FJKA – Das dritte Treffen

FJKA – Das dritte Treffen

Schon zum dritten Mal treffen wir uns heute beim FrühlingsjäckchenKnitalong. Sandra fragt uns heute, ob wir gut voran kommen oder Hilfe benötigen.  Verstehen wir vielleicht die Anleitung nicht oder steigt gar noch jemand mit ein?
Ich gehöre zur ersten Kategorie. Ich komme gut voran. Den Body meines MaariCardigans hatte ich zum letzten Treffen fertig. Und ich könnte auch schon weiter sein, wenn das nicht gewesen wäre.

 Nachdem ich den ersten Ärmel fertig hatte, probierte ich wohl zum hundertsten Male meine Jacke an und habe dann erst gesehen, dass ich am Body mitten in den kraus rechts Reihen links gestrickt habe. Wie blöd ist das denn???? So musste ich 15cm am Body wieder aufribbeln. Nun gut, ich hätte den Body von unten eh nochmal aufgemacht, aber doch nicht soviel. Ich wollte die Jacke doch nur ein Stückchen länger haben. Aber alles jammern hilft nichts und so habe ich fleißig alles Geribbelte wieder neu gestrickt und auch die Mehrlänge zugegeben. So fehlt mir nun nur noch der zweite Ärmel.

Somit ist meine ZeigDich leider nur ein kleines Stück gewachsen.

Heute werde ich erst ein bisschen nähen. Aber am späteren Nachmittag geht es dann mit meinen Jacken weiter. Jetzt aber schaue ich erst noch, wie weit die anderen Strickerinnen so sind.

Jahresprojekt 2021 – #Februar

Jahresprojekt 2021 – #Februar

Der Kalender zeigt den 01.03.2021. Und am Ersten des Monats ist Zeigetag unseres Jahresprojekts bei Andrea, der Zitronenfalterin, und wir zeigen, was wir im vergangenen Monat geschafft haben.
Ich hatte euch hier mein Jahresprojekt vorgestellt. Verschiedene angefangene Quilts sollen fertig werden. Und ich muss sagen: es läuft.

Als erstes Projekt hatte ich mir die Falling Triangels vorgenommen. Und ich habe es tatsächlich geschafft. Das Top ist fertig! Hier liegt es schon mal Probe auf meinem Bett.

Die einzelnen Quadrate mit den Triangels sind so 10cm x 10cm groß.

Conny und ich überlegen noch, wie das wohl gequiltet werden kann. Conny würde mir das ja machen, aber die Mustersuche gestaltet sich als schwierig. Wenn mir Conny mir ein individuelles Quilting macht, kann ich nicht von ihr erwarten, dass sie bei jedem Dreieck die Farbe wechselt. Und ein individuelles Muster in weiß in die bunten Dreiecke möchte ich nicht. So denken wir noch. Sollte uns nichts einfallen, dann gebe ich das Top weg und lasse ein Allover drüber quilten. Da kommt zwar auch weiß in die bunten Dreiecke, aber eben nicht so sehr viel. Oder hat jemand von euch eine Idee?

Nun stand ich vor der Wahl, welches Projekt ich als Nächstes in Angriff nehme. Damit tatsächlich relativ rasch etwas fertig wird, habe ich mich für meine bunten FrenchBraid-Streifen entschieden. Da ich mich diesmal nicht für eine Zwischenfarbe entscheiden konnte, hatte ich euch um Vorschläge gebeten. Und es kamen Vorschläge. Ich hatte sogar eine Mail, da waren verschiede Farben zwischen meine bunten Streifen gemalt. Dafür nochmal ganz herzlichen Dank! Eine der Varianten erwärmte mein Herz sofort. Rot!!!!! Rot geht nämlich immer. So habe ich mal meine roten Vorräte gesichtet und geschaut, welche Art rot am besten ist. Es stellte sich heraus, dass es eher ein dunkles Rot sein muss. So habe ich mit Grit telefoniert und ihr drei meiner Streifen zugeschickt, um dann via Facetime mit ihr zusammen ein rot auszuwählen.

Ich habe mir zwei Meter bestellt. So kann ich auch meine Außenstreifen ohne Naht annähen. Diesmal nähe ich keine Decke für mein Bett, sondern ein Decke zum zudecken. So musste ich meine genähten Streifen stark kürzen und ich habe auch schon zuviel Streifen genäht. Ich brauche nur fünf Stück davon. Inzwischen habe ich die roten Zwischenstreifen zugeschnitten und angenäht. Und so dachte ich auch zunächst dieses Top hier heute zu präsentieren. Gestern aber war in der Hauptstadt kein so umwerfendes Wetter. Allein Spazierengehen macht mir eh nicht soviel Spaß und bei einem so doofen Wetter erst recht nicht. Also war Nähtag. Ich brauchte noch bunte Streifen für rundherum. Und so kam es, dass ich dann am Nachmittag tatsächlich den letzten Streifen angenäht habe.

Da es aber schon nicht mehr so hell war, habe ich das Foto vom Top eben erst gemacht.

Beim Nähen musste ich feststellen, dass ich vor 10 Jahren noch nicht so sauber gearbeitet habe wie heute. So dehnten sich die Streifen unterschiedlich. Nun sind sie halt nicht passgenau nebeneinander und auch unter enden sie unterschiedlich. Und auch die bunten Außenstreifen passen nicht 100%ig. Ich hatte ehrlich gesagt nicht soviel Lust, dass jetzt alles auszurechnen. Ich wollte auch die Reste der zugeschnittenen Teil für die FrenchBraid-Streifen verwenden. So habe ich von denen nur die Ecke abgeschnitten und die Breite gelassen. Da die Mittelstreifen schon nicht perfekt waren, musste das jetzt bei den anderen bunten Teilen auch nicht sein.

Auch an meinem InsaityQuilt habe ich weiter gearbeitet.

Ich habe ein bisschen was vorbereitet. So sind 6 Rauten, 5 Blüten, 29 weiße Hexi’s und 50 rote Hexi’s entstanden.
So darf es das Jahr über insgesamt weiter gehen 🙂

Flying Geese im Duo

Flying Geese im Duo

Ich mag Flying Geese.
Ich mag sie als Muster und ich mag die verschiedenen Methoden sie zu nähen. Zum einen auf Papier – wird immer super genau -, aber auch mit der Streifenmethode oder der No-Waste-Methode, oder oder oder.
Ich persönlich bevorzuge Papier oder Streifen. Bei den Streifen kommen dann meine BlocLocLineale zum Einsatz. Und so gehe ich dabei vor. Zunächst werden Streifen und Quadrate geschnitten. Die blauen Quadrate sind nicht für die Flying Geese.

Auf die Rückseite der Quadrate zeichne ich mir meine Nählinie vor.

Zugegebenermaßen ist das etwas öde, aber danach flutscht es dann. In Kette kann ich dann die Quadrate auf den Streifen nähen

Auseinander schnippeln!

Und abschneiden!

Das ganze Prozedere auf der anderen Seite wiederholen und nachdem die Flying Geese dann gebügelt sind, können sie mit dem BlocLocLineal ganz einfach getrimmt werden. Eine drehbare Schneidematte ist hier von Vorteil.

Und schon bin ich soweit, dass ich eine Reihe mit Flying Geese zusammennähen kann. So toll getrimmt, sind nach dem zusammennähen auch alle Spitzen da!

Ihr wundert euch über die Farbe?! Diese Flying Geese habe ich nicht für mich genäht, sondern für meine Freundin Conny. Für mich aber habe ich natürlich auch welche genäht. Und zwar ganz genau das gleiche Muster.
Conny und ich hatten einen Deal verabredet. Ich nähe zweimal das gleiche Muster und sie quiltet unsere Läufer! Na da war ich doch sofort dabei!
Und so sehen sie nun aus unsere Läufer. Also zumindest die eine Hälfte des Top’s.

Hier ist mein Läufer noch auf der Longarm.

Und bei einem so schönen Quilting lohnt sich immer ein Blick auf die Rückseite.

Aber nun auch von vorn. Der Läufer liegt auf meinem Esstisch.

Ich bin noch immer total begeistert!
Conny, an dieser Stelle nochmals lieben Dank für diesen tollen Deal.
Von Conny’s Läufer habe ich leider nur zwei Bilder als Work in Progress.

 

 

 

FJKA – Das zweite Treffen

FJKA – Das zweite Treffen

Mit dem FrühlingsJäckchenKnitAlong beim MMM geht es heute schon weiter. „Ich habe angestrickt und es läuft/ich habe mich umentschieden/meine Wolle ist noch unterwegs“ sind heute die Themen, die uns beschäftigen.
Ich gehöre zu denen die sagen können: „Ich habe angestrickt und es läuft!“
Neu angestrickt für den FJKA habe ich ja die Jacke „Zeig dich“. Ich bin gut voran gekommen.

Mir gefällt mein Anstrick sehr gut und für ein Sommerjäckchen eignet sich die Elastico hervorragend. Laut Anleitung hat die Jacke eine eingerechnete Mehrweite von ca. 25 – 35cm. Das ist mir echt zuviel. So habe ich mich für große S entschieden. Was mir allerdings in der Anleitung und auch an den bereits fertigen Jacken, die auch Ravelry gezeigt werden, gar nicht gefällt, ist der extrem enge obere Ärmel. Für Größe S sind nur 16 cm für die Armlochtiefe angegeben. Das ist mir viel zu eng. Und ich mag es auch nicht, wenn das Armloch so eng an der Achsel sitzt. So habe ich für mich 20 cm entschieden. Das gibt ein bequemes Armloch und dann auch einen entsprechend bequemen Oberarm.
Auch mein zweites Projekt läuft gut. Bei meinem Maari Cardigan habe ich jetzt den Body fertig.

Das ist meine erste Rundpasse und ich muss sagen, sie gefällt mir gut.
Jetzt geht es dann an die Ärmel. Davor gruselt es mir ein bisschen. So toll ich das Stricken von oben in einem Stück finde, so sehr hasse ich es die Ärmel anzustricken, wenn die ganze restliche Jacke dran hängt. Aber nun denn. Auch das werde ich hinbekommen.
Und nun bin ich sehr gespannt, was die anderen FJKA-Strickerinnen zu berichten haben.

 

Ein kleiner Gruß

Ein kleiner Gruß

Am Sonntag war Valentinstag. Ich selber bin im Normalfall kein Fan dieses Tages. M.E. ist der eine Erfindung der Blumenläden. Aber manchmal packt es mich dann doch. So wie in diesem Jahr. Bei den Bärbels entdeckte ich im Januar ein tolle Idee. Briefumschläge! Da fielen mir spontan meine Briefmarken ein, die ich schon vor sehr langer Zeit gefertigt habe.

Die waren doch perfekt für die Umschläge! Und mit einem bunten Hintergrund sahen die Briefmarken gleich noch schöner aus!

Die „Anschrift“ habe ich per Hand aufgestickt.

Und so sehen die Umschläge aus.

So schön farbenfroh. Insgesamt habe ich dann 15 Umschläge genäht. Ich war sozusagen richtig im Rausch. Das hat aber auch richtig Spaß gemacht. So konnten sich dann 14 liebe Freundinnen und ein lieber Freund über einen Umschlag freuen. Den Rückmeldungen habe ich entnommen, dass sich alle gefreut haben.

Und natürlich gab es auch einen kleinen Gruß! Dazu habe ich kleine Blöcke gekauft, in die ich meinen Gruß reingeschrieben habe.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Bettina, die bei den Bärbels diese nette Idee veröffentlicht und den Schnitt kostenlos zur Verfügung gestellt hat.