Ein Ausflug in die Wuhlheide

Letzten Sonntag habe ich mich mit meiner Schulfreundin Claudia getroffen. Sie wohnt jetzt in Karlshort. Eine Gegend die ich gar nicht kenne.
Direkt am S-Bahnhof Karlshort ist der Eingang zur Trabrennbahn Karlshorst.

So ein schöner Eingang verschandelt durch Graffity. Ich finde, sowas hat an solchen Gebäuden nichts zu suchen.
Die Trabrennbahn ist noch in Betrieb. Mich allerdings erreicht das überhaupt nicht. Pferde sind mir etwas unheimlich und die Wetterei ist überhaupt nichts für mich. Da kaufe ich liebe Stoff oder Wolle 🙂
Ein Rennen war gerade nicht, aber zwei Jockey’s drehten so ihre Runden.

An die Trabrennbahn grenzen auch ein paar Stallungen. Da schönes Wetter war durften die Pferde auch draußen sein. Ab ob es diesem Pferd gefallen hat? Richtig glücklich sieht es nicht aus, oder?

An die Trabrennbahn grenzt der Volkspark Wuhlheide mit einer Größe von 79 Hektar. Das ist schon ganz schön groß oder?!
Der Park entstand nach Plänen des damaligen Treptower Gartendirektors Ernst Harrich in den Jahren 1919 – 1932 im westlichen Teil der Wuhlheide, einem ehemals riesigem Waldgebiet.
Mit der Gestaltung des “Volks- und Waldparks Wuhlheide” sollten über die Verbindung von Wald und Park die unterschiedlichsten Wünsche und Ansprüche an die Nutzung eines Volksparks Berücksichtigung finden. Die gartenbauliche Konzeption sah landschaftlich geprägte Ruhezonen mit abwechslungsreichen Waldbildern für die stille Erholung ebenso vor wie Bereiche für die aktive Erholung. So wurden neben Sportwiesen, Kinderspiel- und Turnplätzen auch ein Tanzplatz, ein Rodelhang und ein Licht- und Luftbad angelegt. Mit dieser Verschmelzung von intensiv genutztem Park und naturnahem Wald wurde mit dem Volks- und Waldpark Wuhlheide die im Rahmen der Volksparkbewegung der 20er Jahre entstandene Waldparkidee verwirklicht. (Quelle: Berlin.de)
Wir haben nur einen Spaziergang durch einen klitzekleinen Teil des Volksparks gemacht. Und eines kann ich sagen. Natur pur. Kommt einfach mal mit.

Aber leider gibt es auch im Park Graffity’s und Dreckecken. Letzteres finde ich besonders unangenehm.

Von diesen Dreckecken gibt es in meiner Heimatstadt sehr viele. Und das ist etwas, was mich wirklich stört. Berlin wird immer dreckiger. Das stimmt mich traurig. In anderen Großstädten ist es doch auch sauberer. Aber auch das kriegt Berlin nicht hin. Schade eigentlich 🙁
Aber egal. Ich kann es eh nicht ändern. Claudia und ich hatten jedenfalls eine schöne Zeit im Volkspark Wuhlheide.

6 Gedanken zu „Ein Ausflug in die Wuhlheide

  1. Ist es schon schade, dass alles bekritzelt und beschmiert wird. Vielleicht sollten solche “Künstler” eine Fläche gestellt bekommen, Bauzäune z, B. Aber da fehlt besimmt der Reiz des Verbotenen. Ihr habt ja noch schöne Stellen gefunden, wie auf den Fotos zu sehen ist.
    Liebe Inselgrüße
    Kerstin

  2. So ein mist, mein kommentar ist weg :0(
    Ich wollte nur sagen, das das leider zunimmt, jeder schmeiss seinen dreck überall hin und erwaret das die andren das dann schon wegräumen! Genausonschlimm die ganzen schmierereien…es gibt auch wirklich tolle graffitikunst aber nicht sowas! Da hattet ihr aber eine schöne tour, das sieht wunderbar grün aus 🙂 pferde mag ich sehr gern, die sind klug, aber mit wetten hab ich nix am hut, gehe auch lieber stöffchen kaufen….ganz lg aus dänemark,ulrike 🙂

  3. Schöne Fotos! So ein großer Park in der Stadt ist eine tolle Sache! Meine Tante wohnte damals “An der Wuhlheide” gleich gegenüber von dem Gelände und ich errinnere mich an Konzerte auf der dortigen Freilichtbühne….. Ja sehr schade, dass viele Ecken in Berlin nicht vorzeigbar sind, man hat den Eindruck dass Berlin als Stadt/Bundesland schlecht regiert wird. Da kann ich nur auf die nächsten Landtagswahlen hoffen, damit sich etwas bessert. LG Kuestensocke

  4. Liebe Marion,
    herzlichen Dank für den schönen Ausfug!
    Das mit den Graffities gibt es leider überall, selten schöner …
    Ich wünsche Dir ein zauberhaftes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

  5. In anderen Großstädten gibt es auch solche Dreckecken! Ich habe schon viele gesehen und der Besucher schaut gerne darüber hinweg. Als Berliner ist es dir dann “peinlich” dass das Zeug herum liegt. Ich schäme mich jedenfalls immer für meine Mitberliner.
    In der Wuhlheide, war ich nur einemal zu einem Konzert und ich glaube ich bin schon einmal hindurch geradelt…Ich sollte es noch einmal versuchen. Es scheint doch sehr schön zu sein.
    Liebe Grüße
    Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere