Wenn die Nähmaschine streikt

Wenn die Nähmaschine streikt

Wenn die Nähmaschine streikt ist es gut schnell Hilfe zu bekommen. Insbesondere dann, wenn unbedingt noch etwas zu Weihnachten fertig werden soll.
Nein, nicht meine Nähmaschinen haben gestreikt. Magda’s Nähmaschine tat Anfang der Woche keinen Mucks mehr. Und es sollten noch drei Stiefel und drei Tischsets genäht werden. Also hat Magda ihre Stoffe eingepackt und kam zu mir. Hier ist ja die Auswahl an Maschinen etwas größer. Genäht hat Magda selber.

Natürlich musste sie auch mit meinem Monk leben. Die Wendeöffnung muss zuerst mit der Hand geschlossen werden, bevor das Tischset knappkantig umgesteppt wird. Was für ein Glück, dass ich das gerne mache. So habe ich Magda ein wenig unterstützt.

Und so haben wir es tatsächlich geschafft und Magda konnte mit drei (fast) fertigen Stiefeln – sie musste zu Hause nur noch die Namen plotten und die Aufhänger annähen – und drei Tischsets nach Hause fahren.
Als Belohnung lies mir Magda alle Reste hier. O-Ton Magda: „Dir fällt dazu schon was ein!“ Und ja, mir ist schon was eingefallen. Das Fotografieren war dann deutlich schwerer als das Nähen. Das Bäumchen hat sich andauernd bewegt.

So waren einige Foto’s erforderlich, um das Bäumchen auch mal von vorn auf das Foto zu bekommen.

Genäht habe ich das Bäumchen aus insgesamt 22 Hexagon’s mit einer Kantenlänge von  1/2 Inch. Das sind meine Lieblingshexagon’s. So bekommt Magda bei unserem nächsten Treffen einen Teil ihrer Reste wieder zurück und sogar auch noch Stückchen von mir. Der Stamm ist nämlich aus meinem Restefundus.

Noch eine Kartoffelnase

Noch eine Kartoffelnase

Evelyn strickte vor einiger Zeit ein tolles Tuch in einem tollen blau! Ich darf ihre Tücher ja spannen und kann diese deshalb immer bewundern. Und dieses Tuch und dieses blau hatten es mir angetan. Als ich das gespannte Tuch an Evelyn zurückgegeben habe, hatte sie festgestellt, dass sie etwas sehr viel von diesem blau gekauft hatte. Und ihr ahnt es schon! Schwups war die Wolle in meiner Tasche gelandet!

Madeline Tosh Merino light in der Farbe Arctic. Leider stellt sich dann heraus, dass einer der Stränge etwas anders gefärbt war. Aber das war nicht weiter schlimm, denn ich kam mit zwei Strängen ganz wunderbar aus. Schnell war der Anfang gemacht.

Ein tolles Muster, bei dem die strickende Frau aber gut aufpassen muss.

Und was ist nun mit der Kartoffelnase? Auf dem Spielplatz, auf dem ich auch mein rotes Tuch an einer Kartoffelnase fotografiert habe, gab es noch eine weitere Kartoffelnase. Eine mit einem blauen Gewand. Wie geschaffen für mein blaues Tuch! Und schaut doch mal, wie selbstverliebt die Kartoffelnase grinst.

Hier kommt das schöne Muster nochmal richtig zur Geltung. Falls ihr nun auch Lust habe, das Tuch zu stricken: es heißt Ferramento. Aber eines muss ich euch dazu sagen. Es ist ein tolles Muster, was auch richtig Spaß beim Stricken bringt. Aber ein bisschen aufpassen müsst ihr schon. Der Mustersatz geht über 28 Reihen. So schnell kann man den nicht auswendig!

Und hier noch ein paar Daten zu meinem Tuch:
Gestrickt mit Nadel 2,75.
Verbraucht habe ich zwei Stränge à 110g mit 384m
Mein Tuch ist 170cm x 100cm groß

 

Mama Mia

Mama Mia

Mama Mia!
Ihr denkt bestimmt sofort an den berühmten Hit von Abba. Weit gefehlt! Mama Mia hieß die Monatsfärbung der Skudderia im Mai 2021. An dieser Farbe kam ich nicht vorbei!

Socken wollte ich stricken. Und Sockenwolle habe ich auch gekauft. Allerdings 6-fach. Das wollte ich eigentlich nicht. Aber nun denn. Dann stricke ich halt dicke Socken. Leider musste ich deshalb einen Strang nachkaufen. Bei 6-fach komme ich mit einem 100g-Strang nicht aus. So habe ich nun Luxus-6-fach-Socken. So preiswert ist ein Strang bei der Skudderia leider nicht. Aber dafür sehr sehr schön!

Entschieden habe ich mich für ein einfaches Hebemaschenmuster, welches ich beim durchklicken durch die freien Anleitungen bei Schachenmayr gefunden habe. Die Socken nennen sich dort Delaware Socks. Ein gutes Muster für 6-fach-Wolle.

6-fach-Wolle verstricke ich mit Nadel 3,5 und 52 Maschen für Größe 39.

Weihnachtstreffen der Schlemmerstrickerinnen

Weihnachtstreffen der Schlemmerstrickerinnen

Bevor ich mich dem eigentlichen Thema widme, möchte ich mich bei euch über eure aufmunternden Worte zur Weiterführung meines Blogs bedanken. Ich freue mich wirklich, dass euch die unterschiedlichen Themen auf meinem Blog interessieren und noch mehr freut es mich, dass ich auch immer wieder die eine oder andere zu einigen Werken inspirieren konnte! So stelle ich mir das Bloggen auch vor. Auch ich hole mir immer wieder mal eine Inspiration auf einem schönen Blog. Also ganz lieben Dank!!!

Nun aber zum eigentlichen Thema – das wird ein bisschen länger, weil ich soviel zu zeigen habe -. Gestern hatten die Schlemmerstrickerinnen ihr Weihnachtstreffen. Weihnachten beschenken wir uns immer gegenseitig. So sieht es dann auf dem Kaffeetisch so aus.

Und das war noch nicht alles, denn Chrissi war noch gar nicht da. Sie hatte noch einen Termin und kam deshalb später. Mit dem Auspacken haben wir aber auf sie gewartet. Das machen wir immer gemeinsam. So haben wir uns die Zwischenzeit mit der leckeren Torte von Andrea …

… und den Baileyskugeln von mir vertrieben. Wir schlemmen bei unseren Treffen ja immer. Aber Weihnachten ganz besonders!

Kamichen, Wimmel und Wooly hatten sich auch viel zu erzählen.

Wooly muss ja immer überall dabei sein! Und Hunger hat er auch immer. So musste er natürlich die  Möhren-Ingwer-Suppe mit Lebkuchen sofort inspizieren. Von uns bekommt die Suppe eindeutig ein „Daumen hoch“! Die war richtig lecker.

Zum Hauptgericht verwöhnte uns Betty mit einem Rotkohlauflauf mit Kartoffelpüree. Der war so schnell alle, dass ich es nicht geschafft habe noch ein Foto zu machen. Aber das Dessert von Katrin – unsere noch neue Schlemmerstrickerin – hat es auf ein Foto geschafft. Wooly ist ganz verzweifelt. Wie kommt er da nur ran?

Dann die rettende Idee! Huckepack mit Kaminchen! Und schon klappt es.

Der Nachtisch war ein Spekulatius-Trauben-Tiramisu. Ein Rezept aus dem Cookidoo zum Thermomix. Ich verlinke das nicht, weil das könnt ihr eh nur sehen, wenn ihr dort angemeldet seid und euren Jahresbeitrag leistet. Und das werden wohl viele von euch nicht sein. Eigentlich schade für euch, denn das Dessert war ein Träumchen.
So sind wir dann gestern nach Hause gekugelt und so richtig frühstücken war heute nicht möglich. Ich war noch immer satt. Heute habe ich mir meine Geschenke nochmal richtig angeschaut und zum Fotoshooting aufgebaut.
Andrea hat bei Ihrem Besuch bei Ariane einen verrückten Hühnerstoff gekauft und uns ein Utensilo genäht. Natürlich war das Utensilo mit allerlei schönen Dingen gefüllt.

Betty hat uns mit einer 15-Minuten-Auszeit verwöhnt.

Ich bin ja eine große Freundin netter Gadgets für mein Hobby. So schmachte ich schon längere Zeit diese Sockenlineale an. Weil ich diese aber nicht wirklich brauche, habe ich es noch nicht gekauft. Aber gewollt habe ich schon ganz oft. Nun habe ich eines. Die Vorlage für ein Sockenlineal kann man sich wohl im Netzt runterladen. Wusste ich gar nicht. Betty hat das für uns gemacht und hat uns ein lamitiertes Sockenlineal geschenkt.

Und dieses Sockenlineal ist nur für mich 🙂 Sehr selbst!

Chrissi hat für uns gefärbt und sich auch noch um unsere Hüften gekümmert!

Von meinem Schenkli an die Mädels habe ich gar kein Foto gemacht 🙁  Naja, vielleicht könnt ihr das irgendwann auf dem Blog von Chrissi oder Andrea sehen.
So könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass das gestern ein superschöner Nachmittag war. Der hat mir richtig gut getan. Mir geht es im Moment nicht ganz so gut und gestern war es so ein richtig blöder Vormittag. Bei uns in der Strasse brennt es andauernd. Ist wohl Brandstiftung. Ich habe um mein Auto gebangt, denn das Feuer war in dem Haus direkt neben dem Parkhaus, in dem mein Auto steht. Und dieses Haus hat eine Verbindungstür zum Parkhaus. Glücklicherweise hat mein Auto nichts abbekommen. Aber diese Situation schafft mich. Wann wird unser Haus dran sein? Im Nachbarhaus hat es in den Kellerräumen bereits gebrannt. Es ist schrecklich.

Jetzt habe ich ganz schön viel geplaudert. So beteilige ich mich heute mal wieder am Samstagsplausch bei Andrea.

08.12.2008, 14.35 Uhr

08.12.2008, 14.35 Uhr

Am 08.12.2008 um 14.35 habe ich meinen ersten Blogpost veröffentlicht. So hat mein Blog heute also Geburtstag. Kaum zu glauben, aber ich blogge nun tatsächlich schon 13 Jahre!

Begonnen habe ich wie so viele von euch auch bei Blogger. Wenn ich mir meinen ersten Blogpost so anschaue gruselt es mich. Kein wirklich schönes Foto und auch viel zu klein. Aber ich konnte und wusste es seinerzeit auch nicht besser.
13 Jahre bloggen bedeutet auch Veränderung. So habe ich dann irgendwann bei Blogger das Outfit verändert. Die Bilder wurden größer, der Hintergrund wurde weiß. Das habe ich auch beibehalten, als ich vor einigen Jahren zu WordPress gewechselt habe. Ich mag das mit einem so unauffälligen, hellem Hintergrund.

Aber auch die Bloggerlandschaft hat sich verändert. Insbesondere das endgültige Inkrafttreten der DSGVO hat viele uns dazu veranlasst ihren Blog einzustellen. Das bedaure ich bei einigen Blogs noch immer sehr. Aber auch ich frage mich immer wieder, ob es tatsächlich noch lohnt zu bloggen. Ihr merkt das sicher auch daran, dass ich seit geraumer Zeit weniger blogge als früher. Mag überhaupt noch jemand längere Texte lesen? Ist nicht ein schnelles „gefällt mir“ auf Instagram oder Facebook viel einfacher? Da gibt es meist auch nicht soviel Text. Schnell die Bilder angeschaut, den „gefällt mir“-Button gedrückt und das war es. Will ich das in Zukunft nur noch so? NEIN, eigentlich möchte ich das nicht. Ich selber lese gerne einen längeren Text, der mir auch Hintergrundinfo’s zu den vorgestellten Werken und im Idealfall sogar Links zu Anleitungen, Stoffen, Wolle, Tipps oder Tricks gibt. Auf Insta und Facebook ist das ja deutlich oberflächlicher! Ich kommentiere dann auch wesentlich lieber. Kommentieren, das ist das Stichwort. Die Kommentare sind deutlich weniger geworden. Warum? Ich habe keine Ahnung? Werde ich doch nicht mehr so viel gelesen? Oder werde ich gelesen und es besteht nicht so das Interesse einen Kommentar zu hinterlassen? Keine Zeit? Keine Lust? Ich weiß es nicht.

So werde ich schauen, wie es weitergehen wird. Noch kann ich mich nicht wirklich dazu durchringen, meinen Blog vollständig zu schließen. Also werde ich noch ein bisschen weiter schreiben. Mal mehr und mal weniger! Und wer weiß, vielleicht wird mein Blog dann noch 14 Jahre jung.