“52” – Die Foto-Reise {1/52}

Bei LintLady las ich kürzlich von einem neuen Projekt:”52″ – Die Fotoreise”. Die Neugier war gewckt und ich klickte mich mal zu Martin rüber! Ziel dieser Jahresaktion ist es, jede Woche zu einem bestimmten Thema ein Foto zu posten! Martin hat sich dazu bereits 52 Themen ausgedacht. Glücklicherweise müssen die nicht nacheinander abgehandelt werden. Die Reihenfolge ist dabei völlig egal. Das finde ich doch sehr sympatisch. So habe ich heute ein Bild ausgesucht, welches zu mehreren Themen passt. Entschieden habe ich mich für das Thema “Natur”.

Zugegebenermaßen ist das Bild nicht neu, aber es schlummerte noch ungenutzt in meinen Dateien. Ich meine auch noch zu wissen, wo ich das aufgeommen habe, nämlich im Hofwiesenpark in Gera. Wenn ich in Gera bin, dann gehe ich nach dem Dienst bei schönem Wetter dort gerne mal eine Runde spazieren. Und oft habe ich auch meine Kamera dabei.
So schaffe ich es noch, mein erstes Bild de Fotoreise pünktlich bei Martin zur Linkparty zu schicken.


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Berlin’s Mitte

In Zeiten von Corona ist Berlin Mitte doch deutlich leerer als sonst. Und so habe ich mich zusammen mit meiner Freundin Claudia bei schönstem Wetter am Pfingstsonntag auf einen Spaziergang durch Berlin Mitte begeben.
Begonnen haben wir in den Hackeschen Höfen. Die acht miteinander verbundenen Höfe zwischen der Rosenthaler Straße und der Sophienstraße wurden 1993 für 80 Millionen Mark!!!! saniert und sind heute mit den vielen Läden, Galerien und Restaurants und Clubs ein beliebter Treffpunkt für Szenegänger, Nachtschwärmer und Touristen.
Aber es wird auch gewohnt in den Höfen. Und so gibt es auch nette Balkone zu bewundern, wenn der Blick nach oben gerichtet wird.

So hübsch ich es in den Höfen finde, aber wohnen möchte ich da wohl nicht. Zu normalen Zeiten ist da ständig Betrieb. Das wäre mir zu unruhig.
Wenn man so durch Berlin Mitte schlendert sieht man ihn immer wieder.

Mit 368m Höhe prägt der Berliner Fernsehturm die Silhouettte von Berlin Mitte.
Die frühere DDR plante Anfang der 50er Jahre in Berlin eine neue Anlage zu bauen, die vor allem zum Senden des DDR-Fernsehens dienen sollte. Zunächst fasste man einen Standort in den Müggelbergen ins Auge. Nachdem dort bereits Nebengebäude errichtet worden waren, stellte das Innenministerium fest, dass die Sendeanlage in der Einflugschneise des geplanten Schönefelder Flughafens stehen würde.
In den sechziger Jahren lässt die DDR-Führung den Fernsehturm am bekannten Standort errichten, nicht zuletzt, um die Stärke und Leistungsfähigkeit des sozialistischen Gesellschaftssystems zu demonstrieren. Der ursprüngliche Entwurf des schlanken, aufwärts strebenden Turms stammt von dem DDR-Architekten Hermann Henselmann. Die Kugel des Fernsehturms sollte an die sowjetischen Sputnik-Satelliten erinnern und in Rot, der Farbe des Sozialismus, erstrahlen. Für den Bau des Turmes kam nur eine Methode in Frage: die so genannte Kletterbauweise. Das innenliegende Stahlgerüst wuchs immer etwas schneller als der äußere Betonschaft, der um das Stahlgerüst herum errichtet wurde.
Die Kugel in 200 m Höhe zu montieren, bereitete den Ingenieuren einiges Kopfzerbrechen. Am Boden wurde zunächst das tragende Stahlgerüst der Kugel vorgefertigt. Mit Kränen hievte man die Segmente hinauf und befestigte diese an der ringförmigen Plattform, die den Abschluss des Betonschafts bildet. (Quelle: Offizielle Webseite des Berliner Fernsehturms). Gut, dass dies dann doch gelungen ist. So in der Sonne glänzend ist die Kugel immer wieder ein faszinierender Anblick.
Aber auch diese beiden Gesellen gehören zu Berlin Mitte.

Das Marx-Engels-Denkmal befindet sich heute nach seiner Versetzung wegen des U-Bahnbaus (U5) an der Karl-Liebknecht-Brücke im Berliner Ortsteil Mitte und ist von Bäumen umgeben. Es hat eine lange Geschichte.
Einst stand es einsam im Zentrum des in den 1980er-Jahren entstandenen Marx-Engels-Forums mit seinen stählernen Fotostelen und Plastiken. Damals blickten Marx und Engels nach Osten, heute nach Westen.
Blickt man auf seinem Spaziergang immer wieder mal nach oben, sind verschiedene Kuppeln zu bewundern. So wie diese hier. Na wisst ihr zu welchen Gebäuden diese drei Kuppeln gehören?

Die erste Kuppel habt ihr mit Sicherheit erkannt. Es handelt sich um die Kuppel des Berliner Dom.
Bei den beiden nächsten Kuppeln handelt sich um das zur Zeit im Bau befindliche Berliner Stadtschloss. Die kleinere goldene Kuppel mit dem goldenen Kreuz wurde erst am 29.05.2020 aufgesetzt. Es war eine heikle Mission, denn nur mit 19km/h durfte der Wind wehen. Hier gibt es einen kleinen Bericht zu der spektakulären Aktion.
Eigentlich wollten wir dann noch zum Gendarmenmarkt und zum Brandenburger Tor. Aber es taten uns doch schon ein bisschen die Füße weh und es war auch warm geworden. So haben wir unsere Tour abgekürzt und haben den Nachmittag gemütlich im Cafe Zimt und Zucker ausklingen lassen.


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Der Fünfte!

Ich habe den Fünften und damit hoffentlich letzten Streifen für meinen Gründeläufer begonnen.
Mit der Auswahl des Musetrs habe ich mich etwas schwer getan. Der erste Grund war zu spillerig. Der zweite ausgewählte Grund extrem aufwendig und dafür das Ergebnis nur mittelprächtig. Aber der dritte ausgewählte Grund gefällt mir nun richtig gut. Und schon ist der Anfang gemacht.

Die Anzahl der Paare wächst.  Insgesamt benötige ich für diesen Streifen 44 Paare auf einer Breite von 9cm.

Auch der Nadelwald ist gut gefüllt.

Und gestern habe ich richtig viel geklöppelt. Ich hatte Klöppelbesuch. Zwei befreundete Patchworkerinnen möchten das Klöppeln erlernen und so treffen wir uns immer wieder bei mir. Und wenn ich die Beiden dann auf die Spur gebracht habe, dann habe auch ich Zeit zum Klöppeln. Und so habe ich auch schon einige Nadeln entfernen können. So sieht nun der Grund ohne Nadeln aus. Ich mag ihn!

 


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Tasche Sole

Schon vor längerer Zeit wurde im Newsletter von Snaply die Tasche Sole angepriesen. Eine einfach zu nähende Beuteltasche. Und als Jägerin und Sammlerin habe ich mir diese Vorlage natürlich abgespeichert. Nun hatte ich noch ein Stück Stoff über, welches mir so richtig gut gefiel. Und da ich bekanntlicherweise meinen Stash abbauen will, habe ich noch in meine Jeanskiste gegriffen. Und schon waren Stoffe für meine Sole zusammengesucht. Ein passendes Webband fand sich auch noch in meiner Kiste und so kommt meine Sole nun maritim daher!

Dieser hellblaue Stoff gefällt mir richtig gut. Der ist so ein bisschen semi-solid – so heißt es ja bei Wolle, wenn diese einfarbig ist, aber in der Helligkeit ein wenig changiert – und mit weißen Ankern und kleinen dunkelblauen Punkten verziert. Der Jeansstoff und das maritime Webband ergänzen diesen perfekt.
Was bei mir an Taschen nicht fehlen darf sind kleine Schnuddel. So haben mein Kunzfrau-Label und ein Rest des Webbandes an der Seite der Tasche ihren Platz gefunden.

Und auch der Zipper am Reißverschluss darf einen maritimen Schnuddel beherbergen.

So habe ich ein kleines maritimes Feeling, wenn  schon mein Sylturlaub wegen Corona leider ausgefallen ist!


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Streifen Nr. 4 fertig

Ich kann mich immer wieder mal zum Klöppeln aufraffen.
Eigentlich ist es blöd, dass ich zur Zeit so wenig klöpple. Ich mache das wirklich gerne. Wenn ich dann aber hier so zu Hause sitze und überlege, was ich jetzt mache, entscheide ich mich meist gegen das Klöppeln. Aber warum nur?
Naja egal, ich habe in letzter Zeit aber immer wieder mal geklöppelt.
Jeder Streifen ist 27cm lang. Das klingt nicht viel, aber es dauert eben doch so seine Zeit.
Aber dann. Plötzlich können die ersten Klöppel abgeschnitten werden.

Da so ein Klöppelbrief schräg aufgearbeitet wird, dauert es dann immer noch so seine Zeit, bis er dann tatsächlich fertig wird. Ganz langsam werden die zu klöppelnden Reihen immer kürzer!

Und schon ist wieder ein neuer Gründestreifen mit einem wirklich schönen Grund entstanden. Mir gefällt er sehr gut!

Und natürlich habe ich auch diesen Grund gleich an meinen Läufer angenäht.

Jetzt fehlt noch ein Streifen. Der Klöppelbrief ist bereits vorbereitet. Ich muss nur noch klöppeln!


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Damona – Schon lange fertig!

Oh es ist schon lange her, dass ich euch Clue 2 meiner Damona aus der Feder von Birgit Freyer gezeigt habe! Am 01.04.2020 war das! Clue 3 kam dann pünktlich und ich habe auch zügig gestrickt und war auch zeitnah fertig. Sogar das Spannen habe ich halbwegs schnell hinbekommen. Und das mache ich ja bekannterweise nicht sonderlich gerne! Aber im Moment habe ich so ein bisschen Fotografier- und Blogunlust und so haben die Foto’s ein bisschen gedauert! Erschwerend kommt hinzu, dass sich dieses zartrosa Teilchen in der Tat sehr schwer fotografieren lässt – zumindest bekomme ich das nicht so gut hin -. Am besten habe ich es mit dem Smartphone hinbekommen.
Aber nun genug gequatscht. Hier kommen nun endlich ein paar Foto’s. Einmal die Damona in ihrer gesamten Schönheit.

Mit insgesamt 139g ist sie bei ihrer Größe von 200cm x 85cm ein echtes Leichtgewicht.
Ich habe mich für die breite Spitze entschieden. Zum einem wollte ich möglichst viel Wolle ausfbrauchen und zum anderen war mir klar, dass mir die Damona nur gefällt, wenn ich die breite Spitze stricke.

Leider für das “möglichst viel Wolle verbrauchen” dazu, dass das Mohair nicht gereicht hat. So habe ich die letzte Rückreihe und die Abkettreihe mit der Seta Cash gestrickt. Für mich ist das auch so ok.

Jetzt darf sich meine Damona erst noch ein bisschen ausruhen. Wenn es jetzt doch wieder etwas wärmer wird, dann ist Mohair nicht so meine erste Wahl!


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Zum Muttertag

Ich denke nicht nur heut’ an dich.
Nein: Alle Tage sind
ein Muttertag für mich.
Ich bin ja noch dein Kind.
Heute ist Muttertag. Ja auch ich verwöhne meine Mutter heute ein bisschen. So bin ich heute für das Mittagessen zuständig. Das mache ich sehr gerne, denn ich koche eigentlich ganz gerne. Aber so für mich allein, fällt das oft recht spartanisch aus. Auch meine Mutter bekommt heute ein kleines Geschenk von mir. Nein keine Blumen. Meine Mutter kriegt nie Blumen zum Muttertag von mir. Diese Verteuerung der Blumen, die ja natürlich so gar nichts mit dem Muttertag zu tun hat, kann ich nicht unterstützen. Herzen bekommt meine Mutter heute von mir.

Nach einer freien Vorlage von Grit’s life habe ich diese Mitteldecke genäht. Eigentlich sind die Herzen als Kissen gedacht. Ein großes Kissen von 50cm x 50cm. Zum einen mag ich mich aber jetzt nicht für ein passendes Kisseninlett beim schwedischen Möbelhaus anstellen und zum anderen weiß ich auch gar nicht so genau, ob meine Mutter so große Kissen mag. So habe ich kurzerhand eine Mitteldecke aus der Vorlage gemacht.

Und weil mir das Muster so gut gefällt und die Fraben auch bei mir passen liegt eine so schöne Mitteldecke auch bereits bei mir im Wohnzimmer!
Danke liebe Grit für diese schöne Vorlage.


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Samstagsplausch {19.20}

Heute bin ich wieder dabei beim Samstagsplausch bei Andrea. Letzte Woche habe ich das Treffen ausfallen lassen. Ich hatte nichts zu erzählen. Und eigentlich habe ich auch jetzt nicht wirklich viel zu erzählen.
So erzähle ich euch von gestern. Ich habe mich mit Chrissi bei ihr im Garten getroffen. Ich habe uns einen leckeren Erdbeerkuchen gemacht und den haben wir unter Einhaltung der Abstandsregel genüsslich verspeist. Dann waren wir noch am Klötzbecken. Da sind auch die Foto`s entstanden.

Chrissi ist in der Gegend, in der sie jetzt wohnt auch groß geworden und erzählte mir, dass sie als Kind auf dem Klötzbecken Schlittschuh gelaufen ist. Ob das die Kinder in den heutigen Zeiten dort auch noch machen? Aber wann war es im Winter mal so kalt, dass der See richtig zugefroren ist???

Wir hatten gestern in Berlin ja einen einmaligen Feiertag. 75 Jahre Tag der Befreiung. Den haben viele Berliner für einen Ausflug genutzt. Wobei ich denke am Klötzbecken waren doch eher Leute, die auch dort in der Gegend wohnen. Ich habe den Spaziergang dort sehr genossen. Und mit den Menschen war es so wie es immer ist. Einige bemühen sich beim Entgegenkommen Platz zu machen, um den Abstand einigermaßen zu wahren. Anderen scheint das alles völlig egal zu sein.

Danach haben wir noch gemütlich im Garten in der Sonne gesessen und gestrickt. Zusammen mit einer lieben Strickfreundin macht das einfach mehr Spaß! Das müssen wir unbedingt wiederholen, liebe Chrissi 🙂
Nun setzte ich mich ein bisschen zu Andrea um mit den anderen Samstagsplauscherinnen zu plaudern.


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Stitches of Zen

Kürzlich hatte ich hier berichtet, dass ich mir etwas gegönnt habe.
Und es ist ein Wunder geschehen. Nachdem ich zuerst mit dem Maschenbild des Ito Garns so gar nicht zufrieden war, bin ich jetzt vollständig versöhnt. Das Garn hat wirklich das Entspannungsbad gebraucht. Jetzt ist das Maschenbild total schön.
Und so sieht es nun aus: mein Stitches of Zen.

Ich habe das Garn bis auf wenige Mater vollständig aufgebraucht. Dennoch ist das Tuch ein Leichtgewicht von nur 130g.
Die lange Seitenkante misst 168cm und die Tiefe beträgt 109cm. Eine angenehme Größe.

Eine unregelmäßige Zick-Zack-Linie trennt die glatt rechts gestrickte Seite von der kraus rechts gestrickten Seite.

Im Nachhinein bin ich jetzt sehr zufrieden mit meinem neuen Tuch. Ein klein wenig muss ich mich noch an den Leinenanteil gewöhnen. Das hatte ich in einem Tuch noch nie. Aber trotzdem fällt das Tuch wunderbar weich.

Jetzt werde ich wieder etwas aus meinem Stash verstricken. Aber dann gönne ich mir wieder etwas. Ich habe vielleicht auch schon eine Idee, was es sein wird.


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Ein drittes Mal Häuser

Und wieder sind ein paar Häuser vernäht. Ich habe mir einen Projektbeutel gemacht. Von denen kann frau nie genug haben. Oder was meint ihr dazu? Als ich mit meinem Beutel fertig war, war meine Freundin Claudia ganz hin und weg. “Marion, machst du mir auch einen?”. Klar mache ich das, denn Häuser habe ich mehr als genug. Und hier sind sie nun. Zunächst von der einen Seite …

… und natürlich auch von der anderen Seite.

Aus Fenster oder Tür oder sogar aus Beiden gibt es immer ein Rausguckerli.

So verarbeitet finde ich die Häuser immer wieder schön. Und ein paar werde ich sicherlich noch verarbeiten. Meinem Vater gefällt der Einkaufsbeutel so gut und meint, ich solle doch meiner Mutter auch einen nähen. Das kann ich gerne tun. Aber der muss dann wohl mit schwarzem Stoff kombiniert werden. Der dunkelblaue Stoff reicht dafür in gar keinem Fall mehr. Der ist so gut wie aufgebraucht. Und neu kaufen möchte ich nicht.

 


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