Meine Kleine Schwester

Die Bloggerinnen unter euch, die mich gut kennen, wundern sich jetzt wohl etwas. Marion hat eine kleine Schwester? Naja das stimmt so halb und halb. In Menschengestalt habe ich keine kleine Schwester – ich habe überhaupt keine Geschwister –. Aber ich habe jetzt ein Tuch, welches so heißt. Aber nun der Reihe nach!
So ca. im November rief Mairlynd, also Melanie Berg, zu einem Teststrick für die Kleine Schwester auf. Kleine Schwester von wem? Es ist die Kleine Schwester zu ihrem Rheinlust-Tuch. Das Rheinlust-Tuch steht schon ewig auf meiner mehere Tapetenrollen umfassenden ToDoListe. Aber es steht eben auch nur drauf. Gestrickt habe ich es bis jetzt noch nicht. Muss ich nun auch nicht mehr, da ich nun die Kleine Schwester besitze.
Wolle war relativ schnell gefunden. Ich habe mich für eine gut abgelagerte Cool Wool Melange in blau, genauer gesagt Jeansblau entschieden.

Und es war eine gute Wahl. Mir gefällt meine Kleine Schwester sehr! Hier könnt ihr schon mal näher auf das Muster schauen.

Die Keine Schwester ist etwas entspannter als die Rheinlust. Die Rheinlust verlangt sehr sehr viele verschränkte Maschen, sowohl rechts und als auch linkslinks. Bei der kleinen Schwester sind es nur halb so viele, denn eine Hälfte der Wellen ist glatt rechts gestrickt.

Ungespannt waren es richtig wilde Wellen.

Irgendwann im Strickverlauf erweitern sich die Wellen nicht mehr und es gibt einen entspannten kraus rechts Teil neben den Wellen. Ich habe wie angegeben elf Mustersätze gestrickt und mein Tuch hat nach dem Spannen eine gute Größe erreicht. So misst es jetzt 215 cm an der langen Kante und 83cm an der tiefsten Stelle.

Ich mag solche großen Tücher. Und jetzt gibt es noch ein paar Bilder an der Puppe.

Na habt ihr jetzt auch Lust auf eine Kleine Schwester bekommen? Das Pattern ist ab sofort erhältlich. Und zwar sowohl auf englisch als auch auf deutsch. Ein bisschen Strickerfahrung benötigt ihr aber schon. Anfängertauglich ist das Tuch nicht. Aber Spaß macht es.
Und an dich Melanie lieben Dank, dass ich für dich testricken durfte!


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Stoffdiät 2019 – Ein Rückblick –

Frau Küstensocke ruft zum Rückblick auf die Stoffdiät 2109 auf. In den einzelnen Updates war ich nicht dabei. Irgendwie habe ich das immer nicht gepackt. Die Bilanzen von Frau Küstensocke sind sehr beeindruckend. Sie scheint da den Versuchungen erheblich besser widerstehen zu können als ich!
Aber wer sagt eigentlich, dass Diät immer Abbau heißen muss?`?? Ich habe eine Plusdiät zu verzeichnen. Leider! Das soll in 2020 einfach besser werden, denn inzwischen stören mich meine Stoffberge, die auf verschiedene Schränke verteilt sind.
Aber nun nochmal ein Blick zurück. Ich hatte ja auch in meinem Jahresrückblick davon berichtet, aber gerne wiederhole ich mich und schaue nochmal nach ein paar mehr Erinnerungsfoto’s.
Ich unterteile in Patchwork und Nähen, also Klamotten nähen. In beiden Bereichen habe ich etwas geschlampt mit meinen Aufzeichnungen. Meist war das Notizbuch gerade nicht auffindbar. Jetzt mache ich da alles am iPad. Das sollte besser klappen.


Nun zuerst zum Patchwork. Einiges ist zusammen gekommen. Ich glaube, ich habe nicht alles fotografiert und verbloggt. Auch da habe ich geschlampt.
1 Untersetzer
1 iPadhülle
6 Tütenhäsen
3 andere Hasen
18 Dosenkleider
2 Schlüsselbänder
2 Utensilo
6 Einkaufsbeutel
2 Taschen
1 Kissenhülle
6 kleine Täschchen
1 Tischläufer
2 Wandbehänge
2 Tischdecken
Im Gegensatz zu Frau Küstensocke messe ich nicht in Metern, sondern in Gramm. Beim Patchwork geht das mit den Metern schlecht. Insgesamt habe ich  5.188g Patchworkstoff verarbeitetet. Eingezogen sind 7.791g. Das ergibt einen Zuwachs von 2.603g.

Und nun zu den Klamotten. Da war ich nicht ganz so produktiv.


Hier die Liste der fertigen Stücke. Auch hier ist nicht alles fotografiert und verbloggt.
1 Wendebeanie
80 Babymützen = Spende
1 Babyhalstuch
2Babyanzüge
1 Schlafanzug
2 Kindershirts
2 Kurzarmshirts
2 Langarmshirts
1 Jacke
Das ergibt 3.465g vernähten Stoff. Zugekauft habe ich 7.737g. Also auch hier ein Zuwachs. Insgesamt beträgt der 3.672g.

Bei meinen Shirts – und das waren im letzten Jahr definitiv zu wenige – ging es sehr maritim zu!

Auch wenn der Stoffabbau nicht wirklich geklappt hat, blicke ich gerne zurück und freue mich über die schönen Dinge, die entstanden sind.
Also “Let’s sew in 2020”!


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Samstagsplausch {02/2020}

Da sitze ich nun vor dem Rechner und weiß nicht so recht, was ich schreiben soll. Seit Montag bin ich wieder im täglichen Arbeitsmodus. Da hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr nichts geändert. Es ist und bleibt viel.
Gefreut habe ich mich über die vielen positiven Kommentare zu meinem Twisted Headband. Ich finde das aber auch zu schön. Mal schauen. Bestimmt stricke ich mir noch eines in einer anderen Farbe!
Ach, da fällt mir ein, dass ich doch etwas erlebt habe. Ich war am Donnerstag mit meinen Eltern im Palazzo. Wir gehen da jedes Jahr hin. Ich mag diese Mischung aus Varieté und leckerem Essen. Mir hat es wieder gut gefallen. Eine Nummer hat mir allerdiungs nicht gefallen. Aber das ist ja immer ein individuelles Empfinden.
Jetzt setze ich mich ein bisschen zu Andrea um mit euch zu plaudern.


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Twisted Headband

Ach immer diese englischen Begriffe. Aber die Strickcommunity spricht leider größtenteils englisch 🙁
Hier hatte ich euch berichtet, dass ich aus einem Rest der Wolle einer schönen Jacke ein Stirnband gestrickt habe. Der weiterhin verbliebene Rest reichte für ein weiteres Stirnband aus. Ich wollte unbedingt so ein Strinband mit einem Knoten vorne. Etliche Anleitungen habe ich gelesen. Die Knoten da aber waren alle etwas merkwürdig und sahen auch nicht schön aus. Eine Strickfreundin schickte mir, als sie von meiner Suche erfuhr, einen Link zu Mirella Moments und damit zu einem wirklichen schönen geknoteten Stirnband.

Der Knoten sieht doch wirklich toll aus oder?! Hier könnt ihr ihn nochmal näher betrachten.

Und soll ich euch was verraten?! Der ist total gefaked. Er entsteht nämlich nur durch ein ganz bestimmtes Zusammennähen der beiden Enden.


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Samstagsplausch {01/2020}

Da ist er nun. Der erste Samstagsplausch 2020. Noch geht die neue Jahreszahl etwas schwer von der Hand. Aber ist das nicht in jedem Jahr so?!
Ich bin ja froh, dass diese Zeit zwischen den Jahren endlich vorbei ist. Ich mag sie nicht sonderlich. Es ist so eine komische Stimmung und für Silvester habe ich eh nichts übrig. So wird Silvester bei mir genäht. Geese in the Forest heißt mein neues Projekt. Hier habe ich über die Vorbereitungen berichtet. Das nähen ging dann doch nicht so flott. Auf Papier nähen dauert eben doch so seine Zeit. Wieviel ich geschafft habe, könnt ihr hier und hier sehen. Am 01.01.2020 habe ich dann traditionell auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Ich mache das ganz gerne, da ich auch immer alles – naja fast alles. Hat im vergangenen Jahr nicht so richtig geklappt. – aufscheibe und eine Statistik führe. Ich bin dann immer wieder erstaunt, was so alles zusammenkommt im kreativen Bereich. Für das Stricken habe ich tatsächlich eine kleine ToDoListe angelegt. Ich hoffe, dass ich die darauf stehenden Projekte auch tatsächlich verwirklichen werde.
Heute gehe ich wieder zu Apple zum Lernen. Das macht mir großen Spaß und ich erfahre immer wieder neue Möglichkeiten meine Geräte zu nutzen.
Und morgen? Mal schauen.Wenn dass Wetter nicht ganz so grottig ist, will ich mal eine Runde walken. Gerne würde ich die Lauferei wieder intensiver betreiben, sofern mein Schwindel das zulässt. Später werde ich dann noch ein Fach in meinem Schlafzimmer aufräumen und dann tun und lassen, was mir gut gefällt.
Und nun setze ich mich noch ein bisschen zu Andrea zum ersten Plaudern in 2020!


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Jahresrückblick 2019

Als gestern dann  der letzte Tag im Jahr anbrach, war ich erschrocken, wie schnell das Jahr doch vergangen ist. Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto schneller vergeht die Zeit. Traditionell ist heute der Tag, an dem ich nochmal auf mein Jahr zurückblicke.  Also nehmt euch einen Kaffee oder Tee und blickt mit mir zurück.
Ich freue mich, dass ich mich mit dem iPad immer besser auskenne. Dienstlich musste ich mich im Jahr 2018 von jetzt auf sofort mit einem iPad auseinandersetzen. Jetzt bin ich meinem Dienstherren ganz dankbar dafür, denn ich habe soviel Gefallen dran gefunden, dass ich nun auch ein privates iPad, ein iPhone und seit kurzen auch eine AppleWatch besitze. Und ich habe die Sessions im AppleShop für mich entdeckt. Kostenlos!!! Und die gefallen mir richtig gut. Ich werde mit Sicherheit noch die eine oder andere besuchen.
Dreimal habe ich in diesem Jahr meine Lieblingsinsel Sylt besucht. Am liebsten würde ich ganz dort bleiben. Ich fühle mich einfach wohl dort. Aber bei diesen Anblicken auch kein Wunder, oder?! Der April und der August hat mich wettertechnisch auf sehr verwöhnt. Der Oktober war sehr wechselhaft.

Und was war kreativ so los? Ich habe das Gefühl weniger gemacht zu haben als im vergangenen Jahr – aber das täuscht bestimmt – Zum einen hat mich der Dienst oft stark beansprucht und zum anderen hatte ich auch ab und zu keine Lust. Aber schauen wir mal. Zuerst die Rubrik stricken.
Was habe ich geschafft?
11 Paar Socken
4 Paar Babysocken – Spende –
1 Mütze
7 Babymützen – Spende –
1 Stola
7 Tücher
2 Stirnbänder
1 Jacke
Das ergibt alles zusammen 1.599 g verstrickte Wolle. Aber ich hatte auch einen ordentlichen Zuwachs im Wollbereich. Gekauft habe ich tatsächlich nur wenig und Projektbezogen. Aber ich wurde reichlich bei den Aussortieraktionen meiner Freundin Evelyn bedacht. Und die kennt meinen Geschmack ganz genau. So haben insgesamt 10.278g Wolle – nein nicht nur von Evelyn –  den Weg zu mir gefunden. Es bleibt somit ein Zuwachs von 5.579g. Naja egal.
Hier noch ein paar Erinnerungen der gestrickten Werke.

Und nun zum Nähen. Ich unterteile da Patchwork und Klamottennähen. Ich starte mit Patchwork. Das absolute Highlight war mein LaPassion. Nach vielen Jahren Arbeit – mit längeren  Nähpausen – ist er im vergangenen Jahr endlich vollständig fertig gworden und auf der Nadelwelt in Karlsruhe ausgestellt worden. Ich habe noch immer Herzklopfen, wenn ich an den Moment denke, als ich meinen LaPassion in der Ausstellung entdeckt habe. Was hatte de für einen wunderbaren Platz. Genau in der Mitte auf einer großen Fläche mit insgesamt fünf LaPassion.

Aber auch hier nun zur Statistik. Hier muss ich aber zugeben, dass ich ein wenig geschlampt habe. Das muss in diesem Jahr unbedingt besser werden.
1 Untersetzer
1 iPadhülle
6 Tütenhäsen
3 andere Hasen
18 Dosenkleider
2 Schlüsselbänder
2 Utensilo
6 Einkaufsbeutel
2 Taschen
1 Kissenhülle
6 kleine Täschchen
1 Tischläufer
2 Wandbehänge
2 Tischdecken
Das ergibt 5.188g verarbeiteten Patchworkstoff. Eingezogen sind 7.791g. Somit ist auch hier ein Zuwachs von 2.603g zu verzeichnen.
Auch hier noch ein paar Erinnerungsfotos.

Und nun zum Klamottennähen. Da ist echt nicht soviel entstanden. Das darf im nächsten Jahr besser werden, ist mein Kleiderschrank doch gut gefüllt mit Stoffen – und durch eine radikale Ausmistaktion zwischen den Jahren auch wieder Platz für Neues -. Einige Fotos fehlen aber auch noch. So werdet ihr also noch Foto’s alter Klamotten in diesem Jahr zu sehen bekommen.

Nun aber die Statistik.
1 Wendebeanie
80 Babymützen = Spende
1 Babyhalstuch
2Babyanzüge
1 Schlafanzug
2 Kindershirts
2 Kurzarmshirts
2 Langarmshirts
1 Jacke
Das ergibt 3.465g vernähten Stoff. Zugekauft habe ich 7.737g. Also auch hier ein Zuwachs. Insgesamt beträgt der 3.672g. Aber auch hier habe ich ein großzüziges Geschenk erhalten. Meine Freundin Claudia näht sich keine Klamotten mehr und hat mir einen großen Teil ihres Stoffes überlassen. Ohne diese großzügige Spende hätte ich nur 1,5kg Zuwachs. Das klingt doch schon mal gut. Denn ich vernähe ja fast nur Jersey und der wiegt bekanntlich einiges.

Und im neuen Jahr? Ich werde weiterhin versuchen etwas abzubauen. Angefanngen habe ich damit ja bereits gestern beim tarditionellen Silvesternähen. Hier ist Teil 1. Teil 2 und Teil 3 könnt ihr ebenfalls noch nachlesen. Ich würde mich freuen. Den dafür erforderlichen wießen Hintergrundstoff musste ich natürlich kaufen. Denn wiege ich aber schon für dieses Jahr Ein neues Hexi-Projekt habe ich im vergangenen Jahr auch begonnen. An dem habe ich gestern auch noch ein wenig gestichelt.
Ansonsten schaue ich mal nach interessanten Linkpartys. Ingrid vom Blog Nähkäschtle will ihre Linkparty’s Buchprojekte und Nähzeit am Wochenende wieder aufleben lassen. Das freut mich sehr und ich will versuchen, das eine und andere Mal dabei zu sein. Habt ihr schon irgendwelche interessanten Linkpartys entdeckt? Dann her damit. Ich überlege auch, ob ich mein Restefst doch wieder aufleben lasse. Ich denke darüber nach und werde euch informieren.

 


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Nix mehr mit Geese in the Forest

Hi ihr! Ich bin es doch nochmal.
Seid ihr noch da???? Ich habe meinen Nähplatz ins Wohnzimmer verlegt und nähe jetzt Hexi‘s. Mein neues Hexi-Projekt ist der Insanity Quilt. Auch ein ScrappyProjekt und zwar ein richtiges.Das gesamte Top sind kleine Reste. Auch der Hintergrund. Hier verwende ich alle weißen Reststoffe.

Schaut nochmal bei Maja. Die ist mit ihrer Freundin Bettina noch fleißig am nähen.


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Geese in the Forest – Teil 3 –

Nur langsam komme ich voran. Auf Papier nähen fordert eben doch so seine Zeit. Es muss ja auch andauernd geschnitten werden.
Hier kommen die Blöcke 3 und 4.

Da ich unbedingt fünf Blöcke zusammen nähen wollte bin ich von meinem Vorhaben abgewichen und habe Block 5 nur einmal genäht. Der erste Forestblock.

Oh Schreck. Beim Zusammennähen der Blöcke gesehen, dass ich noch einen Block 5 benötige. Also den noch genäht und Tadaaaa: Da sind meine ersten fünf zusammen genähten Blöcke.

Das wird es auch heute gewesen sein. Jetzt muss ich mich um das Essen kümmern, denn meine Oldies kommen hoch. Und danach werde ich mich zu ihnen ins Wohnzimmer setzen. Aber natürlich nicht ohne Handarbeit. Und weil Silvester traditionell genäht wird, werde ich mich meinem neuen Hexi-Projekt widmen.
Schaut mal bei Maja vorbei. Sie näht mit ihrer Freundin Bettina einen tollen Quilt!
Kommt gut ins Jahr 2020. Wir lesen uns!


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Geese in the Forest – Teil 2 –

Bevor ich heute mit dem Nähen beginnen konnte, habe ich erstmal mein Näzimmer aufgeräumt. Ich frage mich, wer da immer so eine Unordnung hinterlässt. Wenn ich den erwische 😉
Danach habe ich noch immer nicht mit dem Nähen beginnen können. Ich habe erst noch einmal gebügelt und geschnitten. Diesmal aber etwas Zeitsparender. Von den größeren Stoffstücken habe ich nur Streifen in einer Breite geschnitten, die für alle Kleinteile meiner Geese und Bäume breit genug sind.

Dann habe ich noch Spulen vorbereitet. Ich hasse es, wenn ich während des Nähens nachspulen muss. Schlimm genug, dass der Unterfaden sich traut einfach alle zu sein.

Noch ein  paar Papiervorlagen geschnitten und dann konnte es endlich losgehen. Neiiiin, noch immer nicht. Wo ist der weiße Stoff? Ah da! Also nochmal bügeln und Streifen schneiden und nun konnte es wirklich endlich losgehen.
Beim Papiernähen schätze ich meine kleinen Helferlein ganz besonders. Ich kniffe mir die Vorlagen immer vor. Das geht besonders gut mit der flachen Seite des “Add a Quarter”-Lineals. Als ich das noch nicht hatte, ging es auch mit einer Postkarte.

Um genau 1/4-Inch Nahtzugabe zu haben wird das Lineal einfach umgedreht. Da ist dann so eine Kante, die an die geknickte Seite der Papiervorlage geschoben wird und schwupps kann ich 1/4-Inch abschneiden.

Natürlich geht auch das mit einer Postkarte und einem normalen Inch-Lineal. So aber geht es besser!
Ein weiteres tolles Helferlein ist der Nahtroller von Violetcraft.

So muss ich zwischendurch nicht ständig zum Bügeln aufstehen. Die Teile werden ganz einfach mit dem Nahtroller gebügelt. Erst ganz am Schluss bügle ich den gesamten Block.
Und dann war endlich der erste Block fertig!

Ich habe beschlossen, dass ich zunächst von jedem der sieben Blöcke drei nähen werde. Dann kann ich auch mal was zusammensetzen. Das brauche ich einfach zwischendurch, um so schon mal einen Gesamteindrauck zu erhalten. Jeweils drei Blöcke von Block 1 und 2 sind fertig.


Das dauert doch so seine Zeit, durch das viele Nahtbügeln und den vielen Schneiden bei der Fertigsstellung eines Blocks. Mal schauen, ob ich heute noch was zusammengesetzt bekomme. Erst dann melde ich mich wieder.

 

 


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Geese in the Forest – Teil 1 –

Silvester wir bei mir traditionell genäht. Ein neuer Quilt soll es werden. Vor einiger Zeit sah ich bei den Modern Cologne Quiltern einen Quilt, der mir sofort für ein Scrapprojekt ins Auge stach. Ihr Thema war an diesem Tag “UFO’s – wohin das Auge blickt”. Wenn ihr dem Link folgt und in dem Beitrag nur ein ganz kleines bisschen nach unten scrollt ist es gleich der zweite Quilt. In meinem Kommentar habe ich mich erkundigt wo ich die Vorlage für diesen Quilt bekomme. Und ich habe Antwort bekommen. Ja ich hätte ihn mir nach dem Bild auch selber vormalen können, aber dazu hatte ich keine Lust. Also war ich bei Twiddletails einkaufen. Diese Seite kannte ich bislang gar nicht. Bei der Fülle der Seiten im Netz ist das auch nicht weiter verwunderlich.
Bevor ich jedoch nähen kann, sind diverse Vorarbeiten erforderlich. Die erste heißt: Stoffe raussuchen. Da ich auf Papier nähe, muss ich nicht auf den Fadenlauf achten. So können auch irgendwelche schrägen Reste Verwendung finden.
Die zweite Vorarbeit heißt: Bügeln.

Und nochmehr bügeln. Was sind die Stoffe doch zerknauscht, wenn sie aus dem vollgestopften Stoffschrank kommen.

Die dritte Vorarbeit heißt: Zuschneiden.

Ich brauche verschiedene Größen an Stoffstücken. Ich leiste mir da den Luxus ein entsprechend großes Rechteck für die einzelnen Geese und Bäume zuzuschneiden. Damit ich weiß, wo was hingehört sammle ich die Zuschnitte in einzelnen Hüllen. Immer auf der Rückseite der Vorlage sind die zugeschnittenen Stoffstücke.

Genäht werden kann immer noch nicht. Auch die Papiervorlagen müssen erst ausgeschnitten werden.

So, nun aber bin ich bald gut vorbereitet und ich kann nähen. Warum bald? Der Quilt wird nur dann richtig schön, wenn er schön bunt ist. Und da muss ich eine große Auswahl an Stoffstücken haben. Also muss ich noch ein bisschen schneiden. Ich gebe zu, dass mir das in der Menge nicht sonderlich viel Spaß macht. Ach ja, kombiniert werden die bunten Stoffe wie immer mit weiß. Ich finde das einfach am schönsten!
Ich fange am Silvestertag schon am Vormittag mit der Näherei an. Ich gehe ja nicht weg, weil ich mich bei der Knallerei nicht raus  traue und so habe ich Zeit. Ich muss auch nicht großartig Essen vorbereiten. Ich esse mit meinen Eltern Raclette. Das ist schnell vorberitet.


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