Twisted Headband

Ach immer diese englischen Begriffe. Aber die Strickcommunity spricht leider größtenteils englisch 🙁
Hier hatte ich euch berichtet, dass ich aus einem Rest der Wolle einer schönen Jacke ein Stirnband gestrickt habe. Der weiterhin verbliebene Rest reichte für ein weiteres Stirnband aus. Ich wollte unbedingt so ein Strinband mit einem Knoten vorne. Etliche Anleitungen habe ich gelesen. Die Knoten da aber waren alle etwas merkwürdig und sahen auch nicht schön aus. Eine Strickfreundin schickte mir, als sie von meiner Suche erfuhr, einen Link zu Mirella Moments und damit zu einem wirklichen schönen geknoteten Stirnband.

Der Knoten sieht doch wirklich toll aus oder?! Hier könnt ihr ihn nochmal näher betrachten.

Und soll ich euch was verraten?! Der ist total gefaked. Er entsteht nämlich nur durch ein ganz bestimmtes Zusammennähen der beiden Enden.


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Weihnachtswichteln der Nadelspielerinnen

Einmal im Monat treffe ich mich mit Conny und Manu – beide ohne Blog- um die Nadeln spielen zu lassen. Heute war ich dran und ich habe mir zum Kaffee was Besonderes rausgesucht.

Ja wir treffen uns zum Kaffee! Was hat da ein Raclettegerät zu suchen? Das verrate ich gleich noch.

Seht ihr im Hintergrund die Dose. So eine Dose habe ich für jede von uns Dreien genäht. Mir hat der Stoff so gut gefallen, dass ich mir auch eine Dose bezogen habe. Gekauft habe ich den Stoff beim Sommerfest von Saskia. Von Sylt aus habe ich im Sommer einen Ausflug zu Saskia gemacht.

Genäht habe ich die Dosen nach einer Anleitung von Maja’s Nähzimmer. Leider ist auch dieser Blog wohl der DSGVO zum Opfer gefallen. Ich bedaure das sehr.
Nun aber zurück zum Raclette. Ein Gemisch aus Äpfeln, Rosinen, Frischkäse, Zucker, Zimt und MiniMarshmellows wurde im Pfännchen auf einen Butterkeks gepackt und ab damit ins Raclettegerät. Wir waren sehr gespannt, wie das wohl wird und ob es schmeckt. Und es hat geschmeckt.

Zusätzlich hatte ich noch Walnuss-Schoko-Brownies gebacken. Die waren auch sehr lecker. Die FotoIs sind leider nichts geworden. Ich mache die ganz bestimmt nochmal und dann gibt es hoffentlich Foto’s.
Zu Weihnachten wichteln wir drei immer. Es gibt ein WWWK! Ein WeihnachtsWickelWichtelKnäuel! Noch verpackt sah meines so aus.

Was bitte ist ein WWWK? Ganz einfach. In ein Knäuel Sockenwolle sind Geschenke verpackt. Um an die Geschenke zu kommen, muss fleißig gestrickt werden.

Manu hat für mich kirschrote Sockenwolle von Tausendschön besorgt. Eine ganz wunderbare Farbe. Ich hatte leichte Entscheidungsschwierigkeiten mit dem Muster. Ich möchte zwar an meine Geschenke, habe aber zur Zeit nur bedingt Lust zum Sockenstricken. So habe ich mich nach dem Bündchen noch umentschieden. Ich stricke nun eine Socke nach einem Muster von Birgit Freyer. Chaox heißt die. Ein Muster aus der Mappe “Socks in Winter”. Noch ist aber nicht wirklich viel zu sehen.

Mal schauen, ob ich jetzt gleich noch etwas schaffe. Die nächsten Tage wird die Socke ruhen. Ich habe mit meinen 19’er Azubis Teamfahrt. Da habe ich nur wenig Zet.

 


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Ich stricke was Rotes – Die Auflösung

Zunächst möchte ich mich für eure lieben Kommentare zu “Ich stricke was Rotes” bedanken. Ja das Rot ist wirklich toll! Vielleicht sollte ich mir aus diesem Garn noch eine weitere Jacke stricken.
Fleißg geraten habt ihr auch. Die Mehrzahl war der Meinung, dass ich Fingerhandschuhe stricke. Gaaaaanz falsch. So sehr ich Gestricktes liebe, so sehr hasse ich getrickte Fingerhandschuhe. Die kommen bei mir nicht ins Haus! Das ich eventuell Fingerhandschuhe stricke, lag von an diesen undefinierbaren langen “Dingern “.

Aber nein, keine Fingerhandschuhe. Diese langen “Dinger” sehen nun so aus.

Na habt ihr eine neue Idee, was ich da gestrickt haben könnte?!
Einige waren der Meinung, dass ich was für den Hals stricke. Auch falsch, kommt aber zumindest platztechnisch der Sache schon näher. Rückt ihr vom Hals noch ein Stück aufwärts landet ihr beim Kopf und dann auf der Stirn. Und tadaaa! Angekommen. Ich habe ein Stirnband gestrickt.

Meine Wolle passte ganz gut zu den Angaben in der Anleitung. Nur die langen “Dinger” habe ich 5 Reihen länger gestrickt. Mit den vorgegebenen 25 Reihen ließen sich die Stränge schlecht zum Zopf legen. Mit insgesamt 30 Reihen war das viel besser.
Und sicher wollt ihr auch noch ein Tragefoto. Dafür musste Herr Brummi als Model herhalten. Ich finde der schon etwas ältere Herr hat seine Sache ganz gut gemacht!

Falls Ihr auch Lust auf das Stirnband bekommt: Es handelt sich um das Stirnband Bambusa von Andrea Baron. Schon lange schlummert die Anleitung auf meiner Festplatte. Jetzt endlich habe ich nun eines gestrickt und freue mich sehr darüber!
Gestrickt habe ich mit einem Rest Cool Wool Big von Lana Grossa mit Nadelstärke 4.

Das Garn eignet sich hervorragend für Stirnbänder. Nun habe ich nur noch Minireste. Aber auch dafür habe ich schon eine Idee. Muss nur noch die Anleitung auf meiner Festplatte finden.


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Ich stricke was Rotes

Ich betreibe mal wieder den sinnlosen Versuch meinen Wollstash abzubauen. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist und so fang ich klein an. Ich habe mir den Rest von dieser Jacke geschnappt. Es ist nicht mehr soviel übrig. Vielleicht ganz knapp zwei Knäule, aber für mein Vorhaben völlig ausreichend. So sieht der Anfang aus.

Ein leichtes, aber dennoch hübsches Muster. Etwas weiter oben sieht mein Gestrick so aus.

Schon ein bisschen merkwürdig, oder? Wollte ihr den oberen Teil  meines Gestricks ganz sehen? Viele Nadeln und so einzelnes Stränge erwarten euch da.

Schon merkwürdig nicht wahr?! Was das nun wird? Das verrate ich noch nicht. Das seht ihr erst, wenn ich fertig bin!


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Wollsalat – Die Auflösung

Schön habt ihr gestern geraten, was ich wohl aus meinem Wollsalat mache. So will ich euch nicht so lange auf die Folter spannen und das Rätsel auflösen. Zum Geburtstag bekam ich von Chrissi auf meinen Wunsch Puschen geschenkt. Hier könnt ihr sie sehen. Die Roten rechts im Bild sind meine. Ich mag die, weil die so wunderbar warm sind und im Koffer auf meinen Dienstreisen nur ganz wenig Gewicht haben. Und in den Hotels mag ich überhaupt nicht gerne barfuß auf dem Teppich laufen. Leider habe ich wohl eine Pusche irgendwo vergessen und nun bin ich einfüßig. Nicht schön. So mussten neue Puschen her. Und Puschen habe ich aus dem Wollsalat gestrickt.

So komisch die so unangezogen aussehen, so toll sind die.

Chrissi hat die Puschen nach einer Idee von Sudi Kola – leider ist ihre Seite bei Facebook nicht zu erreichen – gestrickt; hat die Anleitung aber ein wenig abgeändert. Sie hat den Puschen eine abgerundete Ferse verpasst.

Hier beschreibt Chrissi, wie sie das gemacht hat.
Und mit diesen Puschen habe ich mir auch wieder ein Kreuz beim Herbsthandarbeitsbingo erarbeitet. Ich habe mich nämlich einer Herausforderung gestellt. Die Herausforderung sechs augenscheinlich nicht zueinander passende Sockenwollreste miteinander zu verarbeiten. Die Herausforderung mit sechs Fäden Sockenwolle zu stricken
– gestrickt habe ich mit Nadel 5,5 -. Die Herausforderung die Puschen auf der Rundnadel mit Magic Loop zu stricken. Das mache ich nämlich nicht wirklich gerne. Ein Nadelspiel war aber ganz doof. So habe ich mich beim Stricken ein bisschen mit dem Magic Loop angefreundet.


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Wollsalat

Ich erzählte euch gestern beim Samstagsplausch, dass ich in den Urlaub fahre. Und wohin habt ihr natürlich alle gewusst! Nach Sylt!!! Allerdings begrüßte mich meine Insel gestern nicht besonders freundlich. Nachdem ich meine Ferienwohnung in Empfang genommen habe, mache ich mich immer auf den Weg raus an die frische Luft. Zuerst hole ich ein Fahrrad und dann laufe ich die Friedrichstr. zur Prmenade, um zu schauen, ob die Nordsee tatsächlich noch da ist. Dabei bin ich gestern zweimal richtig nass geworden. Es hat aus Kübeln geschüttet. Also habe ich rasch einen Kaffee getrunken und bin zurück in meine Ferienwohnung.
Dort angekommen habe ich dann Wollsalat gemacht. Kennt Ihr nicht??? Der sieht so aus.

Ich möchte mit 6 Fäden Sockenwolle stricken, also sozusagen 24-fach. Ihr meint die Farben sehen gruselig miteinander aus? Nein! Schaut mal, wie es aussieht, wenn die sechs Fäden zusammen liegen.

Das sieht doch schon viel besser aus. Und  verstrickt sieht es noch besser aus. Ich finde es auch erstaunlich, wie toll diese Mischung dann verstrickt aussieht.

Tja, und was wird das nun??? Da könnt ihr nun drüber nachdenken. Noch bin ich nicht fertig Und deshalb kann ich noch nicht mehr zeigen.


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Kiboo KNITS zu Gast bei Herrn U

Ich hatte beim Samstagsplausch berichtet, dass ich endlich mal wieder zum Kaffeeplausch zu Herrn U gegangen bin. Hach das war wieder schön. Und das Tollste war als eine Kundin reinkam. Angereist aus Braunschweig. Und ich kannte die! Von unseren gemeinsamen Klöppelwochen in Bad Laer. Yvonne hat nicht schlecht gestaunt, als sie mich erblickt hat! Aber warum ist Yvonne extra aus Braunschweig angereist. Zum einen wollte sie wohl gern einen Ausflug nach Berlin machen und dann wollte sie mal Herrn U kennenlernen. Und bei Herrn U gab es beim Kaffeeplausch eine Überraschung. Naja, so richtig Überraschung war es nicht. Kiboo KNITS war angekündigt. Da wir das Label aber nicht kannten, war es dann eben doch eine Überraschung.

Hinter dem Label Kiboo KNITS verbirgt sich die sympathische Italienerin Chiara Bubici. 2016 hat sie ihr kleines Unternehmen gegründet.  Chiara hat auf einer extraweichen Basis aus 75% deutschem Merino und 25% Nylon zehn wunderschöne Farbkompositionen gefärbt. Diese tragen Namen wie zum Bespiel: Blue Hour, 6 AM, Olympo,  Ariel, Ottobre.

Hier die Stränge nochmal im einzelnen.

Die Einzelfotos hat mir Herr U freundlicherweise zur Verfügung gestellt. So musste ich die nicht alle auch nochmal fotografieren.
Der zehnte Strang verdient ein extra Foto, denn davon durften zwei bei mir einziehen. Die Färbung mit dem Namen Ariel hatte es mir angetan.

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass Chiara immer sowohl eine Strickprobe als auch eine Häkelprobe der entsprechenden Färbung dabei hatte. Dabei war ich erstaunt, wie unterschiedlich eine Färbung wirkt, wenn sie verstrickt oder verhäkelt wird. Schaut selbst.

Das war wieder ein schöner Nachmittag. Ich wünsche Chiara viel Erfolg mit ihrem Label. Mich hat es gefreut sie kennenlernen zu dürfen.


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Die Kunzfrau zu Gast in Augensternswelt

Ufo’s und WIP’s hat wohl jede von uns.
Ordnung im Nähzimmer und den Strickbeuteln?!
Themen, welche so unendlich sind. Ich nehme mich dabei nicht aus. Leider bin ich sehr gut darin mehrere WIP’s auf einmal zu haben, die dann auch immer wieder in  UFO’s enden. Soviele Ideen erreichen mich, die ich zu oft sofort anfangen muss. Das Internet tut neben meinen  Strick- und Nähfreundinnen sein übriges dazu.
Aber wie gehen wir um mit den WIP’s und UFO’s oder auch NafO’s -eine Wortkreation der ersten Gastbloggerin Antetanni in Augensternswelt – ????
Um all das geht es in meinem heutigen Gastbeitrag in Augensternswelt. Schau doch mal vorbei!

 


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Eines sage ich euch ….

… ich werde noch zum Mützenfan!!!!!
Von einer Strickjacke – die ich noch nicht gepostet habe, weil sich schwarz so schwer fotografieren lässt – hatte ich noch Wolle übrig! Die Wolle für die Jacke ist im übrigen aus meinem Stash gewesen. Was bin ich brav!!!
Und was war das für Wolle? Diese hier. Wirklich gut abgelagert!

Für meine Mütze habe ich ein Modell aus diesem Heft ausgewählt.

Meine Wahl fiel auf den Pebbles Hat.

Da meine Wolle jedoch deutlich dünner war, habe ich mit doppeltem Faden gestrickt. Das kam gut hin und ich konnte mich an der Maschenanzahl des Originalmodells orientieren. Schnell waren die ersten Runden gestrickt.

Was ich aber in gar keinem Fall wollte, war eine Mütze in Form einer Beanie. Das gefällt mir an mir nicht. Ich mag lieber einen Fellpuschel an meinen Mützen. Also Anleitung abgeändert und die Mütze meinem Kopf angepasst. Bei frühlingshaften Temperaturen sind dann Anfang der Woche diese Foto’s entstanden.

Von der Wolle ist noch immer etwas über. Da kann ich mir bestimmt noch ein Stirnband draus stricken. Ich habe auch schon eines gesehen, was mir richtig gutgefällt, aber da gibt es offensichtlich keine Anleitung zu. Aber ich denke, das kann ich auch ganz gut nach dem Foto stricken.

 


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Ein Pulli für Mausi

Huhu! Ich bin’s! Wooly!
Ihr habt mich bestimmt schon vermisst?! Solange habe ich mich hier nicht zu Wort gemeldet. Aber heute hole ich das nach. Hat es bei euch gestern auch den ganzen Tag geregnet? Hier bei uns schon. Meine Menschin und ich konnten nicht raus. Dabei hatten wir das vor. Ein paar Foto’s sollten noch gemacht werden. Naja, machen wir das ein anderes Mal.
Einige Regionen Deutschlands ersticken ja im Schnee. Hier bei uns ist das eher dürftig. Samstag vor einer Woche lagen für kurze Zeit ca 2cm Schnee. Für mich kleine Maus ist das schon viel. Also sind wir ganz schnell raus. Natürlich habe ich meinen tollen roten langärmligen Pullover angezogen.

Vor einiger Zeit hatte ich euch meinen Kumpel Mausi, der bei der Menschin Evelyn lebt vorgestellt. Hier könnt ihr uns Beide sehen.

Mausi war schwer neidisch auf meinen tollen roten Pulli und lag seiner Menschin ständig in den Ohren, dass er auch einen will. Aber die Menschin Evelyn hat es nicht so mit dem Stricken auf einem Nadelspiel. Ihr merkt schon, hier spricht der Fachmann. Also habe ich das mal rasch mit meiner Menschin abgeklärt. Rote Wolle haben wir ja genug. Und auch, wenn Mausi deutlich größer ist als ich, braucht das nicht allzuviel Wolle. So durfte Mausi eine Weile bei mir wohnen, denn der Pulli musste angepasst werden. Und pünktlich zum Schneetag war der Pulli fertig.

Toll sieht Mausi aus, oder?! Und rot steht uns Beiden doch wirklich hervorragend. Schaut selbst.

Und an diesem Samstag war auch Kaffeeplausch bei Herrn U. Da durften wir Beide mit, denn auf dem Rückweg sollte Mausi dann wieder in seine Wohnung zurück. Na der hat vielleicht gestaunt. Soviel tolle Wolle. Da sind wir doch mal ein bisschen auf den Wollknäueln rumgeklettert.

Meine Menschin war ja hin und weg von diesen Qualitäten. Aber ich habe ihr ins Gewissen geredet. Sie soll sich erst überlegen, was sie daraus stricken möchte und dann kaufen. So hat sie die Knäule noch ein bisschen angeschmachtet und überlegt jetzt tatsächlich erst. Das habe ich ja dann mal gut hinbekommen, oder!


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