Morgen geht’s los!

Morgen geht’s los!

Morgen um 9:45 Uhr startet mein Flieger in Richtung ….

… um dann am kommenden Sonntag hieran teilzunehmen!

Um 10:40 Uhr Orstzeit wird es dann als Erstes über diese Brücke gehen!
Ein erstes Highlight, aber auch schon die erste Anstrengung, denn auf ca. 1 Meile (ca. 1,6 Kilometer) sind 150 Fuss ( ca. 60m) Höhenunterschied zu überwinden!

Ich werde auf meinem Hotelzimmer WLAN haben (sagt zumindest der Reiseprospekt).
So werde ich euch dann täglich mit Berichten quälen ;-))
40963 LäuferInnen aus 125 Nationen

40963 LäuferInnen aus 125 Nationen

Und ich war dabei!
Aber der Reihe nach.
Nachfolgend könnt ihr meinen Marathontag miterleben!

Aufstehen!

Läuferinnenfrühstück
Sieht für euch vielleicht etwas spartanisch aus, aber etwas anderes verträgt mein Magen vor dem Laufen nicht.

Kurz vor 7.00 Uhr.
Den Kleiderbeutel geschnappt und los gings.
Um 7.00 Uhr hat mich meine Lauffreundin abgeholt!

So sieht es im Zugang für die LäuferInnen aus.
Nur die kommen da rein.
Da befinden sich die Zelte für die Abgabe der Kleiderbeutel und die Stände für die Zielverpflegung und die Wärmefolien!

Im Startbereich gegen 8.45 Uhr.
Da waren die Temperaturen noch erträglich, weil der im Schatten lag!

So sieht es vor einem aus!

Kilometer 1 ist geschafft!

Bei Kilometer 13!
Der erhobene Daumen ist das Zeichen für meine Eltern, wieviel Fläschchen ich für meinen Laufgürtel brauche.
Nur Eine, denn diese hatte ich im Startbereich beim Pipimachen verloren!

Hier sind wie bei Kilometer 24!

Unter anderen bei Kilometer 31 standen liebe Freunde von mir. Und jeder immer mit einer Knipsmaschine oder sogar Zweien ausgestattet.
Ihr wart einfach toll! Danke dafür!

Kurze Pause bei Kilometer 36.
Habt ihr eigentlich eine Ahnung wie gut lauwarme Cola ohne Kohlensäure schmecken kann!
Lecker sage ich euch ;-))

Und hier sind wir schon am Ende der Zielgeraden auf der Straße „Unter den Linden“.
Der tolle Spruch kommt gerade zur richtigen Zeit!

Immer wieder schön.
Der Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor.
Danach sind es nur noch knappe 100 Meter!

Und hier haben wir es schon geschafft.
Nachdem man einige Meter gegangen ist kriegt man seine Medaille umgehängt, begleitet von netten Worten der zahlreichen freiwilligen HelferInnen.
Auch immer ein erhebener Moment!

Und so sieht es in dem Bereich der Kleiderzelte nach dem Lauf aus.
Natürlich sind schon etliche LäuferInnen weg. Aber einige ruhen sich auch noch aus.
Das Orangefarbene sind die Wärmefolien, die man nach dem Zieleinlauf umgehängt bekommt.


Und hier seht ihr nun eine überglückliche Finisherin!

Für mich war es heute sehr hart, denn mir war es viel zu warm.
Leider ging es mir bei Kilometer 13 sehr schlecht, so dass ich Tempo rausnehmen musste. Habe auch bis Kilometer 21 gebraucht um mich einigermaßen zu erholen, so dass ab da nur noch mein Kreislauf ein bisschen Fahrstuhl mit mir gefahren ist. Bis dahin waren wir auf 5:15’er-Kurs. Das wären 10 Minuten weniger gewesen, als im letzten Jahr.
So waren es aber 5:35 Stunden.
Aber das ist mir egal. Ich habe es geschafft und bin gut ins Ziel gekommen.
Ich glaube das ging einigen, die ich unterwegs heute so gesehen habe, nicht so!

Ja und nun????
Nun dauert es nur noch 6 Wochen bis zum New York City Marathon.
Da wird es dann hoffentlich etwas kühler sein.
Aber der Marathon ist durch seine vielen Brücken auch viel schwerer!
Für mich zählt dort ausschließlich dabei sein, Erinnerungsfotos zu machen und mich über dieses tolle Erlebnis zu freuen!

Blaue Linie und Buddy Bären

Blaue Linie und Buddy Bären

Entlang dieser blauen Linie …

… werde ich am Sonntag mit dieser Startnummer laufen!

Was es mit der blauen Linie auf sich hat?
Das ist die sogenannte Ideallinie. Wenn man direkt der Linie folgt, läuft man exakt 42,195 Kilometer.
Die Wetterprognosen sind deutlich besser als im vergangenen Jahr, wo es nur geregnet hat und ziemlich kühl war!
Dafür wird es Sonntag zu warm. Sonnig bei ca. 22 Grad.
Für uns LäuferInnen zu warm!

Im Anschluss an die Marathonmesse habe ich noch auf „Berlin-Tourist“ gemacht ;-))
Ich bin zur Kreuzung KuDamm/Knesebeckstr. gefahren. Dort stehen anläßlich des 125. KuDamm-Geburtstages ca. 140 BuddyBären.
Die Bären stehen friedlich Hand in Hand und werden für Toleranz und Verständigung zwischen den Völkern, Kulturen und Religionen.





Vorboten

Vorboten

Es ist nun in der Stadt nicht mehr zu übersehen.
Der 38. Berlin-Marathon startet bald!

Und ich bin wieder dabei.
In diesem Jahr hoffentlich bei besserem Wetter!

Ihr Berliner und Brandenburger hier auf meinem Blog:
Werdet ihr an der Strecke stehen???
Dann lasst mich wissen wo, damit ich euch auch sehe!

Hitzeschlacht!

Hitzeschlacht!

Hierher bin ich gestern mit meiner Lauffreundin Brigitte gefahren!
Ihr wisst nicht wo das ist??
Dann verrate ich es euch: Neuzelle (Nähe Frankfurt/Oder).

Und warum sind wir dahin gefahren???
Deswegen!!!

Ihr wisst auch nicht was das ist?
Dann verrate ich euch auch das!
Brigitte und ich bilden ein Team. Eine läuft, eine fährt mit dem Rad. Die Radlerin muss immer hinter bzw. maximal neben ihrer Läuferin sein.
Gemeldet hatten wir uns für die kürzere Strecke, also die 42 Kilometer!
Nachdem wir gestern unsere Startunterlagen geholt haben, durften wir auf dem ausgehängten Streckenplan lesen, dass die Strecke tatsächlich 44,5 Kilometer lang war!
Und das bei den angekündigten Temperaturen!

Heute früh war ich dann doch ein wenig nervös. Die Läufer starteten etwas vor den Radlern. Werden wir uns auch finden. Vorsorglich hatten wir abgemacht, dass diejenige von uns, die zuerst bei Kilometer 5 ist in jedem Fall wartet!
War aber nicht nötig. Ich habe Brigitte gleich bei Kilometer 1 gefunden.

Hier könnt ihr mal ein Bilder der Strecke sehen. Wir befinden uns hier gerade auf dem Oderdeich!

So schön die Strecke auch war, aber es war eine Hitzeschlacht.
Auf dem Oderdeich herrschten gefühlte 40 Grad und die ganze Zeit Sonne. Hammerhart war das!
Und dann macht meine liebe Brigitte bei Kilometer 30 schlapp. Mehr als langsames Gehen war nicht mehr möglich.
Egal wir waren ein Team. Ich hatte noch genügend Kraft weiterzulaufen, wobei ich dann dopch auch walken musste (das kann ich dann trotzdem noch recht schnell!). Also bin ich dann die letzten 14,5 Kilometer gelaufen.
Und dann bei Kilometer 42: Ein Berg!!!! Und was für einer!!!!
So ohne Ende, aber irgendwann war ich dann doch oben.
Für Brigitte war das auch sehr schwer, denn sie musste ja auch noch das Fahrrad schieben. Aber irgendwann war sie dann wieder bei mir!

Und so sieht man dann aus, wenn man nach 5:21:11 Stunden glücklich das Ziel erreicht hat.
Wir waren zwar weit hinten, aber nicht die letzten.

Somit war das nach der Regenschlacht zum Berliner Marathon im vergangenen Jahr jetzt das andere Extrem: Eben eine Hitzeschlacht.
Aber wieder ein Sieg über uns selbst!

Und morgen belohnen wir uns.
Wir gehen hierhin!!!
Zu Herbert Grönemeyer!
Dieses Lied gehört mit zu meinen Lieblingslieder.
Ein tolles gefühlvolles Lied für seine verstorbene Frau!