Jahresprojekt 2021 – #Mai

Jahresprojekt 2021 – #Mai

Im Mai habe ich nur wenig an meinen UFO’s weitergearbeitet. Um ganz ehrlich zu sein nur an einem. An meinem InsatityQuilt.

Ein paar Blümchen und etwas weißer Hintergrund sind dazu gekommen. Auch die roten Zwischenreihen habe ich immer gleich ergänzt.

Ich nähe diesen Quilt aus meinen anfallenden kleinen Resten. Jeder Rest von 4cm x 4cm wird zu einem Hexi verarbeitet. So sind in der Tat die weißen Stoffe unterschiedlich. Das gefällt mir richtig gut!

Und weil so ein paar zugeschnittene Hexi’s lose rumgeflogen sind, habe ich die gleich mal über die Pappschablone geheftet und auch das Blümchen gleich fertig genäht.

So bin ich immerhin ein klitzekleines bisschen vorwärts gekommen. Für unser Jahresprojekt zählt ja dranbleiben. Und mal schauen: vielleicht schaffe ich im Juni wieder etwas mehr?!

Im Moment jedoch komme ich nicht so richtig zu meinen Patchwork-UFO’s. Ich bin total im Strickflow. Ich hatte mich für einen Teststrick von Melanie Berg beworben und durfte auch stricken. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.
Und nach dem Teststrick ist vor dem Teststrick. Ein neuer Pulli von Strickauszeit stand zum Teststricken an. Von dieser Designerin will ich schon ewig mal was stricken. Und nun wird es der Teststrick, bei dem ein schöner Pulli entstehen wird. Im Original wird der mit der Line von Sandnes gestrickt. Davon hatte ich etwas zu Hause, weil ich einen Pulli aus einem SandnesMagazin stricken wollte. Nun verwende ich die Wolle für den Teststrick und habe mir für den anderen Pulli neue Wolle bestellt.

Bevor ich mich jetzt gleich meinen Stricknadeln widme, schaue ich noch rasch, wie weit die anderen so gekommen sind.

Ich durfte Teststricken

Ich durfte Teststricken

[Werbung] Hin und wieder verfalle ich mal dem Teststricken. So auch Ende April, als Melanie Berg ihr neues Design Beekeeper’s Secret ankündigte. Das gefiel mir richtig gut. Lacig kam das neue Tuch daher. Das mag ich ja. Und es sah eher aus wie eine Stola. Mal was anderes und so habe ich mich zum Teststricken beworben. Und ich habe tatsächlich den Zuschlag bekommen. Ist das jetzt Werbung?! Und wenn ja, dann aus Überzeugung. Ich habe das Pattern für den Teststrick von Melanie zur Verfügung gestellt bekommen.
Nach dem Zuschlag hieß es zunächst: Abtauchen in den Stash! Melanie gab an, dass wir 1400m benötigen. Relativ schnell habe ich zwei Garne gefunden. Entschieden habe ich mich dann für ein gut abgelagertes Lacegarn. So richtig zufrieden war ich mit dem Strickbild nicht und nach knapp der Hälfte musste ich feststellen, dass mein Garn nicht reichen wird. Also habe ich Variante zwei wieder rausgekramt.

Auch diese Wollmeise wohnt schon länger bei mir. Eine schöne Farbe, nicht wahr?! Koralle heißt sie und passt genau in mein Farbschema.
So startete ich nun nach gut 17 Tagen des Teststricks erneut und musste mich ganz schon ranhalten, um die Deadline zu halten. Aber ich habe es geschafft.
Hier das erste Muster. Bee Stitch nennt Melanie das. Sieht sehr schön aus, hält aber doch ein wenig beim Stricken auf.

Danach wurde es dann etwas entspannter. Glatt rechts mit einer kraus rechts Reihe. Da konnte man ganz entspannt so vor sich hin stricken.

Ich mag das sehr, wenn sich mit einer Wolle die glatt rechts gestrickten Reihen so schön gleichmäßig stricken lassen.
Nachdem ich mit diesem Teil fertig war, fehlte nur noch die Lacekante. Melanie empfahl dazu in der Anleitung, dass die Stola dafür vorher gespannt werden sollte, weil sich die Maschen aus dem Rand dann leichter aufnehmen lassen sollen. Ich habe das nicht getan. Zum einen mag ich das Spannen nicht so sehr und dann hätte ich die Stola ja nach der Lacekante erneut spannen müssen. Nee, das ist zuviel des Guten. So habe ich die Maschen im ungespannten Zustand aufgenommen und das ging prima. Melanie gibt in der Anleitung auch an, wieviele Maschen an den jeweiligen Seiten aufgenommen werden sollen. Ich gebe zu, dass ich meine Maschen nicht nachgezählt habe. Ich habe sie so aufgenommen, dass ich zum Abschluss einen schönen glatten Rand habe. Und das ist mir auch gelungen.

So, das waren jetzt einige Detailfotos und nun seid ihr hoffentlich gespannt auf das Gesamtwerk. Bis auf einen winzigen Rest habe ich die gesamte Wollmeise verstrickt und somit mehr Garn verbraucht als die angegebenen 1400m. Aber vielleicht liegt das auch an der Lacekante, denn wie gesagt habe ich meine Maschen nicht gezählt.

Groß ist meine Stola geworden. 254cm x 58cm. Gestrickt habe ich mit Nadel 3,5.
Und nun noch ein paar Tragefotos an meiner Puppe.
Und falls ihr auch Lust zum Stricken bekommt: Am 02.06.2021 erscheint die Anleitung auf Ravelry.

Liebe Melanie,
vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Mir hat der Teststrick viel Spaß gemacht und mir gefällt das Ergebnis sehr gut. Und es hat sich gelohnt neu zu starten. Mit der Wollmeise gefällt mir das gesamte Strickbild viel besser!

 

Ich war einmal …

Ich war einmal …

… eine Jeans.
Leider hatte ich bei meinem alten Besitzer ausgedient und so kam ich zur Kunzfrau. Eine Zeitlang durfte ich zusammen mit anderen ausgedienten Jeans in einem Karton auf meine weitere Verwendung warten. Jetzt aber war es soweit. Mir ging es an den Kragen. Gnadenlos hat die Kunzfrau meine Beine abgeschnitten.

Dann hat sie die abgeschnittenen Beine aufgeschnitten und daraus lauter Quadrate geschnitten. Aus einem schönen bunten Stoff aus ihrem Stash hat sie dann auch Quadrate geschnitten. Und dann die Quadrate aneinander genäht.

Auf meinen Jeansquadraten hat sie noch einen Zierstich platziert. Auf dem Foto kaum zu erkennen und auch im Original ist der nur sehr dezent. Ich bin ja auch ganz schön dunkelblau gewesen. Aber einen kleinen Effekt hat der Zierstich ja doch.
Aber was macht sie nur aus mir???? Bis hierhin hatte ich noch gar keine Ahnung. Aber dann. So sehe ich jetzt aus.

Auf Wunsch einer Strickbekannten – die wollte eine größere Projekttasche für Pulli’s und Jacken – hat sie einen Ricebeutel genäht. Und kurz nach meinem Fotoshooting habe ich die Kunzfrau verlassen und wohne nun bei meiner neuen Besitzerin.

Kassenbonquilt für Mama

Kassenbonquilt für Mama

Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass ich Kassenbons benähe.
Zunächst möchte ich mich bei meiner stillen Leserin Carola bedanken. Ich bekam kürzlich Post von einer mir unbekannten Absenderin. Das war Carola. Carola schickte mir aufgrund meines Posts Kassenbonrollen, damit ich nicht mehr die Kassenbons sammeln muss. Liebe Carola, an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank. Du hast mir eine große Freude gemacht.

Jetzt aber zurück zum Läufer für meine Mama. Sie sagte mir schon vor einiger Zeit, dass sie sich noch einen weiteren Läufer für den Korridorschrank wünscht. Dieser Korridorschrank ist recht schmal, so das der Läufer maximal 21cm breit sein darf. Da ist das nicht so einfach mit einem Muster. Aber Kassenbons müssten doch gehen, dachte ich mir. Also habe ich einfach losgelegt und es gefiel mir.

Nun musste der Läufer aber schnell fertig werden, denn ich wollte ihn ihr zum Muttertag schenken. Also habe ich ganz lieb bei Freundin Conny mit den Wimpern geklimpert, damit sie mir den Läufer rasch quiltet. Sie hatte ja auch meine tatkräftige Unterstützung. Ich durfte den Läufer auf der Longarm heften. Himmel war ich aufgeregt.

Bei Conny sieht das Bewegen des Longarms immer so leicht aus. Aber dieses Teil wiegt ca. 40kg. Da muss die quiltende Frau erst ein wenig in Schwung kommen und dann geht das auch. Ich war jedenfalls stolz wie Bolle, dass ich das Heften übernehmen durfte.
Nachdem wir aus meinen mitgebrachten Garnrollen die beste Farbe ausgesucht hatten …

…. durfte dann aber doch die Fachfrau ran. Das Quilting sollte ja fertig werden. Kreise sollten es in der Mitte sein. Kreise gehen nämlich immer!

Und Conny hat mir tatsächlich den Läufer in meinem Beisein gequiltet, so dass ich nur noch das Binding annähen musste. So konnte ich den Läufer pünktlich zum Muttertag verschenken. Er liegt auch bereits im Korridor und passt perfekt auf das dafür vorgesehene Schränkchen. Auf dem Foto liegt er aber noch auf meinem Esstisch.

Tulpen

Da Conny immer wieder für mich quiltet, nähe ich immer wieder mal ein Teil für sie. So habe ich sie kürzlich mit einer Tulpe aus dem QAL von SewKindOfWonderful „Rock the block“ überrascht.

Unschwer zu erkennen, welche Tulpe für wen von uns Beiden ist! Die fertigen Tulpentops hat Conny dann zum Quilten mitgenommen. Beide Tulpen sollten ein unterschiedliches Quilting bekommen. Conny hat mich für meine Tulpe ganz schön eingespannt. Mir fällt es noch sehr schwer mir ein Quiltmuster auszudenken. Aber ein bisschen was konnte ich dazu beitragen.
Hier sind unsere Tulpen noch auf der Longarm.

Ganz nah dran sind die unterschiedlichen Muster noch besser zu erkennen.

Ein bisschen muss noch an der Fadenspannung gearbeitet werden. Auf meiner roten Tulpe ist ganz leicht zu sehen, dass der Unterfaden ein wenig hochgezogen wird. Aber das sehen wir jetzt nur, weil wir genau da hinschauen. Später im Gesamtbild fällt das nicht mehr auf.
Und jetzt noch ein Blick auf die Rückseite. Bei hellem Stoff kommt das Quilting immer richtig gut raus.

Gestern wollten wir dann ein Fotoshooting in Conny’s Garten machen. Das war gar nicht so einfach, denn es hat immer wieder geregnet. Aber eine Regenpause haben wir doch genutzt.

Der QAL nähert sich dem Ende. Ich bin gespannt, ob es einige fertige Quilts zu sehen geben wird. Ich konnte mich nicht entschließen diesen QAL mitzunähen. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie diese so sehr unterschiedlichen Muster zusammen passen sollen. Sollte mir das gefallen, dann kann ich den Quilt ja immer noch nähen.