Zeit Tage + eine Maschine = unendlich viele Möglichkeiten

von | Okt. 18, 2026 | Dies&Das, Nähen | 0 Kommentare

In der vergangenen Woche habe ich an einem zweitägigen Intensivkurs bei Babylock zur Primo teilgenommen.
Ich habe zwar schon mit meiner Primo gearbeitet, aber ich wollte mein Wissen gerne festigen und auch noch etwas dazu lernen.

Bei der Primo handelt es sich um eine Coverstitch mit einer kleinen Besonderheit. Die Besonderheit ist der sogenannte Pendelfuß mit dem sehr dekorative „Deckstiche“  – die nicht dem klassischen Deckstich entsprechen – erzeugt werden können. Eine Besonderheit, die es so bislang nur bei Babylock gibt.

Aber nun von ganz vorne. Als wir in den Raum kamen, waren die Plätze schon für uns vorbereitet. An jedem Platz stand ein Körbchen mit Garnen und etwas Werkzeug wie Schere, Schraubendreher, Pinzette und Tesafilm.

Auch ein schöner Ordner mit Kursunterlagen, in den wir dann unsere Nähproben einkleben konnten lag am Platz. Das Foto vom Ordner habe ich erst zu Hause gemacht.

Auch eine GoodieTüte stand am Platz. Zu Hause habe ich die ausgepackt und den Inhalt aufgebaut.

Ich freue mich riesig über den tollen Inhalt der Tüte.
Dann endlich ging es los.
Natürlich haben wir zuerst die normalen Coverstiche ausprobiert. Es gab ja auch eine Teilnehmerin, für die die Maschine ganz neu war. Und auch mir hat das nicht geschadet. So wusste ich, dass ich bislang alles richtig gemacht habe.
Dann ging es an den Pendelfuß. Hiermit können schöne Deckstiche erzeugt werden wie z.B. die SwingNaht oder auch die Serpentinen.

Natürlich gibt es auch Zubehör für die Primo. So haben wir beispielsweise auch den Doppeltfaltschrägbinder, zwei verschieden Saumführungen und den Gürtelschlaufenfalter ausprobiert.
Und es gibt verschiedene Einsätze, wie z.B. den Nahtschatteneinsatz für den Pendelfuß. Den Nahtschattenfuß liebe ich ja schon an meiner Nähmaschine und auch für die Primo hat er mich begeistert. In der Packung ist der Fuß mit der mittleren Führung und der jeweils mit der Führung rechts und links enthalten.
So ist es möglich ganz genau an der Naht zu arbeiten und meinen Stich genau mittig oder eben rechts oder links zu platzieren.

Dann gibt es noch den Kordel- und Bandeinsatz. Wie der Name schon sagt, können hier auf einfachste Art und Weise Kordeln und Bänder aufgenäht werden. Ja na klar geht das auch mit ZickZack auf der Nähmaschine. Aber diese Variante finde ich sauberer, denn die Einsätze sind z.B. genau auf die schmale Breite einer Covernaht abgestellt und können wunderschön mit einem Dekogarn aufgenäht werden.

Es geht mit einem anderen Einsatz auch mit der breiten Covernaht und zwei schmaleren Kordeln oder eben auch mit Bändern, wie z.B. Satinband. Dazu habe ich leider kein Bild.

Am zweiten Tag wurde dann ein kleines Projekt genäht, an dem wir das Gelernte umsetzen konnten.
Auch hier erwartete jede von uns ein Tablett mit den vorbereiteten Materialien.

Bei dem Projekt handelte es sich um eine kleine Tasche.

Auch hier wurde der Kordeleinsatz genutzt.
Und was mich total begeistert ist, wie unterschiedlich der Kettstich wirkt. Bei der Blume ist jeweils ein Faden Metallicgarn in jeden Fadenleger eingelegt und bei dem Labyrinth ein doppelter Faden Metallicgarn in einem Fadenleger.

Im übrigen war das gesamte Material in der Kursgebühr enthalten.
Ich werde jetzt endlich eine Haube für meine Primo nähen. Babylock machte so tolle Maschinen! ABER, die mitgelieferte Abdeckhaube aus unschönem dünnen Plastik ist eine Katastrophe. da hat Babylock viel Luft nach oben.

 

 

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