Helios

Helios

Helios heißt eines der neuen Quiltmuster von Iva Steiner.

Natürlich darf dieser Quilt nicht in meiner Sammlung fehlen. So habe ich mich in der vergangenen Woche mal wieder auf nach Steckborn zum CreativeCenter von Bernina gemacht.
Im Vorfeld muss immer das Top genäht werden.

Ich quilte gerne Auf Kona Cotton Stoffen. Auf denen ergibt sich immer eine besonders schöne Texture.
Aber bevor dann gequiltet werden kann steht erstmal das Anzeichnen von Hilfslinien und Hilfspunkten.

Dann endlich konnte es mit dem quilten losgehen.
Ich quilte in Steckborn ebenfalls immer an einer Bernina Q20 in der SitDown-Variante.
Zum Einsatz kamen verschiedene Ruler. Natürlich zum einen Iva’s neuer Ruler Deco Bows.

Auch die Kreisruler sowie auch die Echoclips kamen zum Einsatz.

Später dann auch noch der gerade Ruler, der Every Curve Ruler sowie ein Teil des Semicircle Sets No. 3 von Amanda Murphy. Das war ein Fest soviel verschiede Ruler nutzen zu können. Natürlich gäbe es auch ein bisschen Freizeit Motion. Aber erst ganz zum Schluss als Füllmuster.
Ich bin tatsächlich fertig geworden. Zu Hause muss ich dann noch das Binding annähen.
Hier zunächst ein paar Details aus dem Helios-Quilt.

 

In Steckborn war total schönes Wetter. Also konnte ich meinen Helios-Quilt wieder am Bodensee fotografieren.

Das war wieder ein wunderschöner Kurs. Jetzt ist erstmal Pause für mich. Die Kurse die bis zum ersten Halbjahr 2027 angeboten werden habe ich alle schon. So muss ich zu Hause allein quilten.

 

 

 

 

 

 

Socken gehen auch noch

Socken gehen auch noch

Eigentlich benötige ich keine Socken mehr. Ich habe tatsächlich mehr als genug. Aber ich habe noch Sockenwolle im Stash und so gibt es immer wieder mal ein Paar Socken.
So ist mir dieser Strang in die Hände gefallen. Ein Erbstück meiner lieben, leider inzwischen verstorbenen, Strickfreundin Evelyn. Natürlich in blau, denn Evelyn hat blau geliebt.

Kürzlich habe ich auf YouTube Melas Mustersammlung entdeckt. Da gibt es einige schöne Muster.
Ich habe mich für meine Socken für das Muster 152 entschieden. Das gefällt mir richtig gut.

Hier nochmal etwas näher.

Ich hatte die Socken auch schon an. Die sind richtig schön kuschelig. Eine schöne Sockenwolle vom Tragekomfort her. Mal schauen, wie sie sich im Dauergebrauch macht. Auch wenn ich endlos viele Socken besitze ziehe ich immer die gleichen aus der Schublade.

Nur Quadrate

Nur Quadrate

In den unendlichen Weiten meines eigenen Stoffschrankes fiel mir vor einiger Zeit ein CharmPack in die Hände. Schon länger gehütet hat es geduldig auf seinen Einsatz gewartet. Die Serie heißt Serena Shores von Robin Pickens.

Ich habe nicht alles verwendet, denn alle Farben zusammen gefielen mir nicht für meinen Quilt. Ich habe mich für die blaue Palette entschieden. Und ich hatte auch noch Glück, dass ich in einem Shop ein Päckchen mit LongQuarters gefunden habe. So konnte ich mein Vorhaben von einem ausreichend großen Quilt verwirklichen. Zum Schluss musste ich dann doch noch meine Freundin Magda anbetteln. Ein paar Quadrate fehlten mir dann doch noch. Magda war so lieb und hat sie mir überlassen. Dafür hat sie sich natürlich aus meinem restlichen Vorrat die aussuchen dürfen, die ihr gut gefallen.

So habe ich also 9-Patches ausgelegt und genäht.

Und ihr ahnt wahrscheinlich schon, was nun kommt. Ich habe sie wieder zerschnitten, neu zusammen gelegt und wieder aneinander genäht. Disapeared 9-Patch heißt das Muster, für das es zahlreiche freie Anleitungen im Netz gibt.
Das interessante ist an dem Muster auch wie unterschiedlich es wirkt, wenn mit zwei oder drei Farben gearbeitet wird. Ich habe mich ja für drei Farben entschieden. Und so sieht der fertige Block nun aus.

So habe ich erst einmal zahlreiche Blöcke genäht und ausgelegt. Schnell war mir klar, dass mir ein Durcheinander der Blöcke nicht gefällt. Ich habe mich für schräge Reihen mit den gleichen Stoffen entschieden. Versteht man, was ich meine???? Nicht??? Dann hier ein Bild.

Dann musste ich ein bisschen warten. Ich musste erst noch eine Rückseite und Vlies bestellen. Und nun sieht es bei mir öfter mal so aus.

Zuerst habe ich Blätter in die blauen Kreuze gequiltet.
Dann habe ich mich doch noch entschieden um die blauen Kreuze Stitch in the Ditch zu quilten.

Und so sieht das auf der Vorderseite aus.

Hier ist auch schon zu erkennen, was ich in die größeren Quadrate quilte. Auf Musterstoffen ist das Quilten immer etwas kontraproduktiv, aber ich mache es trotzdem. Es gibt ja auch hellere Quadrate. Da ist dann das Quilting besser zu sehen. Jetzt aber quilte ich erst die dunkelblauen Quadrate. So kann ich das bereits eingefädelte blaue Garn erstmal weiter verwenden und muss nicht umfädeln.

Wenn ich tagsüber gequiltet habe, sitze ich am Abend auf der Couch und vernähe Fäden. Ich vernähe nicht gern mit der Maschine. Mir ist das zu dick und es gefällt mir einfach nicht.
Und Fäden vernähen ist ähnlich meditativ wie das Bindung auf der Rückseite mit der Hand anzunähen.

Ein Kreuz im Ganzjahresbingo gibt es auch wieder. „Der Herbst ist da“. Am Abend ist es doch schon manchmal kühl auf der Couch. So wärmt mich mein Quilt schon beim Vernähen der Fäden.

 

Die Sache mit dem Rock

Die Sache mit dem Rock

Ich wollte einen Rock nähen. Einen ganz bestimmten. Einen Wickelrock mit Rüschen.
Schnitttechnisch wurde ich da bei Kibadoo fündig.

(c) Kibadoo

Der Wickelrock Lorina entsprach genau meinen Vorstellungen. Ein FakeWickelrock in mehreren Längen. Ich wollte lang. Ganz lang. Und FakeWickelrock war perfekt. Da verrutscht nichts.
Ein Stoff war auch schnell gefunden. In meinen Vorräten befand sich noch eine ganz dünne Viskose. Perfekt für diesen Rock. So war der Rock schnell genäht.

 

So und nun stand ich da. Ich hatte einen schönen Rock und kein passendes Oberteil dazu. Kein Problem dachte ich mir. Dann stricke ich mir einen Sommerpulli.
Tja das war gar nicht so einfach. Das Problem war Wolle mit einem passenden Farbton zu finden. Erst im dritten Laden wurde ich fündig.

Meine Wahl ist dann auf Summer Cashmere von Lana Grossa gefallen. Diese Qualität habe ich zum ersten Mal verstrickt. Und ich finde sie gut.
Auch ein Pattern war schnell gefunden. Ich habe schon mehrfach das CumulusTee mit V-Ausschnitt von PetiteKnit gestrickt. Jetzt sollte es das CumulusTee O-Neck, also mit rundem Ausschnitt, werden.

Da meine Maschenprobe völlig anders war, als in der Anleitung angegeben, durfte ich XXS stricken. Die Anleitung von PetiteKnit war wie immer gut. Ein echtes MindlessProjekt. Und der Pulli sitzt wie immer gut.

Und so sieht das Ganze nun insgesamt aus.

Ich bin zufrieden. Die Kombination gefällt mir sehr gut.
Die Kombination beschert mir auch wieder ein Bingofeld beim Ganzjahresbingo 2026. Das ist nämlich für mich!

 

Big Owl

Big Owl

Habt ihr so Anfang des Jahres auch überall die Big Owl von PieceByPiece gesehen??? Mir ist die andauernd begegnet. Und ich war sofort geflasht. Magda und Kathrin ging es genauso. Also haben wir uns das Pattern gekauft und uns Anfang März getroffen um gemeinsam loszugehen. Ich wollte zunächst eine pinkfarbene Eule und bin dann doch umgeschwenkt auf eine helle Eule. Ich hatte dafür Farbvorschläge gesehen. Die Eule sah damit so edel aus. Wir hatten uns dafür auch Stoffe bestellt.
Also haben wir uns getroffen und losgenäht. Ich habe oben links begonnen und nach den ersten drei fertigen Teilen war klar: das mache ich nicht so. Ich wurde immer unlustiger beim nähen. Da waren einige helle Farbvarianten bei, die für mich dreckig wirkten. So bin ich dann doch wieder bei Pink gelandet. Einige Stoffe der ersten Variante habe ich weiter genutzt und alles helle durch pink ersetzt. Das war jetzt meine Farbwahl.

Vor dem losnähen stand jedoch erstmal das Ausschneiden der Teile. Ich habe zuerst nur die linke Seite geschnitten. Das waren schon 42 Teile.

Und nun konnte genäht werden. Irgendwann war ich dann beim Auge angekommen. Das ist das schönste Teil, aber auch das Aufwändigste. Es besteht aus 69 aufzunähenden Stoffstücken. Aber das lohnt sich.

Ist das nicht genial, wie echt das aussieht. Ich habe ganz großen Respekt vor der Designerin ein so tolles Pattern zu erstellen.
Ein erstes kleine Highlight, war dann das Ansetzen des Auges an die anderen vorhandenen Teile. Ich habe immer gleich zusammengesetzt. So konnte mir wenigstens kein Teil verloren gehen. Manchmal gab es nämlich auch kleine Teile.

Nach unserem gemeinsamen Nähen habe ich dann allein weitergenäht. So war meine erste Hälfte recht schnell fertig.

Ich war schon bei der Hälfte total begeistert. Aber ich brauchte erstmal eine Pause. Andere Projekte standen an.
Dann habe ich irgendwann wieder angefangen. Langsam und gemächlich. Und dann hat es mich gepackt und ich wollte es wissen. Ich habe die zweite Hälfte dann zügig beendet. Jeden Tag habe ich daran genäht. Glücklicherweise kann ich mir als Pensionärin diesen Luxus leisten.
Und dann war es so weit. Das letzte Teil!

Der Plan war abgearbeitet. Insgesamt 84 einzelne Teile habe ich mit 1174 Stoffteilen benäht.

Das Zusammensetzen der beiden Hälften war dann noch ein kleiner Kraftakt. Durch das Papier hatte die Eule schon ein bisschen Gewicht. Neben und hinter der Maschine musste ich alles wegräumen. Das hätte ich mir sonst alles runtergefegt.

Und dann kurz vor Schluss auch noch das!!!!

Unterfadenspule leer. Aber dann war ich irgendwann doch fertig.
Und Tadaaaaa, da ist sie nun. Meine BigOwl.

Was für ein Hammerteil!!! Und ja, es sind Fehler drin – wenn ihr die findet, dann dürft ihr die gerne behalten –. Ich habe immer wieder mal Farben verwechselt. Aber in der Natur ist eine Eule rechts und links nicht gleich. Und diese kleinen Fehler bescheren mir auch wieder ein Feld beim Ganzjahresbingo 2026.
Und so sieht die Eule von hinten aus.

Die nächste Arbeit die also ansteht ist das Papier rauszufummeln. Nicht gerade meine Lieblingsarbeit.
Dann aber kann ich den Rand annähen. Die Eule allein ist so noch zu klein für mein Bett. Stoff ist bestellt. Ebenso Stoff für die Rückseite und Vlies. Wenn ich dann Ende September zum Nähmaschinenhändler meines Vertrauens fahre, kommt sie dort auf die Longarm und ich verpasse ihr das Quilting!