Oben gestrickt, unten genäht

Bevor in der nächsten Woche beim MeMadeMittwoch die Urlaubskoffer gepackt werden, will ich mich heute noch einmal dorthin gesellen. Da ich nicht in den Sommerurlaub fahre, packe ich auch keinen Koffer. 
Heute nun zeige ich euch oben gestrickt und unten genäht.
Im Moment habe ich soviele Strickprojekte auf meiner “Das-muss-ich-unbedingt-stricken-Liste”, dass ich gar nicht weiß, welches Projekt ich zuerst verwirklichen soll.
So gab es diesen Pulli aus der FAM 242, Modell 43.
Als das Heft rauskam wusste ich sofort: Den stricke ich.
Entgegen den Materialangeaben im Heft, habe ich anstelle der Sol die Qualität Origami von Lang Yarns benutzt. Die passte einfach besser zu der von mir ausgewählten Farbe des Filo-Garns.
Und die ist er nun mein Pulli.
Und unten habe ich genäht.
Meine allererste Hose. Aus Leinen.
Genäht nach einem Schnitt aus der Burda 01/2007, Modell 120.
Die Hose gibt es dort in Langgrößen. Ich habe 76 gewählt und die Hose passt perfekt!
Die nähe ich in jedem Fall nochmal.
Leinen in rot und schwarz liegt schon bereit.
Und jetzt ab mit meinem neuen Outfit zum MMM und zu Frau Maschenfein schicke ich meinen Pulli auch noch.

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Weiß – Das Gegenteil zu schwarz

Die Farbe Weiß: Im Gegensatz zu Schwarz, der völligen Abwesenheit von
Farbe, ist Weiß die Summe aller Farben des Lichts. Es verkörpert also
physikalisch gesehen nicht das Nichts, sondern Alles.
Weiß hat keinen negativen Zusammenhang, so ist sie die vollkommenste
Farbe. Weiß symbolisiert: Licht, Glaube, das Ideale, das Gute, der
Anfang, das Neue, Sauberkeit, Unschuld, Bescheidenheit,
Wahrheit, die Neutralität, die Klugheit, die Wissenschaft, die
Genauigkeit. 
Und weiß musste mein SommerTwinset werden.
Als ich die Ausgabe 12 der Filati Classici in den Händen hielt war es um mich geschehen.
So viele wunerschöne Modelle. Ich könnte das halbe Heft nachstricken 🙂
Aber ein Modell hatte es mir ganz besonders angetan. Das Modell 18.
Und eines war sofort klar. Es musste weiß werden.
Im Englischen “white” und “wheat”, im Schwedischen “vit” und “vete”. In
anderen Sprachen ist Weiß mit dem Glänzen des Lichtes verwandt. “Bianco”
auf Italienisch,
“Blanc” im Französischen. “Leukos” im Griechischen heißt Leuchten. 
Aber aus der Calssico wollte ich es nicht stricken.
Ich habe mich für die Qualität Mais aus dem Hause Pascuali entschieden. 
Paul Pascuali beschreibt sein Garn so: 
“Das edle Naturgarn aus Mais-Zellstoff ist wirklich etwas Besonderes. Es besteht aus 100% Polylactid (aus Mais-Zellstoff). Das weiche Garn wird aus der Mais-Pflanze hergestellt. Es ist der Viskose-Herstellung ähnlich, nur dass der Grundstoff Mais ist. Es handelt sich also um eine stetig nachwachsende und sehr leicht abbaubare Pflanzenfaser. Die Maisfaser hat viele herausragende Eigenschaften.
Sie ist sehr fein, sanft und weich, sehr hautverträglich und wegen ihrer
völlig unproblematischen Waschbarkeit bei 30°C in der Waschmaschine,
speziell für Hygienebewusste geeignet. Das Garn ist wunderbar
luftdurchlässig und fühlt sich ausgesprochen angenehm, auch auf
empfindlicherer Haut an. Die Maisfasern kommen aus China, das Garn aus Portugal, wo es auch gefärbt wird. “

In Ägypten war Weiß die Farbe der Freude und des Glücks. Es ist ein Kind
der weißen Henne, sagen die Römer über jemanden, der immer Glück hat.
Weiß gegen Schwarz, das ist das Gute gegen das Böse,
der Tag zur Nacht, Gott gegen den Teufel. Die weißen Magier riefen
Gott zu Hilfe.  

Alles was hygienisch sein soll, ist weiß. Sauberkeit ist leicht zu
kontrollieren. Arbeitskleidung in Krankenhaus  und Lebensmittelgeschäften
sind weiß. Weiß ist die Farbe der Unschuld. Das weiße
Opferlamm, als Symbolbild Christi. Die weiße Lilie heißt
Madonnenlilie, als Symbol der unbefleckten Empfängnis Marias.

Die Farbe Weiß verbinden wir Menschen mit purer Reinheit, Licht und
strahlendem Schnee. In der Magie kommt diese Farbe bei Ritualen zum
Einsatz, welche spirituelle Erleuchtung, Reinigung,
Hellsehen, Heilung und Wahrheitsfindung zum Ziel haben. Weiß stellt
die Ausgewogenheit aller Farben dar und kann für jede andere Farbe
eingesetzt werden, da ihr Lichtspektrum nahezu alle Farben
enthält.
Eskimos verwenden ca. 200 verschiedene Namen für die Farbe Weiß, je nach
Farbton und Beschaffenheit ihrer weißen Umwelt. Die deutsche Sprache
kennt so unterschiedliche Bezeichnungen wie:
brillantweiß, käseweiß, kreidebleich, schlohweiß, schneeweiß,
titanweiß, albino und viele viele mehr. Hinzukommt, dass ein und
derselbe Farbton immer wieder anders wirkt, je nach Umfeld.  
Verstrickt habe ich knappe 1.050g mit Nadelstärke 4
Meine Weisheiten zur Farbe weiß habe ich von hier.
Und wenn Fabian oder auch Herr U die Foto’s machen, dann kann frau nicht anders als lachen. Die machen soviele Faxen dabei, das du automatisch lachst. Das war richtig schön!
Und nun ab mit meinem Twinset zum MMM, der heute als Thema Streifen hat. Naja, Längstreifen habe ich ja auch aufzuweisen :-)))

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Wir stricken einen Herrn U-Club-Pulli

Beim gestrigen Kaffeeplausch brachte Moni das aktuelle Magazin von Schoppelwolle “Knit the cat 08” mit. Beim Durchblättern verliebte ich mich sofort in einen Pulli.
Diesen hier.
Schnell nachgeschaut was da für Wolle verwendet wurde.
Ah, zwei Qualitäten. Einmal mit 400mLL und einmal mit 600m LL.
Da war doch sofort klar. Das ist ein Modell für die Chestnut Cabin (70% Merino Superwash, 10% Cashmere, 20% Seide) und Filisilk.
Und mit meiner Begeisterung habe ich gleich Moni und Doris angesteckt.
Jeweils aus den gleichen Qualitäten, aber jeweils aus anderen Farben stricken wir diesen Pulli.
Eben den Herrn U ClubPulli 🙂
Und wir freuen uns schon auf unser fertiges Werk.
Ach so.
Hier die Wolle nochmal von nahem.
Die Chesnut Cabin ist eine speziele Färbung für Herrn U. Und die tragen alle Namen von unbekannteren Märchen der Gebrüder Grimm.
Meines heißt “Das singende, springende Löweneckerchen”.
Und das Tolle daran ist noch, dass die strickende Frau beim Kauf der Wolle das passende Märchen ausgedruckt dazu bekommt.
Die Wolle ist gewickelt, auf dem Weg nach Gera habe ich am Bahnhof das Heft auch gekauft -denn da sind noch mehr tolle Sachen drin-.
Mein Tuch liegt in den letzten Zügen und dann ist der Pulli dran.
Eine Änderung, nein  zwei Änderungen, werden ich allerdings doch vornehmen.
Zum einen werde ich den Versatz am unteren Rand nicht ganz so groß machen.
Und zum anderen werde ich am linken seitlichen Vorderteil -an dem das Rückenteil gleich mit dran gestrickt ist- sofort in dem Streifenmuster stricken. Unsere Wolle streift ja nicht und ich glaube das würde mir dann nicht so gefallen.


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Mein Heikepulli -The beginning-

Ein Heikepullover?
Ihr könnt euch darunter nichts vorstellen???
Na dann werde ich euch mal aufklären.
Heike zeigte bei der 1. Langen Nacht der Strickkultur des Herrn U ihren Pullvoer.
Sie hatte einfach zwei lange Schals gestrickt, diese teilweise zusammengenäht und dann ein Bündchen ran. Fertig ist der Heikepullover.
So sieht das Ganze dann aus! 
Ich will auch so einen!!!!!
Also heute Wolle rausgesucht. 
Meine Wahl fiel auf ein Wollmeise Lacegarn “Rosenrot”.
Das ist so ein bisschen heller rot und etwas dunkler rot. 
Leider war es mir nicht möglich, dies so auch zu fotografieren!
Und heute beim offenen Strickkurs bei Hern U gestrickt!
Ich stricke allerdings das Rückenteil in einem Stück. 
So muss ich die beiden “Schalteile” nicht zusammennähen.
Schaut, also Bikinioberteil taugt es schon …hihi…
Und hier nochmal das Muster näher. 
Ich habe das Lochmuster aus dem Möbius “VivaMary” verwendet.
Schlicht und trotzdem schön. Und flott zu stricken!
So gefällt mir das.

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