Gerade eben ….

… auf meiner kleinen Laufrunde.
Die Sonne lacht, der Himmel ist strahlend blau!

Und in der Nacht war es kalt.
-6 Grad. Und das ist auch noch zu spüren und zu sehen.

Und das hier sieht doch schon aus wie tiefster Winter, oder?

Gut, dass es heutzutage so tolle Smartphones gibt, die so schöne Bilder machen. Denn eine große Kamera beim Laufen ist doch leicht unpraktisch.
Und schön war es heute.
Ich habe ja nach dem Marathon pausiert. Mein Knöchel, dann ein bisschen Erklätung und auch Unlust haben mich vom Laufen abgehalten.
Aber jetzt gehts wieder los. Ich freue mich.

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Erinnerungen werden wach

Woran???
An das geteilte Berlin!
Ich war heute mit meinen frisch eingestellten Azubi’s im Tränenpalast.
Da wir in der Rentenversicherung auch Berührungspunkte mit der früheren DDR haben, haben sich meine Kollegin und ich gedacht, dass wir das Thema “Geschichtliche Entwicklung” mal anders gestalten!
Ich gehöre ja zur Mauerbaugeneration,
d.h. ich gehöre zu dem Jahrgang, in dem die Mauer errichtet wurde.
Ich bin auf der “West”seite Berlins groß geworden.
Oft bin ich gefragt worden, ob ich mich nicht eingesperrt fühle.
Nee, ich habe mich nie eingesperrt gefühlt. Ich kannte das ja nicht anders. Es war halt normal, dass ich eine Grenzkontrolle durchlaufen musste, wenn ich nach Westdeutschland fahren oder auch in die DDR einreisen wollte!
Aber ganz ehrlich: Schön war das nicht.
 Es war immer in bisschen unheimlich,
 weil man immer den Launen der Grenzposten ausgesetzt war.
1989 durfte ich ein Stück Geschichte erleben.
Und was soll ich euch sagen: Ich habe das verpennt. Ich habe es in der Nacht vom 08. auf den 09. November 1989 nicht mitbekommen, dass die Grenzen aufgingen.
Nur am Morgen habe ich mich über die merkwürdigen Geräusche auf der Straße gewundert.
Da fuhren doch tatsächlich Trabi’s! 
Aber nun zurück zum Tränenpalast.

Woher der Name für dieses 1962 errichtete Gebäude kommt könnt ihr euch sicher denken.
Viel Verzweiflung und Tränen zahlloser Familien sind mit diesem Ort verbunden.
Nachdem wieder Einreisen in die DDR erlaubt waren, musste hier jeder durch, der von der DDR wieder in den “Westen” ausreisen wollte.
Zurück blieben die Angehörigen, die in der DDR wohnten.
Ich selber bin da noch mit meinen Eltern durch.
Später gab es dann mehr Grenzübergangsstellen. Auch mit dem Auto durfte dann irgendwann gefahren werden, so dass wir den Tränenpalast nicht mehr zur Ausreise genutzt haben.
Im übrigen ist der Tränenpalast im Originalzustand erhalten!
Seit 2011 beherbergt der Tränenpalast die Ausstellung “Grenzerfahrungen”
Eine kostenlose Ausstellung, die mich sehr bewegt hat.
Gleich am Eingang eine Diashow mit Bildern des Mauerbaus.
Sofort hörte ich die Stimme von Walter Ulbricht mit ihrem eigentümlichen Klang:
“Niemand hat vor eine Mauer zu errichten!” 
Was aber bitte hat denn da 28 Jahre lang gestanden?????

Bei der Einreise wurde man gezwungen DM in Ostmark im Verhältnis 1:1 umzutauschen.
Es war jeoch leider sehr schwer das Geld auszugeben.
Ausführen aus der DDR oder gar zurücktauschen durfte man das Geld aber nicht.
Entweder hat man es verschenkt 
oder man konnte es auf der Notenbank der DDR deponieren.
Dennoch wurde der Zwangsumtausch bei der nächsten Einreise erneut fällig. 
Zunächst musste man bei der Ausreise durch die Zollkontrolle.
Hier stehen heute Koffer von Menschen,
 die noch vor dem Mauerbau aus der DDR geflohen sind.
Bis vor dem Mauerbau war es auch den DDR-Bürgern erlaubt in den “Westen” zu fahren. Aber nur für einen Tag.
Und wenn die vorhatten zu fliehen, dann sollten ja ein paar persönliche Gegenstände mit! 
Aber auffallen durfte das natürlich nicht!
Also nur ein kleiner Koffer.
Was würdet ihr denn da so mitnehmen???
Ganz schwierige Entscheidung.
Und die DDR-Bürger mussten ja auch immer damit rechnen, dass sie kontrolliert werden und die geplante Flucht auffliegt. 
Schön bei diesen Koffern ist, dass da Hörer stehen und man sich die Geschichte der jeweiligen Person anhören kann.
Dann kam man zur Passkontrolle.
Schilder zeigten früher an, wo man sich einzuordnen hatte.
Unterschieden wurde u.a.zwischen:
Bürger Berlin (West) und Bürger der BRD.
Die DDR hat Berlin (West) nie anerkannt und deshalb war das immer extra.
Wir hatten seinerzeit auch nur einen behelfsmäßigen Personalausweis! 
Trat man durch eine dieser Türen schloss diese sich hinter einem.
Die Tür vor einem war auch zu.

Das war schon bekelmmend.
Oben angebrachte Spiegel zeigten alles was sich im Rücken des “Westlers” befindet.
Die Tür vor einem öffnete sich erst, wenn der Grenzposten diese freigab.
Und
wenn es dich ganz schlecht traf, verschwand der Grenzposten mit deinen
Personaldokumenten und du standest ein längeres Weilchen mutterseelenallein in dieser engen
Kabine. Erklärungen für dieses Verhalten gab es nämlich keine.
Aber wenn sie dann aufging, warst du durch.
Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr dann den Ausgang.
Früher schloss sich da ein Tunnel an.

Auf einem alten Foto ist das noch zu sehen!

Aber nicht das ihr denkt, dass einem dann schon wohler war. 
Man kam auf den Bahnhof Friedrichstr, 
der heute keine Ähnlichkeit mehr mit dem damaligen Bahnhof hat!
Es war ja noch immer “Osten”.
Frühestens nach einer Station, dem Lehrter Bahnhof -heute Hauptbahnhof-,
 löste sich dann die Anspannung.
Auch jetzt, wo ich diesen Post schreibe, berührt mich die Sache noch sehr.
Ich bin froh, dass es das nicht mehr gibt und das nun beide Seiten so hin und her können, wie sie wollen und wann sie wollen.
Solltet ihr mal in Berlin sein und ein bisschen Zeit haben geht doch da mal hin! 
Das ist wirklich interessant zu sehen.


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Ich war in Berlin!!!!

Häh???
Marion ist doch immer in Berlin werdet ihr euch jetzt sagen.
Ja schon, aber heute war ich sozuagen touristisch in Berlin unterwegs.
Saskia war anlässlich ihres heutigen Geburtstages hier und wir haben zusammen einen tollen Tag gehabt!
Zuerst führte uns der Weg hierher!
Frühstück oben in der 7. Etage stand auf dem Programm.
Wir hatten einen Tisch direkt am Fenster.
Ein schöner Blick über den Kurfürstendamm und Wittenbergplatz.
Im Hintergrund konnten wir bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz schauen.

 

Beim Rausgehen kamen wir an dieser Vitrine vorbei.
Da wurden Kindheitserinnerungen in mir wach.
Kennt ihr diese Fanta-Flaschen auch noch???
Unser nächster Programmpunkt war ein Besuch bei Frau Tulpe.

 

Natürlich ging das nicht ganz ohne Beute ab.
Zwei Stoffsüchtige = zwei Tüten.
Na welche Tüte gehört wem?????
Und hier waren wir auch noch!
Bevor wir ins Cafe gingen kurz noch ein gang durch den Laden.
Das ist alles aus Schokolade.

 

Oben im Cafe habe ich mich dann für ein Schokoladentörtchen entschieden.
Mmmmmh, das war lecker!
Und da ich heute mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war und längere Strecken zu fahren hatte, habe ich mir meine Hexi’s vom La Passion zum Heften eingepackt!
Ein bisschen was habe ich geschafft!
So und nun fragt ihr euch vielleicht noch, welcher Tüteninhalt gehört denn nun wem.
Hier meine Ausbeute von Frau Tulpe!
Ihr seht also, ich war ganz bescheiden.
Danke Saskia für diesen tollen Tag.
Ich freue mich schon auf deinen nächsten beuch.
Du weißt, wir haben noch einiges abzuklappern :-))

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Noch einmal weihnachtliches Berlin

Heute haben wir uns noch einmal auf den Weg durch das weihnachtliche Berlin gemacht! Zunächst führte uns der Weg mit der S-Bahn zum Schloss Bellevue.

Aber nicht das Schloss Bellevue war unser Ziel, sondern wir wollten auf diese Veranstaltung.


Wenn ihr diese Menschenmengen dort gesehen hättet, hättest auch ihr gedacht ganz Berlin ist auf den Beinen, um diese Trucks zu sehen. So ging es uns zumindest.




Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Irgendwie hatte ich mir die Trucks viel größer vorgestellt. Also waren wir gar nicht lange dort, sondern sind noch zur Gedächtniskirche gefahren. In diesem Jahr haben wir dort wirklich einen sehr schönen Weihnachtsbaum zu stehen.

Auf dem Breitscheidplatz gibt es dann diesen Adventskalender.

Und heute nochmal in Ruhe bewundert: die riesigen Boehlke-Figuren auf dem Ku-Damm.



Diesen Blick über den Ku-Damm/Tauentzien finde ich total Klasse!

Und das ist die weihnachtliche Fassade von P&C an Tauentzien.


Und hier die tollen Schaufenster des KaDeWe. Die stehen den Schaufenstern im Macy’s in New York in nichts nach.



Es war zwar schon 17.55 Uhr, aber wir mussten noch ganz schnell rein ins KaDeWe. Sieht das nicht Klasse aus?!

Die vier Bäume hatten alle unterschiedliche Farben. Grün, rot, gold und silber!



Das war wahrscheinlich unser letzter weihnachtlicher Ausflug dieses Jahr. Soviel haben wir in der Weihnachtszeit noch nie gesehen.


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Weihnachtliches Berlin

Zum Nikolaus haben wir meinen Eltern eine Lichterfahrt durch das weihnachtlich beleuchtete Berlin geschenkt. Gestern Abend war es dann soweit.
Start der Lichertfahrt war am Hotel Adlon (siehe Bild oben).

Wenn man am Adlon steht ist das Brandenburger Tor in direkter Nähe. Ich finde es immer wieder schön, insbesondere dann, wenn es beleutet ist.

Vor dem Brandenburger Tor steht eine riesige geschmückte Tanne.

Zunächst fuhr der Bus mit uns unter den Linden lang …

…um dann zur Friedrichstraße zu kommen.

Weiter ging es zum Hauptbahnhof!

In der Nähe vom Hauptbahnhof gab es einen Glühweinstop mit Spekulatiusverkostung.
Danach ging es dann in Richtung City-West. Am Henriettenplatz steht eine der großen Boehlke-Figuren und grüßt mit dem Slogan “Be Berlin!. Der Reinickendorfer Lichtdesigner Andreas Boehlke hat die Liebe zur Beleuchtung von seinem Großvater übernommen. Allerdings hat er es gerne bombastisch.

Irgendwo im Internet habe ich gelesen, dass auf dem Kurfürstendamm 320 Bäume beleuchtet sind. Das kostet rund 30.000,00 Euro in der Weihnachtszeit! Außerdem soll der Kurfürstendamm auf der Länge von 4,3 km die längste Weihnachtsbeleutung der Welt sein.
Hier sind wir ungefähr auf der Höhe des KaDeWe.

Und wieder eine Boehlke-Figur. Die steht direkt vor dem KaDeWe.

Nach der Lichterfahrt ging es noch zum Weihnachtsmarkt.
Hier der Weihnachtsmarkt am Opernpalais.

Zu Fuß ist es nicht weit zum Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus (für die auswärtigen Leser: Das ist der Amtssitz unseres Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit).
Auf dem Weg dorthin kommt man an diesem schönen Haus vorbei. Da ist jetzt der Bertelsmann-Verlag drin.

Ein Blick auf den Dom und den Fernsehturm, der von den Berlinern auch als “Tele-Spargel” bezeichnet wird.

Die Fassade des SAS Radisson.

Und daneben der Eingang zum Dom Aquarée. Dieser Anblick hat so ein bisschen was von New York. Ähnlich ist der Zugang zu dem bekannten Weihnachtsbaum im Rockefeller Center.

Und noch ein bisschen “Tele-Spargel”!

Der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus hat eine ganz große erzgebirgische Weihnachtspyramide. Natürlich dreht die sich auch!

Und hier ein paar Impressionen vom Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus.

Im Dunkeln leider nicht zu erkennen. Das Rote Rathaus ist wirklich rot. Rote Backsteine (ich glaube zumindest, dass die Steine so heißen).

Und direkt vor dem Rathaus eine riesige Tanne. Klaus Wowereit kann von seinem Amtszimmer bestimmt gut auf diese Tanne schauen.

Fast unglaublich! Es gibt eine sehr schöne Krippendarstellung auf dem Markt.

Jeder Ausflug hat mal ein Ende. Auch dieser hier.
Aber es gibt ja noch mehr Weihnachtsmärkte. Mal sehen, ob wir noch einen besuchen.


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