Geese in the Forest – Teil 2 –

Geese in the Forest – Teil 2 –

Bevor ich heute mit dem Nähen beginnen konnte, habe ich erstmal mein Näzimmer aufgeräumt. Ich frage mich, wer da immer so eine Unordnung hinterlässt. Wenn ich den erwische 😉
Danach habe ich noch immer nicht mit dem Nähen beginnen können. Ich habe erst noch einmal gebügelt und geschnitten. Diesmal aber etwas Zeitsparender. Von den größeren Stoffstücken habe ich nur Streifen in einer Breite geschnitten, die für alle Kleinteile meiner Geese und Bäume breit genug sind.

Dann habe ich noch Spulen vorbereitet. Ich hasse es, wenn ich während des Nähens nachspulen muss. Schlimm genug, dass der Unterfaden sich traut einfach alle zu sein.

Noch ein  paar Papiervorlagen geschnitten und dann konnte es endlich losgehen. Neiiiin, noch immer nicht. Wo ist der weiße Stoff? Ah da! Also nochmal bügeln und Streifen schneiden und nun konnte es wirklich endlich losgehen.
Beim Papiernähen schätze ich meine kleinen Helferlein ganz besonders. Ich kniffe mir die Vorlagen immer vor. Das geht besonders gut mit der flachen Seite des „Add a Quarter“-Lineals. Als ich das noch nicht hatte, ging es auch mit einer Postkarte.

Um genau 1/4-Inch Nahtzugabe zu haben wird das Lineal einfach umgedreht. Da ist dann so eine Kante, die an die geknickte Seite der Papiervorlage geschoben wird und schwupps kann ich 1/4-Inch abschneiden.

Natürlich geht auch das mit einer Postkarte und einem normalen Inch-Lineal. So aber geht es besser!
Ein weiteres tolles Helferlein ist der Nahtroller von Violetcraft.

So muss ich zwischendurch nicht ständig zum Bügeln aufstehen. Die Teile werden ganz einfach mit dem Nahtroller gebügelt. Erst ganz am Schluss bügle ich den gesamten Block.
Und dann war endlich der erste Block fertig!

Ich habe beschlossen, dass ich zunächst von jedem der sieben Blöcke drei nähen werde. Dann kann ich auch mal was zusammensetzen. Das brauche ich einfach zwischendurch, um so schon mal einen Gesamteindrauck zu erhalten. Jeweils drei Blöcke von Block 1 und 2 sind fertig.


Das dauert doch so seine Zeit, durch das viele Nahtbügeln und den vielen Schneiden bei der Fertigsstellung eines Blocks. Mal schauen, ob ich heute noch was zusammengesetzt bekomme. Erst dann melde ich mich wieder.

 

 

Geese in the Forest – Teil 1 –

Geese in the Forest – Teil 1 –

Silvester wir bei mir traditionell genäht. Ein neuer Quilt soll es werden. Vor einiger Zeit sah ich bei den Modern Cologne Quiltern einen Quilt, der mir sofort für ein Scrapprojekt ins Auge stach. Ihr Thema war an diesem Tag „UFO’s – wohin das Auge blickt“. Wenn ihr dem Link folgt und in dem Beitrag nur ein ganz kleines bisschen nach unten scrollt ist es gleich der zweite Quilt. In meinem Kommentar habe ich mich erkundigt wo ich die Vorlage für diesen Quilt bekomme. Und ich habe Antwort bekommen. Ja ich hätte ihn mir nach dem Bild auch selber vormalen können, aber dazu hatte ich keine Lust. Also war ich bei Twiddletails einkaufen. Diese Seite kannte ich bislang gar nicht. Bei der Fülle der Seiten im Netz ist das auch nicht weiter verwunderlich.
Bevor ich jedoch nähen kann, sind diverse Vorarbeiten erforderlich. Die erste heißt: Stoffe raussuchen. Da ich auf Papier nähe, muss ich nicht auf den Fadenlauf achten. So können auch irgendwelche schrägen Reste Verwendung finden.
Die zweite Vorarbeit heißt: Bügeln.

Und nochmehr bügeln. Was sind die Stoffe doch zerknauscht, wenn sie aus dem vollgestopften Stoffschrank kommen.

Die dritte Vorarbeit heißt: Zuschneiden.

Ich brauche verschiedene Größen an Stoffstücken. Ich leiste mir da den Luxus ein entsprechend großes Rechteck für die einzelnen Geese und Bäume zuzuschneiden. Damit ich weiß, wo was hingehört sammle ich die Zuschnitte in einzelnen Hüllen. Immer auf der Rückseite der Vorlage sind die zugeschnittenen Stoffstücke.

Genäht werden kann immer noch nicht. Auch die Papiervorlagen müssen erst ausgeschnitten werden.

So, nun aber bin ich bald gut vorbereitet und ich kann nähen. Warum bald? Der Quilt wird nur dann richtig schön, wenn er schön bunt ist. Und da muss ich eine große Auswahl an Stoffstücken haben. Also muss ich noch ein bisschen schneiden. Ich gebe zu, dass mir das in der Menge nicht sonderlich viel Spaß macht. Ach ja, kombiniert werden die bunten Stoffe wie immer mit weiß. Ich finde das einfach am schönsten!
Ich fange am Silvestertag schon am Vormittag mit der Näherei an. Ich gehe ja nicht weg, weil ich mich bei der Knallerei nicht raus  traue und so habe ich Zeit. Ich muss auch nicht großartig Essen vorbereiten. Ich esse mit meinen Eltern Raclette. Das ist schnell vorberitet.

Samstagsplausch {52.19}

Samstagsplausch {52.19}

Da ist Weihnachten schon wieder vorbei. Bei uns war es ganz ruhig. Ich bin ja mit meinen Eltern allein. Wir haben schön zusammen gegessen und haben auch Geschenke ausgetauscht. Ich habe ein Topfset bekommen. Das hatte ich mir gewünscht, weil sich bei meinen alten Töpfen die Beschichtung löste. Die hatte ich aber auch sehr lange. Nun bin ich im Besitz von richtig schicken Töpfen! Meiner Mama habe ich einen Anhänger für ihre Kette geschenkt und mein Vater hat seine Wunsch-Männertasche bekommen.
Heute werde ich noch meinen Schuhschrank ausmisten. Ich mache bei der Kleiderschrank-Challenge von Elle Puls mit. Ich muss wirklich dringend in meinen Schränken aufräumen – und nicht nur in den Kleiderschtränken –. Nicht das ihr denkt, ich poste jetzt jeden Tag ein Aufräumbild. Nein, in gar keinem Fall. Und nein, ich räume auch nicht auf, so wie es Marie Kundo macht. Ich werde einen Teufel tun und mich bei jedem Kleisungsstück bedanken. Das Aufräumen muss bei mir ganz pragmatisch passieren. Sachen raus, Schrank auswischen. Sachen sortieren und wieder rein. Nix mit danke sagen. Gestern haben wir mit der Unterwäsche und Socken begonnen. Ich war erstaunt, was ich doch alles aussortieren konnte. Und ich habe auch gleich umsortiert. So gefällt mir das jetzt. Und ich habe das gestern zur Gelegenheit genommen meine gestrickten Socken zu zählen: 45 Paar aus vier-fach-Wolle und 11 Paar aus dicker Wolle. Ja ich weiß, dass sind viel zu viele. Aber ich stricke nun mal immer wieder gerne Socken. Und irgendwann kann ich das vielleicht nicht mehr. Dann kann ich auf meinen Vorrat zurückgreifen. Heute sind die Schuhe dran. Das wird schnell gehen, denn da habe ich kürzlich mal Tabularasa gemacht.
Heute gehe ich auch noch zu Apple. Dort werden zu den Apple-Produkten kostenlose Workshops veranstaltet. Am Montag war ich bereits dort und es hat mir super gefallen. Das wird heute auch der letzte Tag sein, an dem ich bis Neujahr meine Wohung verlasse. Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich panische Angst vor der Knallerei habe. So bin ich Silvester immer zu Hause – wenn ich nicht verreist bin – und nähe. So auch in diesem Jahr.
Jetzt aber mache ich es mir noch ein bisschen bei Andrea gemütlich und plaudere mit euch.

Eine Männertasche für den Oldie

Eine Männertasche für den Oldie

Kürzlich kam mein Vater zu mir. „Du Marion, du kannst ja so gut nähen. Nähst du mir eine Tasche? Schau mal, so eine wie die hier!“
Dabei wedelte er mir mit seiner gekauften Männertasche unter der Nase herum.
„Aber ich möchte sie etwas höher und breiter!“
Oh Schreck!!! Für sowas habe ich gar kein Schnittmuster.
“ Und schau mal, ich habe die auch eine alte Jeans mitbebracht. Daraus möchte ich die!“
Zugegebenermaßen war die Jeans toll. Nach seiner schweren Krankheit vor zwei Jahren ist ihm diese Jeans viel zu weit. Also hieß es zunächst ausmessen und erfragen, wie groß er denn nun seine Tasche möchte. Dann stand ein Besuch ein Frau Patch it an, denn ein männertaugliches Futter musste her. Wir haben uns für einen Batikstoff entschieden. Und da ist sie nun: die etwas unspektakuläre Männertasche.
Die Ansicht von vorne. Wie ich es oft und gerne mache, habe ich eine A….tasche abgetrennt und vorn aufgenäht. Mit meinem KunzfrauLabel muss er leben.

Auf der Rückseite habe ich ihm eine verdeckte Reissverschlusstasche eingenäht. Ich finde die immer super praktisch.

Der Henkel ist von der Außenseite vollständig mit dem Jeansstoff bedeckt. Ich mag das reine Gurtband als solches nicht. Das muss immer bedeckt sein. Aber es hält halt gut. Und auf der Unterseite stört es nicht.
Für innen war ebenfalls eine Reissverschlusstasche gewünscht. Klar Papa, das kann ich gut!

Und offene Einstecktaschen waren gewünscht. Das Futter ist recht dunkel. Männertauglich eben. Da musste ein Webband her, denn er muss den Eingang in die Taschen ja auch finden. „Ahoi mit Möwen“ ging als männertauglich in meinem Nähstübchen durch. Einstimmig beschlossen …hihi… Was meint ihr?

Da hat gestern jemand gestrahlt. So habe ich es ohne Schnittmuster hinbekommen, meinem Oldie seine Wunschtasche zu nähen!

Samstagplausch {51.19}

Samstagplausch {51.19}

Heute früh um 07.03 Uhr: Miiiiiaaaaauuuuu, miiiiaaaaauuuu. Katze, ich wollte ein bisschen länger schlafen. Ich bin nicht aufgestanden. Sie versuchte es ein weiteres Mal: Miiiiiaaaaauuuuu, miiiiaaaaauuuu. Aber ich war stärker. Ich bin wieder nicht aufgestanden. Und sie hat Ruhe gegeben. Aber der Versuch war es wert.
Als ich dann endlich aufgestanden war, habe ich mich erst um meine Torte gekümmert. Heute ist Kaffeeplausch bei Herrn U und ich habe eine Torte versprochen. Ich glaube die wird richtig schön!
Wenn ich dann hier am PC fertig bin, werde ich mich an die NähMa setzen. Mein Oldie hat sich aus seiner alten Jeans eine Männertasche gewünscht. So ähnlich wie seine Gekaufte. Also habe ich Maß genommen und nähe jetzt drauf los. Gestern habe ich schon die Außenseiten vorbereitet. Nachher sind die Innenseiten dran. Dann geht es an das Zusammensetzen der Tasche.
Jetzt aber mache ich es mir ein bisschen bei Andrea zum Plausdern gemütlich.