Tuch Nr. 2 von Rosa P.

Schon ein Weilchen beherberge ich drei Stränge Cat Print von Schoppel in Pink. Die Farbe ist unheimlich schwer zu fotografieren. Das pink ist im Original viel schöner!

Nun endlich haben die Stränge ihre Bestimmung gefunden. Tuch Nr. 2 von Rosa P.

Begonnen wird mit einem kraus rechts Teil unterbrochen durch versetze Löcher.

Obwohl nur kraus rechts gestrickt wurde, war das Stricken durch die Löcher doch nicht ganz so langweilig.
Ergänzt wird das Tuch dann durch kleine „falsche“ Zöpfe, für die keine Zopfnadel benötigt wird.
Auf diesen beiden Foto’s ist im übrigen die Farbe ganz gut getroffen.

Das war ein kurzweiliges Muster. Und es gefällt mir sehr gut. In Gänze sieht das Tuch dann so aus.

Ich habe nicht die ganzen drei Stränge verstrickt. Mit 175cm x 93cm ist es auch so groß genug.
Es trägt sich ganz wunderbar. Aber im Moment kann ich gut auf das Tuch verzichten. Das ist mir dann doch ein bisschen warm.


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Damona – Schon lange fertig!

Oh es ist schon lange her, dass ich euch Clue 2 meiner Damona aus der Feder von Birgit Freyer gezeigt habe! Am 01.04.2020 war das! Clue 3 kam dann pünktlich und ich habe auch zügig gestrickt und war auch zeitnah fertig. Sogar das Spannen habe ich halbwegs schnell hinbekommen. Und das mache ich ja bekannterweise nicht sonderlich gerne! Aber im Moment habe ich so ein bisschen Fotografier- und Blogunlust und so haben die Foto’s ein bisschen gedauert! Erschwerend kommt hinzu, dass sich dieses zartrosa Teilchen in der Tat sehr schwer fotografieren lässt – zumindest bekomme ich das nicht so gut hin -. Am besten habe ich es mit dem Smartphone hinbekommen.
Aber nun genug gequatscht. Hier kommen nun endlich ein paar Foto’s. Einmal die Damona in ihrer gesamten Schönheit.

Mit insgesamt 139g ist sie bei ihrer Größe von 200cm x 85cm ein echtes Leichtgewicht.
Ich habe mich für die breite Spitze entschieden. Zum einem wollte ich möglichst viel Wolle ausfbrauchen und zum anderen war mir klar, dass mir die Damona nur gefällt, wenn ich die breite Spitze stricke.

Leider für das “möglichst viel Wolle verbrauchen” dazu, dass das Mohair nicht gereicht hat. So habe ich die letzte Rückreihe und die Abkettreihe mit der Seta Cash gestrickt. Für mich ist das auch so ok.

Jetzt darf sich meine Damona erst noch ein bisschen ausruhen. Wenn es jetzt doch wieder etwas wärmer wird, dann ist Mohair nicht so meine erste Wahl!


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Stitches of Zen

Kürzlich hatte ich hier berichtet, dass ich mir etwas gegönnt habe.
Und es ist ein Wunder geschehen. Nachdem ich zuerst mit dem Maschenbild des Ito Garns so gar nicht zufrieden war, bin ich jetzt vollständig versöhnt. Das Garn hat wirklich das Entspannungsbad gebraucht. Jetzt ist das Maschenbild total schön.
Und so sieht es nun aus: mein Stitches of Zen.

Ich habe das Garn bis auf wenige Mater vollständig aufgebraucht. Dennoch ist das Tuch ein Leichtgewicht von nur 130g.
Die lange Seitenkante misst 168cm und die Tiefe beträgt 109cm. Eine angenehme Größe.

Eine unregelmäßige Zick-Zack-Linie trennt die glatt rechts gestrickte Seite von der kraus rechts gestrickten Seite.

Im Nachhinein bin ich jetzt sehr zufrieden mit meinem neuen Tuch. Ein klein wenig muss ich mich noch an den Leinenanteil gewöhnen. Das hatte ich in einem Tuch noch nie. Aber trotzdem fällt das Tuch wunderbar weich.

Jetzt werde ich wieder etwas aus meinem Stash verstricken. Aber dann gönne ich mir wieder etwas. Ich habe vielleicht auch schon eine Idee, was es sein wird.


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Ich habe mir was gegönnt

Eigentlich möchte ich ja aus meinem Stash stricken. Das mache ich auch.  Aber immer nur Stash stricken ist auch doof. Und so habe ich mir in der vergangenen Woche etwas genönnt. Schließlich ist mein Urlaub ausgefallen und da braucht frau auch mal was Schönes.
Herr U vertreibt uns immer noch 3x wöchentlich die Zeit mit einer einstündigen Life-Sendung in seiner FB-Gruppe “Stricken mit Herrn U und dem Musikseeräuber Fabian„. Und wir quizzen noch immer. Jetzt aber ohne Gewinn. Und kürzlich hat uns Herr U Designer*Innen verschiedener Strickstücke erraten lassen. Da war ein Tuch dabei, welches schon sehr lange auf meiner ToDoListe steht.
Ich bin aber nicht so die Internet-Bestellerin, was Wolle angeht. Insbesondere dann nicht, wenn ich die Qualität noch nie verstrickt habe und auch die Frabpalette noch nie in echt gesehen habe. Da Herr U und auch andere Geschäfte in der letzten Woche wieder öffnen durften, bin ich am Donnerstag da gewesen. Ich musste auch gar nicht lange warten. Mein Einkauf hat auch nicht lange gedauert, da ich ja wusste, was ich wollte. Garn von Ito sollte es sein.

Bei dem dunkelblauen Garn handelt es sich um Ito ASA, 72% Leinen, 18% Baumwolle, 10% Seide, 225m auf 25g in der Farbe Navy.
Bei dem etwas helleren blau handelt es sich um Ito Shio, 100% Wolle, 480m auf 40g in der Farbe Denim.
Und was soll daraus werden? Das Tuch Stitches of Zen von Jana Huck. Und natürlich habe ich sofort angestrickt. Es wird doppelfädig mit Nadel 3,5 gestrickt.

Wenn ich ehrlich sein soll, war ich von meinem Anstrick total enttäuscht. Es ist so kribbelig. Nach einer Frage in der Gruppe wurde mir von verschiedenen Seiten aber bestätigt, dass sich das nach dem Baden und Spannen gibt. Na dann will ich das mal glauben. Mit diesem Ergebnis wäre ich doch sehr unzufrieden.


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Striped Esjan – Der Zweite –

Als ich vor längerer Zeit bei Herrn U das Buch von WestKnits kaufte gefiel mir ein Modell sofort besonders gut. Striped Esjan. Das Pattern ist von Stephen West und natürlich auch als Einzelpattern bei Ravelry erhältlich.

Ich hatte auch schon berichtet, dass an diesem Tag Chiara von KibooKnits ihre handgefärbten Stränge vorgestellt hat und ich mich gleich in Ariel verliebt habe. Eine nicht ganz so typische Farbe für mich, aber ich bin immer noch hin und weg. Zusammen mit Silkhair in mint von Lana Grossa das perfekte Duo für meinen Striped Esjan.

Ja in der gleichen Kombination habe ich ihn schon einmal gestrickt. Den habe ich aber verschenkt. Und ich wollte auch so ein Tuch. Etwas größer durfte es sein und so habe ich mich für die “Large-Version” entschieden. Und die ist wirklich large! Das Tuch misst jetzt 68cm in der Höhe und 205cm Spannweite. So mag ich es.

Aber puh, was waren das für lange Reihen. Ich habe nicht gezählt, aber so 600 Maschen hatte ich bestimmt auf der Nadel. Aber es hat sich gelohnt. Es gefällt mir mega gut.

Noch immer fasziniert mich dieser Kontrast der Merinowolle und des dann doch sehr dünnen KidSilk Mohair.

Nun werde ich nochmal durch das Buch blättern. Da gibt es noch so einige Modelle, die mir richtig gut gefallen.

 


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Der Gewinn ist verarbeitet

Am Dienstag habe ich euch über meinen sagenhaften und wertvollen Gewinn von Herrn U  berichtet. Hier noch einmal die gewonnene Wolle: Mille II Mouliné in der Farbe 601 von Lana Grossa, 50% Schurwolle 50% Polyacryl, 55m auf 100g.

Empfohlen wird als Nadelstärke 7 oder 8. Da ich mir vor etlichen Jahren mal ein Set Metallhäkelnadeln gekauft hatte, besaß ich sogar beide Größen. Entschieden habe ich mich für Nadelstärke 7. Das hat sich auch als ausreichend erwiesen.

So habe ich nun ohne Anleitung vor mich hingehäkelt. Schnell war der “Deckel” meines Klopapierrollenüberziehers fertig.

Und während ich so vor mich hinhäkelte musste Wooly natürlich auf der Klopapierrolle rumturnen und ist prompt in das Loch gerutscht. Na das Gejammere hätte ihr hören müssen. Da steckte er nun fest. Ich habe ihn dann befreit, aber nicht ohne die Warnung auszusprechen, dass er da nicht rumzuturnen hat.

Der Dienstag Abend hat ausgereicht, um das Werk zu vollenden. Herr U hat sich ja ein Foto des Klopapierrollenüberziehers auf der Hutablage meines Auto’s gewünscht. Das sollte er auch bekommen. Da es in der Garage viel zu dunkel war, habe ich das Auto extra rausgeholt. Dennoch war es etwas schwierig dieses wertvolle Teil so durch das Fenster zu fotografieren.

Deshalb habe ich auch nochmal ein Foto außerhalb gemacht.

Ich hatte meinen Spaß an dem Gewinn und ich denke auch Herr U und der Musikseeräuber hatten ihren Spaß.
Im übrigen haben wir gestern in der Life-Sendung wieder gequizzt. Aber nur so, ohne Gewinn. Worum es diesmal ging?! Der Musikseeräuber hat verschiedene Werbeslogans, auch ganz alte, rausgesucht. Wir mussten dann raten, welches Produkt dort beworben wurde. Das war wieder spaßig. Mal sehen, was wir morgen machen.


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Damona – Clue 2

Huhu, ich bin’s! Wooly!
Meine Menschin ist very busy. So habe ich die Gelegeheit genutzt und mich rasch an den Rechner gedrängelt. Die Tage habe ich ganz wunderbar in diesem zartrosa Gebilde gekuschelt. Ja es ist ein bisschen unmännlich, aber es ist so schön kuschlig! Und ich bin ja noch ein sehr kleiner Mann!
Meine Menschin strickt ja bei dem KAL von Birgit Freyer mit. Hier hatte sie darüber berichtet. Sie ist mit Clue 2 schon wieder längst fertig und nörgelt, weil sie weiterstricken möchte. Aber Clue 3 kommt erst morgen und so kann ich noch ein bisschen weiterkuscheln.
Clue 2 war recht entspannend sagt sie. Es war nicht viel zu stricken. Und Birgit hat Angaben gemacht, wie es mit dem ein- und zweifädigen Gestricke weitergeht. So konnte sie noch locker die zwölfte Wiederholung von Clue 1 stricken.
Aber nun wollt ihr bestimmt was sehen. So richtig ausbreiten kann sie ihr Strickstück nicht mehr. Meine Menschin strickt ja solange wie möglich auf einer 80’iger Nadel.

Der Laceteil war auch leicht zu stricken.

Wenn ihr euch fragt, warum da so bunte Dinger drin sind, dann verrate ich euch das. Das sind Maschenmarkierer. Nach jedem Mustersatz hängt sie sich so ein buntes Teilchen ein. Sie sagt, sie kann dann besser kontrollieren, ob sie richtig gestrickt hat. Auch, wenn der Laceteil nicht schwer war, bleibt aufgrund der Anzahl der Maschen doch mal der eine oder andere Umschlag auf der Strecke. So erkennt sie es schneller. Dann soll sie ihre bunten Dinger haben. Mich stören die beim Kuscheln nicht


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Damona – Clue 1

Birgit Freyer bietet im Downloadbereich ihrer Webseite der Wolllust seit Donnerstag ein neues Mystery an. Damona, ein Tuch in Bananenform. Schon lange habe ich kein Tuch von Birgit gestrickt. Aber als ich las Bananenform, wollte ich unbedingt mitstricken. Diese Form mag ich besonders gerne! Birgit empfiehlt einen Lace Zauberball und ein haariges Garn. In meinem Fundus befindet sich zwar ein Lace Zauberball, aber dazu kein passendes harriges Garn. Also habe ich mich für etwas ganz anderes entschieden.

Ich stricke nun ganz ohne Farbverlauf.
Entschieden habe ich mich für CashSeta – 70% Seide, 30% Kashmir, 225m LL à 25g – und KidSetaLace – 70% KidMohair, 30% Seide, 212,5m LL à 25g -. Stricken tue ich mit Nadelstärke 4. Der Anfang sieht doch schon mal ganz vielversprechend aus!

Noch ist es kaum zu erkennen. Im Wechsel werden immer zwei Reihen nur mit KidSetaLace und sechs Reihen doppelfädig gestrickt. Laut Anleitung soll dieser Mustersatz zwölf mal gestrickt werden. Da ich mir nicht ganz so sicher bin, ob meine Wolle reichen wird, habe ich nur elf Wiederholungen gestrickt. Ob wohl beide Farben so Ton in Ton sind, ist auf dem größeren Strickstück der Unterschied zwischen ein- und zweifädig doch zu erkennen. Zwar sehr zart, aber zu erkennen

So einfarbig sieht es völlig anders aus als die Varianten mit dem LaceZauberball, die es schon bei Ravelry zu sehen gibt. Jetzt heißt es aber erstmal bis Donnerstag zu warten. Denn dann gibt es Clue 2.


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Für meine Schwindelschwester

Für meine Schwindelschwester???  Was bitte ist eine Schwindelschwester??? Ihr habt soetwas nicht??? Ich im Moment schon. Seit geraumer Zeit ist mein Gleichgewichtssinn gestört und mir ist andauernd schwindelig. Die letzten Testergebnisse waren nicht sehr gut. Ich war und bin stark sturzgefährdet. Das brauche ich nun wirklich nicht schon wieder. So hat mich der Doc nun aus dem Verkehr gezogen und ich fahre jeden Tag zum Gleichgewichtstraining oder wie ich es nenne zum Schwindeltraining 😉 Und die Schwester, die mich dort betreut ist eben meine Schwindelschwester! Alles klar?!
So aber nun zurück zum Thema. Was ist denn nun für meine Schwindelschwester?  Sie schmachtete meine selbstgstrickten Socken an. Sie habe auch mal ein Paar besessen, aber das sei inzwischen kaputt. Und sie selber könne leider nicht stricken. Na nichts leichter als das. Wieder zu Hause angekommen, habe ich eine meiner Kisten geöffnet und den ersten Sockenwollstrang gegriffen, der mir entgegen fiel.

Vulkan heißt die Farbe und das rot/orange erinnert mich auch an glühende Lava! Aber was das grün da soll, weiß ich nicht. Dieser Strang stammt aus einem der zahlreichen Wollgeschenke meiner Strickfreundin Evelyn. Ihr wisst ja, dass grün nicht so mein Fall ist.

Schummelt sich vielleicht das grün in die glühende Lava, wenn sie so aus dem Vulkan gespuckt wird??? Ich habe keine Ahnung. Gespannt war ich natürlich, wie sich die Färbung beim Stricken entwickelt. Große regelmäßige Ringel sind entstanden.

Die Ferse wie so oft zwei rechts zwei links gestrickt.

Gestrickt habe ich ein einfaches Strukturmuster. Etwas anderes hätte dieser Wolle auch nicht gutgetan. Und so habe ich gestrickt:
1. und 2. Runde: 2 rechts, zwei links
3. und 4. Runde: rechts
Das Muster ist kaum zu erkennen, aber die rechts/links Rippen sind etwas unregelmäßiger, als wenn ausschließlich zwei rechts zwei links gestrickt wird.

Die Fahrt zum Unfallkrankenhaus ist von mir zu Hause ziemlich weit. Und ich fahre mit den Öffi’s. Da habe ich viel Strickzeit. So waren die Socken auch schnell fertig und ich habe sie heute überreicht. So ein strahelndes Gesicht, wie das meiner Schwindelschwester ist der größte Dank. Gerne habe ich das gemacht!


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True Colors

Stashabbau im Wolllager. Auch das muss in diesem Jahr ein kleines bisschen sein. So habe ich mir das Tuch True Colors von Melanie Berg gestrickt.

Im Original ist das Tuch recht bunt. Verschiedene bunte Reststränge werden mit grau kombiniert. So etwas hatte ich nicht in meinem Stash. Stattdessen ist mein Garn etwas dünner, als das von Melanie Berg vorgeschlagene. Und ich habe nur zwei Farben.

Zum einen einen Rotton aus Filisilk und zum anderen eine Färbung von Chestnut Cabin aus der Gebrüder Grimm Edition. Eigentlich sollte daraus mal ein Pulli entstehen. Aber der hat mir dann so doch nicht gefallen. Also fristete der halbfertige Pulli sein Dasein als Ufo. Nun ist er aufgeribbelt und ein Teil der Wolle ist im Tuch verstrickt. Zunächst habe ich die Färbung von ChestnutCabin als Hauptfarbe verwendet.

Später dann habe ich die Farben umgetauscht und das Tuch dann auch so beendet.

Es ist doch erstaunlich wie unterschiedlich das Muster rauskommt, wenn die Farben nur umgedreht werden.
Nun ist das Tuch fertig und ich habe 176g Wolle aus meinem Stash verstrickt.


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