Wannsee in Flammen

Ich hatte hier berichtet, dass ich am vergangenen Samstag zu “Wannsee in Flammen” wollte und das habe ich auch getan. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Kurz vor dem Feuerwerk gab es einen leichten kurzen Schauer, der aber nicht so schlimm war.
Bevor es aber losging haben wir ein wenig mit der Kamera gespielt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr was wir hier gemacht haben, aber diese Bilder sind entstanden.

Und nun das Feuerwerk. Wir hatten einen tollen Platz. Michael und Sylvia haben mir erzählt, das früher das Feuerwerk direkt gegenüber vom Flensburger Löwen gezündet wurde.Aber leider nicht in diesem Jahr. Das Feuerwerk wurde deutlich weiter rechts gezündet. So haben wir nur die ganz hohen Raketen bewundern dürfen. So zeig ich euch heute einige Aufnahmen, die aber noch deutlich Potenzial nach oben haben.


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Feuerlabyrinth im Britzer Garten

Ich war gestern zum ersten Mal beim Feurlabyrinth im Britzer Garten. Jede(r) BesucherIn wurde gebeten an diesem Labyrinth mitzuwirken, in dem Kerzen mitbegracht, angezündet und den vorgezeichneten Linien aufgestellt werden. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht.

In der Mitte des Labyriths gab es einen Turm, der ebenfalls mit Kerzen bestückt wurde.

Und da kam auch wieder der Lensball zum Einsatz.

Zum Ende der Veranstaltung gab es ein Feuerwerk. Oh, wie lange habe ich schon nicht mehr einem Feuerwerk zugesehen. So kontolliert angezündet traue sogar ich mich 🙂 Und nun genießt mit mir das Feuerwerk. Ich habe zum ersten Mal ein Feuerwerk fotografiert. Und ich kann euch verraten, dass ich recht viel Ausschuss produziert habe. Aber einige schöne Aufnahmen – das finde ich jedenfalls – sind doch gelungen.

 

 


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“Marion, ….

…. am Samstag gehen wir fotografieren. Und bringe deinen ND-Filter mit!”
“Ja Meister, mache ich!”
So ein kleiner Chat auf What’sApp mit Michael. Und so habe ich mich mit Michael und Sylvia am vergangenen Samstag um 21.00 Uhr am Brandenburger Tor getroffen. Michael wollte mir Langzeitbelichtung mit dem ND-Filter beibringen.
Warum brauchte ich nun den ND-Filter? Wir wollten das Brandenburger Tot ohne Menschen – die ja nun auch mal am Abend zahlreich vor dem Brandenburger Tor vorhanden sind – fotografieren. Und dazu brauchten wir eine lange Belichtungszeit. Und wenn ich lange schreibe, dann meine ich auch lange! Hier nun das Ergebnis.

Ja es geht noch besser – ich finde das Bild etwas kriselig –, aber ich war schon mal stolz wie Bolle. Und was meint ihr nun, wie lange habe ich belichtet, um die Menschen, die ständig vor der Kamera hin und her gingen rauszufiltern??? 30 Minuten!!!! Und fast so lange hat die Kamera auch gebraucht um das Bild auf der Karte zu speichern. Mit einer Vollformatkamera geht das bestimmt schneller, aber brauche ich die wirklich?
Und es ging noch weiter mit den Aufgaben. Ich wollte unbedingt ein Bild der Quadriga. Meine Aufgabe war, mehrere Bilder in der gleichen Stellung zu machen. Unterbelichtet, überbelichtet und ein Normales. “Und dann Marion, machst du über Lightroom ein HDR daraus.” HDR steht für “High Dynamic Range”, also einen hohen Dynamikumfang. Dieser beschreibt in der Fotografie die Spanne zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Farbton eines Bildes. Das menschliche Auge ist in der Lage, sich dynamisch auf diese Bedingungen einzustellen. Der Dynamikumfang, den eine Kamera einfangen kann, ist dagegen durch ihren Bildsensor begrenzt. Durch das Zusammensetzen der Bilder wird erreicht, dass das Bild sowohl in den hellen als auch in den schattigen Bereichen detailreich ist. Und so sieht meine Quadriga nun aus. Ich finde sie schon mal schön so für den ersten Versuch.

Und dann standen noch Lichtspuren auf dem Programm. Das fasziniert mich auch immer wieder.

Dann aber war uns doch kühl und Michael und Sylvia mussten am Sonntag auch früh raus. Sie hatten besondere Karten für die IFA. Mit Frühstück. Also haben wir uns gegen 23.30 Uhr getrennt und sind ab nach Hause.


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Ein Shirt im Zoo

Als es die Tage so heiß war, war ich mit Magda und ihrem Kurzen im Zoo! Nicht nur Tiere gucken war angesagt, nein Magda sollte auch Foto’s von mir machen. Und das tut Magda immer gerne. Hier nun mein neues Shirt, welches mich aber nur bedingt überzeugt.

Warum es mich nicht so überzeugt. Der kleine Wasserfall fällt von allein nicht so gut und muss ständig zurecht gerückt werden. Und nach innen, ist auch nicht genügend Stoff da. So rutscht der Kragen immer wieder raus.
Und während der heißen Zeit in diesem Sommer musste ich feststellen, dass ich nicht wirklich eine kurze Jeans besitze. Aber das konnte ich schnell ändern. Da war noch eine Jeans im Schrank, die ich so nicht mochte. Das Bein war nach unten leicht, wirklich nur leicht, ausgestellt. Aber ich mochte es einfach nicht. Also habe ich kurzerhand die Jeans abgeschnitten Und voilà, so habe ich nun eine kurze Jeans.

Und Magda kann nicht nur schöne Foto’s von meinen selbtgemachten Kleidungsstücken machen, nein sie ist auch noch als Paparazzi unterwegs. Ich habe nämlich noch Foto’s von meinem Jeans-Strandläufer gemacht. Und schwupps war auch davon ein Bild im Kasten. Sehr konzentriert sehe ich da aus, oder?!

Ich war so lange nicht mehr im Zoo. So war das ein richtig schöner Vormittag!

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag


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Wenn die …

Unbeauftragte Werbung
… die BESTE mit der HELDIN  = meine Wenigkeit ins Cafe möchte, dann kann das schon abenteuerlich sein. So heute. Warum? Weil wir fast nicht zueinander gekommen wären. Zuerst schrieb die BESTE, dass die U-Bahn unregelmäßig fährt. Ok kein Problem. Ich wollte warten. Aber dann! Ich am Hauptbahnhof! Und die S-Bahn steht und steht und steht… Irgendwann mal eine Ansage: Polizeieinsatz am Ostbahnhof. Der Zugverkehr ist unregelmäßig! Und die S-Bahn steht und steht und steht…  Gut, dass es die neuen technischen Möglichkeiten gibt. So konnten wir uns wenigstens austauschen. Und wir konnten herausfinden, dass ich mit der Straßenbahn weiter fahren kann. So kamen wir dann ca. eine Stunde später als geplant in dem ausgesuchten Cafe an. Und wo waren wir nun? Im Tigertörtchen.

Himmel waren diese kleinen Teilchen lecker!

Ratzfatz waren die Teilchen verspeist.

Auch der Milchkaffee war so schnell alle. Der war genauso lecker, wie diese kleinen Teilchen. Wunderbarer Milchschaum! So wie ich es liebe!

So saßen wir gemütlich im Schatten. Und weil der Weg heute so beschwerlich war, haben wir uns noch eine zweite Runde der CupCakes und auch noch einen zweiten Milchkaffee gegönnt.

Wenn ihr euch jetzt fragt, was da für Stäbchen drin sind, dann verrate ich euch das gerne. Das sind so kleine Pipetten. Bei dem HimbeerCupcake ist da z.B. Himbeersirup drin. Also wenn ihr mal in der City und da am Nikolaiviertel seid, müsst ihr unbedingt da hin gehen. Wir waren begeistert.
Und wenn wir schon mal in der City sind, dann musste noch ein paar Foto’s geschossen werden. Immer wieder toll anzuschauen ist der Fernsehturm. Lang und dünn ragt er in den Himmel.

Die Restaurantkugel glitzert in der Sonne.

Der Regierende war auch zu Hause. Zu erkennen an der Flagge.

Das war ein richtig schöner Nachmittag. Meine BESTE, das wiederholen wir. Und dann probieren wir ein neues Cafe aus!

 


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Schwarz/weiß mit rot und einem Tupfer gelb

Als ich im April auf der Patchwork & Art war, habe ich in der Ausstellung kleine Täschchen gesehen. Kleine Täschchen kann frau immer gebrauchen. Und deshalb musste ich die unbedingt nachnähen. Ein geeignetes Resteprojekt. Ich hatte auch schon genau im Kopf, wie die werden sollten. Schwarze ausrangierte Jeans lagen noch im Schrank. Schwarz/weiße Reste und rot war auch ausreichend da. So konnte es losgehen. Naja gut nicht sofort, aber jetzt.
Dieses war das erste Täschchen. Etwas größer als ich wollte. Aber auch ganz gut, denn da passt ein etwas größeres Strickprojekt gut rein.

Dann etwas kleiner. Sozusagen ein KrimsKramsTäschchen.

Und nun gab es kein Halten mehr. Die Jeans sollten nahezu aufgebraucht werden. Und so entstand auch noch dieser Reigen.

Und sagar an ein Label habe ich gedacht!

Die Foto’s habe ich heute bei allerschönstem Wetter an der Scharfen Lanke gemacht. Ja das heißt tatsächlich so. Und gegenüber ist der Südpark. Direkt neben einer großen, stark befahrenen Straße. Aber kaum, dass man in den Park eintaucht, ist davon nichts mehr zu merken. So lade ich euch jetzt ein, mir mir einen kleinen Spaziergang im Südpark zu machen. Klict einfach auf das Bild und ihr könnt alle Foto’s schön groß  anschauen. Ein tolles Plugin bei WordPress!

Und weil ja Täschchen, also was Genähtes dabei ist, darf mein Beitrag heute zum ModernPatchMonday.


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Berlin leuchtet

In jedem Jahr wieder toll.
Berlin
leuchtet hat schon am vergangenen Wochenende begonnen. Deshalb habe ich
mich mit Sabine am Dienstag Abend getroffen und mich in die ersten
Geheimnisse der Nachtfotografie einweisen lassen. Wir waren nur am
Kudamm unterwegs. Da gab es schon genug zum üben.

Kubik Skultur “Feiheit” – eine Lichtskulptur für Menschenrechte auf dem Breitscheidplatz

Break trough the squares

Und ich habe immer Bilder bewundert, auf denen diese Lichtspuren zu sehen sind.
Auch das habe ich probiert.

Und schaut euch hier mal die Ampel an!
Ja rot, gelb und grün leuchtet 🙂 Ich bin begeistert!!!

Eigentlich wollte ich zum ersten Mal bei einer Freundin die Bilder in Lightroom nachbearbeiten. Aber aus unerfindlichen Gründen, hat ihr Lightroom die RAW-Dateien nicht geföffnet. Auch bei meinem Lieblingsfotografierlehrer Michael funktionierte das nicht. Auch er hat leider keine Erklärung dafür. Er hat mir geraten meine Karte neu zu formatieren. Na dann werde ich das mal machen.

Und während wir da so gestanden haben, kam ein ReporterTeam des RBB auf uns zu. Ja direkt auf uns. Wir waren gerade die Einzigen, die dort mit ihren Stativen rumgestanden haben.
Und hier könnt ihr dem mininbericht der Hobbyfotografinnen Sabine und Marion sehen :-))

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Der Telespargel

Na wisst ihr wovon ich euch heute berichten will?
Der “Telespargel” -wie er von einigen Berlinern liebevoll genannt wird- 
oder auch einfach nur der Fernsehturm.
Berlins Mitte ist geprägt durch den Fernsehturm. Vom Brandenburger Tor die Straße unter den Linden hochspaziert ist er ständig zu sehen. Bei 368m Gesamthöhe auch kein Wunder.
Und interessanterweise, zeigt er sich immer wieder in so verschiedenen Blickwinkeln.
Hier sieht es doch so aus, als ob der Fernsehturm direkt hinter dem Berliner Dom steht. 
Nein, das tut er nicht.
Er steht nämlich auf der anderen Straßenseite und bestimmt gute 500m entfernt vom Berliner Dom.
Ein Stückchen weiter und schon sieht es wieder ganz anders aus.
Plötzlich “klebt” der Turm der Nikolaikirche direkt am Fernsehturm.
Oder steht die Nikolaikirche doch daneben?
Aber auch das ist nicht so ganz richtig. 
Die Nikolaikirche steht ca.100m vor dem Fernsehturm.
Und geht man noch ein Stückchen weiter ist der Blick auf den Fernsehturm frei.
Wisst ihr eigentlich, was das mit dem Fernsehturm auf sich hat?
Ich habe mal Herrn Google befragt, denn der weiß ja bekanntlich alles.
Einer Berlinseite konnte ich Folgendes entnehmen:
 Seine Entstehung ist dem Umstand zu verdanken, dass die ehemalige DDR eine
Sendeanlage benötigte, die zugleich leistungsstark und landesweit
ausstrahlen konnte. Nachdem sich der zuerst angedachte Standort in den
Müggelbergen als Gefahrenquelle für den Flughafen Berlin-Schönefeld
herausstellte, entschied der damalige SED-Parteichef Walter Ulbricht im
Jahr 1964 persönlich den Fernsehturm am Alexanderplatz zu bauen. Schon
im Spätsommer des gleichen Jahres begannen die Bauarbeiten und es
sollten nur knapp vier Jahre vergehen bis der komplette Turm
fertiggestellt wurde, im Oktober 1969 wurde er in Betrieb genommen.

Jährlich kommen zahllose Besucher aus aller Welt. Ziel ist die
Aussichtsetage in 203 Meter Höhe, von der man bei gutem Wetter bis zu 80
Kilometer weit gucken kann. 
Eine Etage darüber -und damit in Höhe von 207m-  befindet sich ein
Restaurant, das sich in einer Stunde einmal um die eigene Achse dreht. 
Seit März 2014 hat der Fernsehturm einen neuen Aufzug.
In nur 35 Sekunden hat der Besucher die Aussichtsplattform erreicht. 
Das Besondere dabei: Man kann jetzt schon bei der Aufzugfahrt einen
interessanten Blick genießen. Durch das verglaste Dach blickt man
während der Fahrt in den beleuchteten Schacht.

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Gerade eben ….

… auf meiner kleinen Laufrunde.
Die Sonne lacht, der Himmel ist strahlend blau!

Und in der Nacht war es kalt.
-6 Grad. Und das ist auch noch zu spüren und zu sehen.

Und das hier sieht doch schon aus wie tiefster Winter, oder?

Gut, dass es heutzutage so tolle Smartphones gibt, die so schöne Bilder machen. Denn eine große Kamera beim Laufen ist doch leicht unpraktisch.
Und schön war es heute.
Ich habe ja nach dem Marathon pausiert. Mein Knöchel, dann ein bisschen Erklätung und auch Unlust haben mich vom Laufen abgehalten.
Aber jetzt gehts wieder los. Ich freue mich.

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Erinnerungen werden wach

Woran???
An das geteilte Berlin!
Ich war heute mit meinen frisch eingestellten Azubi’s im Tränenpalast.
Da wir in der Rentenversicherung auch Berührungspunkte mit der früheren DDR haben, haben sich meine Kollegin und ich gedacht, dass wir das Thema “Geschichtliche Entwicklung” mal anders gestalten!
Ich gehöre ja zur Mauerbaugeneration,
d.h. ich gehöre zu dem Jahrgang, in dem die Mauer errichtet wurde.
Ich bin auf der “West”seite Berlins groß geworden.
Oft bin ich gefragt worden, ob ich mich nicht eingesperrt fühle.
Nee, ich habe mich nie eingesperrt gefühlt. Ich kannte das ja nicht anders. Es war halt normal, dass ich eine Grenzkontrolle durchlaufen musste, wenn ich nach Westdeutschland fahren oder auch in die DDR einreisen wollte!
Aber ganz ehrlich: Schön war das nicht.
 Es war immer in bisschen unheimlich,
 weil man immer den Launen der Grenzposten ausgesetzt war.
1989 durfte ich ein Stück Geschichte erleben.
Und was soll ich euch sagen: Ich habe das verpennt. Ich habe es in der Nacht vom 08. auf den 09. November 1989 nicht mitbekommen, dass die Grenzen aufgingen.
Nur am Morgen habe ich mich über die merkwürdigen Geräusche auf der Straße gewundert.
Da fuhren doch tatsächlich Trabi’s! 
Aber nun zurück zum Tränenpalast.

Woher der Name für dieses 1962 errichtete Gebäude kommt könnt ihr euch sicher denken.
Viel Verzweiflung und Tränen zahlloser Familien sind mit diesem Ort verbunden.
Nachdem wieder Einreisen in die DDR erlaubt waren, musste hier jeder durch, der von der DDR wieder in den “Westen” ausreisen wollte.
Zurück blieben die Angehörigen, die in der DDR wohnten.
Ich selber bin da noch mit meinen Eltern durch.
Später gab es dann mehr Grenzübergangsstellen. Auch mit dem Auto durfte dann irgendwann gefahren werden, so dass wir den Tränenpalast nicht mehr zur Ausreise genutzt haben.
Im übrigen ist der Tränenpalast im Originalzustand erhalten!
Seit 2011 beherbergt der Tränenpalast die Ausstellung “Grenzerfahrungen”
Eine kostenlose Ausstellung, die mich sehr bewegt hat.
Gleich am Eingang eine Diashow mit Bildern des Mauerbaus.
Sofort hörte ich die Stimme von Walter Ulbricht mit ihrem eigentümlichen Klang:
“Niemand hat vor eine Mauer zu errichten!” 
Was aber bitte hat denn da 28 Jahre lang gestanden?????

Bei der Einreise wurde man gezwungen DM in Ostmark im Verhältnis 1:1 umzutauschen.
Es war jeoch leider sehr schwer das Geld auszugeben.
Ausführen aus der DDR oder gar zurücktauschen durfte man das Geld aber nicht.
Entweder hat man es verschenkt 
oder man konnte es auf der Notenbank der DDR deponieren.
Dennoch wurde der Zwangsumtausch bei der nächsten Einreise erneut fällig. 
Zunächst musste man bei der Ausreise durch die Zollkontrolle.
Hier stehen heute Koffer von Menschen,
 die noch vor dem Mauerbau aus der DDR geflohen sind.
Bis vor dem Mauerbau war es auch den DDR-Bürgern erlaubt in den “Westen” zu fahren. Aber nur für einen Tag.
Und wenn die vorhatten zu fliehen, dann sollten ja ein paar persönliche Gegenstände mit! 
Aber auffallen durfte das natürlich nicht!
Also nur ein kleiner Koffer.
Was würdet ihr denn da so mitnehmen???
Ganz schwierige Entscheidung.
Und die DDR-Bürger mussten ja auch immer damit rechnen, dass sie kontrolliert werden und die geplante Flucht auffliegt. 
Schön bei diesen Koffern ist, dass da Hörer stehen und man sich die Geschichte der jeweiligen Person anhören kann.
Dann kam man zur Passkontrolle.
Schilder zeigten früher an, wo man sich einzuordnen hatte.
Unterschieden wurde u.a.zwischen:
Bürger Berlin (West) und Bürger der BRD.
Die DDR hat Berlin (West) nie anerkannt und deshalb war das immer extra.
Wir hatten seinerzeit auch nur einen behelfsmäßigen Personalausweis! 
Trat man durch eine dieser Türen schloss diese sich hinter einem.
Die Tür vor einem war auch zu.

Das war schon bekelmmend.
Oben angebrachte Spiegel zeigten alles was sich im Rücken des “Westlers” befindet.
Die Tür vor einem öffnete sich erst, wenn der Grenzposten diese freigab.
Und
wenn es dich ganz schlecht traf, verschwand der Grenzposten mit deinen
Personaldokumenten und du standest ein längeres Weilchen mutterseelenallein in dieser engen
Kabine. Erklärungen für dieses Verhalten gab es nämlich keine.
Aber wenn sie dann aufging, warst du durch.
Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr dann den Ausgang.
Früher schloss sich da ein Tunnel an.

Auf einem alten Foto ist das noch zu sehen!

Aber nicht das ihr denkt, dass einem dann schon wohler war. 
Man kam auf den Bahnhof Friedrichstr, 
der heute keine Ähnlichkeit mehr mit dem damaligen Bahnhof hat!
Es war ja noch immer “Osten”.
Frühestens nach einer Station, dem Lehrter Bahnhof -heute Hauptbahnhof-,
 löste sich dann die Anspannung.
Auch jetzt, wo ich diesen Post schreibe, berührt mich die Sache noch sehr.
Ich bin froh, dass es das nicht mehr gibt und das nun beide Seiten so hin und her können, wie sie wollen und wann sie wollen.
Solltet ihr mal in Berlin sein und ein bisschen Zeit haben geht doch da mal hin! 
Das ist wirklich interessant zu sehen.


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