Ordnung im Garnregal

Ordnung im Garnregal

Ich gebe es zu: Ich habe einen ordentlichen Vorrat an Garnen. Gelagert werden die in unterschiedlichen Varianten.
Mein Nähgarn – zumindest das meiste davon – hängt griffbereit über einem meiner  Nähplätze.

Direkt daneben habe ich kleine Regale auf denen auch Garne stehen.
Und nein ich habe keine Angst vor Einstauben und ausbleichen. Die sind ständig in Benutzung. Also haben sie gar keine Zeit zum Einstauben. Und die Sonne scheint nicht direkt in mein Nähzimmer.

Wieder andere Garne – in diesem Fall meine Quiltgarne – bewahre ich in Klarsichtboxen auf, die ebenfalls auf kleinen Regalen stehen.

Auch habe ich noch so einige andere Boxen, in denen sich Garne befinden.
Ich mag es einfach, immer das farblich passende Garn zu haben.
Da ich zunehmend mehr sticke, hat sich nun auch einiges an Stickgarn angesammelt. Dies sollte ordentlich in den Schubladen meines Alex stehen. Also ab ins Bauhaus und Material eingekauft.

Die dünnen Holzstangen habe ich mühevoll mit einer kleinen Stichsäge zugeschnitten. Ok, einige Stäbe hat auch meine Freundin Gina für mich gesägt. Das Schleifpapier habe ich dann doch nicht mehr genutzt. Ging auch so.
Dann die Stäbchen eingeklebt und etwas trocknen lassen.

Und dann konnte eingeräumt werden. So sind jetzt drei Schubladen bestückt.
Was ich allerdings am Alex schade finde ist, dass die Schubladen nicht weit genug rausgezogen werden können. Ich könnte hinten bestimmt noch zwei Reihen Garn unterbringen.

 

Und noch eine!

Und noch eine!

Hier hatte ich euch meine Bananentasche nach einem Schnittmuster von SewSimple gezeigt.
Die Bananentasche gibt es in drei Größen. S, M und L. Für die Tasche mit den Fischen hatte ich Größe M gewählt.
Nun hatte ich aber eine Stickdatei, die deutlich größer ist. Und ich wollte die unbedingt auf einer Bananentasche haben. Also habe ich Größe L gewählt.

Die Tasche ist deutlich größer als die FischeTasche in Größe M.
Aber ist die Eule nicht der Hammer. Die Eule ist eine Stickdatei aus der TulaPink Collection von OESD.

Damit ich der Eule auf der Außentasche nicht die Ohren und den Popo abschneide, habe ich oben den Bogen etwas höher gelegt.
Hinten habe ich wie immer meine Reißverschlusstasche für mein Handy. Diese Reißverschlusstasche finde ich total praktisch und für mich unverzichtbar auf einer Tasche.

Und ein Bingofeld kann ich auch wieder abstreichen! Samt oder Seide? Nein weder noch, denn beide Materialien mag ich nicht so sehr. Samt gar nicht und Seide nur bedingt. Aber Kunstleder – und wenn das auch noch so schon weich wie dieses ist – habe ich total gerne.

Und Hurra! Wieder ein BINGO geschafft.

Quilted Ghosts

Quilted Ghosts

Mal ganz ehrlich! Bezieht ihr auch diverse Newsletter, die unseren schönes Hobbys bewerben. Ich schon. Und hin und wieder, aber tatsächlich nur hin und wieder, erliege ich der Versuchung und kaufe etwas.
So ist es kürzlich geschehen, als ich einen Newsletter von OESD bekam. Vorgestellt wurden u.a. die Quilted Ghosts. Oh man, ich war schockverliebt und musste das Bundle unbedingt haben.
Das Bundle besteht aus insgesamt sechs einzelnen Geistern und einer Dreiergruppierung.
Von den einzelnen Geistern habe ich fünf gestickt.

Projektbeutel sollten es werden und sind es auch geworden.
Auf einer Seite haben alle vier Beutel den gleichen Geist. Das ist mein absoluter Liebling.
Hier ist er nochmal in seiner vollen Schönheit.

Auf der anderen Seite hat jeder Beutel einen anderen Geist.

Und auch die vier nochmal größer.

Aber was mache ich allein mit vier Projektbeuteln?! Ganz einfach. Einen behalte ich und die anderen werden verschenkt.
Die Geister bescheren mir auch ein weiteres Bingofeld. Einige von ihnen haben Sterne auf ihrem Gewand. Also habe ich „etwas mit Sternen“ gearbeitet.

 

Bluse Cleo als Tunika

Bluse Cleo als Tunika

Eine Tunika wollte ich schon länger mal haben.
Fadenkäfer bietet die Bluse Cleo in Blusenlänge als auch in Tunikalänge an. Als Bluse hatte ich sie schon im Juli 2024 mal genäht und hier gezeigt. Eigentlich wollte ich gleich hinterher auch eine Tunika nähen. Aber wie das so ist. Tausend andere Dinge haben sich dazwischen gemogelt. Aber nun endlich habe ich mir eine Tunika genäht.

Leider schon etwas knitterig, da ich bereits in einer Eisdiele gesessen und ein Eis genossen habe.
Die Tunika hat die perfekte Länge für mich.
Ich bin rundherum zufrieden.

Was mir an der Bluse Cleo sehr gut gefällt ist der Ausschnitt.

Hinten wird das untere Rückenteil ein wenig eingekräuselt.

Ich überlege, ob ich bei meiner nächsten Tunika – und es wird definitiv eine weitere Tunika geben – lieber eine Kellerfalte mache. Da muss ich noch ein wenig in mich gehen.
Nun spaziere ich mit meiner Tunika über den Laufsteg beim MeMadeMittwoch, der heute von Jeanette eröffnet wurde. Sie trägt zwar keine Tunika, aber eine farbenfrohe Bluse.

Den Stoff habe ich irgendwie dann mal bei Karstadt zu einem Schnäppchenpreis gekauft. Die Stoffabteilung unseres Karstadts war nicht sehr groß. Aber es gab immer wieder mal das eine oder andere Schnäppchen. Mal gucken, wenn man in der Stadt ist hat sich immer gelohnt. Nun aber schließt die Stoffabteilung.
Auf dem Stoff tummeln sich Blumen und Blätter. So kann ich wieder ein Bingofeld im Ganzjahresbingo abstreichen: Etwas mit Blättern

145780

145780

145780???
Was hat es damit auf sich???
Ich habe endlich meinen Ravenbrook gequiltet. Mein Quilt hat nun 145780 Stiche bekommen.
Hier nochmal die Entstehung des Quilts zum Nachlesen Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Was ich nach der Fertigstellung auch recht schnell wusste war, dass ich ein Quiltmuster mit Kreisen wollte. Aber nicht so kleinteilig. Der Quilt als solches hat schon so viele Muster. Da wären mir kleinen individuelle Muster zuviel geworden. Also durfte es ein Allover sein, welches etwas großflächig ist. Irgendwann begegnete mir im Netz ein Bild und ich wusste was ich machen wollte. Dafür konnte ich ganz wunderbar die Kreisruler von Amanda Murphy nutzen.

Hier ist auch schon das Muster erkennbar. Ineinander geschachtelte Kreise. Am Außenkreis docken immer einige kleine Kreise an um so eine Verbindung zum nächsten großen Kreis herzustellen.

Und so quiltete ich Kreis für Kreis. Wie ihr seht durfte ich dafür die Longarm meiner Freundin nutzen. Für so einen großen Quilt ist das immer sehr angenehm.
Ich habe fleißig mehrere Nachmittage gequiltet. So war ich in einer Woche fertig und konnte den Quilt abrollen.
Uff, das mit dem Vlies war echt Maßarbeit!

Der Moment, in dem der Quilt abgerollt werden kann ist immer wieder toll.
Danach kam er wieder zu mir nach Hause und musste ein paar Tage auf die Endverarbeitung warten.
Endverarbeitung bedeutet:
Die überschüssige Rückseite und das überschüssige Vlies müssen zurückgeschnitten werden
Steifen für das Binding raussuchen und zusammennähen
Binding auf die Hälfte bügeln
Binding auf der Vorderseite mit der Nähmaschine annähen
Bindung auf der Rückseite mit der Hand annähen
Wenn das dann alles erledigt ist darf er auf mein Bett.

Diese Woche habe ich mich am Donnerstag aufgemacht die Liste abzuarbeiten. Also zuerst die überschüssige Rückseite und das Vlies abgeschnitten. Anschließend aus den den Kisten mit gelben, orangefarbenen und roten Stoffe passende Streifen zugeschnitten. Ich schneide für mein Binding
2,5″-Streifen. Diese musste dann zusammengenäht werden.

Ca. 10m Binding musste ich vorbereiten. Binding kann auch gut in Kette genäht werden.

Seit einiger Zeit besitze ich einen Taylor Seville Magic Binding Maker. Den habe ich von Magda geschenkt bekommen. Zuerst war ich ja skeptisch, aber jetzt bin ich überzeugt. Sicherlich muss hinten das Binding etwas geführt werden – aber das muss ich beim Bügeln auch — Und vorn kommt es gefaltet wieder raus. Da die Kante nicht so scharf gepresst ist, wie mit dem Bügeleisen, näht sich das Binding später mit der Hand sehr gut an.
Magda, nochmals lieben Dank für dieses tolle Geschenk.

Geschafft ca. 10m Binding vorbereitet und aufgerollt.

Alles neben der Maschine abgelegt. Nur gut dass daneben meine Q20 auf ihrem Falttisch steht. So habe ich noch ein bisschen Ablagefläche.

Die Bindingrolle hat ihren Platz auf dem Kniehebel gefunden.

Dann hieß es das Binding auf der Rückseite feststecken. Das dauert immer ein bisschen, weil ich dabei auch immer die überschüssigen Fäden abschneide.

Dann ab auf die Couch und das Binding auf der Rückseite mit der Hand gegennähen. Eine meditative Aufgabe, die ich noch immer sehr gerne mache.

Und dann war er endlich fertig und wurde sofort auf das Bett gelegt. Ein Foto habe ich aber erst eben gemacht.

Hier nochmal dasQuilting etwas näher.

Ich bin total zufrieden mit meinem Werk und freue mich das der RavenbrookScrapAlong nun endlich fertig ist.