Turq & Taffy

Am Samstag war meine Freundin Claudia bei mir um mit mir zusammen zu nähen. Bevor wir aber unsere Nähmaschinen zum glühen bringen wollten, wollte sie zuerst noch kurz zu Patch it, weil sie noch Sachen wie Reißverschluss und so brauchte. Dieser kurze Besuch dauerte dann circa 1,5 Stunden und mein Soffzuwachs betrug  ca. 700g. Und ich wollte doch nur einen Karabiner und dunkelblauen Reißverschluss kaufen. Aber nichts von beiden war dabei. Das habe ich nämlich vergessen.
Christiane hat immer eine schöne Auswahl an Stoffen in ihrem Laden. Und wenn ich länger nicht da war, sehe ich ca. 1.000.000 Stoffe und anderes, was ich unbedingt brauche. Geht euch das eigentlich auch immer so, wenn ihr einen Patchworkladen betretet? Unter anderem hatte es mir diesmal ein Loralie-Paneel angetan: Sweetie heißt es und sieht so aus.

(C) Loralie-Designs

Aus den beiden Damen Turq & Taffy – unten rechts – hat Christiane ein Täschchen genäht. Das wollte ich auch unbedingt haben. Und aus dem großen Bild darüber soll ein Beutel entstehen. Also noch ein paar Beistoffe dazu, etwas Vlies und schon war ein beträchtlicher Stapel zusammen gekommen. Und tadaaa, da ist mein Turq & Taffy-Täschchen.

Das Wetter heute war perfekt um die beiden Ladies zu fotografieren. Miss Turq erfreut sich an ihrem Lolli -passend zu ihrem Sommeroutfit-

…während sich Miss Taffy der Sonne entgegenräkelt.

Der Reißverschluss ist diesmal etwas tiefer gelegt 🙂

Das ist mal etwas anderes als immer den Reissverschluss oben einzunähen.
Und wer hier schon länger mitliest, weiss, dass ich ein bisschen Schnuddelverliebt bin. Ihr habt den Schuddel an dem Zipper bestimmt schon entdeckt! Aber ihr könnt gar nicht erkennen, was das ist. Na gut, dann hier ein bisschen näher.

Der passt doch gut zu den beiden Ladies!
Turq & Taffy haben noch einige Freundinnen, die auch auf einem Täschchen verewigt werden möchten. So wisst ihr, was ich die nächsten Tage zu tun habe!
Fotografiert habe ich wie so oft an der “Scharfen Lanke”. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schön ruhig es dort ist.

Kaum zu glauben, dass ca. 100m hinter dieser Idylle eine große Hauptstrasse verläuft. Die ist vorn am Wasser kaum zu hören. Das ist fast nicht zu glauben, oder?! Ist aber so.
Und wenn das alles zusammen nicht Sommer pur ist?! So dürfen die beiden Ladies auch zur Kreativen Sommerzeit bei Frau Augensternswelt.


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Samstagsplausch {29.19}

Da verbringe ich am Mittwoch mit einer Strickfreundin einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und endlosem Plaudern über Wolle und stricken und schwupps hat sie mich zu einem Teststrick überredet.
Zu Hause angekommen wollte ich in meinen Stash abtauchen, aber mein Vater meinte sich tief in den Daumen schneiden zu müssen. So habe ich die folgenden 2,5 Stunden in der Notaufnahme verbracht und meinen Vater mit dem nun wieder zusammengenähten Daumen wieder mit nach Hause genommen.
Am Donnerstag hatten meine geflüchteten Menschen ihre Projektpräsentation. Nachdem es am Tag der Generalproben noch etwas holprig war, haben sie sich bei der Präsentation selber übertroffen. Die waren richtig gut und die Präsentation ist richtig gut angekommen. Wir haben uns auch bemüht die Präsentation so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. So gab es kurze Filmsequenzen, live gesprochene Worte unterstützt durch selbst aufgenommene Foto’s und auch zu einem kleinen Rollenspiel konnten wir sie überreden. Alles in allem eine tolle Mischung.
Gestern dann ein entspannter Wochenabschluss mit den Schlemmerstrickerinnen. Und heute kommt meine Freundin Claudia. Wir wollen zusammen nähen. Ich freue mich schon.
Jetzt aber trinke erst noch gemütlich meinen Tee und setze  mich um Plaudern zu Andrea.


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Marion und der RVO

Marion und der RVO: Das ist eine unendliche Geschichte. Immer und immer wieder habe ich es versucht. Aber nie wollte es so richtig klappen. Nie haben die RVO’s richtig gepasst. Aber ich wollte unbedingt einen RVO. Und das am liebsten als Jacke. Und dann habe ich mir ein Buch von Vera Sanon gekauft “Lieblingspullover stricken”. Und da gab es eine Jacke! Die wollte ich unbedingt haben.
Wolle hatte ich auch noch zu Hause. Gut abgelagert! Und nun hat sie Ihre Bestimmung gefunden.

Aber es wurde schnell klar, dass die Wolle nicht reichen wird. Ich wollte mein Vorhaben aber nicht aufgeben. Und so habe ich mir nach Wolle dazugekauft. Ein glattes schwarzes Garn und Mohair mit Glitzer! Das wollte ich für die Blende sowie die breiten Säume am Jackenteil und den Ärmeln nutzen. Und das war eine sehr gute Planung.

Das Glitzern sieht hier eher aus, wie weiße Sprenkel. In Wahrheit aber, glitzert es ganz unauffällig und bringt so den richtigen Pfiff in die Jacke!
Nun aber noch die Jacke im Ganzen.

Der Raglan sitzt ganz gut.

Das macht mir Mut zu einer weiteren Raglanjacke!
Wie ihr erkennen könnt, haben die Bilder eine etwas längere Zeit auf meiner Festplatte geschlummert! Es war noch etwas kühler, als wir die Foto’s gemacht haben.


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Samstagsplausch {28.19}

Ich bin noch ein bisschen müde. Und ihr so?
Irgendwie war das blöd in der vergangenen Woche. Ich war schon müde, als ich vom Dienst nach Hause kam. Aber am Abend konnte ich nicht einschlafen. Irgendwann hat es dann doch geklappt und ich habe so fest geschlafen, dass mich der Wecker morgens aus dem Tiefschlaf gerissen hat. Das kenne ich sonst nicht so.
Und was war sonst so los die Woche? Am Montag habe ich mich nach der Arbeit mit Magda und Andrea zum plaudern und stricken getroffen. Das war richtig schön. Schön war auch am Dienstag mein Treffen mit Evelyn. Wir wollen zusammen ein Tuch stricken. Nein nicht zusammen ein Tuch, sondern jeder seines. Dazu hatten wir uns Wolle bestellt. Ich hatte mich für die Farbe Vino rosso entschieden. Und ich habe natürlich ein dunkleres rot erwartet. Leider entpuppte sich diese Farbe als ziemlich pinkig. Das wollte ich im Moment nicht. Also haben wir sie zurückgeschickt und gegen Aqua dunkel eingetauscht. Das ging glücklicherweise ganz problemlos und meine neue Farbe liegt auch schon bei Evelyn bereit. Zuerst will ich aber noch rasch meinen Pulli fertig stricken. Da habe ich nicht mehr viel. Und heute Nachmittag habe ich Gelegenheit vier Stunden mit meinen Nadelspielerinnen zu verbringen. Da schaffe ich einiges.
Aber jetzt setze ich mich zum Plaudern zu Andrea.


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Schon wieder Socken

Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich so einige Reste an Sockenwolle hier zu liegen. Und da ich im Netz immer wieder so wunderbare Restesocken sehe wollte ich auch unbedingt welche haben. Also habe ich verschiedene rote Reste zusammengesucht.

Das sind übrigens die Reste von den Resten.
Und ich mag ja nicht immer nur Bilder auf den Sockenbrettern machen. So habe ich die Gunst der Stunde beim Schlemmerstricken genutzt und Andrea gebeten doch rasch einige Foto’s meiner Füße zu machen 🙂 Die Ergebnisse könnt ihr nun bewundern.

So kann ich nun immerhin stolze 70g weniger in der Restekiste, aber auch 70g mehr in der Sockenschublade verzeichnen. Und von den Resten kann ich locker noch ein Paar rot-bunte Restesocken stricken. Mal schauen. Vielleicht mache ich das sogar. Dann aber nicht für mich.


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Samstagsplausch {27.19}

Guten Morgen! Heute bin ich spät dran mit dem Samstagsplausch. Ich habe doch tatsächlich bis 8.00 Uhr geschlafen! Das kommt bei mir ganz selten vor!
Und was war in der Woche so los? Im Rahmen der Projektarbeit mit den geflüchteten Menschen waren wir zum Thema Inklusion zu einem RollstuhlTennisTurnier und zwar bei den Geman Open Wheelchair Tennis, welches bei den Zehlendorfer Wespen ausgerichtet wird. Rollstuhltennnis läuft im wesentlichen so wie das “normale” Tennis. Das bedeutet, dass das Netz genauso hoch ist, wie bei den “Fußgängern”. Das hat mich ehrlich gesagt etwas verwundert, da ja der Anschlagwinkel bei den im Rollstuhl sitzenden Spielern*innen doch ein anderer ist,. Einen Unterschied aber gibt es doch. Der Ball darf zweimal auftippen bevor er zurück geschlagen wird. Und es hat mich schwer beeindruckt, wie wendig die Spieler*innen in ihren Sportrollstühlen sind. Während sie sich in ihrem Rollstuhl auf dem Feld fortbewegen müssen sie ja auch noch den Schläger festhalten. Wenn ihr euch das alles genauso wenig vorstellen könnt wie ich, dann schaut mal hier. Das ist ein kleiner Spielausschnitt aus dem Jahr 2018.
Gestern habe ich dann meine Woche bei meiner Freundin Conny ausklingen lassen. Wir haben Hexi’s genäht. Sie macht sich eine Bettdecke aus großen Hexi’s.  Groß bedeutet hier 1″. Ich habe an meinem neuen Hexagonquilt genäht. Da ich den ja aus Resten nähe, habe ich von Conny noch welche abgestaubt 🙂
Nachher fahre ich zum Klöppeln. Mit zwei meiner Klöppelfreundinnen wollen wir heute mal wieder einen Klöppeltag einlegen. Das haben wir lange nicht gemacht. Aber erst setze ich mich zum Plaudern zu Andrea.


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Kyler mag rot

Und ich mag auch rot 🙂
Zum Geburtstag in diesem Jahr bekam ich von meiner Strickfreundin Evelyn zwei tolle Stränge von der Zauberwiese geschenkt. So wunderbar rot.

Sehr schnell war mir auch klar, was ich daraus stricken wollte. Das Tuch Kyler von Isabell Kraemer sollte es sein. Ein einfaches Tuch und dennoch mit einem gewissen Effekt durch die rechts/links Variante am Abschluss des Tuches.

Ganz weich schmiegt sich das Material um meine Schultern. Und ja ich weiß, ihr könnt das Muster nicht richtig sehen. Dann bekommt ihr jetzt mehr Foto’s.

Mit Nadelstärke 4 habe ich die gesamten 200g verstrickt. Damit ist das Tuch an der längsten Kante 192cm und an der tiefsten Stelle 89cm.
Das hat mir richtig viel Spaß gemacht. Mal schauen, vielleicht gibt es irgendwann einen zweiten Kyler.


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Mit dem Skateboard zum Mond

Im Frühjahr kaufte ich auf dem Stoffmarkt ein Stückstoff auf dem dieser nette kleine Skateboard fahrende Astronaut zu sehen war.

Der Stoff war so bemessen , dass  neben dem Skater noch genügend dunkelblau mit türkisen Pünktchen und Sternen vorhanden war, um daraus auch ein Rückteil und kurze Ärmel zu nähen. Perfekt für Vinci, den Sohn von Strickfreundin Magda.

Als das Shirt dann so zusammengesetzt war, fand ich es doch ein bisschen langweilig. Glücklicherweise hatte ich türkis gestreiften Jersey zu Hause – es zeichnet sich doch immer wieder aus über einen ausreichenden Stoffstash zu verfügen – . Also ran damit an Ausschnitt und Ärmel- Das peppt doch total, oder?!
Yeah, da freut sich jemand!

Magda schickte mir dann Foto’s von Vinci und erlaubte mir diese auch auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Genäht habe ich das Kindershirt Paul von Pattydoo. Vorsorglich habe ich mir von Magda einige Maße durchgeben lassen. Die passten in der gewünschten Größe perfekt zu den Maßen von Pattydoo. So war der Schnitt ein perfekter Kauf, da ich ja auch noch die anderen Größen habe, wenn die Kindergröße 128 mal nicht mehr passt.
Und ich kann ja nicht wirklich Stoff wegschmeißen. Sofern ich noch Mützchen daraus nähen kann, tue ich das. So sind noch diese kleinen Mützchen entstanden. Und nun ist der Stoff tatsächlich aufgebraucht.

Die Knotenmütze von Klimperklein  – die nähe ich am allerliebsten und es ist auch noch ein Freebook – passt meinen Modell Peter. Er fand die sehr schick, aber behalten durfte er sie nicht. Die werden alle gespendet.


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Samstagsplausch {26.19}

Was war das für ein schöner Wochenabschluss gestern. Nach dem Dienst habe ich mich mit Sylvia und Michael getroffen. Zusammen wollten wir das Weinfest auf dem Rüdesheimer Platz besuchen. Sylvia hatte leckeren Nudelsalat und Kräuterbutter gemacht und ich ein Jogurt-Feta-Tsatsiki und einen neuen Tomatensalat. Ein bisschen Brot haben wir uns vor Ort beim BioBäcker gekauft – es ist dort nämlich gestattet, sich sein Essen mitzubringen -. Mit einer leckeren Weinschorle haben wir den Nachmittag bei angenehmen Temperaturen genossen. Schön war, dass auch Magda und Andrea sich für ein Stündchen zu uns gesellt haben.
Die Woche habe ich mal wieder mit viel Arbeit verbracht. Das Seminar “Stressfreie Prüfung” für die 16’ner Azubi’s stand auf dem Plan. Das heißt, ich habe die jungen Leute auf die anstehende mündliche Prüfung vorbereitet. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell doch drei Jahre Ausbildung vergehen. Gerade eben habe ich die doch noch nach der Einstellungsfeier in Empfang genommen.
Nachher werde ich mit den Oldies in den Elektromarkt  beginnend mit einem S fahren. Meine Mama – sie ist fast 80! – hat nämlich beschlossen, dass sie doch lernen möchte mit einem Smartphone umzugehen. Jetzt hat sie eine Woche auf einem alten Smartphone von mir geübt. Ich habe ihr die entsprechend Schritte gezeigt und aufgeschrieben und sie hat fleißig geübt. Sie hat Spaß daran und kriegt es auch ganz gut hin. Nun möchte sie gerne ein eigenes neueres Smartphone. So werden wir ihr morgen mal ein einfacheres Modell aussuchen.

Zuvor jedoch setze ich mich zum Plaudern an den Tisch zu Andrea!


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Monatsmotto Juni: “Ab in den Garten”

Schon seit längerer Zeit verfolge ich bei der Zitronenfalterin die Posts zum Monatsmotto.  Und ebenfalls schon seit längerer Zeit will ich dort mal mitmachen. Und jetzt im Juni ist es soweit!
“Ab in den Garten!” lautet das Monatsmotto im Juni. Aber ich habe gar keinen Garten und möchte auch keinen. Ich mag gerne im Garten sitzen und mich umschauen, aber ich finde Gartenarbeit total doof. Und wie komme ich dann dazu beim Monatsmotto mitzumachen? Weil ich kürzlich, genauer gesagt am Himmelfahrtstag, mit meinen Oldies in den Gärten der Welt war.

Der Kienbergpark wurde 2017 zur IGA fertiggestellt. Mit der Seilbahn über den Kienberg erreicht man mühelos die Gärten der Welt, die sich im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Marzahn, befindet.

Anläßlich der 750-Jahr-Feier wurden die Gärten der Welt am 09.07.1987 im Rahmen der Berliner Gartenschau eröffnet. Für die Berliner Gartenschau 1987 wurden weitläufige Wiesen, großzügig Wege und auch zahlreiche Themengärten errichtet. Diese Themengärten gibt es heute noch. Einer davon ist der Christliche Garten.

Der „Raum der Sprache und des Wortes“ ist das aus 129 Buchstaben bestehende Glanzstück des Christlichen Gartens. Hier kann sich der/die Besucher*in lesend durch mehr als 60 Textpassagen bewegen, die sich alle mit dem Thema des Menschen in der Natur beschäftigen. Diese Texte sind auch der ungewöhnliche „Baustoff“ der Installation: Die in horizontalen Zeilen angeordneten, gold-lackierten Metall-Lettern bilden ein licht- und luftdurchlässiges Gehäuse, das für spektakuläre Schattenspiele sorgt. Sie wurden eigens für den Bau gestaltet und gefertigt.
(Quelle: Webseite Gärten der Welt)

Aber zu einem Garten gehören auch Blumen. Und die gibt es selbstverständlich auch.

Am Himmelfahrtstag war das Wetter sehr schön. Und so nutzten vieler Berliner*innen, samt Kindern, den Tag zu einem Ausflug in die Gärten der Welt. Die Wiesen waren gut besucht.

Und so macher Besucher suchte Schutz im kühlen Nass 🙂

Das war ein richtig schöner Tag. Ich wäre gern länger geblieben, aber den Oldies hat es gereicht. Mal schauen, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist, fahre ich vielleicht nochmal hin.
Heute aber aber darf mein Gartenbesuch zur Zitronenfalterin und ihrem Monatsmotto im Juni “Ab in den Garten!”

 

 


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