Ein ordentlicher Stapel

Reste! Reste über Reste! Die habe ich nicht nur bei meinen Patchworkstoffen, sondern auch bei den Bekleidungsstoffen. Und bei denen musste ich ganz dringend aufräumen. Den Überblick hatte ich schon längst verloren.
So habe ich mir zwei Fächer im Schrank – das waren die ganz Schlimmen – vorgenommen und siehe da; so schlimm war das dann gar nicht.
Eine große Tüte mit Restjersey’s habe ich aussortiert. Die kann und will ich nicht mehr verarbeiten. Aber wegschmeißen tue ich die natürlich nicht. Eine Nähschwester hat in einer Schule eine NähAG und die bekommt nun die große Tüte.

Mit einigen Resten konnte ich aber etwas anfangen. Ein großer Stapel Babymützen ist entstanden.

Na habt ihr eine Vorstellung wieviele Mützen das sind? Ratet mal! Am Ende des Post’s werde ich es euch verraten.
Es sind zwar viele Mützen, aber nur zwei verschiedene Modelle. Nämlich diese Beiden.

Bei der linken Mütze handelt es sich um die Knotenmütze von Klimperklein und bei dem rechten Modell um die Mütze Matt von Frau Stoffschloss. Beides sind Freebooks.
Mein Peter hat ein bisschen gemodelt. Aber er wollte nur die blauen Mützen aufsetzen. Rot und rosa ist ihm zu mädchenhaft.

Was mache ich mit den vielen Mützen? Die spende ich. In meinem Heimatbezirk gibt es eine kleinen Strickgruppe, die ich immer gerne besuche. Dort stricken wir für die Babylotsen. Genähte Mützen gehen aber auch. Das freut mich natürlich sehr, weil so die schönen Jerseyreste noch eine gute Verwendung finden. Deshalb darf dieser Beitrag natürlich auch zu meinem Restefest.

Und??? Wisst ihr  wieviele Mützen da so entstanden sind??? Ich verrate es euch. Auf dem Stapel liegen 40 Mützen.


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Kleidung-SEWALONG im März

Im März lautete das Thema beim Kleidung-SEWALONG bei Frau Augenstern: Mantel – Jacke – Blazer.
Ein gutes Thema auch für mich. So hatte ich vor zwei Strickjacken zu nähen. Und endlich wollte ich auch den Mantel Mika aus dem Adventskalender der Stofflounge nähen. Letzteres habe ich nicht geschafft. Damit fange ich heute erst an.
Aber die geplanten zwei Strickjacken sind fertig.

Bei beiden Jacken handelt es sich um Schnittmuster von Lillesol und Pelle. Zuerst habe ich mir den Westigan genäht. Eine lockere Jacke, die bei Verwendung des richtigen Stoffes einen schönen Fall hat. Dieser Stoff erfüllt diese Voraussetzungen.

Ich habe mir den Westigan etwas verlängert. Bei 180cm Körpergröße sind nahezu alle Schnitte immer zu kurz. Ich denke, es wird noch der eine und andere Westigan folgen!

Für die zweite Jacke habe ich den Long Cardigan ausgewählt. Diesen Cardigan hatte ich mir schon einmal genäht. Auch dieser musste für mich deutlich verlängert werden. Die Rundungen saßen bei mir so auf Bauchnabelhöhe. Das sah ein bisschen komisch aus. Jetzt aber passt die Länge perfekt. Aber der Stoff!

Der Stoff ist ein Katastrophe. Er hat mir schon nicht gefallen, als er bei mir ankam. Der Strick ist total dünn. An manchen Stellen fast durchsichtig. Ich wollte ihm dennoch eine Chance geben, aber diese Chance hat er vertan. Er zieht und zuppelt überall. Und obwohl er so dünn ist, trägt er an einigen Stellen der Blende total auf. Ihr könnt das gut am unteren Rand der Blende sehen. Und das zieht sich im unteren Bereich der Blende vollständig durch. Da ist auch nichts mit wegbügeln. Dieser Cardigan wird wohl in der Tonne landen. Mal schauen, ob ich noch einen schöneren Stoff für den Cardigan im Schrank habe. Ansonsten muss ich wohl einkaufen gehen.


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Kleidung – SEWALONG 2022 im Februar

Frau Augenstern hat sich vorgenommen, in diesem Jahr ganz viel Kleidung zu nähen und ruft deshalb zum Kleidung-SEWALONG 2022 auf. Sie hat dazu einen Jahresplan erstellt, der so aussieht:

(C) Augensternswelt

Der SewAlong ist eine schöne Idee, dennoch werde ich nicht jeden Monat dabei sein. So war ich auch im Januar nicht dabei. Sportbekleidung liegt hier mehr als genug rum. Und ich habe auch keine Lust Sportbekleidung zu nähen.

Aber das Februarthema ist genau meines. Oberteile in Form von Sweatshirts und ähnlichem nähe ich supergerne. Über den Nähhimmel bin ich auf einen Schnitt von Kibadoo aufmerksam geworden. Der Troyer Dina. Michi vom Nähhimmel hat den Troyer beim Livenähen auf Instagram vorgestellt. So einen wollte ich auch und habe mir im Nähhimmel ein entsprechendes Nähpaket bestellt und losgenäht.

Michi hat beim Livenähen wirklich richtig toll erklärt, wie der Kragen genäht wird. So einen Kragen habe ich noch nie genäht. Somit freue ich mich umso mehr, dass mir der Kragen gut gelungen ist.
Und so war es um mich geschehen. Ich wollte auch noch eine Dina aus dem rosa Strickstoff, den Michi im Livenähen verwendet hat. Also habe ich mir auch den bestellt. Um die Wartezeit zu überbrücken, habe ich mir einen Stoff aus dem Stash herausgefischt und eine zweite Dina genäht.

 

Als dann der Rosa Strick endlich da war, gab es Dina Nummer drei.

Ich hatte mir auch den Reißverschluss mit dem schicken Zipper dazu bestellt.

Und ich könnte schon wieder eine Dina nähen. Der Schnitt hat echtes Suchtpotenzial und gehört nunmehr definitiv zu meinen Lieblingsschnitten.
Jetzt aber dürfen meine Dina’s zum Zeigetag zu Frau Augenstern.


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Schnittzeljagd – Woche 3 und 4

Inzwischen sind wir schon in Woche 4 der SCHNITTzeljagd von Lillesol und Pelle angelangt.
In Woche 3 wurde die Oliviabluse genäht. Leider ist mir das Gesamtfoto der Bluse abhanden gekommen, so dass ich nur noch die Detailfoto’s habe.
Die Bluse kann mit einem kleinen Stehkragen genäht werden oder eben auch ohne. Ich hatte mich für den Kragen entschieden.

Am Rücken gibt es einen kleine Passe. Hier fehlen noch die Knöpfe. Und die nähende Frau hat die Möglichkeit das angesetzte Rückenteil mit oder ohne Kellerfalte zu nähen.

Auch bei den Ärmeln gibt es diverse Wahlmöglichkeiten. Ich hatte mich für lange Ärmel mit Manschetten entschieden.

Insgesamt ist mir die Bluse richtig gut gelungen. Und jetzt kommt das ABER! Sie ist mit oben herum zu eng. Und das, obwohl ich schon 42 gewählt habe und das eigentlich hätte reichen müssen. Ist aber nicht so. So werde ich die Bluse noch einmal nähen und dann in 44. Hoffentlich passt sie dann. Schade um den schönen Stoff.

In Woche 4 wird die BasicStrickjacke genäht. Dieser Schnitt schlummert schon ein Weilchen bei mir und nun endlich habe ich die Jacke genäht.

Ich habe mir die Jacke etwas verlängert. Bei meiner Größe gefallen mir kurze Jacken nicht so gut.
Bis jetzt hat meine Jacke noch keine Köpfe und ich glaube es gibt auch keine Knöpfe. Ich schließe derartige Jacken nicht.

Für mich ist die SCHNITTzeljagd damit beendet. Es wird noch ein Kleid und ein Rock genäht. Diese beiden Schnitte gefallen mir aber nicht.


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Auf dem Laufsteg des MMM

Endlich! Heute kann ich mich auch mal wieder auf dem Laufsteg des MMM präsentieren. In der vergangenen Woche habe ich mich mit meiner Haus- und Hoffotografin Magda getroffen und wir haben Tragefoto’s meines zweiten CasualSweaters aus dem Hause Lillesol und Pelle gemacht.

Der Stoff liegt schon lange in meinem Stoffschrank. Gekauft habe ich den mal bei Lillestoff.
Dieser CasualSweater hat das Zeug zu einem neuen Lieblingsteil. Die Kragenlösung gefällt mir ausnehmend gut. Da der eigentliche Stoff nicht ganz gereicht hat, hat die Unterseite des Kragen einen uni rosa Stoff bekommen. Ich finde das auch ganz nett, wenn es da so ein bisschen heller hervorblizt.

Und ein weiteres Detail, welches mir gut gefällt, ist der Saumabschluss mit dem leichten Vokohila Effekt. Auch hier hat die Rückseite des Saumstreifens das helle rosa bekommen.

Das ist mit Sicherheit nicht mein letzter CasualSweater. Aber jetzt möchte ich erst noch ein paar andere Schnitte ausprobieren.

Wenn ich auch aus dem Stoff den Kragen und die Saumstreifen nicht doppelt zuschneiden konnte, verblieben dennoch ein paar Reste. Damit die nicht erst wieder in den Schrank wandern, habe ich auch diese gleich verarbeitet. Ebenso konnte ich auch den hinzugekauften rosa Stoff gleich mitverwerten. Zunächst ist noch ein Kindershirt Leo entstanden.

Aus den allerletzten Resten gab es dann noch fünf Kindermützen.

 

 


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Restefest in rot

Auch wenn ich die Linkparty zum Restefest nicht mehr organisiere, vernähe ich doch immer wieder Reste. So auch vor ca. zwei Wochen und am vergangenen Sonntag. Dazu hatte ich mir verschiedene rote Jersey-Reste rausgesucht. Um für mich etwas daraus zu nähen, waren die Reststücke zu klein. Aber für Kindersachen waren sie groß genug. Und so habe ich für die Kinder meiner Großcousine genäht. Zunächst ein Kleidchen für Ida. Genäht habe ich das Kinderkleid Leonie von Pattydoo.

Das Kleidchen ist bereits anprobiert und die kleine Besitzerin ist verliebt. So berichtete es mir jedenfalls meine Großcousine. Da ich von dem gemusterten Stoff noch immer kleinere Reste hatte gab es noch zwei Shirts. Zum einen das Kidsshirt Leo . Auch dieser Schnitt ist von Pattydoo.

Und auch die kleine Schwester bekam ein Shirt. Hier habe ich mich für das Trotzkopfshirt von Schnabelina entschieden.

Und dann war da auch noch ein rot-weiß gestreifter Rest. Kombiniert mit rot/weißen Ankern ergab auch dieser Rest ein Kidsshirt Leo.

Aus weiteren kleinen Resten habe ich dann noch Spendenmützchen genäht. Hier greife ich auf Altbewährtes zurück: Mütze Matt von Frau Stoffschloss.

Ganz zum Schluss hat sich dann doch tatsächlich etwas blau mit eingeschlichen. Der unifarbene rote Stoff war alle.


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Schnittzeljagd * Woche 2

So schnell geht eine Woche vorbei und wir befinden uns schon in Woche 2 der SCHNITTzeljagd von Lillesol und Pelle. Auf Instagram hat Julia berichtet, dass wir über 900 Teilnehmerinnen sind. Das ist doch der Hammer, oder?!
In Woche 2 wird der Casual Sweater genäht. Hier reicht mir tatsächlich eine 40, die mir sonst bei Lillesol und Pelle meist ein bisschen zu eng ist. Für den Sweater aber die ideale Größe. Schon am Donnerstag hatte ich meinen Sweater fertig.

Den Stoff habe ich schon vor längerer Zeit auf dem Stoffmarkt gekauft und ich hatte eigentlich auch schon ein Modell ins Auge gefasst. Aber ihr kennt das ja. Mit der Umsetzung klappt das nicht immer so gut. Aber nun hat er eine schöne Bestimmung gefunden.
Da ich mich am Samstag mit meiner Freundin Claudia zum Frühstück getroffen habe und das Wetter so schön war, konnte sie auch rasch mit dem Handy einige Tragefotos machen.

Der Sweater hat einen leichten Vokohila-Effekt. Leider haben wir nicht darauf geachtet, dies auch auf einem Foto festzuhalten. Was aber auf dem nachfolgenden Foto gut zu sehen ist, ist der Saumabschluss. Das Bündchen ist zweigeteilt und behält einen kleinen Schlitz an den Seiten. Das gefällt mir ganz gut. So hat der Sweater nicht sofort so einen sportlichen Touch. Aber natürlich kann der Sweater auch mit Bündchen genäht werden. Ebenso sind auch Bündchen am Ärmel möglich. Aber die offene Variante gefällt mir besser.

Sehr schön finde ich auch den hohen Kragen. Der Schnitt enthält aber auch eine Variante mit Kapuze. Das mag ich nicht. Unter einer Jacke stört so eine Kapuze immer.

Ich bin rundherum mit dem Sweater zufrieden und ich werde einen Zweiten nähen. In meinen Vorräten habe ich noch einen Sweatstoff gefunden, von dem ich nicht so sehr viel habe. Für Vorder- und Rückenteil reicht er aber. Die Ärmel bekommen dann einen anderen Stoff. Und auch dieser befindet sich in meinem Stoffstash.

Auf Woche drei bin ich sehr gespannt. Genäht wird die Bluse Olivia. Für die Bluse habe ich auch schon auch schon meinen Stash durchforstet und zwei Stoffe gefunden, die passen könnten. Vorgewaschen sind sie auch schon. Es kann also losgehen.


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Es geht wieder los!

Neben dem Soktober gibt es im Oktober immer eine weitere tolle Aktion: die Schnitzeljagd von Lillesol und Pelle. Ab heute bis zum 18.11.2021 wird wieder genäht was das Zeug hält. Und das ist der Nähplan:

Bereits rechtzeitig vor Beginn der Schnitzeljagd veröffentlicht Julia den Fahrplan. So konnte ich mir den Schnitt für Woche 1 noch vor meinem Sylturlaub kaufen und schon loslegen und bin heute fertig mit meinem Raglanshirt Combina. Ich habe zwei Shirts genäht, nein eigentlich sogar drei. Dazu aber später. Hier nun meine Combina’s.
Das erste habe ich aus einem tollen Paneel von Nautistore genäht. Zwei meiner Klöppelfreundinnen haben mir als Dankeschön für den privaten Unterricht ein Sylt-Paneel geschenkt.

Aus einem Rest eines anderen Stoffs habe ich dann noch ein zweites Shirt genäht. Der Rest hat für die Ärmel gereicht.

Der Schnitt ist perfekt und ist ab jetzt mein zweiter Lieblingsschnitt von Lillesol und Pelle.
Und was ist nun mit dem dritten Shirt? Das ist eigentlich das Erste, was ich genäht habe. Aber das sitzt nicht. Ursprünglich sind Abnäher vorgesehen. Bei einem Shirt benötige ich bei meiner nicht so üppigen Oberweite keine Abnäher. Und dennoch habe ich sie beim ersten Shirt genäht. Sie sitzen bei mir nicht gut. Auch nicht mit hin- und herschieben. So habe ich sie dann kurzerhand weggelassen. So gefällt  mir das Shirt!
Nun warte ich auf meine Mail von Lillesol und Pelle mit dem Schnitt für den CasualSweater. Ich schaue in der Zwischenzeit schon mal nach einem passenden Stoff. Vorzugsweise möchte ich einen aus meinem Bestand nutzen! Die Schränke sind einfach zu voll.


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Past perfekt

Vor einiger Zeit zeigte Ariane auf ihrem InstaAccount einen tollen Pulli aus der Line von Sandness. So habe ich ihr rasch einen PN geschrieben und schnell waren wir uns einig, wie ich an die Wolle und die Anleitung komme. Da ich mich bei der Farbe nicht entscheiden konnte und auch noch ein weiterer Pulli aus diesem Material auf meiner ToKnitListe stand, habe ich zwei unterschiedliche Farben bestellt. So unter anderem dieses schöne blau.

Wie das aber so ist, bin ich nicht gleich zum verstricken gekommen. Stattdessen war ich zwischendurch bei Texstile in Potsdam. Unter anderem habe ich mir einen Rockstoff gekauft. Zu Hause angekommen stellt ist fest: Der passt perfekt zu der blauen Wolle.

Nun gab es kein Halten mehr. Der Rock musste genäht und ein Pulli musste gestrickt werden.

Das Pattern des Pulli ist von PetitKnit und heißt Anker’s Sommershirt. Hat sich super gestrickt und ich war innerhalb einer Woche fertig. Obwohl es nicht so besonderes ist, finde ich diese Rippenpasse wunderschön. Schlicht und dennoch etwas edel.

Und hier nun Rock und Pulli im Duett. Das passt doch perfekt, oder?!

 


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Neue Shirts

Früher habe ich gerne Shirts sehr auf Taille getragen. Leider geht das heute nicht mehr. D.h. es würde schon gehen, aber so mag ich nicht rumlaufen. Die Shirts sind inzwischen einfach zu eng. Also mussten neue her. So habe ich mir kürzlich bei Texstile in Potsdam zwei sehr schöne Shirtstoffe gekauft und inzwischen auch tatsächlich zu neuen Shirts vernäht. Zunächst diesen gestreiften Stoff. Streifen gehen immer!

Ich sprach ja aber von Stoffen, also Mehrzahl. So gab es auch noch dieses Shirt.

Und natürlich gibt es das Shirt auch an der Frau. Auch ein bisschen streifig.

Aber wir schauen mal ein bisschen näher, was die Streifen ausmacht.

Ja schon fast zu erkennen, aber noch nicht so ganz richtig! Deshalb gibt es den Stoff jetzt noch näher.

Viele blaue Fische tummeln sich auf dem Shirt und immer wieder mal ein Roter. Das ist doch das perfekte Syltshirt!
Ich habe auch einen richtig guten Basicschnitt für mich gefunden. Burda Style 6611. Ich fahre immer gut mit Burdaschnitten. Die passen mir fasst immer perfekt.


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