von Kunzfrau | Okt. 2, 2016 | Jacken, Stricken |
So heute nun der erste Zwischenstand des HerbstjackenKAL. Das Rückenteil ist fertig!
Das erste Seitenteil ist begonnen. Und ganz so weit bin ich da noch nicht, weil ich einfach zu blöd zum lesen bin. Da musste ich doch sage und schreiben dreimal an unterschiedlichen Stellen ribbeln, weil ich andauernd die Anzahl der Zunahmen an verschiedenen Stellen falsch hatte …tztz…
Und Sylvia stellt uns heute auch neugierige Fragen zum Thema stricken. Na die beantworte ich gerne.
1. Wie lange strickst du schon ?
Oh ja. Schon sehr lange. Ich habe schon als Kind gestrickt! Zwischendurch gab es aber auch immer wieder mal Pausen.
2. Wer hat dir das Stricken beigebracht ?
Mein Tantchen.
Bei Tantchen handelt es sich um eine Frau, die in dem Mietshaus wohnt, in dem ich groß geworden bin. Wir in der dritten Etage, mein Tantchen im Erdgeschoss. Wir waren nicht verwandt, aber für mich war sie immer mein Tantchen.
Für mich gab es nichts Tolleres bei Tantchen übernachten zu dürfen , da dann mit ihr zusammen im Bett zu sitzen und zu häkeln. So hat es begonnen. Stricken kam dann später dazu.
3. Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es ?
Ja ganz genau sogar. Ich wollte so als 13-jährige unbedingt so ein Rollkragenpullover mit einem ganz großen Rollkragen. Die waren seinerzeit sehr modern, aber eben auch ein bisschen teuer. Das konnten sich meine Eltern damals nicht leisten. „Na und“, sagte ich zu meiner Mutter. „Dann stricke ich mir einen. Tantchen sagt mir, wie das geht.“ Und das habe ich dann tatsächlich gemacht. Aus 1000% Polytierchen. Aber ich habe den Pulli geliebt!
4. Wie alt ist das älteste Strickstück, welches du noch besitzt? Hast du ein Foto davon?
Au weia! Das älteste Strickstück ist wohl der eben erwähnte Pullover. Aber ein Foto gibt es davon leider nicht!
Aber ich habe noch ein Foto von einem Häkelrock samt Pullunder gefunden. Ha, da habe ich mich eben köstlich über das Foto amüsiert! Der schmucke Mann neben mir ist im übrigen mein Vater!
5. Wird bei dir in der Familie gestrickt ?
Meine Mutter hat früher auch gestrickt. Das macht sie aber schon lange nicht mehr.
6. Strickst du nur für dich oder auch für Andere ?
In der Hauptsache für mich. Hin und wieder mal ein Paar Socken oder ein Tuch für eine Freundin oder meine Mutter.
7.Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby ?
Positiv! Freunde und Familie sind es gewohnt, dass mein Strickzeug immer dabei ist.
Ich bin ja auch viel unterwegs und stricke auch im Zug. Das ergab schon viele nette Gespräche!
8. Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln ?
Ja rote Wolle :-))))
Nee, eine wirkliche Lieblingswolle von der Qualität her habe ich nicht. 100% Polytierchen, die schon von weitem knistern mag ich heute nicht mehr stricken. Dafür ist die Auswahl an qualitativ hochwertigten Garnen heute zu schön!
Lieblingsnadeln habe ich allerdings schon. Ich mag total gerne mit den HarmonyWood von KnitPro stricken.
Und zum heutigen Zwischentreffen, treffen wir uns bei
Sylvia. Ich bin gespannt wie weit die anderen so sind.
von Kunzfrau | Okt. 1, 2016 | Leben, Samstagsplausch |
Laaaanges Wochenende!!!!!
Ach wie schön. Ein verlängertes Wochenende wird uns geschenkt.
Und was mache ich damit???
Ein langes Klöppelwochenende. Meine Freundin Inge ist da und klöppelt mit uns ab heute bis Montag Nachmittag. Ich darf ein neues Muster probeklöppeln! Das mache doch gerne.
Und wie war die Woche sonst so?
Am Montag musste ich mit noch leicht schmerzendendem Körper nach Gera.
Unterricht, Gespräche mit Ausbildern und der Elternabend standen auf dem Programm. Nun sind unsere neuen Azubi’s auch schon wieder vier Wochen bei uns. Für die Theeorie beginnt jetzt die heiße Phase, denn schon in 14 Tage schreiben sie ihe erste kleinere Klausur,
die total wichtig für sie ist.
Am Donnerstag durfte ich dann schon wieder nach Hause. Was freute ich mich, dass ich nur bis
11.15 Uhr Unterricht hatte und somit schon zu einer angenehmen Zeit zu Hause bin.
Leider hatte ich diese Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. In Leipzig angekommen durfte ich feststellen, dass mein Zug 70 Minuten, der Zug davor 110 Minuten Verspätung hat. So saß ich also auf dem Bahnhof und wartete. Leider keinerlei Ansagen seitens der Deutschen Bahn. Ich habe keine Ahnung, was da los war. Dann kam endlich der um 110 Minuten verspätete Zug. Den habe ich dann genommen, denn wer weiß, wann mein Zug dagewesen wäre?! Der hat es dann doch tatsächlich geschafft auf dem Weg von Leipzig nach Berlin noch weitere 20 Minuten Verspätung aufzubauen. Naja, mit zwei Stunden Verspätung bin ich dann auch irgendwann zu Hause gewesen.
Nun setzte ich mich noch auf ein Tässchen was Heißes zum Plaudern zu
Andrea und dann gehts ab zum Klöppeln.
von Kunzfrau | Sep. 28, 2016 | Nähen, Pullis & Shirts |
Zuerst möchte ich mich bei euch für eure zahlreichen Glückwünsche zum Berlin-Marathon bedanken. Und heute geht es mir wieder richtig gut. Alle Strapazen sind Vergangenheit und nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Und so werde ich am 24.09.2017 wieder starten,
so ich denn gesund bin.
Nun aber zum eigentlichen Thema.
Es wird Zeit langsam an etwas wärmere Shirts zu denken.
Lange Ärmel mussten her!
Kürzlich hatte ich ja
hier berichtet,
dass mir auf em Stoffmarkt so einige Stöffchen nachgelaufen sind.
Und ich hatte berichtet, dass ich auch sofort fleißig war und diesen Stoff
angefangen habe zu vernähen!
Den fand ich so toll, dass ich gleich zwei Coupons davon gekauft habe!
Naja, so ein richtiger Rollkragen ist das nicht. Ist aber auch gut so!
Superleicht zu nähen.
Das wird nicht die einzige Liv bleiben. Für die noch kühleren Tage werde ich noch ein kleine Änderung vornehmen und den Auschnitt etwas höher setzen. Der Rollkragen wird dann entsprechend angepasst.
Und nun darf mein Liv zum
MeMadeMittwoch, wo Claudia heute eine kuschlige Jacke zeigt (aber der Stoff hatte wohl so seine Tücken) und zum
AfterWorkSewing.
von Kunzfrau | Sep. 26, 2016 | Laufen, Leben |
Sonntag früh: 5.30 Uhr. Der Wecker klingelt!
Es ist stockfinster draußen.
Aber es hilft nichts. Ein Marathoni muss früh raus.
Duschen, Läuferfrühstück, mindestens 5x zur Toilette -warum bin ich immer nur so aufgeregt?- und schon gehts los zur S-Bahn!
Superpünktlich im Startbereich angekommen. Aber dann erstmal mein Kleiderzelt gesucht.
Diesmal war das anders aufgebaut!
Ab zum Startbereich und ein bisschen nach vorne geschummelt 🙂
Und so sieht das dann aus, wenn es losgeht.
LäuferInnen trennen sich von den Folien und ihren Pullis.
Und die braucht es schon, denn der Startbereich liegt im Schatten.
Kilometer 1.
Meine dünne Jacke wollte ich dann doch noch loswerden.
Zwischen Kilometer 14 und 15.
Da war die Welt noch in Ordnung!
Kilometer 24
Die beste Band auf der ganzen Strecke.
Die trommeln unter der S-Bahnbrücke auf Fässern!
Gänsehaut pur.
Zwischen Kilometer 34 und 35.
Eine langjährige Schulfreundin wartete dort auf mich.
Ja da war ich schon lange fix und fertig.
Es lief einfach nicht.
Zu warm! Und ich hatte das erste Mal Probleme mit leichten Krämpfen.
Ich dachte echt schon ans aufhören, aber ich hatte ja kein Geld für die BVG dabei.
Also hieß es weiterlaufen.
Kilometer 35.
Da begleitet mich mein Vater immmer so 10 Meter 🙂
Und meine Mutter hält scon die lauwarme ausgeschüttelte Cola bereit.
Ein Hochgenuß!!!!
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich auch noch: Nee, im nächsten Jahr tust du dir das nicht an!
Kilometer 40.
Den Rest ohne Laufgürtel.
Und da war ich ja bereits „Unter den Linden“
Und wenn du dann dieses siehst, dann ist schon fast alles vergessen.
Und wenn du dann die Ziellinie überquert hast, ist die Welt wieder in Ordnung.
Ic wollte nicht über :45 Stund3en laufen und das habe ich auch geschafft.
Nach 5:44:47 Stunden habe ich dann die Ziellinie überquert.
Für mich ist das in Ordnung, da es mir um die Teilnahem als solche geht, das Feeling auf der Strecke und das Feeling die Ziellinie tatsächlich mal wieder überquert zu haben.
Und so sieht es dann im Zielbereich aus.
Die Läufer trennten sich doch sehr schnell von ihrer Wärmefolie!
Und dann am Familientreffpunkt.
LieblingsRalph und seine Susa hatten sich zu meinen Eltern gesellt und auf mich gewartet!
Das fand ich so nett!
Und so sind LieblingsRalph und ich schon für das nächste Jahr zum Frühstückslauf verabredet.
Und dann natürlich auch zum Hauptlauf!
Insgesamt waren gestern 41.283 LäuferInnen aus 122 Nationen gemeldet.
Davon haben 35.827 das Zeil erreicht.
Der Weltrekord wurde um sechs Sekunden verpasst.
von Kunzfrau | Sep. 24, 2016 | Laufen, Leben |
Traditionell startet am Samstag vor dem Berlin-Marathon der Frühstückslauf.
Gaaaaannnnz laaaaannngsaaaaam wird vom Schloss Charlottenburg ins Olympiastadion gelaufen.
Einfach hingehen und mitlaufen.
Und seit drei Jahren bedeutet dass, dass ich mich mit LieblingsRalph treffe.
Diesmal sogar im Partnerlook 🙂 Zumindest was die Jacke betrifft!
Schön, dass auch Susa in diesem Jahr zum Startprozedere dabei war.
So konnte ich sie mal wieder knuddeln!
Dann hieß es für uns Beide rein in den Startbereich!
Susa musste leider draußen bleiben,denn sie läuft ja nicht mit.
Wir haben uns aber ganz vorn eingereiht. So konnten wir noch ein bisschen mit ihr quatschen!
Und dann ging es los.
Mit dabei war auch das Urgestein Michelle. Er steht bei zahllosen Marathons am
Rand und feuert die LäuferInnen an und läuft auch immer wieder ein Stück mit!
Und jedes Jahr aufs Neue ist es ein tolles Erlebnis durch die Katakomben auf das Marathontor im Olympiastadion zuzulaufen.
Und jedes Jahr muss natürlich auch ein Foto gemacht werden!
Und schaut euch die Massen an.
Das ist nur der Frühstückslauf.
Da nehmen so ca. 11.000 – 13.000 LäuferInnen teil.
Das ist doch Wahnsinn pur!!!!
Der Aufstieg zum Frühstück.
An zahllosen Ständen werden wir dann mit Pfannkuchen, Kuchenbrötchen, Müsliriegel, Jogurtdrinks, Bananen, Äpfeln, Wasser, und Kaffee versorgt.
Ich freue mich immer wie Bolle auf die Pfannkuchen.
Danach sehe ich zwar immer aus wie ein kleines Schweinchen, aber die schmecken so gut!!!!
Heute heißt es dann rechtzeitig ins Bettchen zu gehen.
Der Tag morgen fängt früh an und wird anstrengend.
Petrus meint es ja wieder sehr gut mit uns.
22 Grad sind zum Laufen schon sehr warm.