Samstagsplausch {12.2020}

Ein langer Weg!
So sitze ich hier vor meinem Rechner und überlege was ich wohl schreiben soll. Ich bin schon die ganze Woche zu Hause, weil bei uns seit Montag die Unterrichtsveranstaltungen eingestellt sind; und das wohl voraussichtlich bis 30.04.2020. Ich habe mich auch an die Empfehlungen gehalten und war nur zum Einkaufen oder zum Müll draußen und habe dabei nach Möglichkeit den empfohlenen Abstand eingehalten. So bin ich also die ganze Zeit allein.
Den Vormittag verbringe ich mit Arbeit, anschließend widme ich meist meiner Wohnung und dann belohne ich mich, mit den schönen Dingen des Lebens, wie stricken und nähen. Wolle und Stoffe und auch Bücher habe ich mehr als genug. Da besteht überhaupt keine Not.
So stricke ich seit gestern an dem neuen Mystery von Birgit Freyer. Und in der FB-Gruppe “Nähen mit Grit’s life” nähen wir jetzt jeden Tag ein Herz. Von beidem werde ich hier natürlich berichten.
Beklemmend finde ich diese unwirkliche Situation dennoch . Wie lange wird das so weitergehen? Wie lang ist der Weg wieder hin zur Normalität? Fragen über Fragen.  Sorgen über Sorgen.
Schön, dass es dieses Medium und die tollen Blogs gibt. Ich freue mich etwas Schönes zu sehen und zu lesen.
In diesem Sinne: Bleibt bitte alle gesund. Alles Gute für euch. Jetzt setze ich mich zu Andrea zum Plaudern. Glücklicherweise ist das virtuell ja problemlos möglich.

20 Gedanken zu „Samstagsplausch {12.2020}

  1. Ein schönes Bild von einer beängstigen Situation zeigst du uns. Ich weiss mich auch zu beschäftigen und verhungern muss ich noch lange nicht,(auch ohne Hamsterkäufe). Aber die Lage auf der ganzen Welt macht mich schon sehr Nachdenklich und ich Sorge mich um die denen es nicht so gut geht wie dir und mir.
    Bleib Gesund und sei gut zu dir.
    L G Pia

  2. Irgendwie komme ich mir auch vor, wie in einer Dystopie. Ich habe doch unlängst erst den Roman “Blackout” gelesen (und seitdem eine Notfallpackung meines lebensnotwendigen Medikaments im Schrank).
    Jetzt ist die Möglichkeit der Kommunikation über Internet und Telefon/Handy doch wirklich wichtig.
    Liebe Grüße
    Andrea

  3. Jeden Abend gehe ich ins Bett und denke: Wir wird die Welt morgen sein? Und am Morgen ist der erste Gedanke: Was ist über Nacht passiert?
    Ich ziehe mich zurück, was ja hier auf dem Land relativ einfach ist. Telefonieren, geschweige den Facetime sind nicht meine Kanäle. Also bleibt nur schreiben. Alles Gute dir! LG von Regula

  4. Liebe Marion,
    es ist wirklich ein Segen, dass wir diese Blogkontakte habe, die trotz mancher “Gelähmtheit” unbedingt rege weitergepflegt werden. Wir alle sind dankbar für schöne Fotos und Tipps für tolle Näh-/Strickprojekte. Die genannten Aktionen interessieren mich natürlich auch und ich werde gleich mal nachsehen.
    Mach’s gut und blog fleißig weiter – das sollte ich auch mal wieder tun ;-D
    LG eSTe

    1. Noch mal ich: die Herz-Aktion von Grit’s Life wird auch mich beflügeln. Allerdings werde ich mich auf ein Herz pro Woche beschränken. Denn ich denke, die unerfreuliche Sache dauert erheblich länger als ich Herzen verarbeiten kann, außerdem sollen meine Ufos ja nicht unter Zeitmangel leiden.
      Nochmal liebe Grüße eSTe

  5. Ja, wir können super Kontakt halten und miteinander uns ein wenig die Zeit versüßen. Ich müßte auch mal richtig Haushalt machen, die Fenster putzen, Fliegengitter anbringen… aber Zeit ist momentan bei mir absolute Mangelware.

    Nana

  6. Liebe Marion,
    ich denke, das dass für uns alle eine Extremsituation ist (wahrscheinlich bis auf die einigen, die die freie Zeit “genutzt haben”, um Picknicks zu veranstalten oder Corona-Parties zu feiern).
    Aber ich bin auch davon überzeugt, dass es uns allen, die wir doch “kreativ unterwegs” sind, nicht langweilig werden wird! UFOs abarbeiten, Neues ausprobieren und dabei den Woll- und Stoffvorraeten “den Kampf ansagen”. Und vielleicht braucht ja auch das eine oder andere “Kreativ-Atelier” (z. B. meins!!!) das Aufräumen und “Klar-Schiff-Machen”.
    Nutzen wir also die Zeit für all das, was uns Spaß macht oder schon lange immer “vorne weg geschoben wurde”, und sehen das Ganze auch als “Denkanstoß”, dass Vieles, was wie als selbstverständlich betrachten, ganz schnell nicht mehr selbstverständlich sein kann!
    Ich habe mich schon gefragt, was wohl der Sinn hinter diesem Coronavirus sein soll/kann: vielleicht uns – nach überstandener Krise – gelehrt zu haben, dass wir alles etwas dankbarer und bescheidener betrachten

    Ich wünsche Dir trotzdem allem noch eine schöne kreative Zeit

    Sabine

  7. Hallo Marion,
    ich fürchte, diese Krise wird uns noch einige Wochen oder Monate beschäftigen. Ich nähe viel, lese das eine oder andere Buch und das ist in Ordnung für mich. Ich habe ein Dach über dem Kopf, es ist warm im Haus, ich habe etwas zu essen, kann mich mit Dingen beschäftigen, das ist doch schon etwas. Ich bin dankbar für das was ich habe.
    Liebe Grüße
    Renate

  8. Ja, die Situation ist beklemmend und fragt sich, wie das wohl weiter geht.
    Zum Glück gehören wir zu den Menschen, welche etwas mit sich anzufangen wissen.
    Das läuft bestimmt nicht überall ideal oder zumindest gut ab.
    Liebe Grüße von
    Heike

  9. Danke liebe Marion – dafür dass es Menschen wie dich gibt, die Blocks posten – ich bin zwar nur eine stille Leserin -aber ich liebe auch Patchwork und habe auch durch die derzeitige Situation sehr viel Zeit zum Nähen. Es heißt weiter durchhalten.
    LG Martina

  10. Hallo Marion,
    ja, die Kommunikation über die Blogs finde ich auch sehr “befreiend”… mit jedem Klick kommt man zu jemand anderem zu Besuch. Wir unterhalten uns, haben ein wenig Teil am Leben der anderen und laden sie zu uns ein…. nein, wir sind nicht alleine.
    Ich schicke dir eine virtuelle Umarmung. Pass gut auf dich auf.
    Liebe Grüße
    Ivonne

  11. Hallo liebe Marion, ja es ist schon ziemlich beängstigend und die immer wiederkehrenden Diskussionen mit Menschen über einen Abstand macht mich traurig .
    Ich werde bzw. habe mich mit Nähen beschäftigt. Und einfach mal die Welt draußen ausgeblendet.
    Wir werden doch den Gutschein noch einlösen können.
    Bleib gesund und halte durch. Lieben Gruß Sylvia

  12. Mir geht es wie dir, ich mache mir auch große Sorgen, wie lange das so gehen wird, wie wir das alle überstehen werden und ob das Thema “Corona” am Ende tatsächlich vom Tisch ist oder uns wieder einholen wird.
    Fühle dich gedrückt und pass auf dich auf.
    Liebe Grüße von Catrin.

  13. hej marion,
    momentan gehe ich auch mit einem kloss im hals zur arbeit. Aber nicht weil ich normalerweise angst vorm virus habe oder die situation schlimm finde. Ich hab ja meinen job und freue mich wenn ich helfen kann. Aber genau da werde ich hier echt geblockt. Wir haben wenig schutzausrüstung und ich kann mich nicht so schützen, wie ich es brauche. Es wird alles runtergespielt und ich werd ein bisschen als schwarzseher abgetan. Mein mann zählt in die Risikogruppe (67 jahre, Lungenprobleme) , aber das wurde auch abgetan, denn das problem haben schliesslich viele :0( jeden tag erreichen einen mehr schreckensmeldungen aus aller welt, auch aus deutschland, das finde ich mittlerweile sehr beängstigend, meine eltern sind ja auch alt und wohnen weit weg. Ich denke, wir werden noch ein paar monate brauchen, bis wir aus dem gröbsten raus sind, wenn überhaupt. Die Folgen sind nooch gar nicht abzusehen- das normale leben ist weit weg. ich bleibe auch im haus, gehe nur zum einkaufen und zur arbeit. damit hab ich keine probleme, ich hab genug zu werkeln und mein Mann hat seine Briefmarken :0) ich freue mich, das wir ein wenig kontakt halten hier übers netz, das ist schön! hab noch einen schönen sonntag und bleib gesund! … Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

  14. Guten Morgen liebe Marion,
    hach wie gut das wir uns schreiben können, ohne Ansteckungsgefahr. Da hast du vollkommen recht. Hey, das ist ja eine ganz schön lange Zwangspause bis Ende April. Ich bin mir gar nicht sicher, ob nach Ostern die Schule bei uns weitergeht. Manche sprachen schon über eine längere Auszeit, bis zu den Sommerferien. Hoffentlich wird es bei uns nicht so schlimm wie in Italien. Ich wünsche alles erdenklich gute für dich und deine Oldies. Herzliche Grüße
    Annette

  15. Hallo liebe Marion, trotz dem aufgezwungenen Zuhausebleiben – was ich ausdrücklich für sinnvoll erachte – möchte frau glauben ungewöhnlich viel Zeit zu haben, was nicht der Fall ist. So geht es mir zumindest.

    Bleib gesund, liebe Grüße von Heidrun

  16. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir alle online in Kontakt bleiben können – da übertragen sich im Normalfall ja keine Viren!
    Dir alles Liebe, pass auf Dich und Deine Oldies auf,
    Ines

    1. Ich wüsste nicht, wie ich auf diese Situation reagieren würde, wenn ich alleine leben würde. Der Herr K. Braucht mich ja sehr und so komme ich auch nicht ins Grübeln. Außerdem hat der Garten mit viel Frühling gelockt, da habe ich das Treiben auf den Straßen nicht vermisst. Einkaufen gehen wir nicht mehr selbst ( Risikogruppe ), aber es gibt auch sehr viel Hilfsbereitschaft. Dir wünsche ich, dass du eine Online-Strickgruppe findest. Habe in dieser Woche auch das Skypen gelernt…
      alles Liebe!
      Astrid

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