Jahresprojekt 2021 – #März

01.04.2021 und wieder zeigen wir unsere Fortschritte beim Jahresprojekt bei Andrea.
Ich muss sagen, ich komme immer noch gut voran. Mein erster UFO-Quilt ist fertig!

Trotz aller widrigen Umstände meiner nicht sehr ordentlichen Näherei, ist es doch noch ein recht schöner Quilt geworden. Hier könnt ihr den Quilt auch ausgebreitet sehen. Und vielleicht habt ihr auch Lust mal hier vorbei zu schauen. Da zeige ich, wie meine Freundin Conny meinen Sandwich – mit meiner tatkräftigen Unterstützung 😉 – auf ihre Longarm gespannt hat.
Somit hat es sich schon jetzt gelohnt, bei dem Jahresprojekt mitzumachen. Die FrenchBraidStreifen würden sonst noch immer in der Tüte im Bettkasten ihr trauriges Dasein fristen. Und einige tun das tatsächlich auch noch, denn ich habe nicht alle Streifen verwendet.

Als zweites Projekt hatte ich mir ja meine Falling Triangels vorgenommen. Beim letzten Zeigetag habe ich mit Conny noch hin und her überlegt, welches Muster sie mir wohl quilten soll. Conny hatte dann dann die Idee Kreise zu quilten. Ja, das gefiel mir und so habe ich ihr den Auftrag erteilt, dass sie sich mit Kreisen austoben soll. Ganze Kreise oder halbe, Kreise, die sich überschneiden, ineinander liegen oder aneinander anschließen. Und was sonst noch immer möglich ist. Und Conny hat mich beim Wort genommen und hat sich ausgetobt. Hier seht ihr das fertig gequiltete Sandwich. Noch hatte ihn die Longarm nicht freigegeben.

Und ja ich weiß, ihr könnt die Kreise gar nicht richtig erkennen. Aber jetzt!

Schon besser oder?! Aber noch besser sind die Kreise auf der Rückseite zu erkennen.

Nun fehlt nur noch das Binding. Das erledige ich über die Feiertage, so dass dann auch dieser Quilt bald fertig sein wird.

Aber auch an meinem InsanityQuilt habe ich weiter gearbeitet. Zur Erinnerung: Das war mein HexiQuilt und somit eine Handnäharbeit. Hexi’s nähe ich immer gerne ein paar am Abend auf der Couch. So habe ich mir ein Glas auf meinen Wohnzimmertisch gestellt. Denn in diesem Monat wollte ich ausschließlich vorbereitende Arbeiten machen. Und das ist mir auch ganz gut gelungen. Das Glas ist voll!

 

Ich habe sowohl weiße und rote Hexi’s, sowie Blumen und Rauten vorbereitet. Sortiert sah das Ganze dann so aus.

Na was glaubt ihr, wieviel ich geschafft habe?
Insgesamt habe ich 104 weiße und 114 rote Hexi’s  geheftet. Dazu kommen 16 Blumen und 9 Rauten. Insgesamt habe ich somit im März 413 Hexi’s geheftet. Das kann sich doch sehen lassen! Im April habe ich beschlossen: Ich darf annähen. Das mache ich nämlich viel lieber als vorbereiten. Und gleich heute Abend fange ich damit an 🙂
Tja, nun wisst ihr, was ich in meiner freien Zeit, die ich ja fast nur zu Hause verbringe, so mache! So unschön die ganze momentane Situation ist, so gut ist sie für meine Vorhaben. Ich habe richtig viel Lust zu werkeln – das lenkt ab – und so schaffe ich auch einiges! Denn außer den UFO’s, die ich ja gerne fertig stellen möchte, geistern mir noch so viele andere Ideen im Kopf herum. Und ich nähe auch nochmal FallingTriangles. Conny gefällt das Muster so gut und so habe ich ihr gesagt, dass ich ihr ein Top nähe. Zwei FallingTriangles sind bereits aneinander genäht. Ich bin also sozusagen fast fertig 🙂 🙂 🙂

 


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134.500

134.500?
Was hat es mit dieser Zahl auf sich?
134.500 Stiche hat Conny in 12,5 Stunden benötigt um mein FrenchBraidTop zu quilten.

Da liegt er noch zusammengefaltet. Aber ihr könnt schon erkennen, wie schön Conny meinen nicht ganz so ordentlich genähtes Top gequiltet hat. So ist dann doch noch ein ansehnlicher Quilt draus geworden.

Einen Wunsch hatte ich bei dem Quilting. In die roten Streifen sollten Kreise.

In die bunten Rechtecke sollten irgendwie gerade Linien und für den Außenrand hatte ich nicht so wirklich eine Idee. Da habe ich Conny freie Wahl gelassen. Und sie hat es gut gelöst.
Als ich dann das Foto gesehen habe, habe ich mich gefragt, warum man beim Fotografieren immer die Stelle erwischt, an der sich noch ein nicht abgeschnittenes Fädchen befindet?!?! Ein bisschen weiter nach rechts und der Faden wäre nicht drauf gewesen.

Für die FrenchBraid-Streifen waren wir uns Beide gleich einig. Da sollte was Geschwungenes hin. Conny schlug Federn oder Zwirls vor. Wie zu sehen ist, habe ich mich für Zwirls entschieden.

Was habe ich doch für ein Glück eine Freundin zu haben, die sich eine Longarm gekauft hat. So komme ich jetzt in den Genuss von individuellen Quiltings für meine Tops! Aber es ist auch gefährlich. Wenn ich mit Conny so zusammen sitze und wir uns Bilder von Quiltings anschauen, dann sehen wir leider auch immer wieder Quilts, die wir superschön finden und unbedingt haben wollen. So wächst unsere ToSewWunschListe ins Unendliche. Leider haben wir noch keinen Shop gefunden, in dem wir auch noch einige Tüten Zeit kaufen können. Schade eigentlich!
Ich habe nun tatsächlich das erste UFO in diesem Jahr vollständig fertig. Und deshalb darf mein Quilt auch zur UFO-Linkpaty bei Frau Augenstern.

Liebe Conny, vielleicht schaust du ja nochmal in meinen Blog und liest dieses hier. An dieser Stelle nochmals ganz lieben Dank für deine Arbeit! Ich bin total happy!!!!!


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Nebula BOM -Block 1 bis 3-

Zusammen mit Conny hatte ich bereits im vergangenen Jahr, als Jaybirdquilts den NebulaBOM angekündigt hat, beschlossen dort mitzunähen. Um sich ein wenig mit den Linealen vertraut zu machen, hatte Jaybirdquilts die Journey to Nebula angeboten. Im Rahmen der Journey hatte ich mein CandyDishPillow und den SeaSideTablerunner genäht. Das ich das gemacht habe, war richtig gut. Der Umgang mit diesen Linealen ist toll, muss aber doch ein bisschen geübt werden.

Bereits bei der Ankündigung des BOM hatte ich mir bei Saskia die Anleitung vorbestellt. Benötigt wird auch der große SideKickRuler. Da ich nur den kleineren besaß, habe ich Saskia gebeten, dass sie mir doch den großen beiseite legt und mir diesen dann zusammen mit der Anleitung zusendet. Das hat dann im Januar auch super geklappt. Dafür liebe Saskia nochmals lieben Dank.

Die Anleitung ist nicht so ganz billig, aber sie ist toll. Super erklärt durch zahlreiche Foto’s und auch wirklich gut gestaltet. Zum einen sind es zwei Hefte …

… und zum anderen für jeden Block eine kleine Einzelanleitung.

Und das sind die erforderlichen Lineale.

Was ich in gar keinem Fall wollte war, den Quilt mit den Originalstoffen zu nähen. Die Stoffe sind von Tula Pink. Einzeln gesehen mag ich ja durchaus den einen oder anderen Soff von Tula Pink, aber so in Masse ist es mir doch etwas zuviel. So habe ich mit Grit per FaceTime gequatscht und ihr meine Vorstellung beschrieben. Unsere Wahl ist dann auf eine Kollektion der Grunge Stoffe gefallen, von denen es eine riesige Farbpalette gibt. Grit hat mir dann dieses Stofftürmchen zusammen gestellt.

Was für eine Augenweise. Ich mochte den gar nicht auseinander nehmen.
Und das auseinandernehmen hat dann tatsächlich auch gedauert. Jeden Monat wird ein Block zweimal in verschiedenen Farben genäht. Die liegen immer gegenüber. So musste ich mir einen Plan machen, welche Farben in welchen Block kommen. Und der sieht nun so aus. Auf der Rückseite geht mein Geschreibsel weiter.

Ich habe die Blöcke durchnummeriert und mir für jeden Block die zu verwendenden Farbnummern aufgeschrieben. Grit hat mir an jeden Stoff die Farbnummer angeheftet.
Nun konnte ich endlich losgehen. Immerhin sind wir schon bei Block 3. Ich musste also 6 Blöcke nähen. Und dafür habe ich das verlängerte Wochenende der letzten Woche genutzt. Ja wir in Berlin hatten ein verlängertes Wochenende, denn seit dem vergangenen Jahr ist der Weltfrauentag bei uns ein Feiertag.
Und tadaaaa, da sind meine ersten sechs Blöcke. Zuerst Block 1

Und hier Block zwei. Noch immer gelb und lila, aber schon deutlich dunkler.

Und Block 3.

Jetzt habe ich erstmal Pause. Block vier wird im April genäht.


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Aufgespannt

Ich hatte schon mehrfach erwähnt, dass sich meine Freundin Conny eine Longarm angeschafft hat. Und ich komme in den Genuss der Nutznießerin, denn ich darf ihr immer wieder meine Teile zum Quilten geben. Vorher animiert sie mich immer dazu, mir auch Muster auszudenken. So male ich dann auch auf meinem iPad in das Foto meines Quilts. Aber ich gestehe, dass mir das noch sehr schwer fällt. Vielleicht aber klappt das irgendwann besser. Ich bleibe in jedem Fall dann.
Jetzt war es wieder soweit und ich hatte ein Top fertig. Im Rahmen meine Jahresprojekts stelle ich so nach und nach einige meiner angefangenen Quilts fertig. So hatte ich schon berichtet, dass ich einige FrenchBraidStreifen gefunden habe, die ich nun zu einem Quilttop verarbeitet habe.

Beim Nähen habe ich festgestellt, dass ich vor mehr als 10 Jahren – ja so alt sind diese Streifen schon – bei weitem nicht so ordentlich genäht habe. So hatten die Streifen alle ein Eigenleben und haben sich unterschiedlich lang gezogen und der Quilt ist insgesamt ein bisschen schief, oder wie Conny sagte: organisch geformt. Das klingt schon etwas nette als schief, oder ?!
So war ich am Samstag bei Conny und wir haben das organisch geformte Top auf die Longarm gespannt. Conny sagt, dass das bei einem größeren Teil zu zweit besser geht. Da helfe ich doch gerne. Und das nicht nur bei meinem Tops.
Und nun nehme ich euch mit auf den Weg “So kommt der Quilt auf die Longarm”. Hier ist die Longarm noch leer.

Zuerst wird die Rückseite aufgespannt. Entsprechend der Anweisungen von Conny habe ich artig meine Seite festgesteckt.

Toll ist, dass die Longarm hoch und runter gefahren werden kann und so immer die richtige Arbeitshöhe hat. Und schon hatten wir die Rückseite drauf.

Anschließend wird das Vlies und zum Schluss das Top aufgelegt und schön glatt gestrichen.

Für die roten Streifen haben wir dann erst noch nach Garn geschaut. Ich hatte zu Hause schon in meinen Vorräten gesucht und zwei Garne gefunden. Vorsichtshalber hatte ich Beide mitgenommen, aber auch Conny sagte sofort, dass der Rotton der größeren Spule perfekt ist. Für die bunten Streifen hatte ich nur Garn, welches nur so “naja, wenn wir nicht Besseres finden” passte. Aber dafür haben wir dann in Conny’s Kisten was besseres gefunden.

Jetzt noch schnell eine neue Nadel spendiert und schon konnte es mit dem Heften losgehen.

Das ging ratzfatz. Damit die Heftnaht später im Binding verschwindet, versucht Conny ganz knapp am Rand zu heften. Dafür nutzt sie gerne einen geraden Ruler.

Und schon konnte es mit dem Muster losgehen. Für die roten Streifen hatte ich mir Kreise gewünscht. Mit dem Ruler werden die dann auch perfekt rund.

Während ich gestrickt habe, hat Conny fleißig Kreise gequiltet.

Sagt doch selbst: Sehen die nicht toll aus?!?!?!?!

So nach etwas mehr als zwei Stunden waren dann die inneren roten Streifen mit Kreisen versehen. In die FrenchBraid Streifen kommen Zwirls und für die bunten Rechtecke außen haben wir auch schon eine Idee. Mal schauen, ob es bei der bleiben wird. Der äußere rote Rand wird Längs- und Querlinien bekommen.
Nun bin ich schon sehr gespannt auf mein fertig gequiltetes Top. Seit gestern ist Conny nämlich schon fertig. Dann nur noch das Binding ran und schon ist tatsächlich das erste UFO fix und fertig. So darf es das Jahr über weiter gehen.


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Jahresprojekt 2021 – #Februar

Der Kalender zeigt den 01.03.2021. Und am Ersten des Monats ist Zeigetag unseres Jahresprojekts bei Andrea, der Zitronenfalterin, und wir zeigen, was wir im vergangenen Monat geschafft haben.
Ich hatte euch hier mein Jahresprojekt vorgestellt. Verschiedene angefangene Quilts sollen fertig werden. Und ich muss sagen: es läuft.

Als erstes Projekt hatte ich mir die Falling Triangels vorgenommen. Und ich habe es tatsächlich geschafft. Das Top ist fertig! Hier liegt es schon mal Probe auf meinem Bett.

Die einzelnen Quadrate mit den Triangels sind so 10cm x 10cm groß.

Conny und ich überlegen noch, wie das wohl gequiltet werden kann. Conny würde mir das ja machen, aber die Mustersuche gestaltet sich als schwierig. Wenn mir Conny mir ein individuelles Quilting macht, kann ich nicht von ihr erwarten, dass sie bei jedem Dreieck die Farbe wechselt. Und ein individuelles Muster in weiß in die bunten Dreiecke möchte ich nicht. So denken wir noch. Sollte uns nichts einfallen, dann gebe ich das Top weg und lasse ein Allover drüber quilten. Da kommt zwar auch weiß in die bunten Dreiecke, aber eben nicht so sehr viel. Oder hat jemand von euch eine Idee?

Nun stand ich vor der Wahl, welches Projekt ich als Nächstes in Angriff nehme. Damit tatsächlich relativ rasch etwas fertig wird, habe ich mich für meine bunten FrenchBraid-Streifen entschieden. Da ich mich diesmal nicht für eine Zwischenfarbe entscheiden konnte, hatte ich euch um Vorschläge gebeten. Und es kamen Vorschläge. Ich hatte sogar eine Mail, da waren verschiede Farben zwischen meine bunten Streifen gemalt. Dafür nochmal ganz herzlichen Dank! Eine der Varianten erwärmte mein Herz sofort. Rot!!!!! Rot geht nämlich immer. So habe ich mal meine roten Vorräte gesichtet und geschaut, welche Art rot am besten ist. Es stellte sich heraus, dass es eher ein dunkles Rot sein muss. So habe ich mit Grit telefoniert und ihr drei meiner Streifen zugeschickt, um dann via Facetime mit ihr zusammen ein rot auszuwählen.

Ich habe mir zwei Meter bestellt. So kann ich auch meine Außenstreifen ohne Naht annähen. Diesmal nähe ich keine Decke für mein Bett, sondern ein Decke zum zudecken. So musste ich meine genähten Streifen stark kürzen und ich habe auch schon zuviel Streifen genäht. Ich brauche nur fünf Stück davon. Inzwischen habe ich die roten Zwischenstreifen zugeschnitten und angenäht. Und so dachte ich auch zunächst dieses Top hier heute zu präsentieren. Gestern aber war in der Hauptstadt kein so umwerfendes Wetter. Allein Spazierengehen macht mir eh nicht soviel Spaß und bei einem so doofen Wetter erst recht nicht. Also war Nähtag. Ich brauchte noch bunte Streifen für rundherum. Und so kam es, dass ich dann am Nachmittag tatsächlich den letzten Streifen angenäht habe.

Da es aber schon nicht mehr so hell war, habe ich das Foto vom Top eben erst gemacht.

Beim Nähen musste ich feststellen, dass ich vor 10 Jahren noch nicht so sauber gearbeitet habe wie heute. So dehnten sich die Streifen unterschiedlich. Nun sind sie halt nicht passgenau nebeneinander und auch unter enden sie unterschiedlich. Und auch die bunten Außenstreifen passen nicht 100%ig. Ich hatte ehrlich gesagt nicht soviel Lust, dass jetzt alles auszurechnen. Ich wollte auch die Reste der zugeschnittenen Teil für die FrenchBraid-Streifen verwenden. So habe ich von denen nur die Ecke abgeschnitten und die Breite gelassen. Da die Mittelstreifen schon nicht perfekt waren, musste das jetzt bei den anderen bunten Teilen auch nicht sein.

Auch an meinem InsaityQuilt habe ich weiter gearbeitet.

Ich habe ein bisschen was vorbereitet. So sind 6 Rauten, 5 Blüten, 29 weiße Hexi’s und 50 rote Hexi’s entstanden.
So darf es das Jahr über insgesamt weiter gehen 🙂


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Jahresprojekt 2021 – #Januar

Die Zitronenfalterin ruft in diesem Jahr nicht zu einem Monatsmotto auf, sondern zu einem Jahresprojekt. “Gemeinsam unterwegs durch’s Jahr”.

Ein Projekt, welches uns gemeinsam durch das Jahr begleitet und bei dem wir uns gegenseitig motivieren. Die Idee sprach mich an, aber was machen? Irgendwann kommentierte die Zitronenfalterin bei mir, dass ich doch meine Falling Triangels als Jahresprojekt nehmen könnte. Mmmh! Nein, eigentlich sollte der deutlich eher fertig werden. Dann aber las ich bei Frau Augenstern, was sie machen möchte. Ihr kam nämlich die Einsicht, dass einige Quillst fertig genäht werden müssen. Yes! Das ist es. So in meinem stillen Kämmerlein hatte ich ja bereits Anfangs des Jahres gedacht, dass ich mal so einige angefangene Quilts fertig machen könnte! Und genau das werde ich nun auch tun und dies zu meinem Jahresprojekt 2021 erklären.
Den Anfang habe ich bereits mit meinem FallingTrianglesQuilt gemacht. Inzwischen habe ich 13 Reihen fertig. Das Bett ist schon fast abgedeckt.

Die restlichen HalfSquareTriangles sind vorbereitet.

Einige sind auch schon an die erforderlichen weißen Streifen angenäht. Hier heißt es jetzt schneiden, auffalten und bügeln. So sollte es kein Problem sein, diesen Quillt zeitnah fertig zu stellen.

Ein weiteres Jahresprojekt – und wahrscheinlich über 2021 hinaus – wird mein InsanityQuilt sein. Ich nähe mal wieder Hexi’s in der Größe von 1/2 Inch zu einem großen Quillt zusammen.

Für das Top verwende ich ausschließlich anfallende Reste – sowohl bei den bunten Stoffen, als auch bei den weißen Stoffen -. So schneide ich kleine Reste sofort in 4cm Quadrate und spanne sie über die Papierhexi’s. Inzwischen hat sich da bereits einiges Vorbereitetes angesammelt. Aber das reicht noch lange nicht.

Und was liegt noch so bei mir rum?! Mein Blumenbaum. Ich denke, den werde ich mir nach den FallingTriangels vornehmen. Ich finde den noch immer so schön und damit viel zu schade um in irgendeiner Ecke unfertig rumzuliegen.

Und als ich so geschaut habe, was noch so angefangen rumliegt. Da sind mir meine Improved Triangels in die Hand gefallen.

Und meine Geese in the Forest. Angefangen Silvester 2019/2020.

Und dann noch was ganz Abenteuerliches. Ich gestehe, ich wusste nicht mehr, dass ich das noch habe. Genäht habe ich die Streifen bestimmt vor mehr als 10 Jahren.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie zusammennähen. Ein Kontraststreifen  – oder ein schmaler und ein breiterer Streifen – zwischen den bunten Streifen – die sind im übrigen 16cm breit – wäre schon gut! Aber wie breit? So wie ich es jetzt einfach mal hingelegt habe ist es zu schmal. So jedenfalls mein Empfinden. Und welche Farbe? Wie immer weiß? Oder weiß und noch eine andere Farbe? Ich mag ja weiß mit bunten Resten kombiniert sehr gerne. Das lässt den Quilt so hell und freundlich wirken. Habt ihr vielleicht Vorschläge? An diesem Teil wäre es dann nicht mehr ganz soviel Arbeit und ein Werk wäre dann vollbracht.
Und dann gibt es ja auch noch meinen Togetherquilt für den ich immer wieder den einen oder anderen Block nähe.

Hier frage ich mich allerdings, ob es Sinn macht den so weiter zu nähen? Die Blöcke sind alle unterschiedlich groß. Wie soll ich die dann zusammen setzen? Sortiere ich einige Blöcke aus und entscheide mich für eine Größe?

Ihr seht also, es ist so einiges. Ob ich tatsächlich alles in diesem Jahr fertig mache, weiß ich nicht. Das muss auch nicht sein, denn ich möchte auch noch anderes nähen Und natürlich auch noch stricken, und sticken und klöppeln und fotografieren und und und.
Es gibt nämlich auch noch ein echtes geplantes Jahresprojekt. Ein BOM. Aber dem widme ich einen eigenen Post.


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Nadelgeplapper Januar 2021

Andrea schreibt in ihrem Nadelgeplapper, dass bei ihr über die Feiertage viel liegengeblieben ist. Und sie fragt, ob das bei uns auch so ist.
Nein, das kann ich eigentlich nicht sagen. Ich habe so einiges über die Feiertage gemacht. Nicht zwingend fertig, aber weiter gemacht. Zwei Gestricksel sind inzwischen auch fertig. Und heute werde ich sie fotografieren.
So zeige ich euch heute meine aktuellsten UFO’s.

An denen arbeite ich in der Tat momentan auch. Naja zumindest an Zweien. Das dritte muss noch ein bisschen warten.
Zuerst die Socken. Es handelt sich hierbei um einen MysteryKAL von Edda Fokken, der auf Ravelry zu finden war. Potpourri heißt das Muster. Der KAL ist bereits zu Ende. Einige haben ihre Socken auch schon fertig. Ich aber noch nicht.

Gestern musste ich das vorletzte Muster nochmal ribbeln, weil ich merkte, dass ich falsch gestrickt habe. Aber ich habe noch den Beginn des letzten Musters geschafft und damit wird es heute auch weitergehen.
Nebenbei geht es auch immer wieder an diesem UFO weiter.

Hierbei handelt es sich um das Tuch Noora von Rosa P. Noch muss ich einige Reihen kraus rechts stricken. Jetzt immer sechs Reihen einer Farbe und dann kann ich mit der Rüschenkante beginnen. Die stricke ich aus dem dunklen rot.
Ebenfalls von Rosa P ist das dritte UFO.

Noch ist kaum zu erkennen, was das mal werden soll. Ein Cadigan. Der MaariCardigan. Der muss mit seiner Fertigstellung noch ein bisschen warten. Aber er wird ganz bestimmt fertig.
Sehr froh bin ich, dass ihr nicht in meinen Kopf reinschauen könnt. Da tummelt sich eine endlose Liste mit ToDo’s. Geht es euch auch manchmal so, dass ihr so viele schöne Teile entdeckt, die ihr so gerne und ganz unbedingt stricken wollt?! Bei mir ist das im Moment ganz heftig. Und das nicht nur beim stricken.
So liegen hier auch noch so einige PatchworkUFO’s, von denen ich aber gerade keine Bilder habe. Und ein neues Projekt steht in der Pipeline. Der NebulaQuilt aus dem Hause Jaybirdquilts.

Ich werde ihn nicht aus den Originalstoffen nähen. Mir gefallen einige der recht groß gemusterten Stoffe in dem Stern nicht. Und die Hintergrundstoffe finde ich ganz gruselig. Ich habe mit Grit via Facetime in ihrem Laden geschaut und mich für eine Auswahl an GrungeStoffen entschieden. Die sind so in sich ein bisschen “gemuschelt”. Das gefällt mir sehr gut. Wenn meine Stoffe dann da sind kann es losgehen. Die Anleitung und die passenden Lineale liegen bereit und dann kommt die Nähmaschinennadel  zum Einsatz. Nadelgeplapper bezieht sich ja schließlich auf alle Nadeln!
Ein paar Klamotten will ich auch noch nähen. Shirts gehen ja immer und ich will mich mal an einem Longcardigan versuchen. Mal schauen, ob diese Form was für mich ist. Der Schnitt hat vorn so abgerundete Kanten. Mal schauen, wo die bei mir sitzen. Ich bin ja leider etwas größer. Auf meine Körperhöhe sind die Schnitte nicht abgestellt. Und so einfach ist das Verlängern nicht immer. Ich habe noch einen Stoff im Fundus gefunden, an dem ich nicht so sehr hänge. Damit werde ich den Cardigan mal ausprobieren. Gefällt er mir dann, dann darf ein Zweiter ein schönes Stöffchen bekommen.


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Togetherquilt – Teil 3 –

Zunächst möchte ich mich bei euch für die aufmunternden Worte bedanken. Ich denke nun, ich werde doch noch weiterbloggen, denn ganz tief in meinem Inneren bin ich ja doch ein leidenschaftliche Bloggerin.
Und so geht es heute mit meinem Togetherquilt weiter.

Der Swirling Star von Wombatquilts. Ein schneller Block, der auf Papier genäht wird.

Ebenfalls auf Papier genäht wird der Block Treasur Hunt von Blossomheartquilts.

Und zwei weitere Blöcke sind auf Papier genäht. Ich nähe einfach gerne auf Papier. Beide kommen von Quilterscache. Dort gibt es eine riesengroße Sammlung freier Blöcke. Und nicht nur auf Papier genähte Blöcke.
Zum einen der Star Petal. Ein toller Stern. Der gefällt mir ganz besonders gut.

Und als weiteren Block habe ich noch Atlantic Seas genäht.

Jetzt muss ich mich wieder erst entscheiden, welche Blöcke ich nähen möchte. Bei der Vielzahl der schönen Blöcke ist das gar nicht so einfach.
Und ich ich denke schon immer wieder darüber nach, wie ich die Blöcke zusammensetzen soll. Ich habe nämlich einfach wild drauf los genäht. So habe ich alle möglichen Größen von Blöcken. Wenn ihr irgendwelche ideen habt, immer her damit.

 


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Togetherquilt – Teil 2 –

Meine Dienstreise ist vorbei und es war hoffentlich die letzte in diesem Jahr. Unter Coronabedingungen in einem Hotel zu sein, ist nicht gerade erquickend. So musste ich mir beim einchecken sagen lassen, dass wegen Corona die Zimmer nicht geputzt werden. Häh? 5 Tage lang kein geputzes Bad? Sorry, aber das finde ich ein bisschen ecklig. Und ich war wohl etwas ungehalten, so das mir dann angeboten wurde, das am Mittwoch eine Sonderreinigung gemacht wird. Für 19,00 EUR extra!!!! Aber nebenher habe ich noch den normalen Zimmerpreis gezahlt. Ich kann immer noch nicht verstehen, warum die Zimmer nicht geputzt werden. Ich bin zu dieser Zeit nicht auf dem Zimmer und ich wäre auch bereit gewesen, meine persönlichen Sachen von den Ablagen zu entfernen, damit ungehindert geputzt werden kann.
Die Essensaufnahme fand auch nur im Hotel statt, da ja alles zu war. Nicht wirklich entspannend – und auch teuer – nach täglich 8 Stunden Unterricht.
Aber egal, jetzt bin ich wieder zu Hause und ich kann mich wieder den schönen Dingen des Lebens widmen. Wie z.B. Nähen. Und das habe ich gestern getan. Hier habe ich über den SewAlong der ModernCologneQuilter berichtet. Gestern habe ich die Zeit genutzt und drei weitere Blöcke genäht.
Zuerst habe ich mir den Block 44 der ModaBlockHeads 3 ausgesucht. Flying Geese mag ich immer!

Und diesen Block habe ich gleich noch ein zweites Mal genäht. Dabei habe ich bei den Geese ein weißes Dreieck durch ein Rotes ergänzt. Und ich finde es total erstaunlich, wie anders der Block damit aussieht.

Ja, es ist tatsächlich die gleiche Vorlage. Hier beide Blöcke nochmal nebeneinander.

Flying Geese nähe ich auch deshalb so gerne, weil da meine BlocLocLineale zum Einsatz kommen. Ich bin ja ein großer Fan solch wertvoller Helferlein, auch wenn sie nicht so ganz preiswert sind.

So sehen die aus. Auf der Rückseite haben die Lineale eine Einkerbung, so dass ein Hohlraum enststeht -das ist dieser “milchige” Bereich in dem Lineal-. So können die Lineale passgenau an die Nähte der Flying Geese rangeschoben werden und auf der drehbaren Schneidematte super einfach getrimmt werden.

Diese Lineale gibt es auch für andere Formen, wie z.B. HalfSquareTriangles. Da werde ich mit Sicherheit auch einen Block für meinen Togetherquilt nähen.
Zum Schluss habe ich noch Block 38 genäht. Der heißt bei den ModaBlockHeads “Fractured Rainbow”. Naja bei mir ist nix mit Rainbow. Er ist einach nur ein LogCabin in rot mit ein bisschen weiß.

Nun muss ich mir erst wieder Blöcke aussuchen. Die Vielfalt ist so groß, dass es mir schwer fällt mich zu entscheiden.


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Togetherquilt – Der Start

Die Modern Cologne Quilter laden in ihrem Blogpost vom 31.10.2020 zum SewAlong ein. Ein Quilt für gute Gedanken in schweren Zeiten.  Das ist doch eine schöne Idee und ich habe beschlossen mitzunähen.
Viele unterschiedliche Blöcke sollen am Ende einen wunderbaren Quilt ergeben. Grundlage für diese Idee war ein Quilt von Cassandra Beaver, der auf ihrem Account auf Instagram bestaunt werden kann. So sieht der Quilt von Cassandra aus.

(c) Cassandra Beaver

Ich finde den echt klasse. es gibt soviel zu entdecken. Ja die großen Blöcke dominieren und fallen zuerst ins Auge. Aber schaut genau hin, wieviel verschiedene Muster sich in diesem Quilt befinden.
Ich habe beschlossen meinen Togetherquilt in weiß und rot zu nähen. So habe ich am vergangenen Samstag begonnen. Freie Blöcke gibt es im Netz mehr als genug.
So habe ich als ersten Block “The Proposal” von Jen Kingwell genäht. Schön einfach auf Papier. Für diesen Block habe ich die Größe von 8″ ausgewählt.

Auch mein zweiter Block ist auf Papier genäht. “Love” von Brigitte Heitland. Dieser Block hat eine Göße von 12″.

Und zum Schluss gabe es noch einen kleinen Block von 6″. Entstanden ist “Walkin in Circles”. Ebenfalls ein Entwurf von Britte Heitland.

Bei allen drei Blöcken handelt es sich um freie Vorlagen von Moda aus der Reihe der Block Heads.
Ich habe noch überhaupt keinen Plan, wie ich die Blöcke später zusammenfüge werde. Was ich aber wohl machen werde ist, dass ich auch Blöcke nähe, die einen roten Hintergrund haben und eventuell auch ganz rote Blöcke. Da muss ich nochmal in mich gehen. Diese Woche haben die Blöcke erstmal Pause, da ich auf Dienstreise in Gera bin. Da ist leider nix mit nähen 🙁
Das Gute an der weiß/roten Wahl ist, dass ich die Reste gleich in kleine Quadrate schneiden kann.

Die kann ich nämlich sehr gut für meinen InsinatyQult gebrauchen. Hier hatte ich die ersten Anfänge gezeigt. Inzwischen ist er ein kleines bisschen gewachsen. Im Moment bin ich da eher beim Vorbereiten der Hexi’s, als beim Zusammennähen. Das kann ich nämlich sehr gut auf meiner Dienstreise erledigen.


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