von Kunzfrau | Juli 11, 2021 | Fototouren, Leben, Reisen |
Von März bis Oktober bevölkern nun schon das dritte Jahr in Folge die Alltagsmenschen meine Lieblingsinsel. Ich freue mich in jedem Jahr, dass es neue Figuren gibt. Einige der Figuren leben aber inzwischen dauerhaft auf der Insel. So z.B. die drei Surferdamen.

Ich bin immer wieder fasziniert wie lebensecht die Figuren sind.
Auch der Fotograf hat inzwischen seinen festen Platz auf der Insel. Auf der Aussichtsplattform an der Benthin-Bleeg-Str. hat er sich einen tollen Platz ausgesucht.

Auch die Figuren an der Haupttreppe in Wenningstedt haben jetzt hier ihren festen Platz. Da ist zum einen der Mann mit dem Fernglas, …

… der heute früh in einen makellos blauen Himmel geschaut hat. Das Bild ist nicht nachbearbeitet. Der Himmel war in dieser Richtung tatsächlich so blau.

Und zum anderen ist da das duschende Paar.

Schaut doch nur, wie er sein Duschbad genießt.

Neu ist die CouchZone vor dem Kursaal. Ich gestehe, dass mir diese nicht ganz so gut gefällt. Die Polonaise und die Tischszene in den vergangenen Jahren haben mir besser gefallen.

Die Zwei auf der Bank sind auch neu.

Die Figuren sind im übrigen aus Beton und wiegen zwischen 80 – 100kg.
Die beiden Sonnenbader sind nicht neu, aber trotzdem schön.


Schaut mal, bei näherem Hinsehen ist sogar seine Brustbehaarung zu erkennen.

Und sogar Amerikaner gibt es auf Sylt!

So, das war heute früh mein Spaziergang durch Wenningstedt und mein Besuch bei den Alltagsmenschen.
von Kunzfrau | Juli 8, 2021 | Nähen, Pullis, Röcke, Stricken |
Vor einiger Zeit zeigte Ariane auf ihrem InstaAccount einen tollen Pulli aus der Line von Sandness. So habe ich ihr rasch einen PN geschrieben und schnell waren wir uns einig, wie ich an die Wolle und die Anleitung komme. Da ich mich bei der Farbe nicht entscheiden konnte und auch noch ein weiterer Pulli aus diesem Material auf meiner ToKnitListe stand, habe ich zwei unterschiedliche Farben bestellt. So unter anderem dieses schöne blau.

Wie das aber so ist, bin ich nicht gleich zum verstricken gekommen. Stattdessen war ich zwischendurch bei Texstile in Potsdam. Unter anderem habe ich mir einen Rockstoff gekauft. Zu Hause angekommen stellt ist fest: Der passt perfekt zu der blauen Wolle.

Nun gab es kein Halten mehr. Der Rock musste genäht und ein Pulli musste gestrickt werden.

Das Pattern des Pulli ist von PetitKnit und heißt Anker’s Sommershirt. Hat sich super gestrickt und ich war innerhalb einer Woche fertig. Obwohl es nicht so besonderes ist, finde ich diese Rippenpasse wunderschön. Schlicht und dennoch etwas edel.

Und hier nun Rock und Pulli im Duett. Das passt doch perfekt, oder?!

von Kunzfrau | Juli 5, 2021 | Uncategorized |
Lost Places. Verlassene Orte. Ruinen.
Davon hat Berlin einige zu bieten. Und das Tolle an den Lost Places ist, dass es hervorragende Fotomotive sind.

Die Abhöranlage auf dem Teufelsberg ist ein solcher verlassener Ort. Auch der Teufelsberg selber ist aus Ruinen entstanden. Reste von ca. 15.000 gesprengten Gebäuden haben den Teufelsberg ergeben. Mit 120m stellt er heute den höchsten Berg des Westteils von Berlin dar.

Und somit war der Teufelsberg in den 1950’er Jahren für die Amerikaner interessant. Die Amerikaner errichteten hier eine Abhörstation, die weit über die Mauern von Berlin hinaus – bis zu 700 Kilometer weit – Geheimnisse ausspionieren konnte. Nach und nach errichteten die Amerikaner insgesamt fünf Antennenkuppeln.




Hauptbetreiber der Abhöranlage war die National Security Agency (NSA). Später aber wurde die Abhöranlage auch von anderen amerikanischen und britischen Sicherheitsdiensten genutzt.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die elektronischen Einrichtungen der Anlage entfernt. 1991 zogen die Amerikaner und Briten aus Berlin ab. Die Gebäude blieben stehen.


Ein Teil der Gebäude wurden sogar erneuert und neue Radaranlagen eingebaut. Bis 1999 wurden sie zur zivilen Luftüberwachung des Flugverkehrs genutzt.


Bis zu 1500 Menschen haben in drei Schichten in der Abhöranlage in Büro’s ohne Fenster gearbeitet. Nur in der Kantine hat es Fenster gegeben.
„Die Abhörarbeit ohne Tageslicht und bei stickiger Luft war belastend. Oft sollen sich die Spione mit Alkohol getröstet haben. Am Ende der Schicht haben sie dem Busfahrer einfach gesagt, fahr uns zum Pub. Und von wegen Alliierte: Briten und Amerikaner misstrauten sich. Zeitzeugen vermuten, dass sich die beiden gegenseitig abgehört haben. Gewiss ist, dass sie die Arbeit doppelt gemacht haben. Das Komische war, sie haben dasselbe abgehört, aber parallel. Also wurde nie ausgetauscht, was sie abgehört haben. Briten und Amerikaner waren komplett getrennt.“ (Entnommen Berlin.de)


Heute stellt die ehemalige Abhörstation ein buntes Sammelsurium an Graffiti’s und leider auch viel Müll dar. Der viele Müll auf dem Gelände hat mich doch sehr überrascht, denn immerhin muss man 7,00 EUR Eintritt bezahlen. Da hätte ich schon erwartet, dass die Gegend um die zerfallenden Gebäude etwas sauber gehalten wird.




Dennoch zieht das Gelände viele Berlinbesucher und Hobbyfotografen an.






von Kunzfrau | Juli 3, 2021 | Stricken, Tuch & Co |
Heute haben sich die Nadelspielerinnen außer der Reihe getroffen. Grund dafür war unser kleiner KAL. Den wollten wir gemeinsam anstricken.
Zunächst aber erstmal unsere jeweilige Wollauswahl. Wir benötigen eine Hauptfarbe und drei Kontrastfarben.
Hier die Auswahl von Manu.

Hier die Auswahl von Conny. Ihre Hauptfarbe wird das grau. Bei den Kontrastfarben ist sie sich noch nicht sicher welche drei es werden. Das entscheidet sie beim Stricken. Aber das Tuch gibt es durchaus auch her, dass sie alle vier Farben verwendet.

Und nun auch noch meine Wollwahl.

So ich bin bereit. Aber vor dem Anstricken verwöhnte uns Conny noch mit einem leckeren Erdbeercrumble.

Der Anfang unserer gemeinsamen Anstrickerei war eine schweigsame Angelegenheit. Zu Beginn mussten wir nämlich 147 Reihen iCord stricken. So liegen hier jetzt 441 Reihen iCord. Dann noch ein paar Vorbereitungsreihen und es konnte mit dem Muster losgehen. Da konnten wir dann auch wieder schwatzen.

Das ist das Ergebnis nach vier Stunden gemeinsamen stricken.

Was wir stricken??? Die Strickkennerinnen unter euch haben das Tuch vielleicht schon erkannt?! Wenn nicht, dann müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden.
von Kunzfrau | Juli 1, 2021 | Patchwork, Quilts |
Es ist Halbzeit bei unserem Jahresprojekt. Und damit Zeit nochmal zurück zu blicken.
Mein Jahresprojekt besteht aus der Beseitigung einiger Ufo‘s. Mit insgesamt sechs Ufo‘s war ich am Start. Hier könnt ihr nochmal schauen. Zwei Ufo‘s sind inzwischen fertig. Die Streifen, von denen ich nicht mehr wusste, dass ich sie habe und meine Falling Triangles. Die restlichen Ufo‘s benötigen noch viel Zeit. Im Moment habe ich mir den InsanityQuilt und den Blumenbaum vorgenommen.
Für den InsaitiyQuilt habe ich wieder Hexi‘s vorbereitet. Gerade der weiße Hintergrund braucht sich beim Zusammennähen schnell auf.

So sind 3 Rauten, 11 Blumen, 25 rote und 126 weiße Hexi‘s entstanden.
Bei meinem Blumenbaum hatte ich alle Teile appliziert. Nun habe ich mir überlegt, was ich mit dem Blumenbaum machen werde. Geplant war ihn an die Wand zu hängen. Nun ist er aber so groß, dass ich dafür keinen Platz habe. So habe ich beschlossen, das Top zu vergrößern und eine Bettdecke daraus zu machen.

Meine erste Idee war, an den Nahtlinien und auch ganz außen einen Rand aus den Blüten zu setzen. So habe ich ein bisschen Probe gelegt. Aber im Moment bin ich der Meinung, dass mir der innere Rand nicht gefällt.
Nun werde ich erst nur außen einen Blütenrand setzen. Dafür benötige ich deutlich mehr Blüten, als sie auf dem Foto zu sehen sind. So habe ich also Blüten aufgezeichnet, auf Stoff gebügelt …

… und ausgeschnitten.

Nun konnte ich neu Probe legen.

So gefällt es mir ganz gut. Die aufgelegten Blüten sind auch bereits festgebügelt. Jetzt muss ich mal schauen, wie sich das große Teil unter der Maschine beim Applizieren händeln lässt. Und ich brauche noch ganz viele Blüten.
Jetzt aber schaue ich bei der Zitronenfalterin, was die anderen so bei ihren Jahresprojekten geschafft haben.