Damona – Clue 2

Huhu, ich bin’s! Wooly!
Meine Menschin ist very busy. So habe ich die Gelegeheit genutzt und mich rasch an den Rechner gedrängelt. Die Tage habe ich ganz wunderbar in diesem zartrosa Gebilde gekuschelt. Ja es ist ein bisschen unmännlich, aber es ist so schön kuschlig! Und ich bin ja noch ein sehr kleiner Mann!
Meine Menschin strickt ja bei dem KAL von Birgit Freyer mit. Hier hatte sie darüber berichtet. Sie ist mit Clue 2 schon wieder längst fertig und nörgelt, weil sie weiterstricken möchte. Aber Clue 3 kommt erst morgen und so kann ich noch ein bisschen weiterkuscheln.
Clue 2 war recht entspannend sagt sie. Es war nicht viel zu stricken. Und Birgit hat Angaben gemacht, wie es mit dem ein- und zweifädigen Gestricke weitergeht. So konnte sie noch locker die zwölfte Wiederholung von Clue 1 stricken.
Aber nun wollt ihr bestimmt was sehen. So richtig ausbreiten kann sie ihr Strickstück nicht mehr. Meine Menschin strickt ja solange wie möglich auf einer 80’iger Nadel.

Der Laceteil war auch leicht zu stricken.

Wenn ihr euch fragt, warum da so bunte Dinger drin sind, dann verrate ich euch das. Das sind Maschenmarkierer. Nach jedem Mustersatz hängt sie sich so ein buntes Teilchen ein. Sie sagt, sie kann dann besser kontrollieren, ob sie richtig gestrickt hat. Auch, wenn der Laceteil nicht schwer war, bleibt aufgrund der Anzahl der Maschen doch mal der eine oder andere Umschlag auf der Strecke. So erkennt sie es schneller. Dann soll sie ihre bunten Dinger haben. Mich stören die beim Kuscheln nicht


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Damona – Clue 1

Birgit Freyer bietet im Downloadbereich ihrer Webseite der Wolllust seit Donnerstag ein neues Mystery an. Damona, ein Tuch in Bananenform. Schon lange habe ich kein Tuch von Birgit gestrickt. Aber als ich las Bananenform, wollte ich unbedingt mitstricken. Diese Form mag ich besonders gerne! Birgit empfiehlt einen Lace Zauberball und ein haariges Garn. In meinem Fundus befindet sich zwar ein Lace Zauberball, aber dazu kein passendes harriges Garn. Also habe ich mich für etwas ganz anderes entschieden.

Ich stricke nun ganz ohne Farbverlauf.
Entschieden habe ich mich für CashSeta – 70% Seide, 30% Kashmir, 225m LL à 25g – und KidSetaLace – 70% KidMohair, 30% Seide, 212,5m LL à 25g -. Stricken tue ich mit Nadelstärke 4. Der Anfang sieht doch schon mal ganz vielversprechend aus!

Noch ist es kaum zu erkennen. Im Wechsel werden immer zwei Reihen nur mit KidSetaLace und sechs Reihen doppelfädig gestrickt. Laut Anleitung soll dieser Mustersatz zwölf mal gestrickt werden. Da ich mir nicht ganz so sicher bin, ob meine Wolle reichen wird, habe ich nur elf Wiederholungen gestrickt. Ob wohl beide Farben so Ton in Ton sind, ist auf dem größeren Strickstück der Unterschied zwischen ein- und zweifädig doch zu erkennen. Zwar sehr zart, aber zu erkennen

So einfarbig sieht es völlig anders aus als die Varianten mit dem LaceZauberball, die es schon bei Ravelry zu sehen gibt. Jetzt heißt es aber erstmal bis Donnerstag zu warten. Denn dann gibt es Clue 2.


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True Colors

Stashabbau im Wolllager. Auch das muss in diesem Jahr ein kleines bisschen sein. So habe ich mir das Tuch True Colors von Melanie Berg gestrickt.

Im Original ist das Tuch recht bunt. Verschiedene bunte Reststränge werden mit grau kombiniert. So etwas hatte ich nicht in meinem Stash. Stattdessen ist mein Garn etwas dünner, als das von Melanie Berg vorgeschlagene. Und ich habe nur zwei Farben.

Zum einen einen Rotton aus Filisilk und zum anderen eine Färbung von Chestnut Cabin aus der Gebrüder Grimm Edition. Eigentlich sollte daraus mal ein Pulli entstehen. Aber der hat mir dann so doch nicht gefallen. Also fristete der halbfertige Pulli sein Dasein als Ufo. Nun ist er aufgeribbelt und ein Teil der Wolle ist im Tuch verstrickt. Zunächst habe ich die Färbung von ChestnutCabin als Hauptfarbe verwendet.

Später dann habe ich die Farben umgetauscht und das Tuch dann auch so beendet.

Es ist doch erstaunlich wie unterschiedlich das Muster rauskommt, wenn die Farben nur umgedreht werden.
Nun ist das Tuch fertig und ich habe 176g Wolle aus meinem Stash verstrickt.


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Starflake – Sektion 1 –

Bereits im September/Oktober des vergangenen Jahres startete Stephen West seinen MysteryKAL “Starflake” – inzwischen ist der KAL längst beendet –. Wie passend. Hatte ich im Oktober doch Urlaub und hätte Zeit zum Stricken. Schnell war in meinem Stash ein Wolle gefunden, die ich gerne dafür verwenden wollte. Was mir fehlte, war eine Kontrastfarbe. Macht ja nichts, dachte ich mir. Auf meiner Lieblingsinsel gibt es schließlich ein Wollgeschäft. Bislang habe ich das gemieden. Das Wolllgeschäft führt zwar u.a. die aktuellsten Garne von Lana Grossa, aber ich finde den Laden von außen durch’s Fentster geschaut wenig einladend. Egal, ich brauchte eine Kontrastfarbe und so habe ich im Oktober das örtliche Wollgeschäft aufgesucht. Dieser Besuch war nicht nur mein erster Besuch, sondern wohl auch mein letzter Besuch in diesem Geschäft. Der Laden sieht auch von innen nicht sehr einladend aus. Er wirkt für mein Gefühl sehr kramig. Aber noch war ich frohen Mutes. Ich habe also meine Wolle rausgeholt und meinen Wunsch klar und deutlich geäußert. Ich möchte eine Kontrastfarbe mit einer Lauflänge von max. 400-420m auf 100g in einer bestimmten Farbrichtung. Ich bin noch nie so schlecht beraten worden. Die angebotenen Kontrastfarben waren grauenvoll. Nicht eine Farbe passte. Als ich dann nochmals deutlich  sagte, was so meine Vorstellung ist, musste ich mir sagen lassen: “Sie sind aber auch schwierig!” Hallo?!?!?! Aber dann kam die Krönung. “Nehmen Sie doch Mohair. Damit stricke ich gerade. Das ist ganz toll!”. Sie bot mir Ito Sensai an. In der Tat ein ganz wunderbares Mohairgarn, aber 20g haben 240m. Das passte nicht wirklich zu meinen Vorstellung und der vorhandenen Wolle. Also bin ich unverrichteter Dinge wieder abgezogen :-((( Nix mit Starflake auf Sylt.
Auch hier in Berlin gestaltete sich die Suche als schwierig. Ich bin nun schließlich von meinem Vorhaben abgewichen und habe mir ganz neue Wolle gekauft. Ich will unbedingt einen Starflake von Herrn West!!! Meine Farbwahl ist nun diese!

Völlig anders als mein ursprünglicher Plan – den ich noch nicht ganz aufgegeben habe –. Das dunkelblaue Garn hat die Wollnerin für mich nachgefärbt, weil leider nur noch ein Strang da war. Dafür liebe Sabine, nochmals herzlichen Dank!
Von dem seinerzeitigen Clue 1 habe ich jetzt Section 1 fertig! Und so sieht das aus.

Nun wisst ihr auch, wo der Name herkommt.
Und nun bin ich mal weg. Section2 ruft nach mir!


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Meine Kleine Schwester

Die Bloggerinnen unter euch, die mich gut kennen, wundern sich jetzt wohl etwas. Marion hat eine kleine Schwester? Naja das stimmt so halb und halb. In Menschengestalt habe ich keine kleine Schwester – ich habe überhaupt keine Geschwister –. Aber ich habe jetzt ein Tuch, welches so heißt. Aber nun der Reihe nach!
So ca. im November rief Mairlynd, also Melanie Berg, zu einem Teststrick für die Kleine Schwester auf. Kleine Schwester von wem? Es ist die Kleine Schwester zu ihrem Rheinlust-Tuch. Das Rheinlust-Tuch steht schon ewig auf meiner mehere Tapetenrollen umfassenden ToDoListe. Aber es steht eben auch nur drauf. Gestrickt habe ich es bis jetzt noch nicht. Muss ich nun auch nicht mehr, da ich nun die Kleine Schwester besitze.
Wolle war relativ schnell gefunden. Ich habe mich für eine gut abgelagerte Cool Wool Melange in blau, genauer gesagt Jeansblau entschieden.

Und es war eine gute Wahl. Mir gefällt meine Kleine Schwester sehr! Hier könnt ihr schon mal näher auf das Muster schauen.

Die Keine Schwester ist etwas entspannter als die Rheinlust. Die Rheinlust verlangt sehr sehr viele verschränkte Maschen, sowohl rechts und als auch linkslinks. Bei der kleinen Schwester sind es nur halb so viele, denn eine Hälfte der Wellen ist glatt rechts gestrickt.

Ungespannt waren es richtig wilde Wellen.

Irgendwann im Strickverlauf erweitern sich die Wellen nicht mehr und es gibt einen entspannten kraus rechts Teil neben den Wellen. Ich habe wie angegeben elf Mustersätze gestrickt und mein Tuch hat nach dem Spannen eine gute Größe erreicht. So misst es jetzt 215 cm an der langen Kante und 83cm an der tiefsten Stelle.

Ich mag solche großen Tücher. Und jetzt gibt es noch ein paar Bilder an der Puppe.

Na habt ihr jetzt auch Lust auf eine Kleine Schwester bekommen? Das Pattern ist ab sofort erhältlich. Und zwar sowohl auf englisch als auch auf deutsch. Ein bisschen Strickerfahrung benötigt ihr aber schon. Anfängertauglich ist das Tuch nicht. Aber Spaß macht es.
Und an dich Melanie lieben Dank, dass ich für dich testricken durfte!


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Kiboo KNITS meets Stephen West

Kürzlich hatte ich hier über ein noch recht neues Label einer Färberin berichtet: Chiara von Kiboo KNITS. Ich hatte auch berichtet, dass zwei Stränge bei mir einziehen durften. Nochmal zur Erinnerung: Ariel hieß die schöne Färbung.

Die Entscheidung diese beiden Stränge mitzunehmen fiel, als ich das neue Buch von Stephen West durchblätterte.

Das Buch ist eine Zusammenfassung verschiedener bereits veröffentlichter Tücher von ihm. Ja ich könnte die auch einzeln kaufen, aber ich gebe zu, dass ich auch gerne solche Bücher besitze und darin blättere. Zudem würde ich, wenn ich alle Tücher einzeln kaufen würde mehr bezahlen, als das Buch gekostet hat. Und in diesem Buch gefallen mir einige Tücher. In Anbetracht der schönen Wolle von Kiboo KNITS fiel mir ein Tuch ins Auge, welches ich  dafür als geeignet erachtete. Stephen West hat zwei verschiedene Farben genutzt. Da meine Wolle bunt ist konnte ich mir das schenken und beschloss nur die Färbung Ariel zu nutzen. Aber es war trotzdem noch eine zweite Qualität erforderlich. Nämlich Mohair! Ich habe mich zu der Färbung Ariel für einen Mintton entschieden.

Silkhair von Lana Grossa. 70% Mohair, 30% Seide mit einer Lauflänge von 210m auf 25g.
So sieht das zusammen aus.

Orange hätte auch gepasst. Aber ich fand, dass das Mint am besten dazu passte. Ihr seht also, die Kunzfrau kann auch anderes als nur rot oder blau. Aber welches Modell stricke ich denn nun? Ich habe mich für Striped Esjan entscheiden.

Mein Garn reicht für die Variante Small, die laut Angaben von Herrn West immerhin auch schon die Maße 48cm x 244cm aufweisen soll. Die größere Variante soll 61cm x 300cm betragen. Das ist mir dann doch ein bisschen zuviel. 300cm an der langen Kante. Nein, das brauche ich nicht.
Am Montag war auf der Insel ganz gruseliges Wetter. Es hat nahezu den gesamten Tag geregnet. So fieser Sprühregen und der dann doch recht heftig hat mich nach kurzer Zeit ziemlich nass werden lassen. Ich habe dann doch beschlossen, den Tag in der Ferienwohnung zu verbringen. Aber es war draußen grau, die Wolle meiner Jacke war grau, die Wolle meines angefangenen Tuches war schwarz. Das war mir für den gesamten Tag dann doch zu grau. Aber ich hatte ja auch die fröhlich bunte Ariel dabei. Und so habe ich das Tuch begonnen. Zuerst ist es Fleißarbeit. Nur kraus rechts mit einigen wenigen Unterbrechnungen von vier Lochmusterreihen. Und das bis 391 Maschen auf der Nadel sind. Zum Zeitpunkt des Fototermins hatte ich die noch nicht erreicht.

 


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Mein erster Teststrick für Pariser Landluft

Als ich mich vor einiger Zeit mit meiner Strickfreundin Christiane  getroffen habe, erzählte sie mir, dass sie zur Zeit einen Teststrick von Pariser Landluft strickt. Pariser Landluft? Kannte ich gar nicht, aber ihr Anstrick gefiel mir gut. Wir haben dann vor Ort noch bei Ravelry nachgeschaut. Die Anmeldung zum Teststrick war noch offen und ich habe mich gleich angemeldet und durfte tatsächlich noch mitstricken.
Zu Hause bin ich gleich in meinen Stash abgetaucht. Ich hatte eine ganz bestimmt Wolle im Auge. Nämlich diese hier. Yak aus dem Haue Zitron. 70% Merino, 30% Yak mit 500m Lauflänge auf 100g.

Aber das Strickbild gefiel mir überhaupt nicht. Auf dem Bild sieht das gar nicht so schlimm aus, aber im Original gefiel es mir eben nicht.

Also erneut abgetaucht und mich für eine MerinoWolle von Dornröschen entschieden, die mir meine Strickfreundin Evelyn geschenkt und sogar schon gewickelt hatte.

Hier gefiel mir das Strickbild erheblich besser! Schnell waren die ersten Mustersätze abgestrickt.

Natürlich zeigten wir uns in der Gruppe von Pariser Landluft auch unsere Zwischenstände.

Laut Anleitung sollte der Mustersatz 28x wiederholt werden. Da meine Wolle aber dünner als die in der Anleitung angegebene Wolle, habe ich 30 Wiederholungen gestrickt. Nach dem Baden und Spannen misst meine Gioconda – so der schöne Name des Tuches – nun 200cm  x  63cm. Verbraucht habe 166g.
Das schöne Wetter in meinem Sylturlaub im August habe ich für ein paar Foto’s genutzt.

Das war ein schöner Teststrick. Den Zweiten gab es gleich hinterher. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

 

 


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Kyler mag rot

Und ich mag auch rot 🙂
Zum Geburtstag in diesem Jahr bekam ich von meiner Strickfreundin Evelyn zwei tolle Stränge von der Zauberwiese geschenkt. So wunderbar rot.

Sehr schnell war mir auch klar, was ich daraus stricken wollte. Das Tuch Kyler von Isabell Kraemer sollte es sein. Ein einfaches Tuch und dennoch mit einem gewissen Effekt durch die rechts/links Variante am Abschluss des Tuches.

Ganz weich schmiegt sich das Material um meine Schultern. Und ja ich weiß, ihr könnt das Muster nicht richtig sehen. Dann bekommt ihr jetzt mehr Foto’s.

Mit Nadelstärke 4 habe ich die gesamten 200g verstrickt. Damit ist das Tuch an der längsten Kante 192cm und an der tiefsten Stelle 89cm.
Das hat mir richtig viel Spaß gemacht. Mal schauen, vielleicht gibt es irgendwann einen zweiten Kyler.


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Sonnensegel

In der Gruppe “Gemütliches Stricksofa” bei Ravelry startete Anfang des Jahres der NeujahrsKAL “Was
ich schon immer stricken wollte oder … huch ein Virus, er will zu mir“.
Ersteres kommt mir sehr passend, denn ein Sonnensegel wollte ich
schon ewig stricken. Und die Wolle dafür war ebenso ewig schon
vorhanden.

So konnte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: 
Ich
stricke etwas, was ich schon immer stricken wollte und ich betreibe
Stashabbau.

Ein schöner Effekt zwei Garne so unterschiedlicher Stärken zu verarbeiten.
Und ich war auch recht schnell fertig. Aber ich habe bis zum vergangenen Wochenende gebraucht, um endlich Foto’s zu machen.

Immerhin sind das wieder 185g weniger in meinem Stash.

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Drachenfels

Zu Weihnachten bekam ich von einer Freundin diese wunderbare Wolle von Rosy Green Wool geschenkt.
100% Schurwolle, Baby Merino Extrafine
LL ca. 320m auf 100g
Ein wunderbar weiches Material
Und das Tolle daran war: Die passende Anleitung gab es gleich mit dazu.
Drachenfels von Melanie Berg.
Ich habe sofort angefangen zu stricken und war auch relativ schnell fertig.
Aber irgendwie habe ich es nicht geschafft Foto’s zu machen. Das habe ich nun endlich in meinem Urlaub auf Sylt nachgeholt. Das Meer ist eine so schöne Fotolocation.

Bis auf Minireste -die keine zwei Reihen mehr ergeben hätten-  habe ich die die Wolle aufgebraucht. Gestrickt habe ich mit Nadel 4.

Und hier die kleinen Pünktchenreihen nochmal näher.
Da es in meinem diesjährigen Sylt-Urlaub sehr kalt war konnte ich meinen Drachenfels auf der Insel gut gebrauchen.

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