von Kunzfrau | Apr. 27, 2019 | Leben, Samstagsplausch |

Neiiiin, ich will noch nicht nach Hause! So schnell können 14 Tage vorbei sein.
Ich hatte eine tolle Zeit auf meiner Lieblingsinsel. Das Wetter hat mich richtig verwöhnt. Ich war viel mit dem Fahrrad unterwegs. Da haben mir manchmal ganz schön meine Knochen weh getan, denn das bin ich überhaupt nicht gewohnt. Aber ich gebe zu, dass ich beim Radfahren ein bisschen gemogelt habe. Ich habe mir das erste Mal ein eBike gemietet und muss gestehehn, dass ich darüber sehr froh war. So manchen Tag hätte ich sonst gegen den Wind nicht anstrampeln können. Vielleicht habt ihr ja Lust mich nochmal über meine Insel zu begleiten. So könnt ihr hier mit mir zum Leuchtturm nach Kampen und hier mit mir nach Hörnum radeln, mich auf meinem Spaziergang durch Keitum begleiten oder hier durch das Inselinnere zu stromern und einen Sonnenuntergang genießen.
Nun setze ich mich noch ein bisschen zu Andrea und plaudere mit euch. Ich habe noch ein bisschen Zeit, bis ich zum Bahnhof muss.
von Kunzfrau | Apr. 25, 2019 | Socken, Stricken |
Tanz die ganze Nacht! Ein schöner Name für einen Strang Sockenwolle von Dornröschenwolle.

Aufgemacht sah er dann so aus.

So schön er auch aussieht, so schwierig finde ich es hierfür ein Muster zu finden. So habe ich diesmal auf ein Muster völlig verzichtet und habe einfach nur Stino’s gestrickt. Mache ich zwar nicht so gerne, weil mir das ein bisschen langweilig ist. Aber ich denke, es war eine gute Entscheidung.
Das gute Wetter auf Sylt lud dann förmlich zu einem Fotoshooting ein.



Die Wolle hat ein wenig gewildert. Nicht ganz gleichmäßig, aber das stört mich nicht weiter.
Begeistert bin ein weiteres Mal von den Stricknadeln von Chiaogoo. Die sind ein Traum und stricken sich einfach nur toll. Ich konnte schon immer gut gleichmäßig stricken, aber mit diesen Nadeln geht es noch besser.


Und wenn ihr jetzt denkt ich habe den Himmel im Hintergrund geschönt?! Nein habe ich nicht. Ich habe tatsächlich tolles Wetter auf Sylt. Die Foto’s habe ich gestern früh auf der Promenade von Westerland gemacht. Der Himmel war knallblau ohne jegliche Wolken. Einfach ein Traum.
von Kunzfrau | Apr. 24, 2019 | Leben, Reisen |
Heute nehme ich euch ein letztes Mal mit über meine Lieblingsinsel. Das Wetter ist noch immer toll. Die Nordsee allerdings zeigt sich ganz ruhig. Ich gebe zu, dass ich lieber mehr Wellen habe. Das waren schon die höchsten Wellen, die ich in den vergangenen Tagen gesehen habe.

So nehme ich euch mit ins Inselinnere. Überall blüht es ganz herrlich. Und das nicht nur in den Gärten, sondern auch am Straßenrand.


Im Osten der Insel erstreckt sich das circa zwei Kilometer lange Morsumkliff.
Das Besondere an diesem Kliff ist, dass diese Naturschönheit insgesamt drei Erdschichten vereint. Diese Erdschichten sind zwischen drei und acht Millionen Jahren alt und lagen anfangs übereinander. Während der Eiszeit wurden die Gletscher durch einen enorm hohen Druck aufgebrochen und nebeneinander verteilt. Als Folge dessen ist ein bis zu 21 Meter hohes und rund 1.800 Meter langes Kliff entstanden, das in Schleswig-Holstein unter Naturschutz gestellt wurde (Quelle: Sylt.net).


Im Hafen von Munkmarsch.

Und immer wieder wunderbare Sonnenuntergänge, die ich zusammen mit meiner Freundin Claudia, die mich über Ostern auf der Insel besucht hat, bei einem Glas Erdbeerbowle auf der Promenade in Westerland genossen habe.

Das war es nun. Am Samstag muss ich leider wieder nach Hause. Aber solange muss ich nicht warten bis ich wieder hierher fahren darf. Im August werde ich den Sommer auf Sylt genießen. Das hoffe ich zumindest.
von Kunzfrau | Apr. 23, 2019 | Leben, Reisen |
Heute nehme ich euch mit in den Süden der Insel nach Hörnum. In Hörnum steht einer von fünf Leuchttürmen der Insel.

Mit 45m ist er der zweithöchste Leuchtturm der Insel. Im Jahr 1907 wurde der gusseiserne Turm auf einer Düne im Süden der Insel erbaut. Bis 1948 wurde die Lampe noch per Hand mit Petroleum befeuert. Mit einer Leuchtfeuerweite von 26 Seemeilen ist Sylts südlichster Turm der hellste Kopf der Insel und zudem ein echter Allrounder: Zwischen 1914 und 1933 befand sich in einem Zimmer des Turms die Hörnumer Schule, rund 3 bis 5 Schüler fanden darin Platz. Heutzutage können glückliche Paare sich ebenfalls in luftiger Höhe das Ja-Wort geben – definitiv ein besonderes Erlebnis! Übrigens, der rot-weiß geringelte Turm ist der einzige Leuchtturm auf Sylt, der besichtigt werden kann (Quelle Reisemagazin). Auf von der Hörnumer Odde ist er noch gut zu zu sehen.

Apropos Hörnumer Odde. Durch Erosion schrumpft die Odde ständig. Nach dem Sturmtief Erwin im Winter/Frühjahr 2005 verlor die Hörnum-Odde erneut rund 20 Meter. Von der Südspitze der Odde bietet sich bei guter Sicht der Ausblick auf die gelegenen Nachbarinseln Föhr und Amrum.
In Hörnum angekommen haben wir die Räder angeschlossen und sind Richtung Hafen geschlendert.

Meine Lieblingstiere der Insel waren auch schon vor Ort und warteten auf Beute.

Während wir so zum Hafen schlenderten erzählte ich meiner Freundin Claudia, dass sich dort oft die Robbe „Willi“ blicken lässt und mit gutem Erfolg auf Fische wartet, die die Inselbesucher am Kiosk erwerben. Und was soll ich euch sagen. Willi war in diesem Moment da.

Im übrigen handelt es sich bei Willi um eine Dame, die das Hafenbecken in Hörnum nunmehr seit fast 30 Jahren besucht. Sie wohnt dort eigentlich schon. Seit 2017 hat Willi eine Freundin, die sie begleitet. Sylta wird diese genannt. Und nun weiß ich ehrlich gesagt nicht genau, ob wir Willi oder Sylta gesehen haben.
Dann sind wir so am Stand entlang gewandert.

„Du Marion, was bedeuteten denn die Stöcker da?“ Äh welche Stöcker? Zuerst wusste ich gar nicht was Claudia meint. Aber dann wussten wir was diese Stöcker zu bedeuten haben. Eine kleine Robbe lag ganz vorn am Strand. Ein junger Mann der Seehundstation war bereits vor Ort und hat den Strand für die Robbe abgesperrt.

Die guckt doch total süß in die Gegend oder? Wir kamen mit dem jungen Mann ins Gespräch und erkundigten uns was jetzt mit der kleinen Robbe wohl passieren wird. Seine Kollegen seien unterwegs, um die Robbe abzuholen. Da sie so an den Strand gekommen ist, ist sie definitiv nicht in Ordnung.

Als wir kurze Zeit später zurückkamen, war der junge Mann noch da, aber die Robbe leider wieder im Wasser. Aber immer in Strandnähe. Er sagte uns, dass das nicht normal ist. Er wird noch etwas warten, ansonsten versuchen sie es am nächsten Tag erneut.
Wir waren dann genug gelaufen und haben uns auf den Rückweg gemacht. Natürlich nicht ohne zwischendurch noch Station zu machen.

Na wollt ihr wissen was am Ende des Stils ist????? Ok ich verrate es euch.

Das war ziemlich lecker :-)))) Dann aber ging es tatsächlich zurück nach Westerland. Am Abend waren wir dann lecker beim Thailänder essen und konnten zum Abschluss eines gelungenen Tages einen schönen Sonnenuntergang genießen.


Das war schon ganz nett. Aber ich gestehe mit Wolken finde ich es noch toller. Das durfte ich ja im Oktober des vergangenen Jahres genießen. Im Moment ist der Himmel über der Insel immer wolkenlos.
So das war es für heute. Moin moin ihr Lieben.
von Kunzfrau | Apr. 21, 2019 | Ostern, Patchwork, Uncategorized |

Der Osterhase bringt an Ostern die Eier: So ist es heute allgemein bekannt. Doch das war nicht immer der Fall. Die Eiersuche selbst war bereits im 16. Jahrhundert bekannt. Am Anfang brachte allerdings nicht der Osterhase die Eier.

Eine populäre Version der Osterhasen-Geschichte ist die des missglückten Osterbrotes: An Ostern wurde traditionell ein Osterbrot oder Osterkuchen in Form eines Lamms gebacken. Es wird erzählt, dass sich einmal das Gebäck im Ofen sehr stark verformte, so dass es hinterher einem Hasen mehr ähnelte als einem Lamm.
(Quelle: Tagesspiegel.de)
Meine drei Osterhasen hatten leider keine Ostereier im Gepäck, sondern nur sich selbst. So wohnen sie jetzt bei meinen Schlemmerstrickerinnen und sorgen dort hoffentlich für ordentlich Wirbel.
Ich wünsche euch allen schöne Feiertage! Genießt die freien Tage bei wunderschönem Wetter. Ich kann mich gar nicht mehr erinnerm, wann es zu Ostern das letzte Mal so tolles Wetter gab.
