Stricken mit Baumstämmen – Teil 2 –

Ihr erinnert euch noch? Hier habe ich euch mein Gestricksel mit Baumstämmen vorgestellt. Aus der Weekend Color von Lana Grossa wollte ich mir eine Mütze stricken. Einige von euch haben richtig geraten.

Da ich ja nicht ganz so gerne Mützen trage, stricke ich auch relativ selten welche. So habe ich bei meiner Mütze doch oft geribbelt. Angefangen hatte ich mit 45 Maschen.  Das war mir dann doch zu eng. Also alles wieder aufgeibbelt – und ich war schon sehr weit- und mit 48 Maschen neu angefangen. Viel besser. Dennoch habe ich noch öfter geribbelt, bis sich die Abnahmen gut um meinen Kopf fügten und die Mütze so hoch war, wie ich es gerne wollte! Und nun wollt ihr wohl sehen, wie die geworden ist?! Ok, erstmal von oben. So ein Puschel musste einfach sein. In den war ich echt schockverliebt.

Und jetzt von hinten.

Das sieht schon mal ganz gut aus, oder? Ok, ihr wollt auch von vorne!

Uiih, wie sehe ich denn damit aus?! Naja, geht doch eigentlich. Viel besser als mit Mützen aus dünnerem Garn! Mit so einem dicken Garn kann ich mir sogar eine weitere Mütze vorstellen – obwohl das stricken mit den dicken Nadeln grausig war –. Und mit Puschel natürlich!!! Und ich kann auch ganz “normal” mit Mütze gucken!

Verstrickt habe ich 150g. Irgendwie böd, dass jetzt 50g davon über sind. Mit denen kann ich so gar nichts weiter anfangen. Aber egal. Ist nun mal eben so. Ich bin jedenfalls gut ausgestattet, sollte es doch noch kalt werden.

 


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Stricken mit Baumstämmen

Ja ihr habt richtig gelesen. Ich stricke gerade mit Baumstämmen.

Oder wie würdet ihr das Stricken mit Nadelstärke 8 und 9 bezeichnen?! Und mal ganz ehrlich. Wenn die Nadeln so nebeneinander liegen, dann hat das doch Ähnlichkeit mit Baumstämmen. Warum ist das mache? Na weil die Wolle so dick ist.

Die Wolle jedoch ist total fluffig und weich. Extrafeine Merinowolle mit Baby Alpaca.

69% Merino treffen auf 30% Alpaca und 1% Baumwolle. 100g haben 35 Meter. Ich habe zwei von den Strängen. Es handelt sich um Weekend Color  aus dem Haus Lana Grossa.

Es strickt sich mühselig mit den dicken Nadeln. Hier noch mit Nadel 8. Ich wechsle erst nach dem Bündchen auf Nadel 9. Laut Banderole soll sogar mit Nadel 15 gestrickt werden. Nein, dass mache ich mit Sicherheit nicht. Zu einem habe ich solche Nadeln überhaupt nicht und zum anderen wird mir das Gestrick zu löchrig.

Und was wird das nun??? Tja, da müsste ihr euch noch ein bisschen gedulden! Ihr werdet es aber erfahren.


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Etwas Häkeln, ein Ufo, ein großes Projekt und BINGO

Heute gibt es mal einen Samstagsplausch der anderen Art. Meine Woche war nur geprägt von Arbeit. Zwei Lehrgänge und damit jeden Tag lange Unterricht haben mich wirklich geschafft. So habe ich diese Woche nichts zustande gebracht. Deshalb werde ich euch heute etwas über Häkeln, ein UFO und ein großes Projekt berichten.
Was das alles miteinander zu tun hat? Ganz einfach! Etwas häkeln, ein UFO fertigstellen sind Aufgaben aus dem Handarbeitsbingo 2018. UFO’s hätte ich ja genug zum fertigstellen, aber etwas häkeln?! Was sollte ich nur häkeln. Da fiel mir ein Häkelkorb ein, den ich 2014 mal begonnen habe.

Hier habe ich sogar noch ein Foto vom Anfang.

Mein Korb ist jetzt eher eine Schale geworden. Aber egal! Ich habe gehäkelt und ein UFO ist fertig. Das gibt zwei Kreuze beim Handarbeitsbingo.

Mir hat das echt keinen Spaß gemacht. Häkeln mit Nadel 9! Grauenvoll!!! Deshalb hat der Korb wohl auch so lange sein Dasein als UFO verbracht. Aber nun freue ich mich doch über meine Schale. Und als Schale kann ich den ehemaligen Häkelkorb auch gut gebrauchen. So habe ich nun ein Heim für einige wenige Wollreste, die ich heraussuche für mein neues großes Projekt.

Mein neues großes Projekt ist eine Decke aus gestrickten Wirbeln. Gefunden habe ich die Anleitung in dem Buch “Farbe bekennen – Stricken mit NoroGarnen – Ihr müsst durch das Buch blättern. Dann könnt ihr die Strickanleitung sehen-. Ich bin kein Fan von Noro Garnen. Und deshalb stricke ich diese Decke aus meinen Sockenwollresten.

So nach und nach immer wieder mal einen Wirbel und irgendwann habe ich eine Decke. Wie groß ich die machen will? Keine Ahnung. Schauen wir mal. So sieht sie bislang aus.

Und ich denke ich werde sie nicht in Hexagonform stricken, sondern  nach der nächsten Runde sehen, dass ich sie rechteckig werden lasse. Dann kann ich in Reihen weiterstricken. Und da diese Decke ein neues großes Projekt ist, bekomme ich auch dafür ein Kreuz beim Herbsthandarbeitsbingo 2018. Und BINGO!!!! Die zweite Reihe ist voll.

Zwei Kästchen bekomme ich auch noch voll und vielleicht sogar ein drittes.  Bis Freitag habe ich ja noch Zeit. Jetzt aber plaudere ich noch ein bisschen bei Andrea.


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Wir stricken in See

Huhu!!! Ich bin’ schon wieder! Ich bin schon lange hellwach.

Gestern hatte ich ja berichtet, dass meine Menschin und ich auf große Strickkeuzfahrt gehen. Leider meinte es Petrus nicht so sehr gut mit uns. Es war doch recht kühl und leider regnete es auch immer wieder ein bisschen. Aber wir hatten ja ein Dach über dem Kopf.
Einige Foto’s der Kreuzfahrt möchte ich euch heute zeigen. Aber diese blöde DSGVO macht es mir leider nicht möglich Bilder zu zeigen, auf denen unsere MitfahrerInnen zu sehen sind. Voll blöd, aber von jeder(m) die Genehmigung einzuholen ist einfach zuviel. Aber von Sascha haben wir uns sie eingeholt. Und dieser begrüßte uns zu Beginn der Veranstaltung gut gelaunt.

Meine Menschin war mit ihrer Freundin Manuela vorher noch bei Sascha im Laden. Natürlich hat sie ein bisschen Wolle gekauft, Aber das habe ich ihr auch erlaubt. Sie war nämlich bislang sehr brav und hat artig aus ihrem Stash gestrickt. So durfte sie sich gestern belohnen. Auf dem Schiff haben sich Beide nochmals ihr neu erworbenes Anleitungsheft von Filati, -Tücher & Co, Ausgabe 02- angeschaut und haben noch ein weiteres Modell entdeckt, welches ihnen gut gefällt.

Wie auch im letzten Jahr gab es eine Modenschau und meine Menschin war wieder als Model auf dem Laufsteg. In diesem Jahr gab es eine Auswahl von Modellen aus Knit the Cat 09.

Zuerst die Stola “Sennu”. Dabei ist meiner Menschin eingefallen, dass sie dafür auch Wolle zu liegen hat und sogar die ersten Reihen schon gestrickt hat. So wäre es also ein Option die mal fertig zu machen. Allerdings finde ich die gewählte Farbe meiner Menschin schöner, als die von dem Modell. So schönes rosarot hat sie gewählt. Ich werde also aufpassen, dass sie das bald mal in Angriff nimmt!

Sehr lustig sah die Jacke “Eday” an meiner Menschin aus. Dafür ist sie einfach zu groß. Aber das Publikum hat sich königlich amüsiert. Und meine Menschin auch wie ihr sehen könnt.


Ebenso amüsant war die Jacke “Scale Jacket” Nicht nur dass sie zu groß war. Irgendwie wirkte sie wie ein Tannenzapfen.

Ach das Cape “Zora in Red” sah etwas merkwürdig aus. Da hilft auch die schöne Farbe nicht.

Sascha präsentierte die Jacke “Silver Ray”. Die ist ganz hübsch. Ihm war sie dann doch aber ein bisschen eng. Er erinnerte ein bisschen an das Michelin-Männchen ….hihi….

Egal wie die einzelnen Modelle an einem selber aussahen, wir hatten Spaß. Und das Heft Knit the Cat 09 hat auch diverse schöne Modelle. Aber das ist ja immer so in einem Heft. Etliches gefällt, aber eben auch etliches nicht. Und ich finde es ganz schön, die Modelle auch mal im Original zu sehen. Es wurde aber auch fleißig gestrickt, denn es wurde angedroht, dass am Ende der Kreuzfahrt die gestrickten Maschen gezählt werden. Das haben Sascha und sein Mann dann aber doch aufgegeben. Die haben gemerkt, dass sie sehr sehr viel hätten zählen müssen.
Meine Menschin hatte ein UFO dabei. Potions Mistress. Schon vor Ewigkeiten, nämlich im Dezember 2017, angestickt. Hier hatte sie darüber berichtet. Jetzt aber ist sie auf einem guten Weg, denn auch in Gera hat sie fleißig daran gestrickt.

Und dann gab es noch eine Überraschung. Auch in diesem Jahr gab es eine limitierte Sonderfärbung von Chestnut Cabin. An den Midsommar soll die erinnern.

Meine Menschin hat auch zwei Stränge erstanden. Sie hat auch schon eine Idee, was sie daraus stricken wird. Aber da muss sie noch Unifarben dazu kaufen. So müsst ihr also noch ein bisschen warten.
So ihr Lieben da draußen an den Bildschirmen. Das war mein kurzer, naja nicht ganz so kurzer, Bericht. Jetzt sage ich Tschüss und auf bald.

Euer Wooly


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Stricken im Schloss

Gestern war es endlich soweit!
Das Strickevent in Berlin fand – Xavier zum Trotz- statt.

Xavier hatte leider auch Schäden im Schlosspark des Schlosses Schönhausen hinterlassen. Und deshalb war der Schlosspark und somit auch das Schloss leider für die Öffentlichkeit geschlossen.
Herr U aber hat all seinen Charme spielen lassen und so durften wir durch den Eingang, der dem Schloss am allernächsten war, doch ins Schloss und dort nach Herzenslust stricken und so einiges mehr!
Wie es sich gehört gab es einen kleinen Begrüßungsdrink.

 Noch herrscht Ruhe …

… aber das war bald vorbei. Fröhliches Geschnatter erfüllte diesen schönen Raum.


Auch Herr U schnatterte …hihi…
Nein natürlich nicht.
Er begrüßte seine strickende Folgschaft und kündigte ein paar Überraschungen an.
 
Dann endlich konnte das Kuchenbuffett erobert werden.

Und dann gab es auch schon bald die erste Überraschung!
Wieder eine Modenschau. Diemsdal mit Modellen von Lang Yarns und Lana Grossa. Und wie auch auf der Midsommarfahrt hatten wir und die ZuschauerInnen seinen/ihren Spaß.
Und nun dürft ihr diese exklusive Modenschau auszugsweise erleben.

Und da sind sie nochmal:
die fünf Starmodels mit ihrem Meister.

Aber wir hatten auch immer wieder Zeit Strickstücke kritisch zu begutachten ….

…und natürlich auch zum Stricken.

Ein Strickkönigin wurde gekürt.
Und zum Abschluss gabe es noch ein Konzert.
Fabian -Sascha’s Mann- trat mit dem Duo Liebe Agadir und Band auf und brachte uns sogar zum Mitsingen.

Und kaum, dass wir im Schloss angekommen waren, war es schupps 18.00 Uhr und diese wunderbare Veranstaltung war schon wieder zu Ende.

Lieber Sascha,
lieben Dank, dass du immer so tolle Ideen hast, unser wolliges Hobby in ein so schönes Event zu verpacken.
Lieben Dank auch an all die Helferlein im Vorder- und Hintergrund.
Es hat soviel Spaß gemacht.


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Die Schlemmerstrickerinnen on Tour

Samstag 4.45 Uhr! Der Wecker klingelt. Aber ich war eh schon wach.
Duschen, Katze versorgen, ein bisschen was frühstücken und ab ging es zum Bahnhof. Denn ich wollte ja mit Andrea und Betty zur Nadel und Faden nach Osnabrück.
Ich war angenehm überrascht, als wir dort ankamen. Kannte ich den Eingang doch mit Trauben von kreativen Menschen davor. Diesmal war es richtig leer.
Wie ihr vielleicht erkennen könnt hatten wir drei Freikarten, nein sogar Ehrenkarten.
Andrea hatte noch entdeckt, dass Blogger eine solche Karte haben können und sogar freies WLAN auf der Messe. Also haben wir jede von uns rasch eine Mail an die Nadel und Faden geschickt und schwupps waren wir glückliche Besitzerinnen der Karten. Dafür nochmal herzlichen Dank an das MesseTeam.
Wir sind dann, nachdem wir unsere Jacken und den Kram wie Thermoskanne, Strickzeug und so an der Garderobe abgegeben haben, gleich hoch in die erste Etage. Gleich beim ersten Stand, dem von Traumstoffe, sind wir hängen geblieben. Betty und ich bequatschen als bekennende Nelly-Süchtige Andrea sich auch entsprechenden Stoff zu kaufen.
Der braune Stoff  allerdings ist in der Tasche von Betty gelandet.

Und weiter ging es.
Obwohl es doch weniger Stände waren, als ich es in Erinnerung hatte, gab es doch sehr viel, sehr Schönes zu sehen.
Betty und ich konnten uns gar nicht sattsehen.

Stickgarne so wunderschön präsentiert.

Und immer wieder Wolle.
Da war ich aber standhaft, denn ich bin hier in Berlin mit meinem Lieblingswolldealer Herrn U bestens versorgt.

Immer wieder toll ist die Wand -und das ist nur eine von den ausgestellten- mit den wunderschönen Kreuzstichentwürfen von Liebevolle Kreuzstichentürfe.

Und hier könnt ihr sehen, dass es bei weitem nicht so voll war, wie ich das noch kenne. Für uns Besucherinnen ist das natürlich toll, aber für die Händler?! Ob die wohl mit ihrem Umsatz zufrieden waren? Ich hoffe doch, denn nach wie vor mag ich diese Messe.

Da es nicht so voll war konnten wir auch mal ein Päuschen machen und schon mal unsere Schätzchen ein bisschen streicheln.
Mit diesem Einkauf wird dann der Taschennotstand beendet 🙂

Und auch die Zeit nutzen und die Modenschau anschauen.

Am Ende waren wir dann noch in den Sonderschauen.
Hier ein Werk aus der Sonderschau “Musik trifft Stoff”.

Und es gab Quillows zu sehen. Die wurden auch als Abschluss der Modenschau vorgeführt und ratz fatz wieder in der Ausstellung angehängt.

Ihr wisst nicht was Quillows sind?
Es handelt sich dabei um eine Decke, die in einem Kissen verpackt ist. So kannst du wahlweise nur deinen Kopf darauf ausruhen oder dich unter der ausgebreiteten Decke einkuscheln.

Und zum Schluss gibt es natürlich noch die Beuteschau.
Zu so einer Messe zu fahren und nichts zu kaufen, kriege ich eben nicht hin. Hat ja auch schon auf dem Lillestofffestival nicht geklappt.
Zwei neue Bücher von UB-Design nebst Stoff und Stickgarn durften mit nach Hause.

Die beiden hellblauen Stoffe sind von Traumstoffe und der andere blaue Stoff ist von der Ideenstube.

Und ein bisschen KrimsKrams durfte auch mit nach Hause.

Und wenn ihr jetzt noch könnt, dann schaut doch mal bei Andrea und Betty vorbei und lest ihren Erlebnisbericht.
Ich begebe mich jetz mal an meine NäMa. Habe ja schließlich einiges zu tun 🙂


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4800 für 113 statt 568

???  Ihr habt nur ??? in den Augen ???
Was ist das für eine merkwürdige Überschrift???
Ich erzählte euch doch beim Samstagsplausch hierüber: 

Na habt ihr jetzt eine Idee????
Noch nicht. Na, dann begleitet mich.
Gleich um 10.00 Uhr war ich in Pankow, also bei Herrn U am Amalienpark und damit am zweiten Laden des Herrn U.
Eröffnungsfeier bedeutet auch, dass es Geschenke gibt.
Ich habe Tassen mit dem Logo von Herrn U bedrucken lassen. 
Hier könnt ihr sie nochmal ohne Folie sehen.

Und nun kommt mit mir in den neuen Laden, der sich ja in der Räumen des früheren Wollrausch  befindet. Wer aber den alten Laden kennt, erkennt ihn kaum wieder. Hell und freundlich wird die wollsüchtige Frau -aber auch der wollsüchtige Mann- begrüßt.

Eine Pressewand gibt es auch.
Wolle wie zum Anbeißen präsentiert.

Aber was hat es nun mit den merkwürdigen Zahlen auf sich?
Es gab eine großen Lagerverkauf mit sensationellen Angeboten.
Im Vorfeld wurden also unzählige Tüten gepackt.
Kurze Zeit später sah es dann so aus. Und es wurde noch voller. Kein Wunder bei diesen Angeboten.
 
Die fleißigen Herlferlein -Fabian und Mama Rotraud- begrüßten uns mit einem strahlendem Lächeln.
Und Fabian stellte fest, dass Rotraud und ich eine perfekte Farbeinheit bildeten 🙂
Und so sehen dann überglückliche Wollsüchtige aus.

Und nun die Auflösung der Zahlen.
Ich habe 4800g Wolle mit einem Warenwert von 568,00 EUR für 113,00 EUR gekauft.
Ihr müsst zugeben, dass das ein SuperSchnäppchen ist.
Und so sehen meine Beute zusammengestellt auf einem Haufen aus 🙂

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Ahoi …

… eine Strickkreuzfahrt, die ist lustig!
Endlich war es gestern soweit. Die Midsommar-Strickkreuzfahrt -Berliner Art-
konnte losgehen.
Schon ein halbes Jahr vor diesem Event habe ich dafür eine Karte erworben. Und bestärkt durch profesionelle Hilfe von außen habe ich auch teilgenommen.
Aber nun der Reihe nach -ihr braucht ein bisschen Durchhaltevermögen. Es ist ein sehr sehr langer Post. Aber wir haben auch einiges erlebt 🙂
Zunächst trafen sich die Stricksüchtigen im Laden bei Herrn U. So konnten noch die letzten benötigten Strick-Reiseutensilien erworben werden.

 Und wir verteilten uns in den Höfen und haben uns schon mal warmgestrickt.

Agnes war zu Besuch.
Und merkt ihr was????
Wir haben uns den gleichen Pulli gestrickt. Aber wir wussten das nicht voneinander und es war auch nicht abgesprochen, dass wir den anziehen werden.
Zu dem Pulli gibt es in einem anderen Post dann mehr.

Gegen 17.00 schlenderten wir zum Anleger, wo der Fliegende Holländer auf uns wartete.
Naja, eher watrteten wir auf ihn, denn er kam ein bisschen zu spät.
Aber egal, unsere Laune war hervorragend.

Um 18.00 Uhr legten wir dann zu einer vierstündigen Kreuzfahrt ab.
Und wie es auf einer Kreuzfahrt wurde natürlich auch für unser leibliches Wohl gesorgt.

Und diese Leckereien gab es u.a. auf dem “Flying Bufett”:
Gurkenkaltschale
Pikante Hackfleischbällchen süß-sauer
Blätterteig-Schnecken mit Kräuterkäsefüllung
Saté-Spießchen Surabaya mit Erdnußsoße (Hausrezept)
Currywursthäppchen
Trammezini mit mediterranem Gemüse
Grillkäse auf kleinen Schwarzbrottalern
Frischkäsemousse mit Kräcker

Herr U kündigte einige Überraschungen an.
Eine der Überraschungen war der Besuch von Andrea Wilson von Chestnut Cabin -Wolle aus U(e)trecht für Herrn U. Toll Andrea mal persönlich kennenlernen zu dürfen.

Und dann kam die große Überraschung.
Ihr kennt vielleicht dieses Heft von Schoppel?

Sascha hatte nahezu alle Modell aus diesem Heft zur Verfügung gestellt bekommen und so haben hochklassige Modell’s ihr Bestes gegeben und diese Modell vorgeführt.
Es ist so schade, dass es keinen Ton dazu gibt. Es war so herrlich.
So und nun begelitet mich auf den Laufsteg. Ich lasse jetzt nur noch Bilder sprechen. Haltet durch!

Na, seid ihr noch da?
Das war ein echter Spaß. Und wie mir berichtet wurde hatte auch das Fussvolk zu Lande seinen Spaß.

Heute bin ich aus unerfindlichen Gründen stockheiser. Wahrscheinlich, weil wir soviel gelacht haben.
Jetzt kann ich nur noch DANKE sagen.
Danke an Herrn U, seinen Mann Fabian und sein Team Agnes und Ariane, die uns diese tollen Stunden beschert haben.


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3. Lange Nacht der Strickkultur

Bereits zum dritten Mal lud Herr U in seine Gemächer in den Heckmannhöfen zur
 “Langen Nacht der Strickkultur”
Rund um einen großen Tisch saßen 20 Frauen bereit zum Stricken und schwatzen. Diese Anordnung war besonders schön. Jede von uns hatte die Möglichkeit mit jeder zu quatschen.


Diesmal hat uns Fabian thüringisch bekocht. Gestartet haben wir mit einer Suppe.
Fabian hat im übrigen mal beim “Perfekten Diner” gekocht. Hier und  hier gibt dazu etwas zu sehen.
Und dann wurde wieder gestrickt.


Dann der Hauptgang: Gulasch mit kleinen Klößen und Rotkohl. So lecker!
Wooly hat’s schon umgehauen. Sein Bauch ist voll und schwer. 
Deshalb erstmal hinlegen und ausruhen.
Es heißt ja die Lange Nacht der Strickkultur
Und die Kultur kam musikalisch daher.
So war Fabian diesmal der Meinung, dass er etwas mit uns zusammen machen möchte. Er hat deshalb drei bekannte deutsche Schlager rausgesucht. Und wir mussten mitsingen.
Ich sage euch: Die Fischerchöre können einpacken.

Und dann gab es noch Dessert!

Natürlich hatten einige von uns wieder einiges zum Zeigen dabei.
Ich wollte Fotos machen und zur Belustigung aller verselbständigte sich plötzlich ein Rolo der Regale. Und es wollte sich nicht wieder runtermachen lassen. Aber seht selbst:

Aber nun zu den fertigen Teilen.
Vielleicht findet ihr das eine oder andere Teil zum Nacharbeiten 🙂

Miller’s Daughter gestrickt von Michelle.

Atlanta Sideways gestrickt von Christine

Semele gestrickt von Doris

Colour Affection gestrickt von Monika

Silverleaf gestrickt von ??? -das habe ich vergessen- War es Brigitte?

Hamburg Ahoi gestrickt von Doris
Doris hat die Noppen weggelassen.

Fabian musste als Modell für das Cape aus der FAM 242, Modell 11, herhalten und hatte offensichtlich Spaß dabei.

Monika strickte ein Tuch aus der FAM 243, Modell 31.
Einmal aus der Originalwolle …

… und einmal aus 6-fach Sockenwolle.

Und dann noch diese ganzen Versuchungen im Laden. So schön präsentiert!

Und deshalb …

Happy Knitting!
Bis zur nächsten “Langen Nacht der Strickkultur”.

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Huhu, ich bin’s!

 Erinnert ihr euch noch?
Hier hatte ich ja Herrn U als Fachmann in Wollfragen helfend zur Seite gestanden.
Ohne mich wäre der ja echt verloren gewesen!
Nun ist die von mir ausgesuchte Wolle endlich da.
Boah, was für ein Berg.
Da bin ich ja ganz ganz klein.

Jetzt muss ich mir die Farben doch mal näher anschauen. 
Ja sieht schon mal gut aus, aber das olle Plastik muss noch weg und ins Regal müssen die Knäule auch noch.
 

Hopp hopp Praktikant Fabian.
Mal das mal eben!
Ja so ist es schön!
Da erklimme ich doch gleich mal den Berg.
 
Und was war das noch für eine Wolle? Sol Dégradé von Lang Yarns.
Ein Bändchengarn aus 100% Baumwolle.
Meine Menschin mag diese Garn ja. So hat sie sich schon mal einen Sommerpulli daraus gestrickt. Das war noch vor meiner Zeit bei ihr.
Naja, jetzt gibt es ja mich.
Ich werde mal bei Ravelry nach einem passenden Projekt Ausschau halten.
Tschüss! Ich bin dann mal weg!

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