Sew a chicken

Kürzlich überlegte ich, was ich denn so zu Ostern nähen könnte. Vielleicht auch etwas, was in einen Umschlag passt, um einen kleinen Ostergruß zu versenden. So stolperte ich über die Hühner bei Tophill Kitchen. Na die waren doch perfekt. Da ich ja einige Hühner versenden wollte – und das bitte im Briefumschlag – habe ich meine Hühner nicht ausgestopft. Stattdessen habe ich meine Reste von H 640 geplündert. So sind meine Hühner platt wie eine Flunder!

Genäht habe ich meine Hühner aus einer gut abgelagerten Stoffserie. Die großen fröhlich bunten Blumen passen gut zum Frühling. Und da die Hühner auch nicht so klein sind kommen sie dort gut zur Geltung.

Heute habe einige Hühner ihren heimischen Stall verlassen, um woanders zu wohnen. Hoffentlich kommen Sie gut an.


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Happy Swap Time

Ich habe geswappt :-)))))))
Vor nicht allzu langer Zeit zeigte Frau Augenstern – ich meine sie zeigte es auf Instagram – ein Restetäschechen aus roten, blauen und weißen Stoffen. Ich war hin und weg. Und genau das schrieb ich auch in einem Kommentar. Und ich sagte ihr, dass sie ziemliches Glück hat so weit von mir weg zu wohnen. Warum? Sonst wäre ich wohl eingebrochen und hätte das Täschchen gestohlen.
Frau Augenstern hat mich jedoch vor dieser Straftat bewahrt und schlug mir einen Swap vor! Aber klar doch! Gerne! Schnell war die Angelegenheit geklärt. Frau Augenstern meinte dann jedoch noch, dass der Tausch doch noch etwas ungleich wäre und teilte mir mit, dass sie mir zwei Täschchen nähen wird. Ein Kleines und ein etwas Größeres. Klar doch. Täschchen brauche ich immer!
So, nun aber genug gequatscht. Jetzt wollt ihr bestimmt meine Täschchen sehen. Und tadaaaa, da sind sie. Zuerst die größere der Beiden.

Sagt selbst! Die ist doch wunderschön. Und gaaaaaanz weit auf geht sie.

Und nun die Kleine.

Und zum Schluss beide zusammen.

Hach, ich bin noch immer hin und weg.
Begleitet wurden die beiden Täschchen von Schoki und Tee. Die Schoki ist aber schon angeknabbert. Deshalb darf sie nicht mit auf’s Bild. Das sieht nicht so schön aus.
Und was hat Frau Augenstern bekommen??? Sie wünschte sich Socken von mir.
So schickte ich ihr ein Bild mit verschiedenen Farben an Strängen von Sockenwolle. Die Wahl fiel dann auf diesen Strang.

Dreamlike Purzle nannte sich die Farbe. Ein schöner Name.
Aber dieser schöne Name trügt ein wenig. Mustertechnisch gestaltete sich die Wolle als problematisch. Das erste von mir ausgesuchte Muster wurde vollständig “aufgefressen”. Gleiches beim zweiten Muster. Also auf ein altbewährtes Muster zurückgegriffen. Minecraft durfte es mal wieder sein.

Selbst dieses Muster finde ich auf der Wolle noch grenzwertig. Das Beste wäre wohl gewesen Stino’s zu stricken. Aber das wollte ich in gar keinem Fall. Ich hatte schließlich ein Muster versprochen.
Letzte Woche haben wir dann gemeinsam per VideoChat ausgepackt. Das war richtig schön.
Die Socken passen perfekt und gefallen auch.

Liebe Annette, lieben Dank, dass du mir dieses Swap angeboten hast. Gerne habe ich die Socken für dich gestrickt. Und ich freue mich noch immer riesig über meine Täschchen.

 


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Nebula BOM -Block 1 bis 3-

Zusammen mit Conny hatte ich bereits im vergangenen Jahr, als Jaybirdquilts den NebulaBOM angekündigt hat, beschlossen dort mitzunähen. Um sich ein wenig mit den Linealen vertraut zu machen, hatte Jaybirdquilts die Journey to Nebula angeboten. Im Rahmen der Journey hatte ich mein CandyDishPillow und den SeaSideTablerunner genäht. Das ich das gemacht habe, war richtig gut. Der Umgang mit diesen Linealen ist toll, muss aber doch ein bisschen geübt werden.

Bereits bei der Ankündigung des BOM hatte ich mir bei Saskia die Anleitung vorbestellt. Benötigt wird auch der große SideKickRuler. Da ich nur den kleineren besaß, habe ich Saskia gebeten, dass sie mir doch den großen beiseite legt und mir diesen dann zusammen mit der Anleitung zusendet. Das hat dann im Januar auch super geklappt. Dafür liebe Saskia nochmals lieben Dank.

Die Anleitung ist nicht so ganz billig, aber sie ist toll. Super erklärt durch zahlreiche Foto’s und auch wirklich gut gestaltet. Zum einen sind es zwei Hefte …

… und zum anderen für jeden Block eine kleine Einzelanleitung.

Und das sind die erforderlichen Lineale.

Was ich in gar keinem Fall wollte war, den Quilt mit den Originalstoffen zu nähen. Die Stoffe sind von Tula Pink. Einzeln gesehen mag ich ja durchaus den einen oder anderen Soff von Tula Pink, aber so in Masse ist es mir doch etwas zuviel. So habe ich mit Grit per FaceTime gequatscht und ihr meine Vorstellung beschrieben. Unsere Wahl ist dann auf eine Kollektion der Grunge Stoffe gefallen, von denen es eine riesige Farbpalette gibt. Grit hat mir dann dieses Stofftürmchen zusammen gestellt.

Was für eine Augenweise. Ich mochte den gar nicht auseinander nehmen.
Und das auseinandernehmen hat dann tatsächlich auch gedauert. Jeden Monat wird ein Block zweimal in verschiedenen Farben genäht. Die liegen immer gegenüber. So musste ich mir einen Plan machen, welche Farben in welchen Block kommen. Und der sieht nun so aus. Auf der Rückseite geht mein Geschreibsel weiter.

Ich habe die Blöcke durchnummeriert und mir für jeden Block die zu verwendenden Farbnummern aufgeschrieben. Grit hat mir an jeden Stoff die Farbnummer angeheftet.
Nun konnte ich endlich losgehen. Immerhin sind wir schon bei Block 3. Ich musste also 6 Blöcke nähen. Und dafür habe ich das verlängerte Wochenende der letzten Woche genutzt. Ja wir in Berlin hatten ein verlängertes Wochenende, denn seit dem vergangenen Jahr ist der Weltfrauentag bei uns ein Feiertag.
Und tadaaaa, da sind meine ersten sechs Blöcke. Zuerst Block 1

Und hier Block zwei. Noch immer gelb und lila, aber schon deutlich dunkler.

Und Block 3.

Jetzt habe ich erstmal Pause. Block vier wird im April genäht.


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Aufgespannt

Ich hatte schon mehrfach erwähnt, dass sich meine Freundin Conny eine Longarm angeschafft hat. Und ich komme in den Genuss der Nutznießerin, denn ich darf ihr immer wieder meine Teile zum Quilten geben. Vorher animiert sie mich immer dazu, mir auch Muster auszudenken. So male ich dann auch auf meinem iPad in das Foto meines Quilts. Aber ich gestehe, dass mir das noch sehr schwer fällt. Vielleicht aber klappt das irgendwann besser. Ich bleibe in jedem Fall dann.
Jetzt war es wieder soweit und ich hatte ein Top fertig. Im Rahmen meine Jahresprojekts stelle ich so nach und nach einige meiner angefangenen Quilts fertig. So hatte ich schon berichtet, dass ich einige FrenchBraidStreifen gefunden habe, die ich nun zu einem Quilttop verarbeitet habe.

Beim Nähen habe ich festgestellt, dass ich vor mehr als 10 Jahren – ja so alt sind diese Streifen schon – bei weitem nicht so ordentlich genäht habe. So hatten die Streifen alle ein Eigenleben und haben sich unterschiedlich lang gezogen und der Quilt ist insgesamt ein bisschen schief, oder wie Conny sagte: organisch geformt. Das klingt schon etwas nette als schief, oder ?!
So war ich am Samstag bei Conny und wir haben das organisch geformte Top auf die Longarm gespannt. Conny sagt, dass das bei einem größeren Teil zu zweit besser geht. Da helfe ich doch gerne. Und das nicht nur bei meinem Tops.
Und nun nehme ich euch mit auf den Weg “So kommt der Quilt auf die Longarm”. Hier ist die Longarm noch leer.

Zuerst wird die Rückseite aufgespannt. Entsprechend der Anweisungen von Conny habe ich artig meine Seite festgesteckt.

Toll ist, dass die Longarm hoch und runter gefahren werden kann und so immer die richtige Arbeitshöhe hat. Und schon hatten wir die Rückseite drauf.

Anschließend wird das Vlies und zum Schluss das Top aufgelegt und schön glatt gestrichen.

Für die roten Streifen haben wir dann erst noch nach Garn geschaut. Ich hatte zu Hause schon in meinen Vorräten gesucht und zwei Garne gefunden. Vorsichtshalber hatte ich Beide mitgenommen, aber auch Conny sagte sofort, dass der Rotton der größeren Spule perfekt ist. Für die bunten Streifen hatte ich nur Garn, welches nur so “naja, wenn wir nicht Besseres finden” passte. Aber dafür haben wir dann in Conny’s Kisten was besseres gefunden.

Jetzt noch schnell eine neue Nadel spendiert und schon konnte es mit dem Heften losgehen.

Das ging ratzfatz. Damit die Heftnaht später im Binding verschwindet, versucht Conny ganz knapp am Rand zu heften. Dafür nutzt sie gerne einen geraden Ruler.

Und schon konnte es mit dem Muster losgehen. Für die roten Streifen hatte ich mir Kreise gewünscht. Mit dem Ruler werden die dann auch perfekt rund.

Während ich gestrickt habe, hat Conny fleißig Kreise gequiltet.

Sagt doch selbst: Sehen die nicht toll aus?!?!?!?!

So nach etwas mehr als zwei Stunden waren dann die inneren roten Streifen mit Kreisen versehen. In die FrenchBraid Streifen kommen Zwirls und für die bunten Rechtecke außen haben wir auch schon eine Idee. Mal schauen, ob es bei der bleiben wird. Der äußere rote Rand wird Längs- und Querlinien bekommen.
Nun bin ich schon sehr gespannt auf mein fertig gequiltetes Top. Seit gestern ist Conny nämlich schon fertig. Dann nur noch das Binding ran und schon ist tatsächlich das erste UFO fix und fertig. So darf es das Jahr über weiter gehen.


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Jahresprojekt 2021 – #Februar

Der Kalender zeigt den 01.03.2021. Und am Ersten des Monats ist Zeigetag unseres Jahresprojekts bei Andrea, der Zitronenfalterin, und wir zeigen, was wir im vergangenen Monat geschafft haben.
Ich hatte euch hier mein Jahresprojekt vorgestellt. Verschiedene angefangene Quilts sollen fertig werden. Und ich muss sagen: es läuft.

Als erstes Projekt hatte ich mir die Falling Triangels vorgenommen. Und ich habe es tatsächlich geschafft. Das Top ist fertig! Hier liegt es schon mal Probe auf meinem Bett.

Die einzelnen Quadrate mit den Triangels sind so 10cm x 10cm groß.

Conny und ich überlegen noch, wie das wohl gequiltet werden kann. Conny würde mir das ja machen, aber die Mustersuche gestaltet sich als schwierig. Wenn mir Conny mir ein individuelles Quilting macht, kann ich nicht von ihr erwarten, dass sie bei jedem Dreieck die Farbe wechselt. Und ein individuelles Muster in weiß in die bunten Dreiecke möchte ich nicht. So denken wir noch. Sollte uns nichts einfallen, dann gebe ich das Top weg und lasse ein Allover drüber quilten. Da kommt zwar auch weiß in die bunten Dreiecke, aber eben nicht so sehr viel. Oder hat jemand von euch eine Idee?

Nun stand ich vor der Wahl, welches Projekt ich als Nächstes in Angriff nehme. Damit tatsächlich relativ rasch etwas fertig wird, habe ich mich für meine bunten FrenchBraid-Streifen entschieden. Da ich mich diesmal nicht für eine Zwischenfarbe entscheiden konnte, hatte ich euch um Vorschläge gebeten. Und es kamen Vorschläge. Ich hatte sogar eine Mail, da waren verschiede Farben zwischen meine bunten Streifen gemalt. Dafür nochmal ganz herzlichen Dank! Eine der Varianten erwärmte mein Herz sofort. Rot!!!!! Rot geht nämlich immer. So habe ich mal meine roten Vorräte gesichtet und geschaut, welche Art rot am besten ist. Es stellte sich heraus, dass es eher ein dunkles Rot sein muss. So habe ich mit Grit telefoniert und ihr drei meiner Streifen zugeschickt, um dann via Facetime mit ihr zusammen ein rot auszuwählen.

Ich habe mir zwei Meter bestellt. So kann ich auch meine Außenstreifen ohne Naht annähen. Diesmal nähe ich keine Decke für mein Bett, sondern ein Decke zum zudecken. So musste ich meine genähten Streifen stark kürzen und ich habe auch schon zuviel Streifen genäht. Ich brauche nur fünf Stück davon. Inzwischen habe ich die roten Zwischenstreifen zugeschnitten und angenäht. Und so dachte ich auch zunächst dieses Top hier heute zu präsentieren. Gestern aber war in der Hauptstadt kein so umwerfendes Wetter. Allein Spazierengehen macht mir eh nicht soviel Spaß und bei einem so doofen Wetter erst recht nicht. Also war Nähtag. Ich brauchte noch bunte Streifen für rundherum. Und so kam es, dass ich dann am Nachmittag tatsächlich den letzten Streifen angenäht habe.

Da es aber schon nicht mehr so hell war, habe ich das Foto vom Top eben erst gemacht.

Beim Nähen musste ich feststellen, dass ich vor 10 Jahren noch nicht so sauber gearbeitet habe wie heute. So dehnten sich die Streifen unterschiedlich. Nun sind sie halt nicht passgenau nebeneinander und auch unter enden sie unterschiedlich. Und auch die bunten Außenstreifen passen nicht 100%ig. Ich hatte ehrlich gesagt nicht soviel Lust, dass jetzt alles auszurechnen. Ich wollte auch die Reste der zugeschnittenen Teil für die FrenchBraid-Streifen verwenden. So habe ich von denen nur die Ecke abgeschnitten und die Breite gelassen. Da die Mittelstreifen schon nicht perfekt waren, musste das jetzt bei den anderen bunten Teilen auch nicht sein.

Auch an meinem InsaityQuilt habe ich weiter gearbeitet.

Ich habe ein bisschen was vorbereitet. So sind 6 Rauten, 5 Blüten, 29 weiße Hexi’s und 50 rote Hexi’s entstanden.
So darf es das Jahr über insgesamt weiter gehen 🙂


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Flying Geese im Duo

Ich mag Flying Geese.
Ich mag sie als Muster und ich mag die verschiedenen Methoden sie zu nähen. Zum einen auf Papier – wird immer super genau -, aber auch mit der Streifenmethode oder der No-Waste-Methode, oder oder oder.
Ich persönlich bevorzuge Papier oder Streifen. Bei den Streifen kommen dann meine BlocLocLineale zum Einsatz. Und so gehe ich dabei vor. Zunächst werden Streifen und Quadrate geschnitten. Die blauen Quadrate sind nicht für die Flying Geese.

Auf die Rückseite der Quadrate zeichne ich mir meine Nählinie vor.

Zugegebenermaßen ist das etwas öde, aber danach flutscht es dann. In Kette kann ich dann die Quadrate auf den Streifen nähen

Auseinander schnippeln!

Und abschneiden!

Das ganze Prozedere auf der anderen Seite wiederholen und nachdem die Flying Geese dann gebügelt sind, können sie mit dem BlocLocLineal ganz einfach getrimmt werden. Eine drehbare Schneidematte ist hier von Vorteil.

Und schon bin ich soweit, dass ich eine Reihe mit Flying Geese zusammennähen kann. So toll getrimmt, sind nach dem zusammennähen auch alle Spitzen da!

Ihr wundert euch über die Farbe?! Diese Flying Geese habe ich nicht für mich genäht, sondern für meine Freundin Conny. Für mich aber habe ich natürlich auch welche genäht. Und zwar ganz genau das gleiche Muster.
Conny und ich hatten einen Deal verabredet. Ich nähe zweimal das gleiche Muster und sie quiltet unsere Läufer! Na da war ich doch sofort dabei!
Und so sehen sie nun aus unsere Läufer. Also zumindest die eine Hälfte des Top’s.

Hier ist mein Läufer noch auf der Longarm.

Und bei einem so schönen Quilting lohnt sich immer ein Blick auf die Rückseite.

Aber nun auch von vorn. Der Läufer liegt auf meinem Esstisch.

Ich bin noch immer total begeistert!
Conny, an dieser Stelle nochmals lieben Dank für diesen tollen Deal.
Von Conny’s Läufer habe ich leider nur zwei Bilder als Work in Progress.

 

 

 


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Ein kleiner Gruß

Am Sonntag war Valentinstag. Ich selber bin im Normalfall kein Fan dieses Tages. M.E. ist der eine Erfindung der Blumenläden. Aber manchmal packt es mich dann doch. So wie in diesem Jahr. Bei den Bärbels entdeckte ich im Januar ein tolle Idee. Briefumschläge! Da fielen mir spontan meine Briefmarken ein, die ich schon vor sehr langer Zeit gefertigt habe.

Die waren doch perfekt für die Umschläge! Und mit einem bunten Hintergrund sahen die Briefmarken gleich noch schöner aus!

Die “Anschrift” habe ich per Hand aufgestickt.

Und so sehen die Umschläge aus.

So schön farbenfroh. Insgesamt habe ich dann 15 Umschläge genäht. Ich war sozusagen richtig im Rausch. Das hat aber auch richtig Spaß gemacht. So konnten sich dann 14 liebe Freundinnen und ein lieber Freund über einen Umschlag freuen. Den Rückmeldungen habe ich entnommen, dass sich alle gefreut haben.

Und natürlich gab es auch einen kleinen Gruß! Dazu habe ich kleine Blöcke gekauft, in die ich meinen Gruß reingeschrieben habe.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Bettina, die bei den Bärbels diese nette Idee veröffentlicht und den Schnitt kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

 


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Seaside Tablerunner

Schon im November des vergangenen Jahres habe ich hier darüber berichtet, dass ich vorhabe einen BOM von Jaybirdquilts mitzunähen. Als Vorbereitung dazu hat Jaybirdquilts einen SEW-Along angeboten. Ich habe nicht geschafft alles mitzunähen, aber zwei Teile habe ich genäht. Zum einen das Kissen und noch den Tablerunner Seaside.
Immer wieder fasziniert es mich, wie leicht mit tollen Linealen einzelne Teile zugeschnitten werden können. So benötigte ich für den Läufer Rauten. Zunächst wurden Streifen in der Breite von 2,5″ geschnitten. Dann das Lineal rauf …

…und schon konnten ganz problemlos Rauten geschnitten werden. Wie ihr bestimmt erkennen könnt, können mit dem Lineal verschiedene Größen an Rauten geschnitten werden.
Damit die Rauten passgenauer aneinander genäht werden können empfiehlt Jaybirdquilts die Ecken stumpf abzuschneiden. Damit auch hier genau geschnitten wird, wird dafür auch das Lineal angelegt.

So waren die Rauten doch recht schnell geschnitten und es konnte genäht werden. Dazu muss ich mir das aber immer genau auslegen und relativ schnell waren auch die ersten Reihen aneinander genäht.

Ich bin noch immer begeistert, wie gut die Rauten aneinander passen und nur ganz wenig Versatz ist. Ganz ohne ging es dann aber doch noch nicht. Ein kleiner Versatz ist auf dem Foto doch noch zu erkennen.
So war ich richtig im Flow und habe das Top meines Läufers schnell zusammengehabt.

Das lag dann aber ein wenig, denn ich musste mir ein paar Gedanken über das Quilten machen. Zuerst habe ich nach Garn geschaut. Dank meines abgelaufenen KingTut-Abo’s habe ich eine gute Auswahl an Garnen zum Quilten. Meine Wahl fiel auf diese Beiden.

Auf Insta habe ich mir dann einige Muster angeschaut und habe mich dann für eine Mischung aus zwei Ideen entschieden. Gerade Linien sollten es werden. Das kann ich am allerbesten an der Nähmaschine verwirklichen, so dass es auch schön aussieht. Die Linien habe ich mir vorgezeichnet und so konnte es auch schon losgehen.

Ich muss gestehen, dass ich noch immer ganz begeistert von meinem Quilting bin, wenn ich die Foto’s sehe. Und so sieht nun der Läufer im Ganzen aus. Seit einiger Zeit darf der Läufer nun schon meinen Wohnzimmertisch zieren.

Ich mag ihn!
Der BOM hat nun auch schon begonnen. Ich habe aber erst einen Block genäht. Ich muss mir noch überlegen, wie ich die Frauen einsetze. es werden immer zwei gegenüber liegende Blöcke genäht und da muss ich wissen, wo ich welche Farbe hinhaben möchte. Ich hoffe, dass ich am Wochenende Muße dafür habe. Dann werde ich den Anfang meines BOM auch zeigen.


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Jahresprojekt 2021 – #Januar

Die Zitronenfalterin ruft in diesem Jahr nicht zu einem Monatsmotto auf, sondern zu einem Jahresprojekt. “Gemeinsam unterwegs durch’s Jahr”.

Ein Projekt, welches uns gemeinsam durch das Jahr begleitet und bei dem wir uns gegenseitig motivieren. Die Idee sprach mich an, aber was machen? Irgendwann kommentierte die Zitronenfalterin bei mir, dass ich doch meine Falling Triangels als Jahresprojekt nehmen könnte. Mmmh! Nein, eigentlich sollte der deutlich eher fertig werden. Dann aber las ich bei Frau Augenstern, was sie machen möchte. Ihr kam nämlich die Einsicht, dass einige Quillst fertig genäht werden müssen. Yes! Das ist es. So in meinem stillen Kämmerlein hatte ich ja bereits Anfangs des Jahres gedacht, dass ich mal so einige angefangene Quilts fertig machen könnte! Und genau das werde ich nun auch tun und dies zu meinem Jahresprojekt 2021 erklären.
Den Anfang habe ich bereits mit meinem FallingTrianglesQuilt gemacht. Inzwischen habe ich 13 Reihen fertig. Das Bett ist schon fast abgedeckt.

Die restlichen HalfSquareTriangles sind vorbereitet.

Einige sind auch schon an die erforderlichen weißen Streifen angenäht. Hier heißt es jetzt schneiden, auffalten und bügeln. So sollte es kein Problem sein, diesen Quillt zeitnah fertig zu stellen.

Ein weiteres Jahresprojekt – und wahrscheinlich über 2021 hinaus – wird mein InsanityQuilt sein. Ich nähe mal wieder Hexi’s in der Größe von 1/2 Inch zu einem großen Quillt zusammen.

Für das Top verwende ich ausschließlich anfallende Reste – sowohl bei den bunten Stoffen, als auch bei den weißen Stoffen -. So schneide ich kleine Reste sofort in 4cm Quadrate und spanne sie über die Papierhexi’s. Inzwischen hat sich da bereits einiges Vorbereitetes angesammelt. Aber das reicht noch lange nicht.

Und was liegt noch so bei mir rum?! Mein Blumenbaum. Ich denke, den werde ich mir nach den FallingTriangels vornehmen. Ich finde den noch immer so schön und damit viel zu schade um in irgendeiner Ecke unfertig rumzuliegen.

Und als ich so geschaut habe, was noch so angefangen rumliegt. Da sind mir meine Improved Triangels in die Hand gefallen.

Und meine Geese in the Forest. Angefangen Silvester 2019/2020.

Und dann noch was ganz Abenteuerliches. Ich gestehe, ich wusste nicht mehr, dass ich das noch habe. Genäht habe ich die Streifen bestimmt vor mehr als 10 Jahren.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie zusammennähen. Ein Kontraststreifen  – oder ein schmaler und ein breiterer Streifen – zwischen den bunten Streifen – die sind im übrigen 16cm breit – wäre schon gut! Aber wie breit? So wie ich es jetzt einfach mal hingelegt habe ist es zu schmal. So jedenfalls mein Empfinden. Und welche Farbe? Wie immer weiß? Oder weiß und noch eine andere Farbe? Ich mag ja weiß mit bunten Resten kombiniert sehr gerne. Das lässt den Quilt so hell und freundlich wirken. Habt ihr vielleicht Vorschläge? An diesem Teil wäre es dann nicht mehr ganz soviel Arbeit und ein Werk wäre dann vollbracht.
Und dann gibt es ja auch noch meinen Togetherquilt für den ich immer wieder den einen oder anderen Block nähe.

Hier frage ich mich allerdings, ob es Sinn macht den so weiter zu nähen? Die Blöcke sind alle unterschiedlich groß. Wie soll ich die dann zusammen setzen? Sortiere ich einige Blöcke aus und entscheide mich für eine Größe?

Ihr seht also, es ist so einiges. Ob ich tatsächlich alles in diesem Jahr fertig mache, weiß ich nicht. Das muss auch nicht sein, denn ich möchte auch noch anderes nähen Und natürlich auch noch stricken, und sticken und klöppeln und fotografieren und und und.
Es gibt nämlich auch noch ein echtes geplantes Jahresprojekt. Ein BOM. Aber dem widme ich einen eigenen Post.


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Nochmal Nadelgeplapper im Januar 2021

Andrea lädt wieder zum Nadelgeplapper ein. Und ich habe tatsächlich etwas zu berichten. Beim letzten Nadelgeplapper habe ich drei stickige UFO’s gezeigt. Es ist kaum zu glauben. Zwei der UFO’s sind fertig und warten auf ihren Fototermin.
Auch das dritte UFO ist etwas gewachsen.

Was das wird? Der MaariCardigan von Rosa P. Noch bin ich an der Rundpasse. Es wird schon etwas eng auf der Nadel. Aber noch geht es. Wer mich kennt, der weiß, dass ich nahezu alles auf eine 80’iger Rundnadel stricke. Auf eine größere Nadel wechsle ich erst, wenn es gar nicht mehr geht.
Ich habe auch noch ein neues UFO rausgekramt. Da lag doch noch eine angefangene Socke.

Auch diese Socke ist nach dem Auffinden um einige Reihen verlängert worden.
Aber ich stricke nicht nur. Zwischendrin muss ich auch immer wieder mal eine andere Nadel bewegen. Nämlich die Nähmaschinennadel. Für diese Bewegung habe ich mir auch ein UFO rausgesucht. Ihr merkt schon: Im Moment habe ich einen Flow bei meinen UFO’s. Das muss ich ausnutzen.
Ich musste lange suchen, bevor ich den Blogpost gefunden habe, auf dem ich euch meine Falling Triangels das erste Mal gezeigt habe: Teil 1 gab es am 12.11.2017 und Teil 2 am 19.11.2017. Ich habe danach noch ein bisschen weitergenäht und bin abgestorben..
So habe ich den Quilt aus dem Bettkasten befreit. Sechs fertige Reihen.

In einem der alten Posts steht ich brauche 23 Reihen. Naja, ich werde mir was dabei gedacht haben. So habe ich nun weitergenäht. Zunächst mussten weitere Triangels vorbereitet werden. Zunächst hieß es aber Trimmen der Half Square. Das bringt so einiges an Abfall.

Dann aber lässt es sich gut “Kette” nähen.

Dann wieder trimmen und die nächsten Reihen konnten aneinander genäht werden.

Inzwischen hat das Quilttop 11 Reihen. Reicht schon mal für das halbe Bett.

So, nun bin ich mal weg. Stricken oder nähen. Mal schauen.


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