Samstagsplausch {06.19}

Eine Dienstreisenwoche in Gera liegt hinter mir. In dieser Woche habe ich die Verkürzer des 16’er-Jahrganges auf ihre schriftliche Abschlussprüfung – die sie jetzt Mitte Februar schreiben – vorbereitet. Irgendwie ist das immer komisch. Besonders dann, wenn ich den Lehrgang am Einstellungstag auch selber in Empfang genommen habe und sie bei ihren ersten Schritten in unserem Hause begleitet habe. Und das habe ich am 01.09.2016 getan und nun gehen sie schon zur Prüfung. Immer wieder bin ich erstaunt, wie schnell die Zeit rast.
Ansonsten war Gera wie immer öde. Und ich werde mir wohl ein anderes Hotel suchen müssen. Das jetzige ist sehr praktisch für mich. Sehr kurzer Weg vom Bahnhof zum Hotel. Sehr kurzer Weg vom Hotel in die Dienststelle. Aber das Hotel baut kontinuierlich ab. Die Heizung funktioniert nicht wirklich – und das schon längere Zeit -. Es ist kalt auf dem Zimmer. Mache ich die Klimaanlage an, über die auch die Heizung gesteuert wird, fallen mir fast die Ohren ab, so laut ist der Lüfter.
Dann ist mir die Tage etwas runtergefallen und unter das Bett gekullert. Da lag doch noch ein benutztes Verhüterli meiner Vormieter.
Dann gab es plötzlich einen Tag zum Frühstück keinen Naturjogurt mehr. Auf meine Bitte hin wurde ich auf die Jogurts hingewiesen, die am Frühstücksbuffet liegen, allesamt vorgesüßt und mit sonstigen merkwürdigen Sachen versetzt. Das mag ich nicht. Ziemlich widerwillig wurde mir etwas gebracht. “Ich habe Ihnen extra was abgefüllt” war die Aussage der Dame versetzt mit einem genervten Unterton. Am Folgetag das gleich Spielchen. Da wurde mir dann noch mitgeteilt, dass der Lieferant keinen Naturjogurt vorrätig hätte! Bitte ?!?! So habe ich mir dann selber welchen geholt. Aber siehe da! Am Tag 3 gab es dann doch plötzlich wieder welchen. Aber ihr müsst nicht denken, dass da irgendein Hinweis kam oder irgendein Wort der Entschuldigung für die Unanehmlichkeiten.
Anfang März bei meiner nächsten Diensreise werde ich ein anderes Hotel nehmen. Dort ist auch immer eine Kollegin von mir. Da muss ich zwar drei Stationen mit der Staßenbahn fahren, aber wenn es dort etwas besser ist, dann werde ich wohl das Hotel auf Dauer wechseln.
Jetzt aber setze ich mich zu Andrea und plaudere ein bisschen mit euch. Gegen Mittag kommt meine Freundin Claudia. Wir wollen zusammen ein bisschen nähen. Und der Sonntag gehört nur mir!

 

19 Gedanken zu „Samstagsplausch {06.19}

  1. Freundlichkeit des Personals ist das A und O. Vermutlich läuft da nicht nur die Heizung nicht … Das traurige Ende eines Betriebes. Hoffentlich hast du es am neuen Ort besser. LG von Regula

  2. Nachvollziehbar! Das muss frau nicht aushalten – das „neue“ Hotel heißt Hoffnung haben, dass es im nächsten Haus genüsslicher zugeht…

    …Gera würde mich trotzdem einmal interessieren!

    Habˋ ein erholsames Wochenende, liebe Grüßle von Heidrun

  3. Liebe Marion, das muss ja nun wirklich nicht sein. Gerade eine Stadt wie Gera sollte schon auf darauf bedacht sein, zu seinen Gästen freundlich und zuvorkommend zu sein. Das war ja keine schöne Zeit in Gera. Ich hoffe es dauert nun noch etwas, bevor Du wieder dort hin musst.
    Genieße Dein Wochenende. Lieben Gruß Sylvia

  4. Liebe Marion,
    unglaublich dass das Hotel offensichtlich so gar keinen Wert auf die Gästezufriedenheit legt. Zumal wenn jemand – so wie du- regelmäßig wiederkommt.
    Und echt, solcher Müll unterm Bett, das geht doch mal gar nicht!
    Hoffentlich hast du beim nächsten Mal einen angemessenen Aufenthalt.
    Claudiagruß

  5. Liebe Marion,

    das hört sich wirklich nicht gut an. Da würde ich lieber zwei Stationen Bahn fahren, aber gut wohnen. Erschreckend wie das Hotel mit Stammgästen umgeht. Da möchte ich über den Rest nicht nachdenken.
    Hab noch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Gabi

  6. Hallo Marion, auch ich würde in solcher Situation die Behausung wechseln. Immerhin verbringst du einen erheblichen Teil deiner Zeit dort und solltest dich dabei wohl fühlen.
    LG eSTe

  7. Hallo Du Liebe,
    ach das tut mir aber leid mit dem Hotel. Schade, solche Unannehmlichkeiten können einem die Laune ganz schön in den Keller fallen lassen. Na, jetzt bist du aber wieder zu Hause und erholst dich hoffentlich ein bisschen. Hier regnet es in Strömen, aber ich freue mich gerade über meine Nachbarin. Erzähle ich dir dann mal am Telefon. 😉 Fühle dich ganz lieb von mir gedrückt. Genieße die Ruhe!!

    Liebe Grüße
    Annette

  8. Ohje…sorg gut für Dich!
    Ich kann Dir nur zu einem anderen Hotel raten, vielleicht würde ich das aber auch der Geschäftsleitung mal kommunizieren.
    Ich kenne Bera nicht, aber ich denke das ist ja nicht gerade der Nabel der Welt, da sollte man sich doch etwasnanstrengen und Naturjoghurt oder das Entfernen eines Kondoms…igitt! Ist ja eine Selbstverständlichkeit….
    Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald Christiane

  9. Hallo,
    hier kommt wieder ein lieber Kommentar aus Gera.
    Ich habe diese Woche doch manchmal an Sie denken müssen, gerade weil das Wetter nicht so toll war und meine Stadt dann wirklich nur mit viel gutem Willen schön ist.

    In diesem Fall würde ich auch das Hotel wechseln, es sollte schon wohnlich sein, gerade im Winter, wenn es draußen nass-kalt ist. Und über das andere verliere ich mal lieber keine Worte.

    Mir tut so etwas doch weh, da ich doch versuche, die schönen Ecken von Gera zu sehen und dann wird es gerade Gästen so schwer gemacht.

    Viele Touristen (ja die gibt es, vor allem Niederländer, die sich die Bauten von Henry van de Velde anschauen) steigen im P*nta Hotel ab. Es ist vielleicht einen Versuch wert.

    Vlt. sollten wir uns mal treffen, dann kann ich ihnen doch mal noch das eine oder andere zeigen, wenn sie wollen.

    Liebe Grüße aus Gera
    Sandra

  10. Liebe Marion, unbedingt das Hotel wechseln und vllt sollte sich Deine Firma überlegen, eine Art Mitarbeiterwohnhng anzumieten, wenn Du oder auch die Kollegin so oft in G. zu tun haben, rechnet sich das vllt sogar…..
    Ich wünsche Dir einen entspannten Sonntag, alles Liebe
    Katrin

  11. Liebe Marion,
    das war ja kein so schönes Erlebnis in deinem Hotel. Da würde ich wohl auch wechseln, auch wenn es mit ein bisschen mehr Fahrerei verbunden ist. Ein bisschen wohlfühlen möchte man sich doch schon, auch wenn es natürlich nicht so schön, wie zuhause ist.
    Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende
    LG
    Yvonne

  12. Liebe Marion
    schade das du solche Erfahrungen machen musstest…solch ein Quartier würde ich auch schnellstmöglich wechseln, denn die Zeit die du dort verbringen musst, solltest du dich schon wohlfühlen dürfen! Ich hätte auch was dazu gesagt!

    LG Klaudia

  13. Wenn man schon nicht in seinen eigenen vier Wänden sein kann während der Woche, dann möchte man schon ein gemütliches Zimmer bewohnen und nicht eine Absteige. Das klingt gruselig. Dringend eine andere Unterkunft suchen. Ich hoffe, diese Woche wird viel schöner für dich.
    Winkegrüße lari

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