Past perfekt

Vor einiger Zeit zeigte Ariane auf ihrem InstaAccount einen tollen Pulli aus der Line von Sandness. So habe ich ihr rasch einen PN geschrieben und schnell waren wir uns einig, wie ich an die Wolle und die Anleitung komme. Da ich mich bei der Farbe nicht entscheiden konnte und auch noch ein weiterer Pulli aus diesem Material auf meiner ToKnitListe stand, habe ich zwei unterschiedliche Farben bestellt. So unter anderem dieses schöne blau.

Wie das aber so ist, bin ich nicht gleich zum verstricken gekommen. Stattdessen war ich zwischendurch bei Texstile in Potsdam. Unter anderem habe ich mir einen Rockstoff gekauft. Zu Hause angekommen stellt ist fest: Der passt perfekt zu der blauen Wolle.

Nun gab es kein Halten mehr. Der Rock musste genäht und ein Pulli musste gestrickt werden.

Das Pattern des Pulli ist von PetitKnit und heißt Anker’s Sommershirt. Hat sich super gestrickt und ich war innerhalb einer Woche fertig. Obwohl es nicht so besonderes ist, finde ich diese Rippenpasse wunderschön. Schlicht und dennoch etwas edel.

Und hier nun Rock und Pulli im Duett. Das passt doch perfekt, oder?!

 


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Gemeinsames Anstricken

Heute haben sich die Nadelspielerinnen außer der Reihe getroffen. Grund dafür war unser kleiner KAL. Den wollten wir gemeinsam anstricken.
Zunächst aber erstmal unsere jeweilige Wollauswahl. Wir benötigen eine Hauptfarbe und drei Kontrastfarben.
Hier die Auswahl von Manu.

Hier die Auswahl von Conny. Ihre Hauptfarbe wird das grau. Bei den Kontrastfarben ist sie sich noch nicht sicher welche drei es werden. Das entscheidet sie beim Stricken. Aber das Tuch gibt es durchaus auch her, dass sie alle vier Farben verwendet.

Und nun auch noch meine Wollwahl.

So ich bin bereit. Aber vor dem Anstricken verwöhnte uns Conny noch mit einem leckeren Erdbeercrumble.

Der Anfang unserer gemeinsamen Anstrickerei war eine schweigsame Angelegenheit. Zu Beginn mussten wir nämlich 147 Reihen iCord stricken. So liegen hier jetzt 441 Reihen iCord. Dann noch ein paar Vorbereitungsreihen und es konnte mit dem Muster losgehen. Da konnten wir dann auch wieder schwatzen.

Das ist das Ergebnis nach vier Stunden gemeinsamen stricken.

Was wir stricken??? Die Strickkennerinnen unter euch haben das Tuch vielleicht schon erkannt?! Wenn nicht, dann müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden.


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Von Claudia >> für Claudia

Kürzlich hatte ich hier berichtet, dass meine Freundin Claudia ihre Sockenwolle aussortiert hat. Diesen Strang hatte ich mir als nächstes rausgesucht. Ich dachte, der geht auch noch als grün durch und hätte dann auch noch zur Aktion Grüne Socke wandern können.

Geöffnet sah er dann so aus.

Als ich mit dann letzten Samstag mit Claudia getroffen habe, durfte sie mal wieder als Fußmodel herhalten. Ziemlich praktisch, dass wir Beide die gleiche Schuhgröße haben.
Aber erstmal hieß es die Socken richtig hinzuzuppeln, damit auf den Bildern dann auch alles perfekt sitzt.

Gestrickt habe ich das Muster von Modell 15 aus der Meilenweit, Ausgabe 6.

Und ihr ahnt es vielleicht schon. Diese Socken habe ich dann Claudia gespendet. Sie fand die so schön! Und schließlich war es ja auch ihre Wolle.
Jetzt habe ich nochmal in die Tüte reingeschaut und tatsächlich noch zwei weitere grüne Knäule gefunden. Die Socken draus werden dann wohl an die Aktion Grüne Socke gehen. Aber erst muss ich ein Muster suchen und dann noch stricken.
Bevor ich aber schon wieder grün stricke, gibt es erst Socken für mich. Ein Geburtstagsstrang wartet darauf verstrickt zu werden. Für den steht das Muster auch schon fest!

Und so ist wieder ein Paar Mustersocken im Rahmen des KAL von Marlies entstanden. Sie ruft für den Rest des Jahres zum gemeinsamen stricken von Mustersocken auf.


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Aktion Grüne Socke

Meine Freundin Claudia hat schon vor einiger Zeit ihre Sockenwolle auf- und ausgeräumt. Dabei sind einige Stränge bei mir gelandet. So auch dieser grüne Strang.

Wer hier schon länger mitliest weiß: grün ist nicht so wirklich meine Farbe. Aber auch dieser Strang fand seine Bestimmung. Ich habe Spendensocken gestrickt. Die Spende geht an die Aktion “Grüne Socke“.

Der Verein Eierstockkrebs bittet ganzjährig um grüne Socken für an Eierstockkrebs erkrankte Frauen. So habe ich das Muster Eiland von Edda Foken gestrickt. Ich mag ja gerne diese falschen Zöpfe stricken. Das geht flott von der Hand und sieht schön aus.
Bevor ich die Socken verschicke mussten aber Fotos her. In Ermangelung einer Fotografin musste ich selber Hand anlegen.

Notfalls geht das eben auch mal. Und so sehen die Socken nun aus.

Ich stricke immer wieder gerne die Ferse zwei rechts zwei links. Und genau das habe ich hier auch getan.

Bevor aber diese Socken ihre Reise antreten können dürfen sie noch ein bisschen bei mir bleiben. In der Tüte von Claudia war auch noch ein helleres türkis/grün. Die daraus entstehenden Socken dürfen dann auch zur Aktion grüne Socke.


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Nadelgeplapper im Juni 2021

Andrea plappert wieder mit uns über unsere Nadeln. Und auch bei mir sind es diesmal wieder die Stricknadeln. Hier hatte ich von meiner akuten Anstrickeritis erzählt. Wie weit bin ich nun mit den angestrickten Projekten gekommen?
Der Body der schwarzen Jacke ist fertig. Fehlen also nur noch die Ärmel.
Die grünen Socken sind auch fertig und warten nun auf ihren Fototermin.
Bei den anderen beiden Projekten weiß ich noch nicht, ob ich sie beenden werde. Im Moment überzeugen sie mich noch nicht.

Inzwischen habe ich einen Teststrick von Melanie Berg gestrickt. Gestrickt wurde ein Tuch – nein eigentlich ist es eher eine Stola -.

Hier könnt ihr nochmehr Foto’s sehen.
Einen Pulli habe ich auch gestrickt. Aber auch der wartet noch auf seinen Fototermin. Seit gestern kann in Berlin die Außengastronomie wieder ohne Test besucht werden. Da kann ich mich mit meiner Hoffotografin mal auf einen Kaffee treffen! Und dann darf sie gleich Fotos von meinem neuen Pulli und mir machen. Heute gibt es nur soviel zu sehen.

Und es gibt noch ein paar grüne Socken. Türkisgrün gehört auch zu grün, oder?!?!

Nach dem Teststrick ist vor dem Teststrick. Da ich gerade im Pullirausch bin, habe ich mich um den neuen Teststrick von StrickauszeitDesings beworben. Und ich habe auch einen Zuschlag erhalten. SimplyDemin heißt das neue Modell. Ich bin gut voran gekommen.

Jetzt ist ein bisschen Fleissstricken angesagt. Glatt rechts in Runden bis eine kleine feine Lacekante den Body abschließen wird.
So habe ich für heute ein gutes Projekt für das Treffen der Nadelspielerinnen. Dabei kann ich hemmungslos quatschen ohne aufpassen zu müssen, was ich da so vor mich hin stricke.

 

 


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Ich durfte Teststricken

[Werbung] Hin und wieder verfalle ich mal dem Teststricken. So auch Ende April, als Melanie Berg ihr neues Design Beekeeper’s Secret ankündigte. Das gefiel mir richtig gut. Lacig kam das neue Tuch daher. Das mag ich ja. Und es sah eher aus wie eine Stola. Mal was anderes und so habe ich mich zum Teststricken beworben. Und ich habe tatsächlich den Zuschlag bekommen. Ist das jetzt Werbung?! Und wenn ja, dann aus Überzeugung. Ich habe das Pattern für den Teststrick von Melanie zur Verfügung gestellt bekommen.
Nach dem Zuschlag hieß es zunächst: Abtauchen in den Stash! Melanie gab an, dass wir 1400m benötigen. Relativ schnell habe ich zwei Garne gefunden. Entschieden habe ich mich dann für ein gut abgelagertes Lacegarn. So richtig zufrieden war ich mit dem Strickbild nicht und nach knapp der Hälfte musste ich feststellen, dass mein Garn nicht reichen wird. Also habe ich Variante zwei wieder rausgekramt.

Auch diese Wollmeise wohnt schon länger bei mir. Eine schöne Farbe, nicht wahr?! Koralle heißt sie und passt genau in mein Farbschema.
So startete ich nun nach gut 17 Tagen des Teststricks erneut und musste mich ganz schon ranhalten, um die Deadline zu halten. Aber ich habe es geschafft.
Hier das erste Muster. Bee Stitch nennt Melanie das. Sieht sehr schön aus, hält aber doch ein wenig beim Stricken auf.

Danach wurde es dann etwas entspannter. Glatt rechts mit einer kraus rechts Reihe. Da konnte man ganz entspannt so vor sich hin stricken.

Ich mag das sehr, wenn sich mit einer Wolle die glatt rechts gestrickten Reihen so schön gleichmäßig stricken lassen.
Nachdem ich mit diesem Teil fertig war, fehlte nur noch die Lacekante. Melanie empfahl dazu in der Anleitung, dass die Stola dafür vorher gespannt werden sollte, weil sich die Maschen aus dem Rand dann leichter aufnehmen lassen sollen. Ich habe das nicht getan. Zum einen mag ich das Spannen nicht so sehr und dann hätte ich die Stola ja nach der Lacekante erneut spannen müssen. Nee, das ist zuviel des Guten. So habe ich die Maschen im ungespannten Zustand aufgenommen und das ging prima. Melanie gibt in der Anleitung auch an, wieviele Maschen an den jeweiligen Seiten aufgenommen werden sollen. Ich gebe zu, dass ich meine Maschen nicht nachgezählt habe. Ich habe sie so aufgenommen, dass ich zum Abschluss einen schönen glatten Rand habe. Und das ist mir auch gelungen.

So, das waren jetzt einige Detailfotos und nun seid ihr hoffentlich gespannt auf das Gesamtwerk. Bis auf einen winzigen Rest habe ich die gesamte Wollmeise verstrickt und somit mehr Garn verbraucht als die angegebenen 1400m. Aber vielleicht liegt das auch an der Lacekante, denn wie gesagt habe ich meine Maschen nicht gezählt.

Groß ist meine Stola geworden. 254cm x 58cm. Gestrickt habe ich mit Nadel 3,5.
Und nun noch ein paar Tragefotos an meiner Puppe.
Und falls ihr auch Lust zum Stricken bekommt: Am 02.06.2021 erscheint die Anleitung auf Ravelry.

Liebe Melanie,
vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Mir hat der Teststrick viel Spaß gemacht und mir gefällt das Ergebnis sehr gut. Und es hat sich gelohnt neu zu starten. Mit der Wollmeise gefällt mir das gesamte Strickbild viel besser!

 


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Und ich bin Benedikt

Huhu ihr da an den Bildschirmen. Ich bin Benedikt und bin auch nach einer Anleitung von Sarah Schira entstanden.

Ein schönes Sonnenplätzchen habe ich mir für mein Fotoshooting gesucht! Da tanze ich doch ein bisschen! Und hoch die Ärmchen.

Oder doch lieber Klettern? Oh nee, da ruft sch die Menschin und schimpft mit mir! Ich soll aufpassen, damit ich nicht runterfalle. Aber was soll da schon passieren. Ich bin doch weich und kugelrund. Da kann ich mir doch gar keine blauen Flecken holen. Ich rolle doch ab!

Na gut, dann treffe ich mich eben mit meinem Kumpel Frederick.

He, was bist du denn für einer? Nimm doch mal deine Hände aus den Taschen und sage mir anständig guten Tag!

Na geht doch!
Nun sind wir schon zu Zweit. Am 07.05.2021 startet ein KAL. Da kriegen wir noch einen Kumpel. Wir schon sehr gespannt, wie der wohl aussehen wird.


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Frederick ist mein Name

Hallo ihr da draußen an den Bildschirmen. Ich möchte mich euch vorstellen. Frederick ist mein Name.

Ich bin noch ganz neu auf dieser Welt und deshalb noch ein bisschen schüchtern.
Aber ihr möchtet mich ganz bestimmt auch im Ganzen sehen.

Seht ihr, das bin ich fast in voller Größe. Meine kleinen Hände habe ich in meinen Taschen versteckt. Obwohl das Wetter heute schön war, war es doch noch ein bisschen frisch.

Und nun könnt ihr sehen, was für ein Prachtkerl ich bin. Die Kunzfrau hat mich nach der Anleitung von Sarah Schira am Wochenende entstehen lassen und nun freue ich mich bei ihr leben zu dürfen. Eigentlich sollte ich ja gleich noch einen Spielkameraden bekommen. Aber jetzt hat sie den Zuschlag für einen Teststrick bekommen. Da muss ich wohl noch ein bisschen ohne Spielkameraden auskommen.

 


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Akute Anstrickeritis

Projekte schwirren mir ja immer im Kopf herum. Aber im Moment sind es so ungefähr 1.636.984 Ideen – verteilt auf Stricken und Patchwork -. Und ich kann mich kaum entscheiden, was ich zuerst stricken möchte. Deshalb sieht es auf meiner Couch zur Zeit so aus.

Nur gut, dass die strickende Frau über ausreichend Projektbeutel und -taschen verfügt. Seht ihr den Roten?! Toll, nicht wahr. Den hat Andrea uns Schlemmerstrickerinnen zu Weihnachten geschenkt. Ein schöner Beutel für das größere Strickprojekt. Liebe Andrea, hier nochmals lieben Dank. Der ist so richtig schön.
Aber nun wollt ihr bestimmt wissen, was da so drin ist?!

Fünf Projekttaschen und nur vier Projekte?! Das hat es wohl eines nicht auf’s Foto geschafft. An diesen vier Projekten stricke ich zur Zeit. Immer abwechselnd.
Das Schwarze wird eine Jacke. Ich glaube dieses Jahr wird mein Jackenjahr. Da stehen noch so einige in der Warteschlange.

Als ich kürzlich etwas in meinem Bettkasten gesucht – und auch gefunden habe – fiel mir eine Tüte mit Wolle in die Hände, die ich gar nicht mehr im Gedächtnis hatte. So habe ich sie gleich draußen gelassen und habe auch recht schnell ein passendes Projekt gefunden. Ich stricke  Anker’s Cardigan von PetiteKnit. Inzwischen ist es nur noch eine Fleißarbeit. Aber manchmal ist so “dumm stricken” auch mal ganz nett.

Über dieses Projekt staunt ihr wahrscheinlich am meisten.

Marion strickt tatsächlich grüne Socken. Die Wolle habe ich mal geschenkt bekommen und nun stricke ich daraus Socken für die Aktion “Grüne Socke”. Als Muster habe ich Eiland von Edda Foken gewählt. Ein leicht zu strickendes Muster, welches auch noch richtig schön aussieht. Mir gefällt es und ich werde es bestimmt auch nocheinmal für mich stricken.

Joji Locatelli hatte Geburtstag und hat anläßliches ihres Geburtstages gibt es 25% auf ihre Anleitungen. Ich meine gelesen zu haben, dass die Aktion noch bis Sonntag geht. Ich bin jedenfalls schwach geworden und habe ein paar Anleitungen gekauft. Zwei davon musste ich auch gleich anstricken.

Dreaming of Paris heißt dieses Sockenmuster. Zum Geburtstag hatte ich einen Wollgutschein bekommen, den ich in einfarbige Sockenwolle eingetauscht habe. So kann ich den Rest der Socke nun fröhlich ringeln lassen. Ich mag so schmale Ringel ganz gerne.

Und dann ist da noch der Suburban Wrap. Als ich den sah fiel mir sofort die passende Wolle dafür ein, die auch schon länger bei mir liegt. Gedacht war sie für etwas anderes, aber dieser Wrap gefällt mir nun erheblich besser.

So stricke ich aktuell vier Projekte aus meinem Stash. Aber nicht, dass ihr denkt ich habe Wollkaufverbot. Nein! Für einen Sommerpulli habe ich gerade wieder Wolle geordert. Ein bisschen Belohnung nun muss schließlich sein.
Und nun darf meine Anstrickeritis zum Nadelgeplapper zu Andrea.


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FJKA – Das Finale

Kaum zu glauben, aber heute ist schon das Finale des FJKA beim MeMadeMittwoch. Die Gastgeberinnen sagen diesmal: “Juhu, ich bin fertig!” Oder aber: “Ich bin fertig, aber…”
Ich kann sagen: “Juchuuuu, jipeeeh, ich bin fertig! Ich habe sogar beide Jacken fertig.”

Bereits zum dritten Treffen war mein MaariCardigan fertig. Bilder gab es aber nur auf der Puppe und heute gibt es Tragebilder! Karfreitag war bei uns so wunderbares Wetter und da habe ich mir meine Freundin Claudia geschnappt und sie musste Foto’s machen. Da wir einen Impftermin ergattert haben, wollten wir uns mal ansehen, wo genau am Flughafen Tempelhof wir hin müssen. So sind wir mit der U-Bahn zum Platz der Luftbrücke gefahren. Das war doch schon mal eine nette Fotolocation.

Wie ihr sehen könnt, war das Wetter ein Traum, aber es war windig. So hat die Frisur nicht gehalten. Aber nicht meine Frisur steht im Mittelpunkt, sondern meine schöne Jacke.

Gestrickt habe ich mit der Originalwolle: Schachenmayr Regia Premium Merino Yak. Ein Gemisch aus 58% Merino, 28% Polyamid, 14% Yak mit 400m Lauflänge auch 100g, Farbe 7507 Himbeer meliert. Gestrickt habe ich Größe 40 mit Nadel 3,75. Ich finde die Jacke passt perfekt. Ich habe sie allerdings deutlich verlängert, da ich bei meiner Körpergröße von 180cm kurze Jacken nicht so gerne mag. Verbraucht habe ich 475g.


Und somit habe ich noch sehr viel über. Da ich groß bin wollte ich auf Nummer sicher gehen und 600g bestellen. So habe 12 Knäule bestellt!!!!! Ich habe mich etwas gewundert, als das Paket ankam. “Das sieht aber viel aus!”, dachte ich so bei mir. Und dann, wie blöd bin ich denn?!?! Das sind doch 100g-Knäule. Nun kann ich mir noch eine zweite Jacke stricken.
Ich habe zum ersten Mal eine Jacke nach einer Anleitung von RosaP. verstrickt. Die Anleitung ist gut verständlich und die Passform perfekt. Zumindest, wenn mit der Originalwolle gestrickt wird.
Ich bin rundherum zufrieden mit meiner Jacke!

Und nun zu meinem zweiten Modell. Ebenfalls zum ersten Mal habe ich eine Anleitung von Monika Ebner gestrickt. Auch diese Anleitung ist gut verständlich. “Zeig dich” ist der Name der Jacke. Und den fand ich so nett, dass ich diese Jacke unbedingt haben wollte! Von vorn ist sie ganz unscheinbar!

Ganz langsam drehe ich mich um. Und schon wird sichtbar, warum diese Jacke “Zeig dich” heißt.
Die Rückansicht ist die “Zeig dich”-Ansicht. Ein einfaches, schnell einprägsames Lochmuster schmückt die Rückseite.
Auch mit dieser Jacke bin ich zufrieden.
Sehr gut gefällt mir die gleich mit angestrickte Blendenlösung. Auch gut gefällt mir, dass der Nacken mit einigen verkürzten Reihen ein wenig ausgeformt ist. Somit sitzt die Jacke wirklich gut! Auch diese Jacke habe ich verlängert.
Was mir allerdings nicht gefallen hat, sind die engen Ärmel. Für die von mir gewählte Größe hätte ich nur 16cm für das Ärmelloch haben sollen. Das ist viel zu eng. Und ich finde auch, dass dies auf den Projektfoto’s bei Ravelry deutlich wird. Meine Ärmel sind zwar auch eng, aber eben eng und nicht auf den Arm gepresst. Ich habe 20,5 cm Armloch gestrickt. Das gefällt mir doch erheblich besser. Ansonsten aber ist auch diese Anleitung leicht nachzustricken.
Für diese Jacke habe ich Wolle aus meinem Stash verwendet. Die war schon richtig gut abgelagert. Elastico von LanaGrossa.
Auf 50g hat die Elastico 160m Lauflänge. Es paaren sich 96% Cotton, 4% Polyester. Gestrickt habe ich Größe S mit Nadel 3,5. Ich wollte in gar meinem Fall diese sehr großzügig eingerechnete Mehrweite. Das sieht bei mir nicht gut aus. Verbraucht habe ich 410g.
Das war nun mein FJKA. An die Organisatorinnen lieben Dank dafür. Ich war wieder gerne dabei und wer weiß: Vielleicht sehen wir uns ja zum HJKA 🙂

 


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