von Kunzfrau | Apr. 15, 2024 | Socken, Stricken |
Einige Sockenpaare habe ich in diesem Jahr schon gestrickt. Naja vier Paare immerhin und zwei Paar Babysöckchen. Aber die vier großen Paare waren alle nicht für mich, sondern sind in die Spendenkiste gewandert. Um den StashkillersockenKAL weiter vor zu treiben, sollte ich mal wieder Socken bekommen. Also habe ich geschaut, was da noch so in meinem Sockenwollvorrat vorhanden ist. Mein Wahl fiel auf dieses Knäuel.

Zum einen, weil es bereits gewickelt war und zum anderen, weil es schon so eine schöne Sommerfarbe ist.
Remmidemmi ist das Sockengarn von Frida Fuchs. Mir kam das Garn etwas merkwürdig vor. Obwohl es Sockenwollqualität mit 425m Lauflänge ist, kam mir die Wolle dünner vor. Naja, da ich mich in zwischen entschieden hatte Sneaker zu stricken, fand ich das auch in Ordnung.
Ein kleines Muster sollten meine Sneaker aber schon bekommen. So habe ich mich für das Muster Eiland von Edda Foken – frei erhältlich bei Ravelry – entschieden.

So mít đen Gänseblümchen auf der Wiese sieht das doch schon richtig sommerlich aus.

Und die Wolle war weiterhin komisch. So ein richtig schönes Strickbild wollte die einfach nicht ergeben. Nun denn, dann ist es eben so. Schön finde ich meine Sneaker dennoch. Und die Wolle reicht noch für ein weiteres Paar. Ein Muster habe ich mir schon ausgesucht.
Und weil ich was für mich gemacht habe, habe ich wieder ein Feld des Ganzjahresbingo’s bei Antetanni erledigt.

von Kunzfrau | Apr. 12, 2024 | Socken |
Meine Strickfreundin Sabine hat immer wieder so schöne pastellbunte Färbungen für Socken. Wenn ich auch nicht so ganz der Fan derartiger Färbungen bin, wollte ich mir dennoch mal ein solches Paar Socken stricken. Also habe ich in dem Shop, in dem Sabine eingekauft hat, ein bisschen gestöbert. So 100%’ig haben mir die Färbungen seinerzeit nicht gefallen. Aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt solche Socken haben zu wollen. Also habe ich einen Strang gekauft, der mir noch einigermaßen gut gefallen hat. Und das ist der Strang.

Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als ich den Originalstrang in den Händen hielt. So bonbonbunt sah der auf dem Shopfoto nicht aus. Nun denn, nun war er da. Und er wanderte erstmal in die Sockenwollkiste. Im Rahmen des StashKillerSockenKAL durfte er nun raus aus der Kiste. Die Sockenwolle soll ja weniger werden.
So habe ich schnöde 2rechts/2links-Socken gestrickt. Ein anderes Muster gibt die Wolle nicht her.

Anziehen werde ich diese Socken aber nicht. Ich mag sie nicht. So wandern sie in die Spendenkiste.
Damit der Strang dann auch tatsächlich vollständig aufgebraucht ist, habe ich gleich noch kleine Socken gestrickt.
von Kunzfrau | Apr. 9, 2024 | Dies&Das, Leben |
Hallo! Ich bin Sören und kürzlich von Sabine auf die Welt gehäkelt worden.

(C) Sabine Hering
Mein größter Traum ist es, mal nach Sylt zu fliegen und dort auf der Strandpromenade in Westerland den Touristen ihr Eis und die Fischbrötchen zu stibitzen.
Aber der Weg ist ganz schön weit und ich bin ja noch klein. Das schaffe ich noch nicht.
So habe ich eine Mitfahrgelegenheit gesucht und gefunden. Marion nimmt mich bei ihrem nächsten Sylturlaub mit auf die Insel.

(C) Sabine Hering
Solange werde ich mir hier die Zeit vertreiben. Ich kann ja hier schon mal mit den herumliegenden Wollknäueln üben. Die liegen zwar still, aber an der Stibitztechnik kann ich bestimmt etwas rumfeilen.

(C) Sabine Hering
Für das Foto habe ich es mir schon mal auf einer maritimen Kiste gemütlich gemacht, die Sabine kürzlich verschenkt hat. Da gab es schon mal ein bisschen maritimes Feeling.
Und damit die Sehnsucht nach Sylt nicht so groß wird, habe ich Marion gebeten doch schon mal ein paar schöne Foto’s von Sylt heraus zu suchen. Sie hat ja ganz viele davon. Allerdings wollte ich nur Foto’s, auf denen auch das Meer zu sehen ist. Dann kann ich mich dahin träumen und mir auch schon mal den Duft vorstellen.


Hach, das ist so schön! Ich freue mich schon!
Dir liebe Sabine an dieser Stelle nochmals lieben Dank für den kleinen Sören. Ich freue mich so sehr!
von Kunzfrau | Apr. 6, 2024 | Patchwork, Quilts |
Da ist er nun schon: der erste Zeigetag beim Jahresbingo von Antetanni.
Bevor ich aber zurückblicke gibt es erst noch ein Feld für’s Bingo. Nämlich: Am Feiertag werkeln. Und genau das habe ich am Karfreitag getan.

Was genau ich da genäht habe, zeige ich dann in einem gesonderten Post.
Und so sieht mein Bingofeld bis zum Stand heute aus. Ein Bingo gibt es noch nicht, aber es füllt sich langsam.

Aber nun noch ein Blick zurück. Was war das noch, was ich da so gemacht habe?!
Ein neues Projekt starten
Das war das erste Thema, welches ich in Angriff genommen habe. Gestartet habe ich mit dem RavenbrockScrapAlong und dem ersten Block. Der wackelnde Turm hieß der.

Aus alt mach neu
Im Rahmen meiner Aussortieraktion gab es einige Shirts, die mir leider inzwischen etwas eng sind. Einige davon haben sich noch für Babymützen geeignet, die ich gespendet habe.
Winter
Aus einem kuschelweichen Sweatshirt habe ich mir den Troyer Dina von Kibadoo genäht.

(Bei) Tee oder Kaffee
Hayling Socks aus 6-fachSockenwolle

Der Stoff muss weg
Aus Stoffresten und geschenkten Stoffen sind 21 Babymützen zum Spenden entstanden.

Etwas Blaues
Es gab nochmal Socken aus 6-fach Wolle für die Spendenkiste

Am 29. Februar werkeln
Das war ein leichtes Feld. Da ich sowieso jeden Tag werkele, musste ich nur an das Beweisfoto denken.
Noch schnell im Februar habe ich auch die Februaraufgabe des RavenbrockSewAlong erledigt.
Ostern
Diverse Ostereier-Untersetzer sind nach einer freien Anleitung von AllPeopleQuilt entstanden

Nur eine Kleinigkeit
Aus einem Stoff der schon länger bei mir wohnt, habe ich zwei Einkaufsbeutel genäht. Passend zum Stöffchen shoppen. Da ich keine zwei Einkaufsbeutel benötige hatte ich eine Kleinigkeit für die Fahrdienste meiner Nähfreundin Kathrin.

Frühling
Aus einer Stoffpackung und einer Anleitung von Grit’s Life habe ich mir diesen frühlingshaften Tischläufer genäht.

Ich sehe rot
Den Teststrick für den SabaPullover habe ich in einem schönen korallenrot gestrickt.

Zum Geburtstag
Ich habe einige Tiny Tray’s nach einer Vorlage von Robert Kaufmann genäht. Eine davon hat eine liebe Kollegin nachträglich zum Geburtstag bekommen. Gefüllt mit einigen Kleinigkeiten für die Schönheit.

So zeigen wir heute bei Antetanni unseren ersten Zwischenstand. In diesem Quartal verzichte ich noch auf den Joker. Noch habe ich den Ehrgeiz alles Felder aus eigener Kraft zu füllen. Mal schauen, ob das klappt. Es gibt schon das eine oder andere Feld, wo ich noch nicht weiß, womit ich das füllen werde.
von Kunzfrau | Apr. 1, 2024 | Dies&Das, Patchwork |
Wie alle Patchworkerinnen und auch Strickerinnen kann auch ich immer diverse Körbchen und Dosen gebrauchen. So bin ich kürzlich über die TinyTray auf der Seite von Robert Kaufmann gestolpert. Das schien mir doch eine perfekte Größe zu haben, um darin ein bisschen Zubehör abzulegen. Also habe ich genäht.
Für die Innenseite wird hier ein Vlies verwendet, welches ich noch gar nicht kannte. Peltex F71 von Pellon. Es handelt sich dabei um eine einseitig aufbügelbare Schabrackeneinlage. Dicker – nämlich so ca. 2mm – als ich Schabrackeneinlage bisher kannte. Peltex eignet sich tatsächlich hervorragend für Taschen oder Körbchen, die einen gewissen Stand brauchen. ABER, es lässt sich nur bedingt gut verarbeiten, da es doch recht steif und damit ein bisschen störrig ist.
Auch die Außenseite wird verstärkt. In der Anleitung steht: Pellon Craft-Fuse 808. Hierfür musste ich auch googeln, da ich auch dieses Vlies nicht kenne. So scheint es sich auch hierbei um ein etwas stabileres Vlies zu handeln. Da ich nicht in entsprechenden deutschen OnlineShops fündig geworden bin, aber ich dieses Vlies kurzerhand durch S 320 ersetzt.
Nun zum Nähen des TinyTray. Es handelt sich um ein recht leichtes Projekt, welches auch von Anfängerinnen zu bewältigen ist. Nur die Verwendung des Peltex F71 ist etwas tricky. Ich empfehle euch daher, die mit dem Peltex F71 verstärkte Innenseite unbedingt zu quilten. Warum?
Wenn ihr später die Ecken abnäht und eurem TinyTray damit die Form gebt, wirft eure Innenseite Falten.

Wenn ihr die Innenseite nicht quiltet, wird der Faltenwurf noch deutlich sichtbarer.
Deshalb empfehle ich euch auch für die Innenseite einen Musterstoff zu verwenden. Dieser verzeiht den Faltenwurf etwas.
Ich habe ganz einfach geqiltet. Zunächst habe ich mir über die beiden Diagonalen eine Linie gezogen. Diese beiden Linien habe ich dann mit Stichlänge 3,4 abgesteppt. An meiner Janome M8 verwende ich dafür sehr gerne den breiten AccuFeedFuss. Dann habe ich das Quiltlineal in einem mir sympathischen Abstand eingesetzt und parallel gequiltet. So sind dann kleine Rauten entstanden.

Das Zusammensetzen von Innen- und Außenseite erfordert auch etwas Geduld und Spucke. Es könnte sein, dass ihr den Eindruck habt, dass Innen-und Außenseite nicht ineinander passen. Doch das passt. Ihr müsst die Außenseite gut nach oben streichen. Klammert euch das fest und arbeitet immer wieder nach. Irgendwann passt es und die Außenseite liegt glatt an der Innenseite an.

Hier habe ich jetzt Innen- und Außenseite klappkantig miteinander der verbunden. Vorsicht an den Ecken. Die Verrutschen leicht. Also ganz langsam Stich für Stich. Und immer wieder etwas nachrücken, in dem ihr das Füsschen immer wieder mal anhebt.
Für das Binding könnt ihr Schrägband verwenden oder ihr macht euch den Bindingstreifen selber. Ich mag nicht so gerne Schrägband verwenden. So habe ich mir meinen Streifen selber angefertigt. Zum Bügeln des Streifens benutze ich gerne meine Schrägbandformer. Ich komme mit denen gut zurecht.

Wenn ihr dann das Binding annäht, empfehle ich euch nicht so kurz vor oder nach einer Ecke zu beginnen. Wenn ihr euch die Zeichnung in der Anleitung anschaut, dann setzen die dort kurz nach der Ecke an. Das Peltex F71 ist störrig! Beim Anbringen des Bindings werdet ihr das wieder merken. Ich habe deshalb in der Mitte einer der längeren Seiten begonnen.

So kann erstmal ganz enspannt ein kleines Stückchen genäht werden.
Die Ecken sind dann wieder etwas tricky. Näht auch hier langsam und legt euer Nähgut immer wieder in die richtige Richtung. Es hilft auch etwas, das Binding mit einer Schere etwas zu fixieren.

Ich habe es auch mit einem Stiletto versucht. Das war mir etwas zu dünn und der Druck damit nicht hoch genug. Meine Finger waren mir an den kritischen Stellen einfach im Wege. So musste die Schere herhalten.
Und wenn ihr damit eure Runde genäht habt, ist euer TinyTray auch schon fast fertig.
Schlagt euer Binding jetzt nach außen um. Auch hier gut über die Ecken ziehen. Ich habe mir das alles dann festgeklammert, damit alles an Ort und Stelle bleibt.

So wie in der Anleitung angegeben habe ich die Außenseite des Bindings dann mit der Hand festgenäht. Ich nähe mein Bindung auf der Rückseite sowieso immer mit der Hand an. Ich finde das wird einfach schöner. Und schon ist euer TinyTray fertig.

Ich hatte noch etwas Peltex über und habe gleich noch drei weitere TinyTray genäht. Magda fand den Innenstoff wild. Ich gar nicht.

Ich war etwas verschwenderisch mit dem Stoff. Ich wollte unbedingt den Vogel und die Eule mittig platzieren.
Und einen Elch gibt es auch noch.

Diese TinyTray habe ich für eine liebe Kollegin noch nachträglich zum Geburtstag genäht. Zusammen mit etwas Verbrauchsgut für die Schönheit ergibt das ein schönes Geburtstagsgeschenk. Und ein Feld im GanzjahresBingo von Antetanni.
