von Kunzfrau | Apr. 20, 2019 | Leben, Samstagsplausch |

Und schwupps ist es schon wieder Samstag. Und leider auch meine erste Urlaubswoche auch schon wieder vorbei. Wenn das so schnell weitergeht, dann reicht die Zeit zum Erholen nicht.
Und wie war die Woche? Toll. Ich hatte tolles Wetter. Sonne satt. Zunächst war der Wind sehr kühl, aber das ließ am Dienstag nach. Und so konnte ich dann auch den einen oder anderen Kaffee im Freien genießen!
Seit Donnerstag ist auch meine Schulfreundin Claudia hier. Gestern sind wir nach Hörnum – dem südlichsten Teil von Sylt – gefahren. Das hatten wir bei ihrem Aufenthalt im Oktober bei mir hier auf der Insel nicht geschafft. Als wir unsere Räder abgestellt hatten und rüber zum Hafen liefen, erzählte ich ihr, dass dort immer wieder eine Kegelrobbe ins Hafenbecken kommt und auf Fische von den Touristen wartet. Und ihr ahnt es schon. Genau in diesem Moment war Willi, so heißt die Robbe, auch da. Das war echt Glück.
So und jetzt setze ich mich kurz zum Plaudern zu Andrea. Claudia und ich haben heute Programm: ein bisschen Shopping und dann mit dem Rad zum Morsumkliff! Das Wetter ist wieder toll. Heute aber denke ich an die Sonnencreme. Habe ich mit gestern beim Radeln doch tatsächlich einen leichten Sonnenbrand geholt. Da habe ich die Sonne doch tatsächlich unterschätzt.
von Kunzfrau | Apr. 17, 2019 | Leben, Reisen |
Kürzlich las ich bei Steffi einen Blogpost zum Thema Frühling. Inspiriert wurde sie dazu unter anderem durch die Blogparade bei Pixelwo, der gerne wissen wollte: „Warum ich den Frühling so liebe“. Als ich heute so über meine Lieblingsinsel gestreift bin , fiel mir Steffi’s Blogpost wieder ein.
Ich liebe den Frühling weil ….
… die Gänseblümchen wieder da sind

… auch die Butterblumen die Sonne sehen wollen

… der Himmel so wunderbar blau ist und es in allen Farben blüht


… überall auf der Insel recken sich die Osterglocken. Zum Teil in richtig großen Feldern.

… sich eine Tulpe den Weg durch eine trockene Hecke gebannt hat

All diese wunderbaren Eindrücke habe ich heute auf meinem Spaziergang durch Keitum genießen dürfen. Keitum erkundet man am allerbesten zu Fuß. Keitum war früher die Hauptstadt der Insel und ist heute eines der schönsten Friesendörfer der Insel. Keitum liegt am Wattenmeer und genießt dadurch wohl ein etwas milderes Klima. So grünt und blüht es dort ganz besonders schön.
Zu Fuss sollte man auch durch Keitum gehen, um genau diese wunderschönen Friesenhäuser mit ihren schönen Details zu genießen. Und das ist im Frühling an einem so schönen Tag wie heute ganz besonders schön!



Und wenn ihr dann nach dem Spaziergang müde Füße habe und noch ein bisschen verweilen wollt, lohnt sich ein Besuch der „Kleinen Teestube“ (nein ich bekomme nichts dafür, dass ich die „Kleine Teestube“ hier erwähne). Es ist einfach ein schöner Ort, um Kaffee oder Tee und dazu eine leckere Waffel zu genießen. Ich gehe immer wieder gerne dort hin!

von Kunzfrau | Apr. 15, 2019 | Leben, Reisen |
Moin Moin. Heute melde ich mich von meiner Lieblingsinsel.
Am Samstag wurde ich mit schönem Wetter empfangen. Die Nordsee ganz still. Keine einzige Welle und somit auch kein Wellenrauschen.

Der gestrige Tag eher grau. Aber heute! Sonne satt! Aber trotzdem recht kühl. Knallblauer Himmel und nicht eine einzige Wolke zu sehen.

Mein Weg führte mich vorbei an zahlreichen Osterglocken, die sich im Wind bogen.

Zunächst führte mich mein Weg heute nach Kampen. Und dort zum Leuchtturm, auch Langer Christian genannt.

Der Turm war nicht immer weiß mit einer schwarzen „Bauchbinde“. Bis 1953 war er gelb-grau. Na da gefällt er mir heute aber besser!

Der Turm wurde sehr massiv errichtet, so hat der Turm im Sockelbereich eine unvorstellbare Wandstärke von 167 cm. Die Wände sind also so dick, wie manch Erwachsener groß ist. Selbst im oberen Bereich beträgt die Mauerstärke noch ganze 90 Zentimeter. Trotz allem musste der Leuchtturm mit Eisenbändern zusammengehalten werden. Man vermag sich kaum vorstellen, welche gigantischen Kräfte der Natur an diesem Bauwerk wirken.
(Quelle: Weites Land) Kaum vorstellbar, oder. Das ist dem Turm von außen nicht anzusehen.
Danach führte mich der Weg wieder zur Seeseite. Hier wollte ich hoch.

Wo es da hinauf geht? Zur Uwe Düne. Mit 52,2m die höchste Erhebung auf der Insel Sylt. Nach 110 Stufen ist man oben angekommen und kann einen herrlichen Blick über die Insel genießen.

Noch sieht die Insel von oben sehr kahl aus. Die Erika blüht erst später! Aber ein Blick durch das Dünengras ist immer wieder schön!

Wenn ich schon mal an der Uwe Düne war bin ich noch ein wenig durch die Dünen zu der Aussichtsplattform in Kampen gelaufen. Seit einiger Zeit stehen dort zahlreiche Strandkörbe drauf, die leider bezahlt werden müssen, wenn man sich hineinsetzen möchte. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, eine Miete für den Strandkorb zu entrichten. Dafür sind sie auch alle in Ordnung und sauber. Aber auf dieser Plattform finde ich das unmöglich. Die Besucher*innen verweilen dort doch nicht ewig. Ich finde es total schade, dass es nicht möglich ist, sich dort mal für ein Stündchen niederzulassen, außer auf den am Rand befindlichen Bänken. Und ja, die kassieren wirklich. Ich habe es heute gesehen. Der Blick auf den Strand ist dennoch schön. Auch ohne Strandkorb. Und auch heute gab es überhaupt keine Wellen auf der Nordsee :-((((

So schön das Wetter auch war, es war auch kalt. So musste ich mich ein bisschen aufwärmen. Und wenn ich schon mal in Kampen bin, dann geht’s natürlich zur Kupferkanne. Bei Milchschokolade und Mohnkuchen war es schön gemütlich.

Nun werde ich meine Beine hochlegen und noch ein bisschen stricken.
von Kunzfrau | Apr. 13, 2019 | Leben, Samstagsplausch |

Nach wem die wohl Ausschau hält? Na nach mir!!!
Ja ich habe endlich Urlaub! Nach einer weiteren mega anstrengenden Woche habe ich heute nur wenig Zeit zum Plaudern! Warum ? Na ich fahre auf meine Lieblingsinsel! 2 Wochen! Ich freue mich so sehr.
Also ihr Lieben, plaudert schön. Ein bisschen kann ich mich zu euch und Andrea setzen. Dann aber muss ich los!
Moin, Moin!
von Kunzfrau | Apr. 7, 2019 | Laufen, Leben |
… und um 5.30 Uhr klingelt der Wecker! „Iiiiih, und das am Sonntag!“ ruft ihr jetzt wahrscheinlich. Ja, so richtig schön ist das nicht, aber ich musste heute so früh raus. Bereits um 8.00 Uhr war ich am Hauptbahnhof.
Noch war es dort sehr ruhig!
Der Himmel war um diese Uhrzeit schon knallblau! Kein Wölkchen weit und breit zu entdecken. Die Sonne war auch schon da. Noch waren die Temperaturen moderat.

Aber warum steht frau freiwillig an einem Sonntag so früh auf? Heute wurde die Laufsaison in Berlin offiziell eröffnet.

Und so allein war ich dann doch nicht. Auch die ersten Läufer*innen und Skater*innen waren schon eingetroffen und begaben sich in das Startgebiet.

Nachdem ich meinen Helferplatz zugewiesen bekommen hatte, hatte ich noch ein bisschen Zeit und konnte mit dem Smartphone noch ein paar weitere Foto’s machen. So warteten z.B. 25.00 Bananen auf die Läufer*innen und Skater*innen.

Auch die Medaillen wurden ausgelegt. Jede(r) Finischer*in bekommt nämlich eine Medaille. Das ist immer ein total toller Moment. Ich habe ja auch schon so einige Medaillen gesammelt 🙂

Der Tee wird vorbereitet. Aus Babybadewannen wird er in die Becher geschöpft.

Noch ist der Zielbereich leer und sauber!

Aber das ändert sich dann, wenn über 30.000 Läufer*innen und Skater*innen ihre Verpflegung in Empfang genommen haben.


Und hier noch ein paar Zahlen für euch.
35.531 Läufer*innen aucs 116 Nationen; davon haben 28.454 Läufer*innen das Rennen auch beendet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, lag die Teilnehmerzahl sogar bei 37.087. Damit ist der Berliner Halbmarathon der größte deutsche Halbmarathon und damit eines der größten dieser Rennen auf der Welt über die 21,0975 km. Die schnellste Frau legte diese Strecke in 65.45 Minuten zurück. Der schnellste Mann benötigte 61.00 Minuten.
So schön das Wetter für und Helfer*innen und auch die Läufer*innen war, für die Läufer*innen war es zu warm Der Körper hat sich für solch eine Anstrengung noch gar nicht an diese Temepaturen gewöhnt. Demzufolge hatten die Sanitäter auf der Strecke als auch bei uns im Zielbereich etliches zu tun. An unserem Teestand musste wir dreimal die Sanitäter rufen.
Trotzalledem habe ich in viele glückliche Gesicherter blicken dürfen während ich ihnen den weltbesten Eistee zugereicht habe.
Immer wieder schön. Als Helferlein , aber noch toller als Läuferin auf der Strecke. Aber das wird im Moment so schnell nicht wieder möglich sein. Leider 🙁