Möwenalarm

Ich habe einen Faible für Möwen. Ich mag diese kreischenden, immer hungrigen und diebischen Vögel. So habe ich mich heute aufgemacht, um ein paar Möwen zu fotografieren.
In trauter Zweisamkeit sitzen Mutter und Tochter beieinander. Ich hoffe zumindest, dass es Mutter und Tochter sind 😉

Heute war es ziemlich windig auf der Insel.

Deshalb ist Gefiederpflege ganz besonders angezeigt.

“Habe ich da auch schon geputzt?” fragt sich diese Möwe vielleicht.

Möwen im Flug wollte ich schon immer mal fotografieren. Meine neue Kamera hat eine Funktion mit der ich die Möwen fokussieren und dann verfolgen kann. Naja zumindest in der Theorie. Hier hat das noch nicht so ganz gut geklappt.

Aber einige habe ich dann doch noch im Flug erwischt. Zunächst im Landeanflug.

Vorsicht!!! Der Platz ist schon besetzt!

Und nun auch im Flug. Das ist gar nicht so einfach. Die sind verflixt schnell.

Und im Sturzflug.

Und am Strand schauen die anderen Möwen dem Treiben zu.

Andere wiederum landen auf diesen Holzplanken – oder wie immer die auch heißen – …

… denn irgendwo da drin muss es was Essbares geben.

“Mich darfst du auch fotografieren. Ich schaue extra mal ganz schön in die Gegend.”

Diese Fototour hat mir heute richtig Spaß gemacht. Es war zwar windig und der Wind hat auch ordentlich an mir geruckelt. Aber es war wieder herrlicher Sonnenschein. Sylt verwöhnt mich wettertechnisch zur Zeit sehr!


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Neue Alltagsmenschen

Von März bis Oktober bevölkern nun schon das dritte Jahr in Folge die Alltagsmenschen meine Lieblingsinsel. Ich freue mich in jedem Jahr, dass es neue Figuren gibt. Einige der Figuren leben aber inzwischen dauerhaft auf der Insel. So z.B. die drei Surferdamen.

Ich bin immer wieder fasziniert wie lebensecht die Figuren sind.

Auch der Fotograf hat inzwischen seinen festen Platz auf der Insel. Auf der Aussichtsplattform an der Benthin-Bleeg-Str. hat er sich einen tollen Platz ausgesucht.

Auch die Figuren an der Haupttreppe in Wenningstedt haben jetzt hier ihren festen Platz. Da ist zum einen der Mann mit dem Fernglas, …

… der heute früh in einen makellos blauen Himmel geschaut hat. Das Bild ist nicht nachbearbeitet. Der Himmel war in dieser Richtung tatsächlich so blau.

Und zum anderen ist da das duschende Paar.

Schaut doch nur, wie er sein Duschbad genießt.

Neu ist die CouchZone vor dem Kursaal. Ich gestehe, dass mir diese nicht ganz so gut gefällt. Die Polonaise und die Tischszene in den vergangenen Jahren haben mir besser gefallen.

Die Zwei auf der Bank sind auch neu.

Die Figuren sind im übrigen aus Beton und wiegen zwischen 80 – 100kg.
Die beiden Sonnenbader sind nicht neu, aber trotzdem schön.

Schaut mal, bei näherem Hinsehen ist sogar seine Brustbehaarung zu erkennen.

Und sogar Amerikaner gibt es auf Sylt!

So, das war heute früh mein Spaziergang durch Wenningstedt und mein Besuch bei den Alltagsmenschen.

 


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Ich war im Zoo

Ich habe mir eine neue Kamera, einschließlich eines großen Zoomobjektivs, gekauft und die musste ich natürlich ausprobieren. Der Berliner Zoo bietet da immer schöne Motive. Und so habe mit Claudia gestern einen Ausflug in den Zoo gemacht.
Was das für ein Tier war habe ich leider vergessen. Aber es ist so niedlich, wie es seine Nase so ausrichtet und offensichtlich was Leckeres riecht.

Elefanten finde ich immer toll. Obwohl dieser hier etwas traurig guckt, oder?

Aber der hier hatte richtig Spaß! Und wenn man genau hinschaut, dann grinst der doch bei seinem Sandbad!

Pinguine finde ich auch immer toll. Wenn die vor sich hin watscheln sind die einfach nur zum knuddeln.

Der Superzoom kam natürlich ganz viel zum Einsatz. Begeistert bin ich, dass sogar die Wassertopfen am Bauch des Pinguins zu sehen sind.

Ich hatte auch schon für meine Canon einen Superzoom. Der hat aber 2,7 Kilo gewogen. Das war mir dann doch zu schwer. Aus der Hand konnte ich damit nicht fotografieren. Das jetzige wiegt nur ein Kilo und lässt sich gut aus der Hand händeln.
Und weiter geht’s auf unserem Rundgang durch den Zoo. Die Erdmännchen haben schon Ausschau nach uns gehalten.

Dem Affen war es offensichtlich schon zu warm und extrem langweilig.

Aktive Fellpflege!

Und die guckt ganz traurig rüber. Ob sie wohl auch gerne so ein Fellpflege hätte?

Leider haben viele Gehege inzwischen eine Glasscheibe oder ein Gitter rundherum. Bei einer Führung haben wir aufgeschnappt, dass dies eine Schutzmaßnahme ist. Leider sind viele Besucher*innen so unvernünftig und füttern die Tiere. Sehr schade, weil Glas und Gitter das Fotovergnügen doch trüben.
So sahen wir Flamingos erst nur durch ein Gitter. Aber dann gab es doch noch eine frei einsehbare Anlage.

Wie unterschiedlich die in der Farbe sind. Manche recht blass und dann wieder ganz kräftig.
So hatten wir gestern einen schönen Tag und ich habe ausgiebig fotografiert. Natürlich habe ich auch viele Bilder entsorgt. Ich mache immer lieber ein Bild mehr, als eines zu wenig. Das geht ja heutzutage ganz prima.
Alles in allem bin ich ganz zufrieden mit der Kamera! Besser geht wahrscheinlich immer. Dann müsste ich mich wohl aber doch noch mehr mit der Forografiererei beschäftigen. Manches ist nicht so einfach zu verstehen. Im Moment bin ich mit meinen jetzigen Kenntnissen ganz zufrieden. Ich bin raus aus der Knipserei mit den vorgegebenen Motivprogrammen und bin in der Lage meine Kamera im manuellen Modus zu bedienen. Ich habe ein bisschen was über Bildgestaltung gelernt. Das recht mir schon mal.


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Gustav Fisch

Näht ihr auch so gerne auf Papier? Ich finde das total klasse. Das wird immer so schön genau. Und auch kleine Teile können gut aneinander genäht werden. Und bei meinem neuen Projekt war das ganz wichtig. Nicht nur kleine Teile, sondern kleinste Teile mussten aneinander genäht werden.

Und nun gestatten! Gustav Fisch.

Eine Fischgräte nach der Vorlage FishyBones von Twiggyundopal. Die Teile im Kopf waren schon sehr klein. Im Nachhinein musste dann feststellen, dass ich etwas falsch gemacht habe. Eigentlich hat der Fisch ein großes Auge. Das habe ich irgendwie übersehen. Aber meine Variante gefällt mir auch und wenn ich ehrlich sein soll sogar bessser als mit einem so großen Auge wie im Original vorgesehen.
Und was habe ich nun mit dem Fisch gemacht??? Eine Projekttasche.

Und ihr habt es sicher schon entdeckt: Ein Schnuddel darf wie immer nicht fehlen.

Die Foto’s habe ich bei uns an der Scharfen Lanke gemacht. Direkt neben einer stark befahrenen Hauptstraße ersteckt sich ein kleines Naherholungsgebiet. Bei der Scharfen Lanke handelt es sich um eine Bucht der Havel im Bezirk Berlin Spandau, genauer gesagt im Ortsteil Wilhelmstadt. Der Gewässername Lanke bezeichnet u. a. Ausbuchtungen von stehenden Gewässern sowie sumpfige Wiesen, was die Gegebenheiten an der Scharfen Lanke gut zusammenfasst. Die Scharfe Lanke ist auch ohne Projekttäschchen eine schöne Fotolocation.


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