“52” – Die Foto-Reise {3/52}

“Ganz nah” ist hier die kleine Hertha beim Kuscheln mit ihrer Mama!

Hertha ist die kleine Eisbärin, die am 01.12.2018 das Licht der Welt im Tierpark Berlin erblickt hat. Inzwischen ist Hertha schon ganz schön gewachsen und hat von der Größe her bald ihre Mutter eingeholt. Davon habe ich mich gestern im Tierpark Berlin überzeugen können.  Kaum zu glauben, dass ein Eisbärenbaby bei seiner Geburt nur so groß wie ein Meerschweinchen ist.
Und so geht die Fototour vom Blogzimmer schon in die dritte Runde.

 


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Worldwide-Knitting-Public-Day

Heute war ja Worldwide-Knitting-Public-Day. Zum Stricken hatte ich heute aber keine Zeit. Warum? Ich hatte Besuch. Meine beiden Klöppelanfängerinnen waren da. Und so haben wir eher einen Worldwide-Lacemaking-Public-Day veranstaltet. Vielleicht waren wir ja tatsächlich nicht die Einzigen auf der Welt, die heute geklöppelt haben. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass es noch weitere Klöpplerinnen gab, die heute an ihren Spitzen gearbeitet haben.
Meine beiden Anfängerinnen haben heute Spinnen gelernt. „Was??? Spinnen??? Sowas klöppelt ihr???“ höre ich euch da rufen. Ja wir klöppeln Spinnen. Und die Geklöppelten sind sehr viel schöner als die echten. Und so sehen die aus.

Und? Was meint ihr. Viel schöner als die echten, nicht wahr. Ihr könnt hier zwei ganz klassische Spinnen sehen. Natürlich gibt es auch Abwandlungen davon.
Und ich heute so?

Ich habe meine Gründestreifen fertig und so habe ich heute ein UFO vorgekramt. Auch bei mir gab es Spinnen. Aber abgewandelt.

So sehr viel hatte ich nicht mehr zu klöppeln, so das ich tatsächlich mit der Klöppelarbeit fertig wurde.
Diese Spitze ist für ein Anhäkeldeckchen konzipiert. So musste halt noch die Arbeit des Annähens erledigt werden.

Aber auch das habe ich tatsächlich noch geschafft. Jetzt trocknet die Spitze, denn ich habe sie noch etwas gestärkt. Das fertige Stück zeige ich euch also in einem anderen Post.


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Relativ unspektakulär …

… aber zwingend notwendig war ein neues Klammerkleidchen für meine Wäscheklammern. Mein bisheriges Klammerkleidchen war wohl so knapp 40 Jahre alt und sah dementsprechend aus. Eigentlich musste ich mich dafür schon schämen. Völlig zerschlissen war es oben am Bügel und viele Stellen waren auch schon kaputt.
Vor sehr langer Zeit hatte ich schon vor ein neues Klammekleidchen zu nähen. Eine Vorlage war gefunden und die Stoffe lagen auch bereit. Aber wie das so ist, ich hatte keine Lust und dann habe ich es vergessen. Im Rahmen meiner Aufräumaktion fiel mir das Päckchen wieder in die Hände und ich habe es gleich mal in mein Nähzimmer verfrachtet. Am vergangenen Wochenende habe ich mich dann endlich aufgerafft und mir ein neues Klammerkleidchen genäht.

Wie gesagt nichts spektakuläres, aber eben zwingend notwendig. Die Vorlage habe ich hier gefunden. Was mir jedoch nicht gefallen hat war, das der Bügel zu sehen ist. Mein Bügel ist schon nicht mehr so schön. Er war aufsprungen und ich musste ihn kleben. So sollte er wie bei meinem alten Kleidchen auch nicht zu sehen sein. Kurz überlegt und eine Lösung gfunden.

Ich bin zufrieden. Eine unliebsame Aufgabe erledigt. Nun kann ich mich wieder den schönen Dingen an der Nähmaschine widmen.


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“52” – Die Foto-Reise {1/52}

Bei LintLady las ich kürzlich von einem neuen Projekt:”52″ – Die Fotoreise”. Die Neugier war gewckt und ich klickte mich mal zu Martin rüber! Ziel dieser Jahresaktion ist es, jede Woche zu einem bestimmten Thema ein Foto zu posten! Martin hat sich dazu bereits 52 Themen ausgedacht. Glücklicherweise müssen die nicht nacheinander abgehandelt werden. Die Reihenfolge ist dabei völlig egal. Das finde ich doch sehr sympatisch. So habe ich heute ein Bild ausgesucht, welches zu mehreren Themen passt. Entschieden habe ich mich für das Thema “Natur”.

Zugegebenermaßen ist das Bild nicht neu, aber es schlummerte noch ungenutzt in meinen Dateien. Ich meine auch noch zu wissen, wo ich das aufgeommen habe, nämlich im Hofwiesenpark in Gera. Wenn ich in Gera bin, dann gehe ich nach dem Dienst bei schönem Wetter dort gerne mal eine Runde spazieren. Und oft habe ich auch meine Kamera dabei.
So schaffe ich es noch, mein erstes Bild de Fotoreise pünktlich bei Martin zur Linkparty zu schicken.


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Berlin’s Mitte

In Zeiten von Corona ist Berlin Mitte doch deutlich leerer als sonst. Und so habe ich mich zusammen mit meiner Freundin Claudia bei schönstem Wetter am Pfingstsonntag auf einen Spaziergang durch Berlin Mitte begeben.
Begonnen haben wir in den Hackeschen Höfen. Die acht miteinander verbundenen Höfe zwischen der Rosenthaler Straße und der Sophienstraße wurden 1993 für 80 Millionen Mark!!!! saniert und sind heute mit den vielen Läden, Galerien und Restaurants und Clubs ein beliebter Treffpunkt für Szenegänger, Nachtschwärmer und Touristen.
Aber es wird auch gewohnt in den Höfen. Und so gibt es auch nette Balkone zu bewundern, wenn der Blick nach oben gerichtet wird.

So hübsch ich es in den Höfen finde, aber wohnen möchte ich da wohl nicht. Zu normalen Zeiten ist da ständig Betrieb. Das wäre mir zu unruhig.
Wenn man so durch Berlin Mitte schlendert sieht man ihn immer wieder.

Mit 368m Höhe prägt der Berliner Fernsehturm die Silhouettte von Berlin Mitte.
Die frühere DDR plante Anfang der 50er Jahre in Berlin eine neue Anlage zu bauen, die vor allem zum Senden des DDR-Fernsehens dienen sollte. Zunächst fasste man einen Standort in den Müggelbergen ins Auge. Nachdem dort bereits Nebengebäude errichtet worden waren, stellte das Innenministerium fest, dass die Sendeanlage in der Einflugschneise des geplanten Schönefelder Flughafens stehen würde.
In den sechziger Jahren lässt die DDR-Führung den Fernsehturm am bekannten Standort errichten, nicht zuletzt, um die Stärke und Leistungsfähigkeit des sozialistischen Gesellschaftssystems zu demonstrieren. Der ursprüngliche Entwurf des schlanken, aufwärts strebenden Turms stammt von dem DDR-Architekten Hermann Henselmann. Die Kugel des Fernsehturms sollte an die sowjetischen Sputnik-Satelliten erinnern und in Rot, der Farbe des Sozialismus, erstrahlen. Für den Bau des Turmes kam nur eine Methode in Frage: die so genannte Kletterbauweise. Das innenliegende Stahlgerüst wuchs immer etwas schneller als der äußere Betonschaft, der um das Stahlgerüst herum errichtet wurde.
Die Kugel in 200 m Höhe zu montieren, bereitete den Ingenieuren einiges Kopfzerbrechen. Am Boden wurde zunächst das tragende Stahlgerüst der Kugel vorgefertigt. Mit Kränen hievte man die Segmente hinauf und befestigte diese an der ringförmigen Plattform, die den Abschluss des Betonschafts bildet. (Quelle: Offizielle Webseite des Berliner Fernsehturms). Gut, dass dies dann doch gelungen ist. So in der Sonne glänzend ist die Kugel immer wieder ein faszinierender Anblick.
Aber auch diese beiden Gesellen gehören zu Berlin Mitte.

Das Marx-Engels-Denkmal befindet sich heute nach seiner Versetzung wegen des U-Bahnbaus (U5) an der Karl-Liebknecht-Brücke im Berliner Ortsteil Mitte und ist von Bäumen umgeben. Es hat eine lange Geschichte.
Einst stand es einsam im Zentrum des in den 1980er-Jahren entstandenen Marx-Engels-Forums mit seinen stählernen Fotostelen und Plastiken. Damals blickten Marx und Engels nach Osten, heute nach Westen.
Blickt man auf seinem Spaziergang immer wieder mal nach oben, sind verschiedene Kuppeln zu bewundern. So wie diese hier. Na wisst ihr zu welchen Gebäuden diese drei Kuppeln gehören?

Die erste Kuppel habt ihr mit Sicherheit erkannt. Es handelt sich um die Kuppel des Berliner Dom.
Bei den beiden nächsten Kuppeln handelt sich um das zur Zeit im Bau befindliche Berliner Stadtschloss. Die kleinere goldene Kuppel mit dem goldenen Kreuz wurde erst am 29.05.2020 aufgesetzt. Es war eine heikle Mission, denn nur mit 19km/h durfte der Wind wehen. Hier gibt es einen kleinen Bericht zu der spektakulären Aktion.
Eigentlich wollten wir dann noch zum Gendarmenmarkt und zum Brandenburger Tor. Aber es taten uns doch schon ein bisschen die Füße weh und es war auch warm geworden. So haben wir unsere Tour abgekürzt und haben den Nachmittag gemütlich im Cafe Zimt und Zucker ausklingen lassen.


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Der Fünfte!

Ich habe den Fünften und damit hoffentlich letzten Streifen für meinen Gründeläufer begonnen.
Mit der Auswahl des Musetrs habe ich mich etwas schwer getan. Der erste Grund war zu spillerig. Der zweite ausgewählte Grund extrem aufwendig und dafür das Ergebnis nur mittelprächtig. Aber der dritte ausgewählte Grund gefällt mir nun richtig gut. Und schon ist der Anfang gemacht.

Die Anzahl der Paare wächst.  Insgesamt benötige ich für diesen Streifen 44 Paare auf einer Breite von 9cm.

Auch der Nadelwald ist gut gefüllt.

Und gestern habe ich richtig viel geklöppelt. Ich hatte Klöppelbesuch. Zwei befreundete Patchworkerinnen möchten das Klöppeln erlernen und so treffen wir uns immer wieder bei mir. Und wenn ich die Beiden dann auf die Spur gebracht habe, dann habe auch ich Zeit zum Klöppeln. Und so habe ich auch schon einige Nadeln entfernen können. So sieht nun der Grund ohne Nadeln aus. Ich mag ihn!

 


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Tasche Sole

Schon vor längerer Zeit wurde im Newsletter von Snaply die Tasche Sole angepriesen. Eine einfach zu nähende Beuteltasche. Und als Jägerin und Sammlerin habe ich mir diese Vorlage natürlich abgespeichert. Nun hatte ich noch ein Stück Stoff über, welches mir so richtig gut gefiel. Und da ich bekanntlicherweise meinen Stash abbauen will, habe ich noch in meine Jeanskiste gegriffen. Und schon waren Stoffe für meine Sole zusammengesucht. Ein passendes Webband fand sich auch noch in meiner Kiste und so kommt meine Sole nun maritim daher!

Dieser hellblaue Stoff gefällt mir richtig gut. Der ist so ein bisschen semi-solid – so heißt es ja bei Wolle, wenn diese einfarbig ist, aber in der Helligkeit ein wenig changiert – und mit weißen Ankern und kleinen dunkelblauen Punkten verziert. Der Jeansstoff und das maritime Webband ergänzen diesen perfekt.
Was bei mir an Taschen nicht fehlen darf sind kleine Schnuddel. So haben mein Kunzfrau-Label und ein Rest des Webbandes an der Seite der Tasche ihren Platz gefunden.

Und auch der Zipper am Reißverschluss darf einen maritimen Schnuddel beherbergen.

So habe ich ein kleines maritimes Feeling, wenn  schon mein Sylturlaub wegen Corona leider ausgefallen ist!


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Streifen Nr. 4 fertig

Ich kann mich immer wieder mal zum Klöppeln aufraffen.
Eigentlich ist es blöd, dass ich zur Zeit so wenig klöpple. Ich mache das wirklich gerne. Wenn ich dann aber hier so zu Hause sitze und überlege, was ich jetzt mache, entscheide ich mich meist gegen das Klöppeln. Aber warum nur?
Naja egal, ich habe in letzter Zeit aber immer wieder mal geklöppelt.
Jeder Streifen ist 27cm lang. Das klingt nicht viel, aber es dauert eben doch so seine Zeit.
Aber dann. Plötzlich können die ersten Klöppel abgeschnitten werden.

Da so ein Klöppelbrief schräg aufgearbeitet wird, dauert es dann immer noch so seine Zeit, bis er dann tatsächlich fertig wird. Ganz langsam werden die zu klöppelnden Reihen immer kürzer!

Und schon ist wieder ein neuer Gründestreifen mit einem wirklich schönen Grund entstanden. Mir gefällt er sehr gut!

Und natürlich habe ich auch diesen Grund gleich an meinen Läufer angenäht.

Jetzt fehlt noch ein Streifen. Der Klöppelbrief ist bereits vorbereitet. Ich muss nur noch klöppeln!


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Damona – Schon lange fertig!

Oh es ist schon lange her, dass ich euch Clue 2 meiner Damona aus der Feder von Birgit Freyer gezeigt habe! Am 01.04.2020 war das! Clue 3 kam dann pünktlich und ich habe auch zügig gestrickt und war auch zeitnah fertig. Sogar das Spannen habe ich halbwegs schnell hinbekommen. Und das mache ich ja bekannterweise nicht sonderlich gerne! Aber im Moment habe ich so ein bisschen Fotografier- und Blogunlust und so haben die Foto’s ein bisschen gedauert! Erschwerend kommt hinzu, dass sich dieses zartrosa Teilchen in der Tat sehr schwer fotografieren lässt – zumindest bekomme ich das nicht so gut hin -. Am besten habe ich es mit dem Smartphone hinbekommen.
Aber nun genug gequatscht. Hier kommen nun endlich ein paar Foto’s. Einmal die Damona in ihrer gesamten Schönheit.

Mit insgesamt 139g ist sie bei ihrer Größe von 200cm x 85cm ein echtes Leichtgewicht.
Ich habe mich für die breite Spitze entschieden. Zum einem wollte ich möglichst viel Wolle ausfbrauchen und zum anderen war mir klar, dass mir die Damona nur gefällt, wenn ich die breite Spitze stricke.

Leider für das “möglichst viel Wolle verbrauchen” dazu, dass das Mohair nicht gereicht hat. So habe ich die letzte Rückreihe und die Abkettreihe mit der Seta Cash gestrickt. Für mich ist das auch so ok.

Jetzt darf sich meine Damona erst noch ein bisschen ausruhen. Wenn es jetzt doch wieder etwas wärmer wird, dann ist Mohair nicht so meine erste Wahl!


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