat ihn andauernd gesagt? Pattydoo. Denn wir haben uns die Jacke Susan genäht. Und ich bin begeistert. Aber seht selbst.

Gekauft habe ich den Stoff in der Stoffgalerie in Leipzig. Ein Laden, den ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde. Ich fand die Verkäuferinnen zum Teil etwas mufflig. Nur eine Verkäuferin war aufgeschlossen und hat gut beraten. In der unteren Etage, wo es auch den Softshell gab, war nahezu keine Luft vorhanden – ich frage mich wie es da in dem heißen Sommer war?-. Und insgesamt fand ich den Laden etwas kramig. Aber das ist meine Meinung. Jede von euch kann das durchaus anders empfinden.
Aber ich schweife ab. Es geht ja um die Jacke. Habe ich es schon erwähnt? Ich bin begeistert. Begeistert, wie die Schnittteile immer wieder milimetergenau aufeinanderpassen. Begeistert über das dazugehörige Nähvideo, welches mich Dinge nähen lässt, von denen ich gar keine Ahnung habe. Begeistert über dieses sagenhafte Preis-/Leistungsverhältnis! Danke Pattydoo, dass du und so tolle Sachen nähen lässt.
Nun zurück zu meine wunderschönen neuen Jacke, die jetzt so wunderbar gebrauchen kann, denn es ist kalt geworden. Da ich recht groß bin und eine lange Jacke wollte, habe ich die Schnittteile um 19cm verlängert. Das war überhaupt kein Problem.
Und ich bin begeistert von diesen tollen Details, wie z.B. die  Taschen, die in der Naht verschwinden.

Oder der Untertritt am Reißverschluss.

Der nach innen geschlagene Saum am Ärmel. Ich konnte aber nur wenig umschlagen, aber es hat gereicht. Den Ärmel sollte ich daher bei Jacke 2.0 noch 1-2cm verlängern.

Den Kragen und den Reissverschlussverstecker oben an der Jacke finde ich auch genial. So kratzt der Zipper nicht am Hals.

Und die Kapuze hat genau die richtige Größe!

Innen ist die Kapuze auch sehr schön versäubert.

Ihr müsst schon zugeben. Die Jacke sieht doch aus wie gekauft. Ich bin jedenfalls megastolz und werde mir in jedem Fall noch eine weitere nähen. Vielleicht so 10cm kürzer. Und damit ist auch das Geheimnis meines letzten Blogposts gelöst.
Als die Jacke fertig war stellte ich fest, dass ich unbedingt ein neues Tuch dazu brauche. Und was soll ich sagen. Als ich kürzlich in Hamburg auf dem Wollfestival war habe ich rosa Wolle gekauft. Die passt perfekt.

Welches Tuch ich daraus stricken werde wieß ich schon. Denn ich hatte mir die Wolle genau dafür gekauft. Und welches Tuch soll es nun werden? Childhood Memories von Lisa Hannes. Bevor ich das jedoch beginne muss ich erst noch mein jetzt auf den Nadeln befindliches Tuch fertig stricken. Aber dann!!!!!
Heute ist der erste Mittwoch im Monat und endlich wieder MeMadeMittwoch. Und genau dahin darf meine Jacke heute.
Und zuletzt noch ein herzliches Danke schön an meine Haus- und Hoffotografin Magda.

Edit am 22.10.2018:
Erst am 22.10.2018 ist mir aufgefallen, dass ich für die Jacke ein Kreuzchen beim Herbsthandarbeitsbingo 2018 bekomme. “Ein Kleidungsstück für einen Erwachsenen nähen” darf ich dafür abhaken. So hole ich das nach.

 


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September Update Stoffdiät

Au weia!!! Es ist September und Frau Küstensocke ruft zum SeptemberUpdate der Stoffdiät auf. Ich schwächel gerade etwas. Klamotten habe ich nicht viel genäht. Aber dafür umso mehr Stoffe eingekauft. Es gab bei Snaply ein so tolles Angebot an unifarbenen Jerseystoffen. Und ich brauche unbedingt unifarbene Shirts … seufz… So sind im Rahmen diese Angebots 2763g eingezogen. Und ein so schöner Blusenstoff mit 229g kommt leider auch noch dazu. Aber den vernähe ich gerade 🙂 Dank meine etwas deutlicheren Abbaus in den Vormonaten darf ich noch immer ein Minus von 1.469g verzeichnen. Da war ich schon mal besser.
Aber ich habe auch nur zwei fertige Kleidungsstücke zu verzeichnen. Die Tunika, die ich euch hier vorgestellt habe. Ich hatte ja auch schon eine Tunika in schwarz/weiß genäht. Und jetzt gab es noch eine schwarz/weiße. Aber wie mir gerade auffällt leider noch keine Foto’s.
Und das Shirt von hier.

Leider habe ich kürzlich schon wieder Stoff gekauft und der wiegt so einiges. Softshell musste es unbedingt sein.Aber in der kommenden Woche vernähe ich den zur der Jacke Susan von Pattydoo. Und meine Bluse ist fast fertig. So habe ich doch noch die Hoffnung, dass einiges an Stoff schwindet. Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Ich bin glücklich mit meinen Stoffen
So und nun schicke ich meine nicht so ruhmreiche Bilanz zu Frau Küstensocke.


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Ein Shirt im Zoo

Als es die Tage so heiß war, war ich mit Magda und ihrem Kurzen im Zoo! Nicht nur Tiere gucken war angesagt, nein Magda sollte auch Foto’s von mir machen. Und das tut Magda immer gerne. Hier nun mein neues Shirt, welches mich aber nur bedingt überzeugt.

Warum es mich nicht so überzeugt. Der kleine Wasserfall fällt von allein nicht so gut und muss ständig zurecht gerückt werden. Und nach innen, ist auch nicht genügend Stoff da. So rutscht der Kragen immer wieder raus.
Und während der heißen Zeit in diesem Sommer musste ich feststellen, dass ich nicht wirklich eine kurze Jeans besitze. Aber das konnte ich schnell ändern. Da war noch eine Jeans im Schrank, die ich so nicht mochte. Das Bein war nach unten leicht, wirklich nur leicht, ausgestellt. Aber ich mochte es einfach nicht. Also habe ich kurzerhand die Jeans abgeschnitten Und voilà, so habe ich nun eine kurze Jeans.

Und Magda kann nicht nur schöne Foto’s von meinen selbtgemachten Kleidungsstücken machen, nein sie ist auch noch als Paparazzi unterwegs. Ich habe nämlich noch Foto’s von meinem Jeans-Strandläufer gemacht. Und schwupps war auch davon ein Bild im Kasten. Sehr konzentriert sehe ich da aus, oder?!

Ich war so lange nicht mehr im Zoo. So war das ein richtig schöner Vormittag!

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag


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Heute nehme ich euch mit!

Wohin ich euch heute mitnehme? In mein Lieblingszimmer! Und was ist mein Lieblingszimmer???
Natürlich mein Nähzimmer. Schon im vergangenen Jahr habe ich mein Esszimmer –wer braucht schon ein Esszimmer?- in mein Nähzimmer umgewandelt. Es ist nicht groß, aber immerhin ein eigenes Zimmer für mein Hobby. Und ich wollte ja auch die Möbel behalten, denn die finde ich noch immer schön.
Und weil es nicht so groß ist, ist es auch gar nicht so leicht mit dem Fotografieren. So stehe ich hier zunächst mit euch in der Tür und blicke nach links.

In dem Regal rechts auf dem Foto habe ich meine Zeitschriften und einige meiner Patchworkbücher. Das Regal war mal schrankhoch. So sah es an seinem neuen Platz aber doof aus. Ich habe es kurzerhand absägen lassen. Den Rest des Regals seht ihr unter der Arbeitsplatte. Es dient als  Fuß für die Arbeitsplatte und ich habe gleich noch Raum für Hefte und Garnkisten.

Der hintere Teil am Fenster noch etwas näher. Direkt vor dem Fenster steht mein bisheriger Esstisch mit einer ausgezogenen Seite. So passte er perfekt in die Lücke.

Hier ein Blick unter die Arbeitsplatte. Da könnt ihr nochmal das restliche abgesägte Regal sehen. Und IKEA lässt grüßen. Die kleinen Schubladen sind schon zum Teil beschriftet. Einige aber fehlen noch.
Rechts in der Tonne bewahre ich meine Kunstlederrollen auf.  Was das für eine Tonne ist wollt ihr wissen?! Eine große Sauerkrautdose,. Sowas gibt es z.B. in Hotel- oder Restaurantküchen. Ich habe denen eine Bauchbinde verpasst. So sehen sie hübsch aus und lassen sich vielfältig verwenden. Ich nutze die auch als Mülleimer oder zum Aufbewahren von Resten.

Und weiter geht’s. Was ich ganz unbedingt haben wollte, war ein Zuschneidetisch. Et voilà! Ich habe einen. Eine 90cm x 60cm Schneidematte passt fast rauf. Sie steht an der 90cm-Seite oben ein wenig über, aber das ist nicht schlimm.

Und ich wollte auch unbedingt eine Vorrichtung, an der ich einige meiner Lineale anhängen kann. Da die Arbeitsplatte des Zuschneidetisches auf einem Schrankteil liegt, ist der Zuschneidetisch schön hoch. Aber es gab dafür dann keinen passenden Fuss. Aber egal. Wir haben eine bessere Lösung gefunden. Mit Winkeln haben wir ebenfalls einen Teil der Arbeitsplatte als Fuß befestigt. Die Winkel sind nur sichtbar, wenn ich so von unten darauf schaue. Ansonsten sind sie nicht zu sehen.

Und da wir nicht aufgepasst haben war die Unterseite der Arbeitplatte außen. Das sah natrürlich nicht sonderlich schön aus. Also habe ich eine Spanplatte mit einem schönen Stöffchen beklebt. Die wurde dann angeschraubt und schwupps hatte ich meine gewünschte Lineal-Aufhänge-Vorrichtung 🙂
An der anderen Seite meines Zuscheidetisches habe ich in Hängeutensilos Rollschneider, Scheren, Stifte und anderen KrimsKrams immer griffbereit.
Und wenn ich hier immer von WIR erzähle, dann sind damit mein Vater und ich gemeint. Ohne ihn hätte ich das nie hinbekommen. Papa dafür liebe ich dich noch mehr!

Daneben auf dem Schrank stehen nochmal Bücher und oben in der Kiste ist meine Bündchenware drin. Das wäre noch optimierungsbedüftig. Noch aber aber habe ich keine zündende Idee!

In dem hohen Regal daneben sind auch Bücher. Aber nicht nur Patchwork. Da steht auch ein großer Teil meiner Klöppelbücher!
Nochmal zurück zur gegenüberliegenden Seite. An dem Schnittpunkt von Arbeitsplatte und ausgezogenem Esstisch habe ich nochmals diese kleinen Schubladenschränkchen von IKEA. Die finde ich einfach toll. Gerne würde ich noch welche unterbringen wollen. Noch habe ich aber auch hierfür keine Idee.

Habt ihr meinen tollen Garnrollenhalter gesehen?!?! Den hat mir vor einigen Jahren mal eines meiner Klöppelweiber geschenkt. Sie hat den extra für mich gebastelt. Sabine, falls du das hier liest: Nochmals ganz ganz lieben Dank dafür. Du hast mich damit total glücklich gemacht!

Jetzt stelle ich mich mal vor den ehemaligen Esstisch und blicke mit euch in die andere Richtung. Dieser Schrank wohnte auch schon im ehemaligen Esszimmer. Und er passt einfach perfekt an diese Wand und deshalb sollte er bleiben. Da seht ihr z.B. meinen PC-Platz, an dem ich auch meine Blogpost’s schreibe. Zu Hause tue ich das lieber am großen PC als am Notebook oder Tablett. Und ein bisschen Stauraum bietet er auch noch! Und es gibt wieder Bücher. Über dem PC steht ein Teil meiner Stickbücher!

Nun fehlt nur noch eines. Meine Schätzchen. Wie schon erwähnt ist das Zimmer nicht so sehr groß. Nur knappe 8qm². So kann ich immer “nur” drei meiner Schätzchen stehen haben. Und meist stehen diese drei immer da. Eine Elna Excellence 740.

Eine Babylock Desire 3

Meine Janome Horizon 15000, die auch sticken kann. Deshalb musste ich auch den Esstisch behalten. Zum einen ist die Maschine sehr schwer und zum anderen benötigt sie nach hinten raus Platz für den Stickrahmen. Eine Küchenarbeitsplatte wäre dafür nicht tief genug gewesen.

Zusätzlich wohnen bei noch eine Janome DC 6300. Das ist meine Kursnähmaschine, weil sie kleiner und nicht so schwer ist. Und die näht total gut Jersey. Denn auch da ist ja immer wieder mal eine gerade Naht erforderlich. Und ich habe noch eine Ovation von Babylock.
So nun kennt ihr mein Reich. Aber ich würde auch gerne eures kennen lernen. Unter dem nachfolgenden Bild ist ein LinkUp. Bis zum 20.08.2018 ist dieser geöffnet. Vielleicht habt ihr Lust auch einen Post über euer Reich zu schreiben -oder vielleicht habt ihr sogar schon mal einen geschrieben-. Dann würde ich mich über einen Link dazu hier freuen.

Edit am 01.02.2019
Bei Ingrid startet heute die Aktion “Wir machen klar Schiff”. Dazu zeigt sie heute ihr Nähzimmer. Da klinke ich mich doch gleich nochmal mit ein.


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Juli-Update bei der Stoffdiät

Schon wieder sind zwei Monate vergangen und Frau Küstensocke ruft zum Update der Stoffdiät auf. Sie selber geht wie immer mit einer hervorragenden Bilanz voraus. Auch bei mir sieht es ganz gut aus, auch wenn ich in den Stoffschränken selber nicht so richtig was erkennen kann.

Die Klamottenbilanz:
4 Babymützen
Jacke Janice
2 Leinenhosen
2 Tuniken (ist das die Mehrzahl von Tunika?)
1 Kleid (Bild fehlt noch)
1 Rock (Bild fehlt noch)
Das gibt ein Minus von 2.279g.

Auch wenn ich weitestgehend die Versuchungen des Stoffkaufs meide, habe ich doch einmal zugeschlagen. Da gab es kürzlich bei K******* reduzierten Alpenfleece. Statt 19,99 EUR nur noch 12,99 EUR. Kurz den Ballen geprüft und festgestellt, dass es noch 2m sind.

Bei Abschneiden mussten die Verkäuferin und ich jedoch feststellen, dass es nicht mehr 2m im Stück sind, sondern auf zwei Stücke verteilt sind. Da ich nochmal eine Jacke Janice nähen möchte, war mir das egal. Aber in dem kleineren Stück fehlte oben in der Mitte was. Da war so eine Ausbeulung reingeschnitten, warum auch immer. Aber da zwei Meter reichlich bemessen waren, war auch das nicht so schlimm. Aber wenn ich das schon so zerstückelt kaufe, wollte ich einen weiteren Rabatt, den mir die Verkäuferin auch sofort einräumte. Sie bot mir die Stücke zum Preis von 1,50m an. Das war für mich ok. An der Kasse dann noch mehr Freude. Es gab eine Prozentaktion. 50%!!! So hat mich mein gestückelter Stoff jetzt 8,99 EUR gekostet. Da wäre ich doch echt blöd gewesen, den nicht mitzunehmen. Allerdings bedeutet das auch 1.241g Zuwachs im Stoffschrank. Aber egal, denn ich habe noch immer 1.038 g abgebaut. Und schließlich ist der Stoff ja projektbezogen gekauft. Insgesamt habe ich bis Juni 4.057g abgebaut. Ich bin zufrieden.Und für die Jacke wird nun wohl der Reißverschluss teurer sein als der Stoff :-))

Die Patchworkbilanz:
Auch der Patchworkbereich sieht ganz gut aus. Auch hier habe ich zugekauft, denn ich war ja aucf der Nadelwelt in Karlsruhe. Und so eine Messe besuchen ohne Zukauf ist echt doof. So sind 270g eingezogen. Gnäht habe ich im Mai/Juni Folgendes.
7 kleine Täschchen
1 Projektbeutel (Warum habe ich von dem kein Bild???)
20 Chiptäschen

So habe ich immerhin 630g abgebaut. Das macht im Mai/Juni einen Abbau von 270g und insgesamt im Jahr 2018 bislang 2.549g. Auch hier bin ich zufrieden. Den Vorschlag für Patchworkerinnen von Frau Küstensocke ein Flatterröckchen zu nähen werde ich allerdings nicht aufgreifen. Ich glaube, das mag ich nicht.
So und nun ab damit zu Frau Küstensocke und schauen, wie es bei den anderen so aussieht.


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Jetzt in rosa!

Hier zeigte ich euch meine erste Tunika. Ich bin von diesem Schnitt so begeistert, dass ich ihn ein zweites Mal genäht habe. Diesmal in rosa. Auch ein Stöffchen, welches noch in meinem Stash vorhanden war!

Ganz wunderbar leicht ist dieser Stoff. Und ich habe das Gefühl, er hat nur auf diesen Schnitt gewartet. Gut, dass er dabei soviel Geduld bewiesen hat! Der liegt nämlich schon einige Jahre bei mir.

Und hier nochmal einen näheren Blick auf die Ärmel. Die gefallen mir so gut.

Und nochmal zur Erinnerung. Die Tunika habe ich nach einem Schnitt aus Diana Moden Nr. 18, Modell 1K genäht.
Und ein Stöffchen habe ich noch in meinem Stash gefunden. Mal horchen, ob der nach Tunika 3.0 ruft?!

In Größe 40 passt sie mir perfekt. Da ich nicht über viel Oberweite verfüge, habe ich die Brustabnäher weggelassen. In der Länge musste ich einiges zugeben. Aber das ist immer so bei 180cm Körpergröße.

Und weil heute Donnerstag ist, darf meine Tunika zu “Du für dich am Donnerstag” und zu SewLaLa


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