Nadelgeplapper im August

Nadelgeplapper im August

Andrea lädt wieder zum Nadelgeplapper ein.  Sie selber schreibt, dass ihre Nadeln etwas geschwiegen haben.
Dann will ich mal schauen, was sich im August so auf meinen Nadeln befindet.

Noch immer auf den Nadeln ist mein CumulusTee.

Obwohl ich diesen leichten schlichten Pulli schon gerne jetzt anziehen möchte, komme ich irgendwie nicht weiter. So glatt rechts in Runden ist halt doch ein bisschen langweilig. Aber andererseits gerade das Richtige, um nach einem anstrengenden Arbeitstag ein bisschen dumm in der Runde zu stricken, ohne dabei denken zu müssen. Ich werde ihn jetzt mal auf eine lange Nadel nehmen, damit ich ihn besser anziehen kann. Ich möchte nun erst die Ärmel stricken, damit ich dann zum Ende hin weiß wieviel Wolle ich noch habe und somit entscheiden kann wie lang der Pulli werden kann und soll.

Fertig geworden sind dagegen ein paar Babysöckchen aus einem Rest Sockenwolle. Naja, die gehen ja auch schnell.

Angefangen habe ich ein neues Tuch mit einem tollen Muster.

Bei diesem Muster muss die strickende Frau aber doch ein bisschen aufpassen. Das bedeutet, das ist kein Muster für das Stricktreffen. Da sich am Freitag aber die Schlemmerstrickerinnen getroffen haben, musste ein schlemmerstricktaugliches Gestricksel her. Bereits herausgesucht hatte ich ein weiteres Knäuel grüne Wolle aus dem Beutel, den mir Claudia mal geschenkt hatte. So gibt es noch ein Paar Spendensocken. Allerdings war das so eine komische Färbung, bei der nicht so ganz klar ist, wie sich die Farbe beim Stricken verteilen wird. Da ich nicht ganz so gerne Stino’s stricke, musste ein Muster her, welches von der Farbe nicht gefressen wird. So habe ich mich für die Orchideensocken von Socknrolla entscheiden. Und wie sich zeigt, es war eine gute Entscheidung.

Im Moment sieht es so aus, dass die Socken auf der einen Seite etwas heller werden, als auf der gegenüberliegenden Seite. Da wird es spannend, ob das dann bei der zweiten Socke auch so ist!
Noch nicht auf den Nadeln, aber schon startbereit ist diese wunderschöne Wolle.

Ich hatte hier meinen Slipstravaganza gezeigt. Mir gefällt das Tuch zwar immer noch sehr gut, auch in dieser Farbkombination, aber eben nicht für mich. Claudia aber gefiel das Tuch und zu ihr passen die Farben auch viel besser. So schlug sie mir einen Deal vor: Sie nimmt das Tuch und kauft mir Wolle für einen neuen Slipstravaganza. Na da war ich doch sofort dabei. Sobald ich zumindest eines meiner oben gezeigten Projekte fertig habe, schlage ich das Tuch ein zweites Mal an.
Jetzt aber gehe ich erstmal die anderen Nadelplapperinnen besuchen.

Verdant

Verdant

Zu Geburtstag im Januar habe ich von Strickfreundin Magda einen wunderschönen Strang Sockenwolle in Pink bekommen.

In echt sieht die Farbe noch viel schöner aus.
Und diese schöne Wolle brauchte ein besonders schönes Muster. So bin ich beim Stöbern  auf das Muster Verdant von This Handmade Life gestoßen. Das Muster hat sich sehr gut gestrickt und es gefällt mir richtig gut auf den normallangen Socken.

Auch die Rückansicht kann sich sehen lassen.

Das war Strickvernügen pur. Sowohl die wunderbare Wolle von der Wollnerin, als auch dieses schöne Muster. Es könnte glatt sein, dass ich bei diesem Muster zur Wiederholungstätern werde.

Der KAL der Nadelspielerinnen

Der KAL der Nadelspielerinnen

Hier hatte ich euch von dem kleinen KAL der Nadelspielerinnen berichtet. Mir hat das Muster soviel Spaß gemacht, dass ich das Tuch im Urlaub auf Sylt fertig gestrickt habe. Ich habe es sogar zeitnah gespannt, aber die Foto’s haben dann noch etwas gedauert.
Bevor ich das Rätsel auflöse, um welches Tuch es sich handelt, gibt es erst Foto’s der Muster der einzelnen Sektionen.

Sektion 1
Ich habe dieses kleine Minituch dann auch schon leicht gespannt. Im Nachhinein finde ich das auch gut. Das hat es beim endgütigen Spannen in dieser Sektion etwas leichter gemacht.

Sektion2

Sektion 3

Sektion 4
Das war eine aufwändige Sektion. Insgesamt 26 dieser kleinen Dreiecke mussten gestrickt werden. Jedesmal hieß es am Ende den Faden abschneiden und am Beginn wieder neu ansetzen. Am Beginn habe ich den Anfangsfaden verwebt. Das empfiehlt auch der Meister. Am Ende aber gefiel mir das nicht. Diese Fäden habe ich alle vernäht.

Sektion 5

Sektion 6

Ich habe mich für die kleine Border entschieden. Klein heißt hier, dass nur drei Streifen gestrickt werden. Und klein heißt hier auch, dass nach der letzten Reihe 925 Maschen auf der Nadel sind!!!
Und habt ihr schon eine Idee, welches Tuch ich mir hier nun gestrickt habe?!
Slipstravaganza vom Meister Stephen West. Strickspaß pur, trotz der hohen Maschenanzahl.

Die dunkle Wolle mit dem schönen Namen schwarzes Basilikum,  lässt das Tuch doch recht lila wirken.

Einen Wermutstropfen hat das Tuch dennoch. Ich wollte ja mal etwas andere Farben stricken. Mir gefallen die ausgewählten Farben auch und ich finde auch nachwievor, dass sie gut zueinander passen. ABER. Das Tuch ist aufgrund der Farben nicht so wirklich meins. Tragen werde ich es wohl nicht. Da ich aber unbedingt ein Slipstravaganza – schon der Name ist Programm – haben möchte, überlege ich eine zweite Variante zu stricken. Aber diesmal ganz und gar in meinen Farben.

 

Ein Kopf und ein Schwanz

Ein Kopf und ein Schwanz

Ein Kopf …

…. und ein Schwanz …

…ergibt was???
Sabine von Sew Simple hat in ihrem letzten Newsletter einen Patternhack ihrer kleinen Tasche Trisch vorgestellt. Derartige Täschchen habe ich schon viele genäht und tue es immer wieder gerne. Und Täschchen kann Frau schließlich immer gebrauchen! Also habe ich mir kurzerhand das Schnittmuster gekauft und schon konnte es losgehen.
Kopf und Schwanz ergeben zusammen mit dem Reißverschluss eine Fischgräte, die die Katze wohl über gelassen hat.

Vollständig aus dem Stash habe ich dieses kleine Täschchen genäht. Ein Rest einer bereits zerschnittenen Jeans und ein bisschen türkis schmücken die Außentasche. Diese habe ich mit H 630 verstärkt. Entgegen der Anleitung habe ich auch das Innenfutter verstärkt. Mir gefällt das besser. Für diese Verstärkung nutze ich immer H 200.

Und auch von hinten macht das Täschchen eine gute Figur.

 

Möwenalarm

Möwenalarm

Ich habe einen Faible für Möwen. Ich mag diese kreischenden, immer hungrigen und diebischen Vögel. So habe ich mich heute aufgemacht, um ein paar Möwen zu fotografieren.
In trauter Zweisamkeit sitzen Mutter und Tochter beieinander. Ich hoffe zumindest, dass es Mutter und Tochter sind 😉

Heute war es ziemlich windig auf der Insel.

Deshalb ist Gefiederpflege ganz besonders angezeigt.

„Habe ich da auch schon geputzt?“ fragt sich diese Möwe vielleicht.

Möwen im Flug wollte ich schon immer mal fotografieren. Meine neue Kamera hat eine Funktion mit der ich die Möwen fokussieren und dann verfolgen kann. Naja zumindest in der Theorie. Hier hat das noch nicht so ganz gut geklappt.

Aber einige habe ich dann doch noch im Flug erwischt. Zunächst im Landeanflug.

Vorsicht!!! Der Platz ist schon besetzt!

Und nun auch im Flug. Das ist gar nicht so einfach. Die sind verflixt schnell.

Und im Sturzflug.

Und am Strand schauen die anderen Möwen dem Treiben zu.

Andere wiederum landen auf diesen Holzplanken – oder wie immer die auch heißen – …

… denn irgendwo da drin muss es was Essbares geben.

„Mich darfst du auch fotografieren. Ich schaue extra mal ganz schön in die Gegend.“

Diese Fototour hat mir heute richtig Spaß gemacht. Es war zwar windig und der Wind hat auch ordentlich an mir geruckelt. Aber es war wieder herrlicher Sonnenschein. Sylt verwöhnt mich wettertechnisch zur Zeit sehr!