Tulpen

Da Conny immer wieder für mich quiltet, nähe ich immer wieder mal ein Teil für sie. So habe ich sie kürzlich mit einer Tulpe aus dem QAL von SewKindOfWonderful “Rock the block” überrascht.

Unschwer zu erkennen, welche Tulpe für wen von uns Beiden ist! Die fertigen Tulpentops hat Conny dann zum Quilten mitgenommen. Beide Tulpen sollten ein unterschiedliches Quilting bekommen. Conny hat mich für meine Tulpe ganz schön eingespannt. Mir fällt es noch sehr schwer mir ein Quiltmuster auszudenken. Aber ein bisschen was konnte ich dazu beitragen.
Hier sind unsere Tulpen noch auf der Longarm.

Ganz nah dran sind die unterschiedlichen Muster noch besser zu erkennen.

Ein bisschen muss noch an der Fadenspannung gearbeitet werden. Auf meiner roten Tulpe ist ganz leicht zu sehen, dass der Unterfaden ein wenig hochgezogen wird. Aber das sehen wir jetzt nur, weil wir genau da hinschauen. Später im Gesamtbild fällt das nicht mehr auf.
Und jetzt noch ein Blick auf die Rückseite. Bei hellem Stoff kommt das Quilting immer richtig gut raus.

Gestern wollten wir dann ein Fotoshooting in Conny’s Garten machen. Das war gar nicht so einfach, denn es hat immer wieder geregnet. Aber eine Regenpause haben wir doch genutzt.

Der QAL nähert sich dem Ende. Ich bin gespannt, ob es einige fertige Quilts zu sehen geben wird. Ich konnte mich nicht entschließen diesen QAL mitzunähen. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie diese so sehr unterschiedlichen Muster zusammen passen sollen. Sollte mir das gefallen, dann kann ich den Quilt ja immer noch nähen.

 


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Jahresprojekt 2021 – #April

Andrea stellt zu unserem heutigen Zeigetag fest, dass das erste Drittel des Jahres 2021 bereits vorbei ist.  Daran habe ich gestern Abend auch denken müssen, als ich meinen MonthlyMarker bei Insta gesetzt habe. Das ging so schnell. Und noch immer leben wir in dieser unwirklichen Zeit.

Aber das soll ja heute nicht das Thema sein. Es geht schließlich um unsere Jahresprojekte. Andrea fragt uns heute: “Sind die Werke bei Euch sichtbar gewachsen? Hat das Projekt an Schwung gewonnen oder musstet Ihr bereits die Durchhaltekräfte aktivieren?”
Nein, ich musste die Durchhaltekräfte noch nicht aktivieren. Ich bin noch immer gut dabei. UFO Nummer zwei ist nun auch vollständig fertig!

Seit ca. drei Wochen zieren nun schon meine Falling Triangels mein Bett! Und ich mag diesen Quilt. Auch das Quilting mit den vielen Kreisen finde ich noch immer toll. Ich finde es noch immer erstaunlich, was mit so einem Kreisruler so möglich ist.

Am besten ist jedoch das Quilting immer auf der Rückseite zu erkennen.

Sagt selbst! Das ist doch nur schön!!!!
Jetzt wird es mit der Beendigung meiner UFO’s etwas langsamer vorangehen, denn bei den noch verbleibenen Quilts habe ich doch noch so einiges zu tun. Weiter gearbeitet habe ich an meinem Blumenbaum. Aussehen tut der aber noch immer wie am Anfang des Jahres. Ich habe lediglich die restlichen Blüten in der Baumkrone appliziert. Da waren doch noch so einige übrig. Und ich musste mir Gedanken machen, was ich nun mit diesem Baum anstelle. Der ursprüngliche Plan war ihn an die Wand zu hängen. Aber für den vorgehenden Platz ist er viel zu groß. Und woanders habe ich keinen Platz. Also werde ich auch daraus einen Bettquilt machen. Wie ich mir das so vorstelle, hoffe ich euch nächsten Monat zeigen zu können.
Was ich aber so sagen kann ist, dass ich noch sehr sehr viele Blumen, Schmetterlinge und Käfer benötige. Und so habe ich mit Hilfe meiner Schablonen Blumen, Schmetterlinge und Käfer aufgezeichnet.

Ich bin nicht so der Fan von Vlisofix. Ich verwende gerne Steam-A-Seam light. Das ist zwar etwas teuer als Vlisofix, aber dafür haftet es auch besser. Ich kann nämlich die Blumen, Schmetterlinge und Käfer auf dem Fußboden auf meinem Top auslegen. Das Steam-A-Seam klebt dann schon ein bisschen und ich kann mein Top dann gut zum Bügeln zum Bügelbrett transportieren, ohne das mir was verloren geht.

Wenn ich dann so mehrere Bögen vollgezeichnet habe – was für eine öde Tätigkeit – wird dieser Bogen auf den Stoff gebügelt. Und dann heißt es ausschneiden. Denn bevor ich nicht eine große Auswahl an Blüten & Co habe, brauche ich mit dem Auslegen gar nicht beginnen.

Also werde ich noch ein bisschen Zeichnen und Ausschneiden müssen.

Auch an meinen InsaityQuilt habe ich weitergearbeitet. Beim letzten Zeigetermin habe ich ja gesagt, dass ich im April  keine Hexi’s vorbereite, sondern annähen werde. Und so habe ich auch eine kleine Ecke geschafft.

So bin zufrieden mit meinen Fortschritten. Mir ist es wichtig, an den Projekten dran zu bleiben. Und ich mag es, wenn ich mal hier und mal dort arbeiten kann.
Und  jetzt schaue ich mal, was die anderen so geschafft haben.

 


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Und ich bin Benedikt

Huhu ihr da an den Bildschirmen. Ich bin Benedikt und bin auch nach einer Anleitung von Sarah Schira entstanden.

Ein schönes Sonnenplätzchen habe ich mir für mein Fotoshooting gesucht! Da tanze ich doch ein bisschen! Und hoch die Ärmchen.

Oder doch lieber Klettern? Oh nee, da ruft sch die Menschin und schimpft mit mir! Ich soll aufpassen, damit ich nicht runterfalle. Aber was soll da schon passieren. Ich bin doch weich und kugelrund. Da kann ich mir doch gar keine blauen Flecken holen. Ich rolle doch ab!

Na gut, dann treffe ich mich eben mit meinem Kumpel Frederick.

He, was bist du denn für einer? Nimm doch mal deine Hände aus den Taschen und sage mir anständig guten Tag!

Na geht doch!
Nun sind wir schon zu Zweit. Am 07.05.2021 startet ein KAL. Da kriegen wir noch einen Kumpel. Wir schon sehr gespannt, wie der wohl aussehen wird.


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Schnipselparty in orange und gelb

Patchworkerinnen gehören oft zu denen, die nichts wegschmeißen können. So werden alle Stoffreste aufgehoben, die noch irgendwie verwendbar sein könnten. So habe auch ich eine große Sammlung von Resten und Schnipseln. Einen Teil davon habe ich jetzt zusammengesucht. Und ja ich musste suchen, denn ich bewahre die nicht sortiert nach Farben, sondern alle Farben durcheinander in großen Kisten auf. Also alle durchsucht und die gelb-orange farbenen Reste und Schnipsel herausgesucht.

Gelb und orange sieht so wunderbar nach Sommer aus.
So zerknittert konnte ich sie aber nicht verwenden. Also erstmal bügeln. Das sieht doch schon viel schöner aus.

Und was hatte ich nun damit vor? Das hier!

Ja ganz richtig. Das sind Kassenbons. Die hebe ich jetzt alle auf und benähe sie.
Schnell war am Samstag meine Schnipselparty in vollem Gange. Da bin ich ganz froh allein zu leben. Wer weiß, was ein Partner zu diesem Chaos sagen würde. Aber Schnipselparty ohne Chaos geht nicht.

Ich hatte ein ganz bestimmtes Projekt im Kopf. Meine Freundin Conny nähte sich kürzlich eine Mitteldecke aus Kassenbons und so eine wollte ich auch haben. Und nun habe ich eine. Naja fast. Das Top ist fertig!

Dann nähte ich noch ein Top für einen Läufer.

Und aus den restlichen Bons wollte ich noch eine Kissenplatte nähen. So weit bin ich gekommen, bis meine Bons alle aufgebraucht waren.

Das gefällt mir so gut, dass ich wohl auch einen Läufer draus machen werde. Wahrscheinlich trenne ich zugunsten dieses Top’s den anderen Läufer auf und verwende ihn lieber hierfür. Dieses Muster gefällt mir einfach viel viel besser! Vielleicht reichen die Streifen dann auch schon für einen Läufer. Kassenbons muss ich nämlich erst wieder sammeln.
Für diese Tops beginnt nun der für mich schwierigste Teil. Ich muss mir ein Quiltmuster überlegen, denn ich werde versuchen, diese Tops mit Rulern zu quilten. Natürlich werde ich das jeweilige Muster erst auf einem anderen Stoff üben.
Noch habe ich ein bisschen Zeit zum Überlegen. Meine große Janome ist im Moment zur Wellnesskur. Aber ich bekomme sie bestimmt in dieser Woche zurück. Mein Lieblingsnähmaschinenhändler ist da immer ganz nett zu mir, weil er weiß, dass ich meine Schätzchen total vermisse, wenn sie bei ihm sind. Aber es musste mal wieder sein. Die ersten habe ich ja auch schon zurück und jetzt schnurren die wieder!

In meiner angelegten gelb-orange-Kiste habe ich auch noch etliche kleinere Schnipsel, die für die Kassenbons keine Verwendung fanden.

Da sind manche wirklich ziemlich klein. Ich habe auch hierfür schon eine Idee. Mal schauen, ob auch die kleinsten Stücke Verwendung finden. Wenn nicht trenne ich mich von denen.

 


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Frederick ist mein Name

Hallo ihr da draußen an den Bildschirmen. Ich möchte mich euch vorstellen. Frederick ist mein Name.

Ich bin noch ganz neu auf dieser Welt und deshalb noch ein bisschen schüchtern.
Aber ihr möchtet mich ganz bestimmt auch im Ganzen sehen.

Seht ihr, das bin ich fast in voller Größe. Meine kleinen Hände habe ich in meinen Taschen versteckt. Obwohl das Wetter heute schön war, war es doch noch ein bisschen frisch.

Und nun könnt ihr sehen, was für ein Prachtkerl ich bin. Die Kunzfrau hat mich nach der Anleitung von Sarah Schira am Wochenende entstehen lassen und nun freue ich mich bei ihr leben zu dürfen. Eigentlich sollte ich ja gleich noch einen Spielkameraden bekommen. Aber jetzt hat sie den Zuschlag für einen Teststrick bekommen. Da muss ich wohl noch ein bisschen ohne Spielkameraden auskommen.

 


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Akute Anstrickeritis

Projekte schwirren mir ja immer im Kopf herum. Aber im Moment sind es so ungefähr 1.636.984 Ideen – verteilt auf Stricken und Patchwork -. Und ich kann mich kaum entscheiden, was ich zuerst stricken möchte. Deshalb sieht es auf meiner Couch zur Zeit so aus.

Nur gut, dass die strickende Frau über ausreichend Projektbeutel und -taschen verfügt. Seht ihr den Roten?! Toll, nicht wahr. Den hat Andrea uns Schlemmerstrickerinnen zu Weihnachten geschenkt. Ein schöner Beutel für das größere Strickprojekt. Liebe Andrea, hier nochmals lieben Dank. Der ist so richtig schön.
Aber nun wollt ihr bestimmt wissen, was da so drin ist?!

Fünf Projekttaschen und nur vier Projekte?! Das hat es wohl eines nicht auf’s Foto geschafft. An diesen vier Projekten stricke ich zur Zeit. Immer abwechselnd.
Das Schwarze wird eine Jacke. Ich glaube dieses Jahr wird mein Jackenjahr. Da stehen noch so einige in der Warteschlange.

Als ich kürzlich etwas in meinem Bettkasten gesucht – und auch gefunden habe – fiel mir eine Tüte mit Wolle in die Hände, die ich gar nicht mehr im Gedächtnis hatte. So habe ich sie gleich draußen gelassen und habe auch recht schnell ein passendes Projekt gefunden. Ich stricke  Anker’s Cardigan von PetiteKnit. Inzwischen ist es nur noch eine Fleißarbeit. Aber manchmal ist so “dumm stricken” auch mal ganz nett.

Über dieses Projekt staunt ihr wahrscheinlich am meisten.

Marion strickt tatsächlich grüne Socken. Die Wolle habe ich mal geschenkt bekommen und nun stricke ich daraus Socken für die Aktion “Grüne Socke”. Als Muster habe ich Eiland von Edda Foken gewählt. Ein leicht zu strickendes Muster, welches auch noch richtig schön aussieht. Mir gefällt es und ich werde es bestimmt auch nocheinmal für mich stricken.

Joji Locatelli hatte Geburtstag und hat anläßliches ihres Geburtstages gibt es 25% auf ihre Anleitungen. Ich meine gelesen zu haben, dass die Aktion noch bis Sonntag geht. Ich bin jedenfalls schwach geworden und habe ein paar Anleitungen gekauft. Zwei davon musste ich auch gleich anstricken.

Dreaming of Paris heißt dieses Sockenmuster. Zum Geburtstag hatte ich einen Wollgutschein bekommen, den ich in einfarbige Sockenwolle eingetauscht habe. So kann ich den Rest der Socke nun fröhlich ringeln lassen. Ich mag so schmale Ringel ganz gerne.

Und dann ist da noch der Suburban Wrap. Als ich den sah fiel mir sofort die passende Wolle dafür ein, die auch schon länger bei mir liegt. Gedacht war sie für etwas anderes, aber dieser Wrap gefällt mir nun erheblich besser.

So stricke ich aktuell vier Projekte aus meinem Stash. Aber nicht, dass ihr denkt ich habe Wollkaufverbot. Nein! Für einen Sommerpulli habe ich gerade wieder Wolle geordert. Ein bisschen Belohnung nun muss schließlich sein.
Und nun darf meine Anstrickeritis zum Nadelgeplapper zu Andrea.


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Gespenster für Paul

Diesen Gespensterstoff habe ich schon vor längerer Zeit in einem Stoffgeschäft in Gera gekauft.

Ein schöner Jersey aus dem Hause Swafing.
Eigentlich wollte ich daraus mal ein Shirt für den Sohn einer anderen Strickfreundin nähen. Aber inzwischen geht Vinci in die zweite Klasse. Da fand ich den Stoff nicht mehr passend.
So passte es gut, dass Paul am 13.02.2021 um 10.31 Uhr das Licht der Welt erblickt hat.  Aus dem Stoff konnte ich so ein ganzes Set nähen. Sogar zwei Spendenmützen sind noch rausgekommen.

Genäht habe ich die Babyhose RAS von Nähfrosch, …

… das Babyshirt Morgenstern von Lila wie Liebe …

… und die Mütze Matt von Frau Stoffschloss.
Allesamt Freebooks. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Schnittmustererstellerinnen, die uns so großzügig die Schnitte zur Verfügung stellen.


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Samstagsplausch – Woche 15 in 2021

Sehnsüchtig schaue auch ich in die Ferne!
Eigentlich wäre ich heute für 14 Tage auf meine Lieblingsinsel gefahren. Aber nun fällt mein Urlaub auf der Insel leider zum dritten Mal aus.
Ich habe dennoch eine Woche Urlaub. Nur eine Woche, denn ich hoffe darauf, dass ich im Sommer wegfahren kann. Und dann überlege ich, ob ich als Belohnung für den Inselentzug drei Wochen auf meiner Insel bleibe.

Was war so los in letzter Zeit? Ich habe ja lange nicht Samstags geplauscht. Ich unterrichte meine Azubi’s noch immer online. Das klappt ganz gut. Wir haben uns alle mit der Situation arrangiert.

Ich habe fleißig gestrickt. So sind z.B. zwei Jacken fertig geworden, die ich im Rahmen des FrühlingJäckchenKnitAlong gestrickt habe. Das macht mir soviel Spaß, dass ich eine dritte Jacke angefangen habe. Auch die stricke ich von oben. Die Ärmel sind bereits abgeteilt.

Patchworktechnisch versuche ich mich an neuen Dingen. So probiere ich endlich meine tollen Lineale von Jaybirdquilts und SewKindofWonderful aus. Auch mein Jahresprojekt, das Abbauen einiger Ufo’s, läuft gut. Auch heute will ich an die Nähmaschine. Das Wetter verspricht schlecht zu werden. So ist es ein perfekter Nähtag. Ich muss mich nur noch entscheiden was ich nähen möchte, denn da schwirrt so einiges in meinem Kopf herum.

Am Donnerstag habe ich mir meine erste Impfung geholt. Als 60-jährige konnte ich mir einen Termin, auch ohne Einladung, buchen. Ok, ich gebe zu, das habe ich nicht selber gemacht. Beim Frühstück am Karfreitag hat das der Lebensgefährte meiner Freundin Claudia für uns drei erledigt. Ich sage euch der Impftermin ging dann ratzfatz. Super organisiert und alles richtig freundliche Helfer*innen. Gestern hatte ich ganz leichte Kopf- und Gliederschmerzen, aber heute ist es wieder gut. Also Fazit: Impfung gut vertragen. Ende Juni habe ich dann meinen zweiten Termin. Und dann entspannt sich diese ganze unwirkliche Situation hoffentlich auch etwas.

Nun schaue ich mal, wer noch so mit mir bei Andrea plaudert und träume noch ein bisschen von meiner Insel. Träumt mit den nachfolgenden Foto’s doch ein bisschen mit.

 


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FJKA – Das Finale

Kaum zu glauben, aber heute ist schon das Finale des FJKA beim MeMadeMittwoch. Die Gastgeberinnen sagen diesmal: “Juhu, ich bin fertig!” Oder aber: “Ich bin fertig, aber…”
Ich kann sagen: “Juchuuuu, jipeeeh, ich bin fertig! Ich habe sogar beide Jacken fertig.”

Bereits zum dritten Treffen war mein MaariCardigan fertig. Bilder gab es aber nur auf der Puppe und heute gibt es Tragebilder! Karfreitag war bei uns so wunderbares Wetter und da habe ich mir meine Freundin Claudia geschnappt und sie musste Foto’s machen. Da wir einen Impftermin ergattert haben, wollten wir uns mal ansehen, wo genau am Flughafen Tempelhof wir hin müssen. So sind wir mit der U-Bahn zum Platz der Luftbrücke gefahren. Das war doch schon mal eine nette Fotolocation.

Wie ihr sehen könnt, war das Wetter ein Traum, aber es war windig. So hat die Frisur nicht gehalten. Aber nicht meine Frisur steht im Mittelpunkt, sondern meine schöne Jacke.

Gestrickt habe ich mit der Originalwolle: Schachenmayr Regia Premium Merino Yak. Ein Gemisch aus 58% Merino, 28% Polyamid, 14% Yak mit 400m Lauflänge auch 100g, Farbe 7507 Himbeer meliert. Gestrickt habe ich Größe 40 mit Nadel 3,75. Ich finde die Jacke passt perfekt. Ich habe sie allerdings deutlich verlängert, da ich bei meiner Körpergröße von 180cm kurze Jacken nicht so gerne mag. Verbraucht habe ich 475g.


Und somit habe ich noch sehr viel über. Da ich groß bin wollte ich auf Nummer sicher gehen und 600g bestellen. So habe 12 Knäule bestellt!!!!! Ich habe mich etwas gewundert, als das Paket ankam. “Das sieht aber viel aus!”, dachte ich so bei mir. Und dann, wie blöd bin ich denn?!?! Das sind doch 100g-Knäule. Nun kann ich mir noch eine zweite Jacke stricken.
Ich habe zum ersten Mal eine Jacke nach einer Anleitung von RosaP. verstrickt. Die Anleitung ist gut verständlich und die Passform perfekt. Zumindest, wenn mit der Originalwolle gestrickt wird.
Ich bin rundherum zufrieden mit meiner Jacke!

Und nun zu meinem zweiten Modell. Ebenfalls zum ersten Mal habe ich eine Anleitung von Monika Ebner gestrickt. Auch diese Anleitung ist gut verständlich. “Zeig dich” ist der Name der Jacke. Und den fand ich so nett, dass ich diese Jacke unbedingt haben wollte! Von vorn ist sie ganz unscheinbar!

Ganz langsam drehe ich mich um. Und schon wird sichtbar, warum diese Jacke “Zeig dich” heißt.
Die Rückansicht ist die “Zeig dich”-Ansicht. Ein einfaches, schnell einprägsames Lochmuster schmückt die Rückseite.
Auch mit dieser Jacke bin ich zufrieden.
Sehr gut gefällt mir die gleich mit angestrickte Blendenlösung. Auch gut gefällt mir, dass der Nacken mit einigen verkürzten Reihen ein wenig ausgeformt ist. Somit sitzt die Jacke wirklich gut! Auch diese Jacke habe ich verlängert.
Was mir allerdings nicht gefallen hat, sind die engen Ärmel. Für die von mir gewählte Größe hätte ich nur 16cm für das Ärmelloch haben sollen. Das ist viel zu eng. Und ich finde auch, dass dies auf den Projektfoto’s bei Ravelry deutlich wird. Meine Ärmel sind zwar auch eng, aber eben eng und nicht auf den Arm gepresst. Ich habe 20,5 cm Armloch gestrickt. Das gefällt mir doch erheblich besser. Ansonsten aber ist auch diese Anleitung leicht nachzustricken.
Für diese Jacke habe ich Wolle aus meinem Stash verwendet. Die war schon richtig gut abgelagert. Elastico von LanaGrossa.
Auf 50g hat die Elastico 160m Lauflänge. Es paaren sich 96% Cotton, 4% Polyester. Gestrickt habe ich Größe S mit Nadel 3,5. Ich wollte in gar meinem Fall diese sehr großzügig eingerechnete Mehrweite. Das sieht bei mir nicht gut aus. Verbraucht habe ich 410g.
Das war nun mein FJKA. An die Organisatorinnen lieben Dank dafür. Ich war wieder gerne dabei und wer weiß: Vielleicht sehen wir uns ja zum HJKA 🙂

 


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Jahresprojekt 2021 – #März

01.04.2021 und wieder zeigen wir unsere Fortschritte beim Jahresprojekt bei Andrea.
Ich muss sagen, ich komme immer noch gut voran. Mein erster UFO-Quilt ist fertig!

Trotz aller widrigen Umstände meiner nicht sehr ordentlichen Näherei, ist es doch noch ein recht schöner Quilt geworden. Hier könnt ihr den Quilt auch ausgebreitet sehen. Und vielleicht habt ihr auch Lust mal hier vorbei zu schauen. Da zeige ich, wie meine Freundin Conny meinen Sandwich – mit meiner tatkräftigen Unterstützung 😉 – auf ihre Longarm gespannt hat.
Somit hat es sich schon jetzt gelohnt, bei dem Jahresprojekt mitzumachen. Die FrenchBraidStreifen würden sonst noch immer in der Tüte im Bettkasten ihr trauriges Dasein fristen. Und einige tun das tatsächlich auch noch, denn ich habe nicht alle Streifen verwendet.

Als zweites Projekt hatte ich mir ja meine Falling Triangels vorgenommen. Beim letzten Zeigetag habe ich mit Conny noch hin und her überlegt, welches Muster sie mir wohl quilten soll. Conny hatte dann dann die Idee Kreise zu quilten. Ja, das gefiel mir und so habe ich ihr den Auftrag erteilt, dass sie sich mit Kreisen austoben soll. Ganze Kreise oder halbe, Kreise, die sich überschneiden, ineinander liegen oder aneinander anschließen. Und was sonst noch immer möglich ist. Und Conny hat mich beim Wort genommen und hat sich ausgetobt. Hier seht ihr das fertig gequiltete Sandwich. Noch hatte ihn die Longarm nicht freigegeben.

Und ja ich weiß, ihr könnt die Kreise gar nicht richtig erkennen. Aber jetzt!

Schon besser oder?! Aber noch besser sind die Kreise auf der Rückseite zu erkennen.

Nun fehlt nur noch das Binding. Das erledige ich über die Feiertage, so dass dann auch dieser Quilt bald fertig sein wird.

Aber auch an meinem InsanityQuilt habe ich weiter gearbeitet. Zur Erinnerung: Das war mein HexiQuilt und somit eine Handnäharbeit. Hexi’s nähe ich immer gerne ein paar am Abend auf der Couch. So habe ich mir ein Glas auf meinen Wohnzimmertisch gestellt. Denn in diesem Monat wollte ich ausschließlich vorbereitende Arbeiten machen. Und das ist mir auch ganz gut gelungen. Das Glas ist voll!

 

Ich habe sowohl weiße und rote Hexi’s, sowie Blumen und Rauten vorbereitet. Sortiert sah das Ganze dann so aus.

Na was glaubt ihr, wieviel ich geschafft habe?
Insgesamt habe ich 104 weiße und 114 rote Hexi’s  geheftet. Dazu kommen 16 Blumen und 9 Rauten. Insgesamt habe ich somit im März 413 Hexi’s geheftet. Das kann sich doch sehen lassen! Im April habe ich beschlossen: Ich darf annähen. Das mache ich nämlich viel lieber als vorbereiten. Und gleich heute Abend fange ich damit an 🙂
Tja, nun wisst ihr, was ich in meiner freien Zeit, die ich ja fast nur zu Hause verbringe, so mache! So unschön die ganze momentane Situation ist, so gut ist sie für meine Vorhaben. Ich habe richtig viel Lust zu werkeln – das lenkt ab – und so schaffe ich auch einiges! Denn außer den UFO’s, die ich ja gerne fertig stellen möchte, geistern mir noch so viele andere Ideen im Kopf herum. Und ich nähe auch nochmal FallingTriangles. Conny gefällt das Muster so gut und so habe ich ihr gesagt, dass ich ihr ein Top nähe. Zwei FallingTriangles sind bereits aneinander genäht. Ich bin also sozusagen fast fertig 🙂 🙂 🙂

 


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